Bayern, Brandenburg und Hessen stellen Geimpfte mit negativ getesteten Personen gleich und erleichtern diesen die Einreisebestimmungen.

Brandenburg und Hessen erleichtert bereits den geimpften Personen das Reisen und stellen diese mit negativ getesteten Reisenden gleich. Die gleiche Regelung tritt heute in Bayern in Kraft, wodurch Reisende dort auch mehr Freiheiten bekommen. Diese Verordnung beschlossen die Länder nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts, wie fvw berichtet.

Bald keine Quarantäne mehr?

Bayern, Brandenburg und Hessen lockern die Regeln für komplett geimpfte Reisende und stellen diese mit negativ Getesteten gleich, was große Vorteile für geimpfte Reisende mit sich bringt. Die neue Verordnung gilt nun ab 14 Tagen nach der abgeschlossenen Impfung und für alle Bereiche, in denen sonst negative Coronatests nötig waren. Dieselbe Regelung gilt seit heute auch in Bayern. Laut Markus Söder soll ein vollständig geimpfter Mensch, der nahezu ein Nullrisiko zur Übertragung des Coronavirus hat, in seine zentralen Grundrechte zurückversetzt werden. Denn dem RKI zufolge sei das Risiko zur Übertragung des Coronavirus bei Geimpften geringer als bei negativ Getesteten, wenn diese mit dem Coronavirus infiziert seien.

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Bald keine Quarantäne mehr für geimpfte Reisende?

Gleiches wurde am Dienstag in Brandenburg beschlossen. Somit müssen auch dort geimpfte Personen nach einer Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten nicht mehr in Quarantäne. Allerdings gilt diese Regelung nicht für Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten, dort bleibt die verordnete zehntägige Quarantäne bestehen. Baden-Württemberg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind darin bereits Vorreiter, denn dort gelten die genannten Verordnungen seit Mitte April. Zudem müssen Reisende in Nordrhein-Westfalen, egal ob vollständig geimpft oder nicht, gar nicht mehr in Quarantäne, dies entschied das Oberlandesgericht in Münster.

Allerdings gab es auf dem Impfgipfel am Montag noch keine einheitliche bundesweite Regelung für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen. Dies könnte jedoch schon bald folgen, denn laut Gesundheitsminister Jens Spahn will die Bundesregierung in der nächsten Woche einen Vorschlag machen, damit eine bundesweite Verordnung am 28. Mai beschlossen werden könnte.

Fazit zu den Lockerungen für geimpfte Reisende

Die Bundesländer Bayern, Brandenburg und Hessen stellen vollständig Geimpfte mit negativ getesteten Menschen gleich, wodurch die Quarantäne aus Risikogebieten für Geimpfte ebenfalls entfällt. Diese Verordnung gilt ab 14 Tagen nach der vollständigen Impfung. Damit folgen diese Bundesländer auf Baden-Württemberg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, welche diese Regelung schon Mitte April beschlossen haben. Bleibt zu hoffen, dass bald eine bundesweit einheitliche Regelung beschlossen wird und das Reisen somit wieder etwas vereinfacht wird.

Autor

Genauso wie den Schwarzwald, liebt David es neue Orte und Kulturen zu entdecken. Am liebsten kombiniert er einen Städtetrip mit anschließendem relaxen am Strand. Er studiert Tourismusmanagement in Wernigerode und macht ein Praktikum bei reisetopia. Er hält euch mit News auf dem Laufenden!

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  • Mich würde ja mal interessieren, wie es sich mit dem Reiseversicherungsschutz verhält. Wenn ich zurzeit in ein Risikogebiet fahre, greift meine Versicherung im Ernstfall nicht. Was ist denn, wenn ich als Geimpfter in ein Risikogebiet fahre?

    • Hey Michael, das ist eine durchaus gute Frage, auf die ich leider keine Antwort habe. Ich würde dir empfehlen, dass du da einmal deine Versicherung kontaktierst. Ich gehe davon aus, dass sie dir das beantworten kann. Viele Grüße

      • Hallo Lena, danke für die Antwort. Ich habe mal beim ADAC nachgefragt. Falls ich zeitnah eine Antwort bekomme, schreibe ich es hier nochmal.

    • Schreibe Deine Versicherung an. Dann hast du Klarheit. ich wette, dass die Versicherung unverändert nicht greift, da es bis heute keine wissenschaftlichen Nachweise gibt, dass Geimpfte weder immun sind noch weiterhin Träger sein können. Dazu gab es bereits mehrere Gerichtsurteile von Klägern, die glaubten als Geimpfte einen Sonderstatus zu bekommen. Sämtliche Klagen wurden wegen fehlender wissenschaftlicher Nachweise abgeschmettert

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