Die Pandemie-Lage spitzt sich bereits seit einiger Zeit wieder zu. Spanien reagiert mit der Verschärfung der Einreiseregeln für Geimpfte.

Lange Zeit galt Spanien im Jahr 2021 als Vorbild für den Umgang mit der Corona-Pandemie. Eine hohe Impfquote begünstigte niedrige Inzidenzzahlen. Mittlerweile hat die Virusvariante Omikron auch hier ein weit bekanntes Bild gezeichnet. Pünktlich zum 1. Februar wird daher die Gültigkeit der Impfzertifikate verkürzt, wie TPG UK berichtet. Damit reagiert die Regierung auf eine Einigung der Europäischen Union.

Keine Reaktion auf aktuelle Zahlen

Spanien wurde erst kürzlich wieder vom Robert Koch-Institut als Hochrisikogebiet eingestuft. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt dort aktuell 1.887,7. Dementsprechend sieht sich die Regierung des Landes gezwungen, die Einreisebestimmungen zu verschärfen. Dies betrifft auch bereits Geimpfte. Denn für die Einreise wird ab dem 1. Februar eine vollständige Impfung mit neuer Gültigkeitsdauer vorausgesetzt. Dem hervorgegangen war die Einigung der EU-Mitgliedsstaaten. Diese einigten sich auf die Verkürzung der Gültigkeit von Impfzertifikaten von 360 auf 270 Tage. Die EU-Kommission hat den Beschluss bereits freigegeben.

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Der entsprechende Nachweis der Booster-Impfung beziehungsweise der Zweitimpfung muss mindestens 14 Tage nach der Verabreichung der letzten Dosis der vollständigen Impfung ausgestellt worden sein und darf nicht älter als 270 Tage sein. Ist die Zweitimpfung älter als 270 Tage, muss ein Corona-Test vor Abflug absolviert werden. Dafür zugelassen sind PCR-, LAMP-, oder TMA-Tests maximal 72 Stunden vor Abflug oder Antigen-Tests maximal 48 Stunden vor Abflug. Auch der Nachweis einer überstandenen Infektion befreit von der Testpflicht vor Abreise. Alle Reisenden müssen dafür auch weiterhin ein Einreiseformular online ausfüllen.

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Auf EU-Ebene wurde dafür jedoch keine zusätzliche allgemeine Testpflicht eingeführt. Und dennoch haben bereits in den vergangenen Wochen auch andere Länder Anpassungen bei der Gültigkeit der Impfzertifikate, aber auch des Genesenenstatus, vorgenommen. In Deutschland gelten seit dem 15. Januar 2022 Personen nur noch von Covid-19 als genesen, sofern die Infektion innerhalb der vergangenen 90 Tage nachgewiesen wurde. Dieser muss mit einem positiven PCR-Test erfolgen. Der Abstrich muss mindestens 28 Tage in der Vergangenheit liegen. Italien geht ebenfalls einen Schritt weiter als die EU und hat die Gültigkeit von Impfzertifikaten sogar von 270 auf 180 Tage verkürzt. Dies gilt auch für den Genesenenstatus.

Fazit zur Verschärfung der Einreise Spaniens

Spanien gilt auch hierzulande als beliebtes Reiseziel. Daher sollten auch hier Reisende besonders beachten, dass die Gültigkeit von Impfzertifikaten am 1. Februar verkürzt wird. Bei Einreise nach Spanien gilt man dann nur noch als vollständig geimpft, sofern die Impfung nicht älter 270 Tage ist. Sollte dies der Fall sein, muss eine Auffrischungsimpfung vorgewiesen werden können. Die Einigung dafür erfolgte bereits Ende des vergangenen Jahres auf EU-Ebene. Weitere Länder dürften folgen. Auch Deutschland ist bereits mitgezogen, hat dafür aber die Gültigkeit des Genesenenstatus weiter verkürzt. Italien ging diesen Schritt bereits bei der Gültigkeit der Impfzertifikate. Diese sind dort nur noch 180 Tage lang gültig.

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Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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