Interactive Brokers (IBKR) zählt zu den größten und günstigsten Brokern der Welt und ist auch bei deutschen Anlegern für seine niedrigen Gebühren und die enorme Auswahl an Börsen bekannt. Doch lohnt sich das Interactive Brokers Depot im Jahr Juni 2026 gegenüber Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital? Wir haben Kosten, Produktauswahl, Steuer und Sicherheit im Detail geprüft – inklusive der Punkte, die deutsche Anleger vorher kennen sollten.
Interactive Brokers Depot
- Depotführung und Kontoeröffnung kostenlos – keine Inaktivitätsgebühr
- Zugang zu rund 150 Märkten in über 30 Ländern weltweit
- Günstige Order ab 1,25 € (EUR-Aktien & ETFs, gestaffelt) und sehr niedrige Fremdwährungsgebühren
- Über 22.000 Aktien und ETFs auch als Bruchstücke – inklusive Sparplänen (Recurring Investments)
- Reguliert durch die irische Zentralbank (Interactive Brokers Ireland), Anlegerentschädigung bis 20.000 €
Interactive Brokers punktet mit extrem niedrigen Ordergebühren, dem Zugang zu Dutzenden Börsenplätzen weltweit und einer riesigen Produktauswahl von Aktien über ETFs bis hin zu Optionen und Futures. Gleichzeitig solltet Ihr zwei Dinge wissen: IBKR richtet sich eher an erfahrene und international aktive Anleger und führt als Broker mit EU-Sitz in Irland die deutsche Abgeltungssteuer nicht automatisch ab. Für wen sich das Depot trotzdem lohnt, klären wir Schritt für Schritt.
Interactive Brokers Depot – das Wichtigste in Kürze
- Depotführung und Kontoeröffnung kostenlos, keine Inaktivitätsgebühr und kein Mindestkapital
- Sehr günstige Order ab 1,25 Euro (gestaffeltes Modell) bzw. 3,00 Euro im Festpreismodell für EUR-Aktien und ETFs
- Zugang zu über 70 Börsenplätzen in mehr als 30 Ländern und eine riesige Produktauswahl
- Sparpläne über „Recurring Investments” mit Bruchstücken möglich – zu den regulären Ordergebühren
- Reguliert durch die irische Zentralbank (Interactive Brokers Ireland), EU-Anlegerentschädigung bis 20.000 Euro
- Wichtig: keine automatische Abführung der deutschen Abgeltungssteuer
Im Folgenden schauen wir uns an, für wen sich das Interactive Brokers Depot eignet, welche Leistungen und Kosten es bietet und wie sich der Broker im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Interactive Brokers und für wen eignet sich das Depot?
- Welche Leistungen bietet das Interactive Brokers Depot?
- Welche Kosten fallen beim Interactive Brokers Depot an?
- Welche Vorteile bietet das Interactive Brokers Depot?
- Welche Nachteile hat das Interactive Brokers Depot?
- Wie viel lässt sich mit Interactive Brokers sparen?
- Wie funktioniert der Handel bei Interactive Brokers?
- Wie sicher ist Interactive Brokers?
- Wie schlägt sich Interactive Brokers im Kostenvergleich?
- Welche Erfahrungen gibt es mit Interactive Brokers?
- Wie eröffnet man ein Depot bei Interactive Brokers?
- Welche Alternativen gibt es zu Interactive Brokers?
- Fazit zum Interactive Brokers Depot
Was ist Interactive Brokers und für wen eignet sich das Depot?
Interactive Brokers wurde 1978 in den USA gegründet und ist heute einer der weltweit größten Broker mit Millionen Kundenkonten. Für europäische Kunden tritt das Unternehmen über die Interactive Brokers Ireland Limited auf, die von der irischen Zentralbank beaufsichtigt wird. Der Broker richtet sich klassischerweise an aktive Trader und international ausgerichtete Anleger, die Wert auf niedrige Kosten und maximale Auswahl legen.
