Am 10. April ruft die Unabhängige Flugbegleiter Organisation, kurz UFO, das Kabinenpersonal von Lufthansa und Lufthansa CityLine zum Streik auf. Es drohen erneut eine Vielzahl an Flugausfällen.
Bauchlandung bei Lufthansa. Nach den Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Jubiläums folgt die harte Realität. Nachdem die Flugbegleitergewerkschaft UFO bereits am 12. Februar 2026 zu einem Streik aufrief, droht am Freitag, den 10. April 2026, erneut Chaos. Auf der Webseite der UFO ruft die Gewerkschaft ihre Mitglieder zu einem eintägigen Arbeitskampf an deutschen Flughäfen auf.
Das Wichtigste in Kürze
- Lufthansa und Lufthansa CityLine drohen Flugausfälle
- Die UFO ruft ihre Mitglieder zu einem eintätigen Streik auf
- Bestreikt werden neun deutsche Flughäfen
Eintägiger Arbeitskampf an insgesamt neun deutschen Flughäfen
Die Flugbegleitergewerkschaft UFO ruft das Kabinenpersonal der Lufthansa für Freitag, den 10. April 2026, von 00:01 Uhr bis 22:00 Uhr zu einem Streik auf. Als Grund nennt die UFO die gescheiterten Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen für die rund 19.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei Lufthansa. Nach derzeitigem Stand sollen alle Abflüge der Lufthansa an den Drehkreuzen Frankfurt und München bestreikt werden. Somit drohen erneut etliche Flugausfälle.
Diese Situation wäre vermeidbar gewesen – die Verantwortung liegt bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft hat, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Wenn sich die Arbeitgeberseite nicht bewegt, müssen wir sie dazu bewegen
Joachim Vázquez Bürger, Chef der UFO

Darüber hinaus soll im selben Zeitfenster das Kabinenpersonal der Lufthansa CityLine ihre Arbeit niederlegen. Alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover sollen bestreikt werden.
Auf der Webseite der UFO heißt es:
Seit unserem Warnstreik am 12.02.2026 sind nunmehr acht Wochen (!) vergangen. Statt die Zeit zu nutzen, um auf unsere Forderungen zu einem neuen Manteltarifvertrag einzugehen oder zumindest ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten, hat Lufthansa sich nicht auf uns zu bewegt. Die Verhandlungen sind daher gescheitert.
Der Zeitpunkt des Streiks ist durchaus brisant. In einigen Bundesländern enden die Osterferien. Der Rückreiseverkehr bringt ein erhöhtes Passagieraufkommen mit sich.
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