Die zweitgrößte Fluggesellschaft in Deutschland baut am wichtigsten Hub in Frankfurt weiter aus – doch kann Condor diesen Kampf überhaupt gewinnen?

Es sind interessante Zeiten für die deutsche Luftfahrt: Während die Lufthansa mit der Einführung ihres neuen Allegris-Kabinenprodukts beschäftigt ist und gleich mehrere Belastungen die Branche treffen – vom schwächeren Transatlantikmarkt bis zur Krise im Nahen Osten –, verfolgt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Condor ihre Wachstumspläne weitgehend unbeeindruckt weiter. Bleibt die Frage: Ist das in Frankfurt überhaupt nachhaltig möglich?

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Vom Ferienflieger zum Netzwerk-Carrier

Dass es Condor mit dem Wachstum ernst meint, zeigt der Blick auf die Flotte: Unter Eigentümer Attestor hat die Airline ihre Langstrecke komplett auf den Airbus A330neo umgestellt und betreibt davon inzwischen 18 Maschinen – bis 2031 soll die Langstreckenflotte auf mindestens 25 Flugzeuge wachsen. Parallel entsteht ein immer dichteres innereuropäisches Zubringernetz, mit dem sich Condor vom einstigen Ferienflieger zum klassischen Netzwerk-Carrier wandelt.

Wie nachhaltig dieser Kurs ist, haben wir bereits in unserer Kolumne zur Zukunft von Condor beleuchtet. Bislang geht die Rechnung jedenfalls auf: Im Geschäftsjahr 2024/25 steigerte Condor den operativen Gewinn um gut ein Viertel auf rund 151 Millionen Euro, zahlte den einst nötigen Staatskredit vorzeitig zurück und beförderte mit etwa 9,6 Millionen Fluggästen 13 Prozent mehr Passagiere – für 2025/26 peilt die Airline zehn Millionen an.

Condor Airbus A330neo
Condor hat die Langstrecke komplett auf den Airbus A330neo umgestellt

Vor allem die Langstrecke ist laut Vorstandschef Peter Gerber wieder so profitabel wie zu Zeiten der Lufthansa-Kooperation. Die Skeptiker, die Condor in Frankfurt keine Chance gaben, hat die Airline damit vorerst widerlegt. Die spannende Frage lautet heute also weniger, ob Condor bestehen kann – sondern ob dieser Erfolg gegen eine übermächtige Lufthansa dauerhaft tragfähig ist.

Die Übermacht der Lufthansa

Und übermächtig ist die Lufthansa zweifellos: Der Konzern fuhr 2024 mit rund 37,6 Milliarden Euro den höchsten Umsatz seiner Geschichte ein und verdiente operativ – gemessen am Adjusted EBIT – etwa 1,6 Milliarden Euro. Condors knapp 151 Millionen Euro Betriebsgewinn nehmen sich daneben fast bescheiden aus.

Lufthansa City Airlines A320neo
Die Lufthansa Group bedient Frankfurt mit einem Vielfachen an Frequenzen

Hinzu kommt die strukturelle Übermacht: Während Condor alles auf Frankfurt setzt, verteilt die Lufthansa Group ihr Risiko auf mehrere Drehkreuze – neben Frankfurt und München auch Zürich, Wien, Brüssel und mit ITA inzwischen Rom. Als Gründungsmitglied der Star Alliance bietet sie zudem ein globales Streckennetz und mit Miles & More ein Vielfliegerprogramm, von dem Condor als allianzfreie Airline nur träumen kann.

Weniger Frequenzen auf allen Konkurrenzstrecken

Dass sich diese Frage zunehmend stellt, liegt vor allem daran, dass Condor begonnen hat, zumindest in Teilen das Geschäftsmodell der Lufthansa zu kopieren. In den vergangenen zwei Jahren hat die Airline immer mehr Langstrecken ab Frankfurt angekündigt – keineswegs nur klassische Urlaubsziele, sondern auch geschäftlich relevante Routen wie nach New York oder Miami.

Das Problem dabei: Condor fliegt auf den meisten Strecken maximal einmal täglich, teils nicht einmal das. Die Lufthansa dagegen bietet auf Konkurrenzstrecken wie nach Los Angeles oder Boston schon ab Frankfurt deutlich mehr Optionen.