Damit Ihr schnell einschätzen könnt, ob das Depot zu Euch passt, haben wir die wichtigsten Zielgruppen gegenübergestellt:
| Geeignet für | Weniger geeignet für |
|---|---|
| ✔️ Kostenbewusste und aktive Trader | ✘ Einsteiger, die alles automatisch geregelt haben möchten |
| ✔️ International ausgerichtete Anleger (US-, EU- und Welt-Börsen) | ✘ Anleger, die eine automatische Steuerabführung erwarten |
| ✔️ Anleger mit Interesse an Optionen, Futures und Anleihen | ✘ Wer ausschließlich klassische kostenlose ETF-Sparpläne sucht |
| ✔️ Wer großen Wert auf niedrige Fremdwährungsgebühren legt | ✘ Wer eine besonders simple Einsteiger-App ohne Einarbeitung wünscht |
Kurz gesagt: Wer bereit ist, sich etwas einzuarbeiten und sich um die Steuer selbst zu kümmern, bekommt bei Interactive Brokers einen der günstigsten und vielseitigsten Broker überhaupt.
Welche Leistungen bietet das Interactive Brokers Depot?
Das Leistungsspektrum von Interactive Brokers gehört zu den umfangreichsten am Markt. Neben Aktien und ETFs lassen sich auch Optionen, Futures, Anleihen, Fonds und Devisen handeln – und das an einer Vielzahl internationaler Handelsplätze.
Produktauswahl und Handelsplätze
Über IBKR erhaltet Ihr Zugang zu über 70 Börsenplätzen in mehr als 30 Ländern – von Deutschland und den USA bis nach Asien. Die Produktauswahl reicht von Aktien und ETFs über Optionen und Futures bis zu Anleihen und Devisen. Zusätzlich sind mehr als 22.000 Aktien und ETFs auch in Bruchstücken (Fractional Shares) handelbar, sodass sich bereits mit kleinen Beträgen breit investieren lässt.

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten handelbaren Anlageklassen zusammen:
| Anlageklasse | Beim Interactive Brokers Depot |
|---|---|
| Aktien & ETFs | Weltweit, inkl. Bruchstücke bei über 22.000 Werten |
| Sparpläne | Über „Recurring Investments” (Bruchstücke), zu regulären Ordergebühren |
| Optionen & Futures | Umfangreiches Angebot an internationalen Terminbörsen |
| Anleihen & Fonds | Großes Universum an Anleihen und Investmentfonds |
| Devisen (Forex) | Handel mit sehr niedrigen Fremdwährungsgebühren |
Diese Bandbreite macht IBKR besonders für Anleger interessant, die mehr als nur einzelne ETFs handeln möchten.
Handelsplattformen: TWS, GlobalTrader und Co.
Interactive Brokers stellt mehrere Plattformen bereit. Die Trader Workstation (TWS) ist eine sehr mächtige Desktop-Software für aktive Trader. Für Einsteiger gibt es die App IBKR GlobalTrader, die deutlich einfacher gehalten ist. Hinzu kommen das webbasierte Client Portal und die App IBKR Mobile. So findet sowohl der Profi als auch der Einsteiger eine passende Oberfläche – auch wenn die Einarbeitung anfangs etwas Zeit kostet.
Welche Kosten fallen beim Interactive Brokers Depot an?
Die Kostenstruktur ist eine der größten Stärken von Interactive Brokers. Die Depotführung ist kostenlos, eine Inaktivitätsgebühr fällt nicht an und ein Mindestkapital ist nicht erforderlich. Bei den Ordergebühren habt Ihr die Wahl zwischen einem gestaffelten Modell (Tiered) und einem Festpreismodell (Fixed).
| Leistung | Konditionen bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Depotführung | 0 Euro – keine Depotgebühr |
| Inaktivitätsgebühr | Keine |
| Order EUR-Aktien/ETFs (gestaffelt) | 0,05 % vom Volumen, mindestens 1,25 Euro |
| Order EUR-Aktien/ETFs (Festpreis) | 3,00 Euro bis 6.000 Euro Ordervolumen, darüber 0,05 % |
| Sparplan (Recurring Investment) | Zu den regulären Ordergebühren |
| Fremdwährungsgebühr | Sehr niedrig (Devisenwechsel zu nahezu Interbankenkursen) |
Damit gehört IBKR – gerade bei größeren Ordervolumina und internationalen Trades – zu den günstigsten Anbietern am Markt.
