Qantas hat sich der wachsenden Liste von Fluggesellschaften ausgeschlossen, die es Passagieren untersagt haben, bestimmte 15 Zoll MacBook Pro-Modelle in ihrem Aufgabegepäck mitzuführen.
Das sofort geltende Verbot folgt Apples Warnung, dass die Akkus der Laptops überhitzen und Feuer fangen könnten.
MacBook Pros nur noch im Handgepäck
“Bis auf weiteres müssen alle 15-Zoll Apple MacBook Pros im Handgepäck mitgeführt und nach einer von Apple herausgegebenen Rückrufbenachrichtigung für den Flug ausgeschaltet werden”, sagte ein Qantas-Sprecher gegenüber Medienvertretern. Anfang dieses Monats untersagte die US-amerikanische Federal Aviation Administration – kurz FAA – Passagieren das Mitführen bestimmter Apple Laptops im Handgepäck, nachdem der kalifornische Techkonzern einige MacBook Pro-Modelle aus dem Jahr 2015 zurückgerufen hatte. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ebenfalls eine Warnung für die betroffenen Geräte herausgegeben, wonach Fluggäste die Laptops während des gesamten Fluges ausgeschaltet lassen müssen und sie nicht aufladen dürfen.
Sowohl Singapore Airlines als auch Thai Airways haben den Passagieren sogar geraten, betroffene MacBook Pro-Modelle weder im Handgepäck noch im Aufgabegepäck an Bord ihrer Flugzeuge mitzunehmen. Außerdem hat Virgin Australia die Mitnahme aller Apple MacBooks im Aufgabegepäck, unabhängig vom Jahr, verboten. “Aufgrund des weltweiten Rückrufs einer Reihe von Apple MacBook-Akkus durch Apple dürfen alle MacBooks nur noch im Handgepäck aufbewahrt werden”, hieß es in einer Erklärung seitens Virgin zu Beginn dieser Woche.
Fazit zum Bann bestimmter Apple Laptops
Nachdem es immer wieder zu Problemen aufgrund von Akkus mobiler Geräte an Bord diverser Flüge kam, scheinen die Airlines bei diesem Thema verständlicherweise deutlich sensibler geworden zu sein. Denn immer wieder kommt es zu Rauchentwicklungen, nicht selten gar zu Bränden an Bord von Flugzeugen, bei denen der Akku eines Smartphones, Tablets oder Laptops plötzlich anfängt zu rauchen, Feuer fangen oder gar explodieren kann. Deshalb sind die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen absolut nachzuvollziehen.








Wird das in der Praxis wirklich kontrolliert? Die Sicherheitskontrolle wird doch von den Behörden bzw. von ihnen beauftragten Sicherheitsfirmen durchgeführt und nicht von den Airlines selbst.
Es wird doch sicher nicht die Airline selbst kontrollieren, welches MacBook man bei sich hat?
Martin, ist es in Anbetracht der durchaus berechtigten Gefahr wirklich erheblich, wer die Kontrolle durchführt? Verbot bleibt Verbot und mit Buchen des Tickets erkennst Du unter anderem die Beförderungsbedingungen, die auch für das Gepäck gelten, an.
Hallo Carsten, du hast vollkommen Recht. Ich habe nur die Befürchtung das ich mit meinem nicht betroffenen 13-Zoll MacBook Pro auch Probleme bekomme, weil sie übervorsichtig und keine Technikexperten sind, die nicht wissen, welches wirklich betroffen ist und welches nicht. Sofern es denn wirklich kontrolliert wird. Was denkst du?
Da nur die 15″ Varianten und nicht die 13″ Varianten betroffen sind, ist die Gefahr da sehr gering. Für alle Fälle würde ich empfehlen, den Laptop im Handgepäck mitzunehmen und nicht aufzugeben.