Trotz der momentanen Situation sind weltweit noch gut ein Drittel aller Flugzeuge der Airlines unterwegs und das hat auch einen guten Grund.
Obwohl die Corona-Krise weltweit Airlines dazu zwingt, den kompletten oder einen (zumeist absoluten) Großteil des Flugbetriebs komplett einzustellen, sind zurzeit dennoch etwa zwei Drittel aller kommerziellen Jets im Betrieb, wie aus einer Studie des Datenspezialisten “CH-Aviation” hervorging.
Durchwechseln der Jets günstiger als temporäres Parken
Dabei ging das Portal der Frage nach, weshalb trotz der extrem ausgedünnten Minimalflugpläne und vieler Komplett-Groundings, dennoch so viele Flugzeuge der globalen Airlines weltweit unterwegs sind. So sind nur etwa ein Drittel aller Flugzeuge auf der Welt temporär oder dauerhaft geparkt worden. Wie die “Wirtschaftswoche” CH-Aviation-Chef Simonas Bartkus zitiert, würden die Fluglinien aktuell statt einer Maschine “wie bisher sechs- bis achtmal am Tag starten zu lassen”, nun “sechs bis acht Maschinen jeweils einmal am Tag in die Luft” schicken.
Das macht deutlich, dass jene Maschinen sich nicht allesamt gleichzeitig in der Luft oder im Betrieb befinden. Viel mehr ist das genau so von den Airlines gewollt, denn mithilfe dieser “Durchwechsel-Strategie”, müssen die betroffenen Jets nicht geparkt werden, was einen deutlichen Mehraufwand und höhere Kosten zur Folge hätte. Von daher lohnt sich sogar die Mehrarbeit für einen komplizierteren Flug- und Betriebsplan, der möglichst viele verschiedene Flugzeuge für die letzten verbliebenen Strecken vorsieht.
Spricht man bei einer Fluggesellschaft in der momentanen Situation davon, dass “so und so viele” Maschinen geparkt wurden, ergibt sich die jeweilige Anzahl der temporär aussortierten Jets zumeist nur aus rein rechnerischer Sicht. Wobei natürlich dennoch weltweit etliche Flugzeuge geparkt wurden, wie etwa bei der Lufthansa. Andere Airlines wiederum stellten ihren Betrieb komplett ein, entweder vorübergehend oder gar für immer.
Fazit über die weltweit eingesetzten Jets
Wenn man hört, dass Airlines den Großteil ihrer Flotte parken, denkt man unweigerlich daran, dass die gezählten Maschinen auch tatsächlich eins zu eins irgendwo so geparkt würden. Nun beweist die neue Studie jedoch quasi das Gegenteil, wonach sich noch die absolute Mehrheit aller weltweiten Jets im – mehr oder weniger – regulären Flugbetrieb befindet. Und dieses recht komplizierte Vorgehen macht für die Airlines dabei dennoch durchaus Sinn.