Wer allerdings nur sehr kleine Beträge handelt, sollte das Festpreismodell und die jeweilige Mindestgebühr im Blick behalten.
Interactive Brokers Depot
- Depotführung und Kontoeröffnung kostenlos – keine Inaktivitätsgebühr
- Zugang zu rund 150 Märkten in über 30 Ländern weltweit
- Günstige Order ab 1,25 € (EUR-Aktien & ETFs, gestaffelt) und sehr niedrige Fremdwährungsgebühren
- Über 22.000 Aktien und ETFs auch als Bruchstücke – inklusive Sparplänen (Recurring Investments)
- Reguliert durch die irische Zentralbank (Interactive Brokers Ireland), Anlegerentschädigung bis 20.000 €
Welche Vorteile bietet das Interactive Brokers Depot?
Die Stärken von Interactive Brokers liegen klar bei Kosten, Auswahl und internationaler Reichweite:
Das spricht für das Interactive Brokers Depot
- Kostenlose Depotführung, keine Inaktivitätsgebühr und kein Mindestkapital
- Sehr günstige Ordergebühren ab 1,25 Euro (gestaffeltes Modell)
- Zugang zu über 70 Börsenplätzen in mehr als 30 Ländern
- Riesige Produktauswahl: Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Anleihen, Devisen
- Über 22.000 Aktien und ETFs als Bruchstücke – inklusive Sparpläne
- Sehr niedrige Fremdwährungsgebühren und hohe Regulierungsstandards
Kostenlose Depotführung ohne Mindestkapital
Bei Interactive Brokers fallen weder eine Depotführungsgebühr noch eine Inaktivitätsgebühr an, und es ist kein Mindestkapital erforderlich. Damit eignet sich das Depot sowohl für Einsteiger mit kleinem Budget als auch für Anleger, die nur gelegentlich handeln.
Sehr günstige Ordergebühren
Im gestaffelten Modell handelt Ihr EUR-Aktien und ETFs bereits ab 1,25 Euro pro Order (0,05 Prozent vom Volumen), im Festpreismodell ab 3,00 Euro. Gerade bei größeren Ordervolumina zählt IBKR damit zu den günstigsten Anbietern am Markt.
Riesige Auswahl an Börsen und Produkten
Über IBKR erhaltet Ihr Zugang zu über 70 Börsenplätzen in mehr als 30 Ländern. Neben Aktien und ETFs lassen sich auch Optionen, Futures, Anleihen, Fonds und Devisen handeln – ein Leistungsumfang, den nur wenige Broker bieten.
Bruchstücke und Sparpläne
Mehr als 22.000 Aktien und ETFs sind auch in Bruchstücken handelbar. Über die sogenannten Recurring Investments lassen sich daraus Sparpläne einrichten, sodass auch mit kleinen Beträgen breit gestreut investiert werden kann.
Sehr niedrige Fremdwährungsgebühren
Wer international investiert, profitiert bei Interactive Brokers von ausgesprochen günstigen Wechselkursen nahe dem Interbankenkurs. Das macht sich vor allem beim Handel von US-Aktien oder ETFs in Fremdwährung bezahlt.
Hohe Regulierungsstandards
Für europäische Kunden ist die Interactive Brokers Ireland Limited zuständig, die von der irischen Zentralbank beaufsichtigt wird. Das börsennotierte Unternehmen gilt als finanziell sehr solide aufgestellt.
Welche Nachteile hat das Interactive Brokers Depot?
