Keine Zeitverschiebung und dennoch eine ganz andere Welt. Ganz nach diesem Motto stand für mich eine spannende Reise an, bei der natürlich auch Meilen & Punkte sowie suitespot Hotels wieder eine wichtige Rolle gespielt haben!
Vergangenes Jahr im November hatte ich die Gelegenheit, Malaysia zu erkunden. Auch davor stand oft Asien im Fokus, sodass es Zeit für ein wenig Abwechslung war. Das nächste Ziel sollte daher Südafrika sein, ist das Land doch für seine vielfältigen Landschaften, aber auch die tolle Tierwelt bekannt. Welche Hotels und Lounges ich vor Ort erleben konnte und wie ich dank Meilen & Punkten günstig und luxuriös geflogen bin, zeige ich euch in diesem Tripreport!
Die besten Tipps von reisetopia findet Ihr auch auf Instagram und TikTok. Austauschen könnt Ihr Euch auch in unserer Facebook Gruppe!
Auf mehreren Wegen mit Meilen nach Südafrika
Bekanntlich liegt es mir sehr am Herzen, für meine Reisen passende Flüge mit Meilen zu finden. So habe ich auch in diesem Fall nach potenziellen Optionen für meine Freundin und mich Ausschau gehalten. Wie schon in meinem Booked-Artikel erklärt, hatte ich zuerst einen Nachtflug in der Edelweiss Business Class über Miles & More gebucht.
Aus terminlichen Gründen musste ich diesen Flex-Award leider wieder stornieren und habe stattdessen insgesamt 180.000 Flying Blue Meilen in die Hand genommen, um zwei Flüge in der Air France Business Class zu buchen. Interessant daran: Auf dem Flug im Airbus A350-900 haben mich nicht nur Starlink-WLAN, sondern auch noch einmal eine neue Bestuhlung erwartet, auf die ich in meinem Review eingehen werde!

Beim Rückflug ging es auf den ersten Blick weniger spannend zu, dafür aber mit einem schier unfassbaren Preis-Leistungsverhältnis. Dank Senator Warteliste und Companion Award konnte ich einen Lufthansa Business Class Flug von Johannesburg nach Berlin für gerade einmal 72.000 Meilen plus weniger als 500 Euro Zuschläge buchen – für zwei Personen wohlgemerkt!

Glück hatte ich dabei insoweit, als ich dank der Einführung des neuen Borderlebnisses auf meinem Flug auch direkt meine ersten Eindrücke vom verbesserten Service in der Lufthansa Business Class sammeln konnte.

Innerhalb Südafrikas war ich mitunter mit Airlink und South African Airways unterwegs, wobei mich die private Fluggesellschaft deutlich mehr überzeugen konnte als die staatliche, die wiederum aber Mitglied der Star Alliance ist.
Spitzenhotels mit einem ganz unterschiedlichen Charakter
Wenngleich wir wegen des Wetters zwischenzeitlich umplanen mussten, konnte ich mir auf der Reise ein Bild von einigen spannenden Hotels machen. In Kapstadt standen dabei verschiedene Hotels im Fokus, die über suitespot attraktive Zusatzvorteile bieten.
Nach dem Start im Westin Kapstadt ging es ins bekannte Hotel Mount Nelson, das zu Belmond gehört und einen ausgesprochen personalisierten Service und einen tollen Garten bietet – einzig das Wetter sollte bei unserem Aufenthalt leider so gar nicht mitspielen. Beide Hotels haben ansonsten einen guten Eindruck hinterlassen, wenngleich die Preise im Luxussegment in Kapstadt generell sehr hoch sind.

Das gilt auch für das nächste Hotel, das ich auf der Reise testen konnte. Das Morea House in Camps Bay könnte aus meiner Sicht kaum schöner liegen, sofern man denn ein Fan von Strand und Meer ist. Positiv fällt die sehr stilvolle Einrichtung des Hotels auf, auch hier wirkt der Preis für das Gebotene aber doch einen Tick hoch.

Ganz anders sieht es beim Erinvale Resort aus, das eine gute Stunde außerhalb von Kapstadt im grünen Sommerset West liegt. Inmitten von Weingütern kann man hier hervorragend entspannen oder auch Tagesflüge an das Kap, nach Hermanus oder Stellenbosch unternehmen. Für einen vergleichsweise moderaten Preis darf man sich hier auf ein schickes Hotel im englischen Landhausstil mit einem tollen Pool freuen – eine klare Empfehlung für ein wenig Entspannung außerhalb der Stadt!