Condor Flugzeug
Condor fordert die Lufthansa zunehmend auch auf Geschäftsstrecken heraus

Mit ihren Tochtergesellschaften kommt die Lufthansa je nach Strecke auf drei-, vier- oder gar fünfmal so viele Verbindungen wie Condor. Für Geschäfts- wie Urlaubsreisende bedeutet das spürbar mehr passende Flüge bei der Lufthansa. Gewinnen kann Condor daher letztlich nur über ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis – und dass die Lufthansa gerade hier bereit ist, bei den Margen zu leiden, zeigt die Preisentwicklung etwa nach New York.

Dass Condor diesen strukturellen Nachteil dennoch nicht komplett ausgleichen kann, zeigt sich daran, dass einige Strecken mittlerweile wieder eingestellt wurden. Das gilt für Minneapolis, Phoenix, San Antonio, Edmonton, Baltimore und Halifax – teilweise wurden diese Strecken viele Jahre, teilweise aber auch nur sehr kurz von Condor bedient.

Beim Produkt punktet Condor

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis hat Condor allerdings ein Pfund, mit dem sie wuchern kann – gerade aus Premium-Sicht: Mit der Umstellung auf den A330neo bietet Condor ihre neue Langstrecken-Business-Class inzwischen flächendeckend an. Die Sitze stehen im modernen 1-2-1-Layout mit direktem Gangzugang, lassen sich in ein knapp zwei Meter langes Bett verwandeln, und in der ersten Reihe locken besonders großzügige Prime Seats mit XL-Bildschirm.

Condor Business Class A330neo
Die neue Condor Business Class im A330neo mit 1-2-1-Layout

Ausgerechnet beim Produkt steht damit die Lufthansa unter Zugzwang: Ihr neues Allegris-Konzept gilt zwar als mindestens gleichwertig, kommt aber nur nach und nach in die Flotte – gebremst durch die langwierige Zulassung der Business-Class-Sitze, die etwa in der Boeing 787-9 lange nur zu einem Bruchteil verkauft werden durften.

Noch über Jahre wird ein Gast je nach Flugzeug mal das neue, mal das alte Produkt erwischen, während Condor auf der Langstrecke bereits einen einheitlichen Standard bietet. Auf einigen Konkurrenzstrecken hat Condor somit aktuell einen klaren Produktvorteil für Premiumreisende.

Keine Chance, bei den Zubringern aufzuholen

Wohl auch deswegen sendet Condor weiterhin Signale, dass die Airline den Kampf vertiefen will – etwa mit einem noch einmal ausgeweiteten innerdeutschen Zubringernetz. Mittlerweile geht es auf wichtigen Verbindungen ab Frankfurt, etwa nach Hamburg oder Berlin, sogar dreimal täglich. Das ist gleichwohl ein Bruchteil dessen, was die Lufthansa bietet, die auf denselben Strecken unter der Woche teilweise mehr als ein Dutzend Mal fliegt.

Für den Sommerflugplan 2026 hat Condor sein Städtenetz zwar noch einmal erweitert – etwa um Barcelona, Budapest, London und Venedig. Der Rückstand bleibt jedoch gewaltig: Bietet die Lufthansa ab Frankfurt mehr als 100 Optionen für Weiterflüge, sind es bei Condor nur etwa die Hälfte – selbst wenn man die verbliebenen Kooperationsflüge mit der Lufthansa mitrechnet.

Flughafen Frankfurt
Ab Frankfurt bietet die Lufthansa rund doppelt so viele Anschlüsse wie Condor

Dass Condor hier aufholt, darf man als nahezu unmöglich einstufen – selbst wenn die Airline ihre Partnerschaften weiter ausbaut. Bislang setzt sie auf bilaterale Kooperationen, unter anderem mit Alaska Airlines, JetBlue und Emirates, und gehört keiner großen Allianz an; zuletzt kam immerhin ein neues Codeshare-Abkommen hinzu.

Zuletzt bestätigte Condor zudem Gespräche mit American Airlines, womit ein Beitritt zur oneworld-Allianz zumindest denkbar wird. Der strukturelle Nachteil bei den Zubringern würde dadurch aber ebenfalls nicht verschwinden.

Ist Frankfurt groß genug für zwei erfolgreiche Airlines?