So günstig der Broker ist – es gibt einige Punkte, die vor allem deutsche Privatanleger kennen sollten:
Das spricht gegen das Interactive Brokers Depot
- Keine automatische Abführung der deutschen Abgeltungssteuer (Selbstdeklaration nötig)
- Plattformen wie die TWS sind mächtig, aber für Einsteiger gewöhnungsbedürftig
- Mindestgebühren können kleine Orders relativ verteuern
- Kein klassisches kostenloses ETF-Sparplan-Modell wie bei vielen Neobrokern
- Anlegerentschädigung auf 20.000 Euro begrenzt (EU-Entschädigungssystem)
Keine automatische deutsche Steuerabführung
Als Broker mit EU-Sitz in Irland führt Interactive Brokers die deutsche Abgeltungssteuer nicht automatisch ab. Ihr müsst Eure Erträge daher selbst in der Steuererklärung angeben – ein spürbarer Mehraufwand gegenüber deutschen Neobrokern.
Plattform mit Einarbeitung
Die Trader Workstation (TWS) ist extrem leistungsfähig, aber für Einsteiger zunächst unübersichtlich. Wer es einfacher mag, sollte mit der App IBKR GlobalTrader starten und sich schrittweise einarbeiten.
Mindestgebühren bei kleinen Orders
Durch die Mindestgebühr pro Order können sehr kleine Trades relativ teuer werden. Für Anleger, die regelmäßig nur Kleinstbeträge handeln, ist das ein Nachteil gegenüber komplett provisionsfreien Neobrokern.
Kein klassisches kostenloses ETF-Sparplan-Modell
Zwar sind Sparpläne über Recurring Investments möglich, jedoch zu den regulären Ordergebühren. Ein dauerhaft kostenloses ETF-Sparplan-Angebot wie bei vielen Neobrokern gibt es nicht.
Begrenzte Anlegerentschädigung
Die gesetzliche Anlegerentschädigung ist – wie bei vielen internationalen Brokern – auf 20.000 Euro begrenzt. Die verwahrten Wertpapiere selbst sind als Sondervermögen geschützt, die Bareinlagen jedoch nur bis zu diesem Betrag.
Diese Nachteile sind für aktive und international ausgerichtete Anleger meist verschmerzbar, für reine Sparplan-Einsteiger können sie jedoch entscheidend sein.
Wie viel lässt sich mit Interactive Brokers sparen?
Gerade bei größeren Ordervolumina macht sich die günstige Gebührenstruktur deutlich bemerkbar. Das folgende Rechenbeispiel zeigt die mögliche Ersparnis gegenüber einem klassischen Filial- oder Direktbank-Broker bei 50 Trades pro Jahr zu je 5.000 Euro:
| Anbieter | Kosten pro Order (5.000 Euro) | Kosten bei 50 Trades/Jahr |
|---|---|---|
| Klassischer Bank-Broker | ca. 10,00 Euro | ca. 500 Euro |
| Interactive Brokers (gestaffelt) | ca. 2,50 Euro | ca. 125 Euro |
Daraus ergibt sich ein erheblicher Kostenvorteil über das Jahr gerechnet:
Mögliche Ersparnis: rund 375 Euro pro Jahr gegenüber einem klassischen Bank-Broker – bei höheren Volumina oder mehr Trades fällt der Vorteil sogar noch größer aus.
Zu beachten ist, dass dieser Kostenvorteil teilweise durch den höheren Eigenaufwand bei der Steuer relativiert wird. Wer viel handelt, profitiert dennoch spürbar von den niedrigen Gebühren.
Wie funktioniert der Handel bei Interactive Brokers?
Nach der Kontoeröffnung und der Einzahlung könnt Ihr über eine der IBKR-Plattformen handeln. Einsteiger starten am besten mit der App IBKR GlobalTrader, fortgeschrittene Trader nutzen die Trader Workstation mit ihren umfangreichen Order- und Analysefunktionen. Orders lassen sich an den jeweiligen Heimatbörsen der Wertpapiere ausführen, was oft besonders enge Spreads ermöglicht.
Wer in Fremdwährungen handelt, kann das Guthaben vorab günstig umtauschen oder direkt in der jeweiligen Währung anlegen. Dank der niedrigen Fremdwährungsgebühren bleiben die Kosten dabei überschaubar.
Wie sicher ist Interactive Brokers?