Einen guten Eindruck hinterlassen hat zum Schluss auch noch das InterContinental Table Bay Hotel, das erst in jüngster Vergangenheit nach einer Renovierung wiedereröffnet hat und einen eindrucksvollen Ausblick aus den Zimmern bietet. Überzeugen können auch die Lage, das Frühstück und der Pool, wie ich in meinem Review noch ausführen werde!

Da wegen des Wetters leider der Trip entlang der Garden Route ausgefallen ist, ging es von Kapstadt direkt mit Airlink in den Kruger-Nationalpark. Das Hotel der Wahl sollte dabei das Leopard Sands sein, das zukünftig zur Autograph Collection von Marriott gehört und moderne Suiten mit Blick auf den Fluss bietet. Das Ambiente überzeugt dabei sehr, allerdings gab es auch ein paar Schwächen – mehr dazu im ausführlichen Erfahrungsbericht!

Natürlich sollte es damit noch nicht vorbei sein, denn für entspannte Tage am Meer stand auch noch Durban auf der Liste. Konkret ging es hier ins The Oyster Box, das ich über das Fine Hotels & Resorts Programm mit dem Reiseguthaben der American Express Platinum Card gebucht habe. In fast allen Belangen waren wir dabei doch sehr angetan!

Fortschreiben sollten sich diese Eindrücke bedauerlicherweise nicht beim letzten Hotel der Reise. Insgesamt bot das kleinste Park Hyatt der Welt in Johannesburg schlicht zu viele Schwächen auf. Auf ein interessantes Review könnt Ihr Euch aber fraglos freuen!
Beeindruckende Tierwelt und wunderschöne Küstenstraßen
Natürlich nicht außen vor lassen möchte ich bei meinen Eindrücken auch eine Erwähnung davon, wie sehr ich mich in die wunderschöne Natur des Landes verliebt habe. Selbst ohne Garden Route konnten wir wahnsinnig viele tolle Orte entdecken, etwa beim Weg von Kapstadt runter an das Kap der Hoffnung oder auch bei einem Tagesausflug nach Hermanus.

Auch Kapstadt selbst hat ausgesprochen viel zu bieten, gerade auch durch die Kombination aus Stränden, Kultur und auch Bergen. Hier haben wir durch die Planänderung etwas mehr Zeit verbracht als ursprünglich geplant und uns dennoch keine Minute gelangweilt.

Eine klare Empfehlung ist zudem auch eine Safari, denn die Tierwelt ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Wenn Löwen direkt an einem vorbeigehen oder man sogar aus dem Hotelpool Elefanten und Nilpferde beobachten kann, fühlt man sich schlicht wie in einer anderen Welt.

Zuletzt sei auch noch erwähnt, dass Durban zwar der Strände wegen einen Besuch wert ist, ansonsten aber nicht allzu viel zu bieten hat. Ähnlich sieht es auch in Johannesburg aus, sodass ich einen Aufenthalt hier primär auf der Durchreise empfehlen würde.
Alle Teile des Tripreports im Überblick:
- Review: Tempelhof Lounge Berlin (Update)
- Review: Air France Business Class Kurz- und Mittelstrecke (Update)
- Review: Air France Lounge Paris Terminal 2E Hall M (Update9
- Review: Air France Business Class Airbus A350-900
- Review: The Westin Kapstadt
- Review: Belmond Mount Nelson Kapstadt (Update)
- Review: Morea House Camps Bay
- Review: Erinvale Resort Sommerset West
- Review: InterContinental Table Bay Kapstadt
- Review: Bidvest Premier Lounge Kapstadt
- Review: Leopard Sands Kruger National Park
- Review: Bidvest Premier Lounge Mpumpalanga
- Review: The Oyster Box Durban
- Review: South African Airways Lounge Durban
- Review: Park Hyatt Johannesburg
- Review: South African Airways International Premium Lounge Johannesburg
- Review: Lufthansa Business Class Boeing 747-8 (Update)
- Review: Lufthansa Business Class Kurz- und Mittelstrecke (Update)