Bemerkenswert ist, dass derzeit sogar beide Airlines in Frankfurt schwarze Zahlen schreiben – ein Zustand, den viele Beobachter nicht für möglich gehalten hätten. Und doch bleibt die Frage berechtigt, ob das auf Dauer trägt: Hubs, die von mehreren Fluggesellschaften bespielt werden, sind langfristig oft nur für den Platzhirsch eine echte Erfolgsgeschichte – siehe das Verhältnis der starken British Airways zur dahinsiechenden Virgin Atlantic.

Frankfurt Skyline
Ist der Standort Frankfurt groß genug für zwei Netzwerk-Airlines

Zwar gibt es in Asien, etwa in Tokio, andere Beispiele. Doch die größte Metropole Japans spielt ebenso wie London in einer anderen Liga als Frankfurt, das sowohl bei der schieren Größe als auch bei der Wirtschaftskraft nicht mit Hubs wie New York mithalten kann.

Entsprechend ist kaum vorstellbar, dass gleich zwei Fluggesellschaften mit verwandtem Geschäftsmodell und starkem Fokus auf Nordamerika-Langstrecken plus Europa-Zubringer in Frankfurt dauerhaft erfolgreich sein können. Es bleiben eigentlich nur zwei Optionen: Entweder Condor versucht sein Glück anderswo – oder es wird irgendwann wieder von der ehemaligen Mutter geschluckt, was kartellrechtlich allerdings nahezu unmöglich erscheint.

Hub-Wechsel? Condor hat sich für Frankfurt entschieden

Inzwischen hat Condor diese Gedankenspiele ohnehin selbst beantwortet: Statt den Stammmarkt zu verlassen, hat die Airline voll auf Frankfurt gesetzt – und liefert dort bislang. Ein kompletter Hub-Wechsel erscheint damit unrealistischer denn je, zumal es in Europa kaum historische Vorbilder dafür gibt.

Flughafen Berlin Brandenburg BER
Auch Flughäfen wie der BER hoffen seit Jahren auf mehr Langstrecke

Infrage kämen für einen solchen Schritt ohnehin nur drei Flughäfen, deren Infrastruktur jeweils nicht unbedingt auf einen klassischen Umsteige-Hub ausgelegt ist: Düsseldorf mit seinem starken Einzugsgebiet sowie die beiden größten Städte Deutschlands, Hamburg und Berlin – denen in der Luftfahrt ausgerechnet die kleineren Großstädte München und Frankfurt den Rang ablaufen.

Ob diese Flughäfen mit Blick auf die Wirtschaftskraft für das Drehkreuz einer globalen Airline taugen, wurde oft bezweifelt. Bedenkt man jedoch, dass TAP aus Lissabon, SAS aus Oslo und Kopenhagen oder LOT aus Warschau funktionierende Hubs gemacht haben, sollte man den drei deutschen Metropolen durchaus eine Chance einräumen.

Die Bewährungsprobe – und die Hoffnung auf Hilfe

Den Kampf um die schiere Größe wird Condor in Frankfurt kaum gewinnen – dafür ist der Abstand bei Frequenzen und Zubringern zu groß. Profitabel koexistieren kann die Airline aber offenbar sehr wohl, wie die jüngsten Zahlen zeigen. Die eigentliche Bewährungsprobe steht jedoch noch aus: Der Transatlantikmarkt hat zuletzt spürbar an Schwung verloren, die Buchungen lagen für den Sommer zweistellig unter Vorjahr.

Hinzu kommt die Krise im Nahen Osten: Nach der Eskalation im Sommer 2025 mussten Airlines Ziele wie Tel Aviv oder Teheran streichen und große Teile des Luftraums umfliegen, was vor allem Verbindungen nach Asien verteuert. Solche Schwächephasen dürften Condor härter treffen als die breiter aufgestellte, finanzstärkere Lufthansa, die Rückgänge über andere Märkte und Drehkreuze abfedern kann.

Flughafen Frankfurt
Der Transatlantikmarkt schwächelt – das trifft Condor härter als die Lufthansa

So bleibt die Frage nach Hilfe für Condor – etwa durch das Investment eines großen Lufthansa-Konkurrenten wie IAG (British Airways) oder Air France-KLM oder durch den Beitritt zu oneworld oder SkyTeam. Noch wichtiger könnte aber die Frage werden, wohin der Luftfahrtstandort Deutschland will: Die Bundesregierung senkt die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 wieder auf das alte Niveau – auf der Langstrecke von 70,83 auf 59,43 Euro.