Für europäische Kunden ist die Interactive Brokers Ireland Limited zuständig, die von der irischen Zentralbank (Central Bank of Ireland) reguliert wird. Kundengelder werden getrennt vom Vermögen des Brokers verwahrt. Im Rahmen des EU-Anlegerentschädigungssystems sind Forderungen bis zu 20.000 Euro abgesichert.

Interactive Brokers ist börsennotiert und gilt als finanziell sehr solide aufgestellt. Für sicherheitsbewusste Anleger ist vor allem wichtig zu wissen, dass die Anlegerentschädigung – wie bei vielen internationalen Brokern – auf 20.000 Euro begrenzt ist. Die verwahrten Wertpapiere selbst sind als Sondervermögen geschützt.
Wie schlägt sich Interactive Brokers im Kostenvergleich?
Im Vergleich mit bekannten Anbietern zeigt sich, wie günstig Interactive Brokers gerade bei größeren Orders ist. Die folgende Übersicht ordnet den Broker grob ein:
| Kriterium | Interactive Brokers | Trade Republic | CapTrader |
|---|---|---|---|
| Depotführung | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro |
| Order (Richtwert) | ab 1,25 Euro | 1 Euro pro Order | ab 2 Euro |
| Börsen weltweit | über 70 | Auswahl (v. a. LS Exchange) | über 30 (IBKR-Reseller) |
| Deutsche Steuer automatisch | Nein | Ja | Nein |
| Sparpläne | Recurring Investments | kostenlos | eingeschränkt |
Der größte Unterschied zu Neobrokern wie Trade Republic ist die automatische Steuerabführung: Diese bieten IBKR und auch der IBKR-Reseller CapTrader nicht. Dafür ist die Auswahl an Börsen und Produkten bei Interactive Brokers deutlich größer.
Interactive Brokers Depot
- Depotführung und Kontoeröffnung kostenlos – keine Inaktivitätsgebühr
- Zugang zu rund 150 Märkten in über 30 Ländern weltweit
- Günstige Order ab 1,25 € (EUR-Aktien & ETFs, gestaffelt) und sehr niedrige Fremdwährungsgebühren
- Über 22.000 Aktien und ETFs auch als Bruchstücke – inklusive Sparplänen (Recurring Investments)
- Reguliert durch die irische Zentralbank (Interactive Brokers Ireland), Anlegerentschädigung bis 20.000 €
Welche Erfahrungen gibt es mit Interactive Brokers?
In unabhängigen Tests und Erfahrungsberichten schneidet Interactive Brokers vor allem bei Kosten, Produktauswahl und Ausführungsqualität sehr gut ab. Auf Bewertungsportalen wie Trustpilot fällt das Urteil gemischt aus: Gelobt werden die niedrigen Gebühren und die große Auswahl, kritisiert werden teils die Komplexität der Plattform und der Kundenservice.
Für viele aktive Anleger überwiegen die Vorteile deutlich. Wichtig ist eine realistische Erwartung: IBKR ist ein Profi-Broker, der etwas Einarbeitung erfordert und bei der Steuer Eigenleistung verlangt.
Wie eröffnet man ein Depot bei Interactive Brokers?
Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Anschließend wird das Konto geprüft und nach erfolgreicher Verifizierung freigeschaltet.
Für die Eröffnung benötigt Ihr lediglich Euren Personalausweis oder Reisepass, Eure Steuer-Identifikationsnummer sowie ein Referenzkonto für Ein- und Auszahlungen. Die Identität wird bequem per Video- oder Foto-Ident bestätigt – dafür genügt ein Smartphone oder eine Webcam. Nach erfolgreicher Prüfung wird Euer Depot meist innerhalb eines Werktags freigeschaltet.
- Online-Antrag auf der Interactive-Brokers-Seite ausfüllen
- Persönliche Daten und steuerliche Angaben hinterlegen
- Identität per Video- oder Foto-Ident verifizieren
- Erste Einzahlung vornehmen (kein Mindestbetrag erforderlich)
- Plattform auswählen (z. B. IBKR GlobalTrader oder TWS) und mit dem Handel starten
Da IBKR die deutsche Abgeltungssteuer nicht automatisch abführt, solltet Ihr Eure Erträge im Rahmen der Steuererklärung selbst angeben – idealerweise dokumentiert Ihr Trades und Erträge dafür laufend.
