Positive Nachrichten von der Lufthansa-Tochter: Eurowings rechnet mit einem Gewinn für 2023 und kehrt nach Hannover und Nürnberg zurück.

Im Juni hatte der Ferienflieger den ersten eigenen Airbus A321neo, den “Mallorca-Airbus“, eingeflottet. Nun teilt die Fluggesellschaft konkrete Pläne für den Winter und auch für den Sommer 2024 mit. Jeweils ein Flugzeug wird am Flughafen Nürnberg und am Flughafen Hannover stationiert, wie aus einer Pressemitteilung der Airline hervorgeht. Eine hohe Nachfrage stimmt Eurowings außerdem optimistisch für ein gewinnbringendes Jahr.

Ausbau der Direktflüge zu sonnigen Zielen

Die Fluggesellschaft Eurowings hat große Pläne für die Flughäfen Hannover und Nürnberg. Ab dem Winterflugplan 23/24 soll jeweils ein Airbus A320 fest an den Flughäfen platziert werden, sodass hier neue Basen des Ferienfliegers entstehen. Die Pläne weiten sich auch auf den Sommer 2024 aus, denn hier soll am Flughafen Hannover ein zweites Flugzeug stationiert werden.

Eurowings A320

Innerhalb des Winterflugplans werden Ziele wie Mallorca, Gran Canaria, und Hurghada von beiden Airports angeflogen. Ab Hannover geht es außerdem nach Teneriffa und Pristina. Von Nürnberg werden zusätzlich Direktflüge nach Marsa Alam angeboten.

Mit unserem Programm an attraktiven Direktflügen sorgen wir für eine bessere Anbindung von Niedersachsen und Nordbayern insbesondere an die beliebtesten Sonnenziele in Südeuropa.

Jens Bischof, CEO von Eurowings

Ab Sommer 2024 soll das Angebot noch mal aufgestockt werden. Ab der Landeshauptstadt Niedersachsens werden einige Ziele in Italien angesteuert. Nach Rom geht es viermal wöchentlich, dreimal wöchentlich geht es nach Neapel und Catania, die Ziele Olbia, Bari und Lamezia Terme werden jeweils zweimal wöchentlich angeflogen. Auch Malaga steht neu im Flugplan, darüber hinaus wird auch Faro viermal wöchentlich angeboten. Zwei wöchentliche Flüge nach Thessaloniki stehen ab Hannover ebenfalls im Programm.

Cruise Neapel
Eurowings fliegt ab Hannover nach Neapel

Zudem wird sowohl am Flughafen Hannover als auch am Flughafen Nürnberg auf 14 wöchentliche Verbindungen nach Mallorca aufgestockt. Von Nürnberg geht es nächstes Jahr im Sommer nonstop zweimal wöchentlich nach Rhodos und Preveza, auch Heraklion wird dreimal die Woche angeflogen.

2023 soll Jahr der Gewinne werden

Die Verbindungen werden nicht ohne Grund aufgestockt. Eurowings profitiert aktuell von einer hohen Nachfrage an Flügen. Besonders die Erholung des Geschäftsreiseverkehrs ist laut Handelsblatt ausschlaggebend, die Passagierzahl stieg im ersten Halbjahr um 27 Prozent auf 8,9 Millionen an. Auch der Umsatz der Airline konnte im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro gesteigert werden. Das soll jedoch laut Bischof nicht ausschließlich an den erhöhten Ticketpreisen liegen, die um ungefähr 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr höher sind. Die Kosten der Airline seien ebenfalls drastisch angestiegen, was laut Bischof an mehr Investitionen in einen stabilen Flugbetrieb und klimafreundliche Flugzeuge liegt.

Im Großen und Ganzen erwarte ich, dass wir ein Preisniveau erreicht haben, mit dem man auskömmlich wirtschaften kann.

Jens Bischof, CEO von Eurowings

Während sich die Fluggesellschaft primär auf die Kurzstrecke innerhalb Europa fokussiert, wird ab Oktober mit der Verbindung zwischen Berlin und Dubai ein neues Mittelstreckenziel in den Flugplan aufgenommen. Allerdings mit dem A320neo, statt wie geplant mit dem A321neo. Mit dieser Verbindung möchte Eurowings (dank niedrigerer Ticketpreise) der Fluggesellschaft Emirates Konkurrenz machen. Diese möchte gerne Flüge nach Berlin und Stuttgart anbieten, aufgrund eines bilateralen Abkommens darf Emirates allerdings kein fünftes Ziel in Deutschland anfliegen.

Fazit zu den Plänen von Eurowings

Der Ferienflieger rechnet in diesem Jahr wieder mit Gewinnen. Dank der hohen Nachfrage plant Eurowings mehr Direktflüge in sonnige Ziele ab den Flughäfen Nürnberg und Hannover. Für die positiven Ergebnisse seien allerdings nicht nur die höheren Ticketpreise ausschlaggebend, denn auch die Airline hatte mit höheren Kosten zu kämpfen. Die Preise sollen laut CEO Bischof nun allerdings auf einem “herkömmlichen” Level angekommen sein.

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Autor

Amélie Margout ist Search Marketing Managerin und seit August 2020 bei reisetopia tätig. Nach ihrem Bachelorstudium in Medien und Kommunikation in England zog sie nach Berlin und schreibt seither Ratgeber mit Fokus auf Finanzen, Luxushotels und suchmaschinenrelevante Inhalte.

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