Das entlastet die Branche um rund 350 Millionen Euro, dürfte allein aber keine Wende bringen – im internationalen Vergleich bleiben die Standortkosten in Frankfurt auch danach höher als in Zürich oder Madrid. Denkbar wäre, dass Lokalregierungen Condor bei einem so verrückten Schritt wie einem Hub-Wechsel unterstützen, um mehr Wettbewerb und einen stärkeren Wirtschaftsstandort zu erreichen. Noch aber fehlt dafür der politische Wille.

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Autor

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    • Hallo Sven, es gibt Artikel, bei denen wir wegen einer Ähnlichkeit des Themas dieselbe URL noch einmal nutzen. Auch mit dieser Thematik haben wir uns vor einem Jahr schon mal beschäftigt und daher den neuen Artikel unter derselben URL veröffentlicht 🙂

  • Liest sich so, als würde der Autor sich wünschen, dass die Airline den Standort nach Berlin (Air Berlin – gute Besserung) oder Hamburg (Hapag-Lloyd auch nicht mehr da) verlegt. Die Condor generiert seit Jahrzehnten positiven Cashflow aus Frankfurt (FRA). Das liegt daran, dass die Infrastruktur dort besteht und die Anreise nicht nur ausschließlich über Zubringerflüge erfolgt, sondern auch per Bahn und Auto möglich ist. Das zeigt einmal mehr, dass die anderen Standorte das eben nicht können. Selbst ein Wechsel von einem Terminal zum anderen gestaltet sich schon als Herausforderung.

    Weiterhin ist die Condor eine Touristik-Airline, und deren Geschäftsmodell basiert zu etwa einem Drittel auf Pauschaltouristen, je nach Region sogar mehr. Interessanter wäre ein Artikel über die Discover-Airline: Warum fliegt deren Langstreckenflotte in Frankfurt und nicht anderswo, z. B. in München?

    • Hallo Jason, danke für Deinen Kommentar und die ausführliche Einordnung. Gerade bei einer Kolumne geht es ja darum, eine Diskussion anzustoßen und unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten. Ob man die Einschätzung teilt oder nicht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Deine Argumente zur Rolle Frankfurts als etablierter Hub und zur Bedeutung des touristischen Geschäftsmodells von Condor sind auf jeden Fall ein spannender Blickwinkel auf das Thema.

  • Deutsche Kunden müssten halt aktiv Condor buchen, anstatt sich von dem maroden Kranich demütigen zu lassen. Der Untergang der Lufthansa würde allen guttun!

    • Der Verlust von über 100.000 Arbeitsplätzen tut allen gut? Der Verlust der Nationalairline (+ denen von 4 weiteren Ländern) tut allen gut? Augenscheinlich keine Ahnung von Volkswirtschaft.

  • Eine gute Airline macht nicht nur eine gute Business Class aus sondern auch guter IRROP / INVOL /SKCHG Umgang mit den Kunden. Und da ist Condor unterste Grütze. Zum einen bietet sie ja wie im Artikel genannt kaum eigenen Alternativen an den Tagen, ist aber anderseits nur mit Anwalt bereit auf Fremdmetall umzubuchen bzw. man macht es selbst und klagt über Monate sein Geld ein wo Condor noch mit wirren Argumentationen versucht das ganze in die Länge zu ziehen. Das geht bei LH group wesentlich smoother. 1. Einfach innerhalb der Gruppe umbuchen lassen oder auch auf Star Alliance falls es dort nichts gibt. Ein gutes Bordprodukt allein bringt es halt nicht. Dennoch hoffe ich auf einen Beitritt zur OneWorld von Condor, damit die Preise mal runterkommen auf dem Dt. Markt und auch damit es einfach mehr Alternativen in solchen Fällen gibt.

    • Echt, ist das so? Immernoch? Ich habe den von der Airline umgebuchten Flug nochmals nach meinen Bedürfnissen umbuchen können. Via Hotline. War sogar billigster Tarif.

      Einziger Kritikpunkt: die vom System automatisch generierte unpersönliche Email zur Umbuchungsinfo. Das geht besser.

  • So lange Condor so weiter macht, seh ich sehr gute Chancen.
    Klar wäre eine Allianz gut, um mehr Möglichkeiten zu bieten.
    Aber der Service und die Sitze sind einfach klasse, da kommt LH nicht mit.
    Ich schau immer erst nach einer guten Airline und wenn nichts möglich ist, dann erst nach LH.
    Bin auch bereit die selben Preise in BC zu zahlen wie bei LH und fliege dann Condor.