Welche Alternativen gibt es zu Interactive Brokers?
Wer eine automatische Steuerabführung oder eine besonders einfache Bedienung sucht, findet bei deutschen Neobrokern passende Alternativen. Auch der IBKR-Reseller CapTrader kann interessant sein, wenn man die IBKR-Infrastruktur mit deutschsprachigem Service nutzen möchte. Eine Übersicht empfehlenswerter Depots findet Ihr hier:
Wenn Euch das vorgestellte Depot nicht rundum überzeugt, lohnt sich ein Blick auf unsere Favoriten unter den Online-Brokern. Diese drei Depots schneiden in unserem Vergleich aktuell besonders gut ab:
Trade Republic
Trade Republic ist unser Favorit für ETF-Sparer und Gelegenheitsanleger: gratis Sparpläne, nur 1 Euro pro Order und ein attraktiv verzinstes Verrechnungskonto. Die App ist aufgeräumt, das Angebot umfasst Aktien, ETFs, Anleihen, Krypto und Derivate.
Trade Republic Depot
- Kostenlose Depotführung
- Ordergebühren nur 1 Euro je Order
- Schnelle Depoteröffnung über die App
- Kostenfreie Sparpläne
- Attraktive Sparzinsen auf nicht investierte Einlagen
- Empfohlen von Stiftung Warentest (12/2025)
Scalable Capital
Scalable Capital punktet mit 0,99 Euro pro Order im FREE Broker und kostenlosen ETF-Sparplänen; im PRIME+ Abo handelt Ihr ab 250 Euro Ordervolumen sogar komplett kostenlos. Dazu kommen ein verzinstes Cash-Konto und eine riesige Produktauswahl.
Scalable Capital Depot
- Kostenloses Depot
- Günstige Ordergebühren ab 1 Euro
- Vielfältige Assets und Sparpläne handeln
- Übersichtliche Mobile App inklusive
- Attraktive Zinsen auf inkludiertem Tagesgeldkonto
- Empfohlen von Stiftung Warentest (12/2025)
Finanzen.net Zero
Finanzen.net Zero gehört zu den günstigsten Anbietern überhaupt: Ab 500 Euro Ordervolumen handelt Ihr kostenlos, ETF-Sparpläne sind gratis und auch Kryptowerte lassen sich handeln – ideal für preisbewusste Einsteiger.
Finanzen.net Zero Depot
- Kostenlose Depotführung
- 0 Euro Ordergebühren auf Aktien, ETFs und Kryptowährungen
- Über 3000 Sparpläne ab 1 Euro besparbar
- Breites Handelsangebot mit mehr als 8.000 Aktien aus 52 Ländern
- Einfache Online-Beantragung möglich
- Kostensieger im Depot-Test von Stiftung Warentest (12/2025)
Fazit zum Interactive Brokers Depot
Interactive Brokers ist einer der günstigsten und vielseitigsten Broker der Welt: kostenlose Depotführung, sehr niedrige Ordergebühren, Zugang zu über 70 Börsenplätzen und eine enorme Produktauswahl. Der Preis dafür ist ein höherer Eigenaufwand – vor allem, weil die deutsche Abgeltungssteuer nicht automatisch abgeführt wird und die Plattformen etwas Einarbeitung erfordern. Für aktive, international ausgerichtete Anleger ist das Interactive Brokers Depot daher eine ausgezeichnete Wahl, während reine Sparplan-Einsteiger mit einem Neobroker meist einfacher fahren.
Interactive Brokers Depot
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- Günstige Order ab 1,25 € (EUR-Aktien & ETFs, gestaffelt) und sehr niedrige Fremdwährungsgebühren
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- Reguliert durch die irische Zentralbank (Interactive Brokers Ireland), Anlegerentschädigung bis 20.000 €