    • Condor ist in meine Augen die bessere Airline aus Deutschland, weil sie nicht nur eine moderne Flotte haben, sondern auch der Spirit oder die Leidenschaft zum Fliegen viel mehr rüber kommt. Condor zeigt sich auch im Punkt Marketing viel besser und der Streifenlook ist ein Eye Catcher an jedem Flughafen wo Condor fliegt… Ja, Condor ist bei weitem nicht so groß wie die LH, aber da sehe ich auch in 10-20 Jahren viel Potenzial weiter zu wachsen. Auf dem Deutschen Markt braucht man mehr Konkurrenz um für den Passagier bessere Preise zu haben.
      Da kommen ja noch weitere A320neo/A321neo in den nächsten Monaten und Jahren und wenn die Order nicht reicht um Ferienflüge sowie Zubringer zu bedienen dann können da durchaus weitere Flieger bestellt werden… Habe auch gelesen das Condor ab 2026 ins Terminal 3 in Frankfurt zieht, somit ist man nicht mehr in der Nähe von der LH und ist auch mit Partner Emirates im selben Terminal. Bin mal gespannt welche Lounge dann für Condor Gäste ist und ob es eine Condor Lounge dann gibt.
      Es ist und bleibt spannend und hoffen wir doch das Beste für die Condor ✈️

  • Hallo,
    ich bin jetzt schon mehr als 10 mal mit der neuen Business Class mit Condor im Airbus A330 neo geflogen…die alte BC von Condor dagegen war 2 Klassen schlechter…
    Südafrika (Kapstadt + JoBurg) und Cancun und hatte sehr günstige Preise und war mit dem Service sehr zufrieden
    Habe im Februar/März nach Cancun und zurück nur 1.600 € bezahlt…
    Lufthansa/Discover hätte an den gleichen Tagen 4.600 € gekostet 🙁
    noch Fragen? 😉
    ciao

    • An solchen Preisen (1600 € in Business Class) kann man sehen, dass langfristig das Geschäftsmodell einfach nicht nachhaltig sein kann. Gerade die Business Class finanziert einen Flug. An der Eco kann man kaum etwas gewinnen. Zudem transportiert Condor bei weitem nicht so viel Fracht wie Lufthansa und ihre Töchter mit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so rosig für Condor aussieht. Denn man hört oft, dass Condor wesentlich preiswerter ist als der Wettbewern.

      • “An solchen Preisen (1600 € in Business Class) kann man sehen, dass langfristig das Geschäftsmodell einfach nicht nachhaltig sein kann”
        aha…woher wissen Sie das? Wie kann RyanAir nur so überleben? 😉
        “Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so rosig für Condor aussieht”
        Was Sie sich vorstellen können…ist für die Geschäftsführung von Condor nicht wichtig…
        “Denn man hört oft, dass Condor wesentlich preiswerter ist als der Wettbewern.”
        Wer ist “man”? “hört oft”?
        Also…Sie haben keine Ahnung und stellen dies auch noch unter Beweis…
        ich berichtete hier aus meiner Erfahrung als Kunde…
        für mich sind Qualität und Preis-Leistung wichtig…
        Wieso soll ich mir als Kunde Gedanken machen um die Gewinner einer Firma? 🙂
        Condor bietet hier ein besseres Produkt als LH an…
        aber sie können gerne weiter die Gewinne und Dividenden von Lufthans finanzieren 😉

    • Ganz ganz ehrlich: Die Business Class von Condor in den 339ern ist jeder Business Class von Lufthansa überlegen.

      Wir waren als Paar begeistert von Sitz und Design (viel ansprechender als Allegris) auf unserem Flug nach/von Kapstadt.

  • Der Beitritt in eine Allianz wäre für Condor wichtig, um durch mehr Zu- und Abbringer das Netz deutlich zu erweitern. Außer ein paar Partnerschaften gibt es da (noch) nichts. In Bezug auf FRA muss man die beherrschende Stellung der LH nicht weiter beschreiben, hier wird für Condor wohl nichts möglich sein. LH verfügt hier über ein riesiges Netzwerk, andere Star Alliance Carrier kommen mehrmals täglich und vergrößern das Netz noch weiter.

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