Nach übereinstimmenden Informationen internationaler Medienberichte könnte die Fluggesellschaft Emirates noch im Januar mit einem weiteren Flugverbot nach Hongkong belegt werden. Ein Überblick.

Zuerst hatte das US-amerikanische Nachrichtennetzwerk CNN berichtet. Demnach solle das Verbot bereits ab dem 9. Januar in Kraft treten. Eine vergleichbare Maßnahme war erstmals im Dezember vergangenen Jahres verhängt worden.

Buchungsfunktion der Emirates-Webseite blockiert

Der größten Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate droht ein neuerliches Flugverbot. Das berichten internationale Medien übereinstimmend. Von 9. bis voraussichtlich 22. Januar werde Emirates nicht zwischen Dubai und Hongkong fliegen dürfen, das sollen die Hongkonger Behörden bereits entschieden haben. Eine vergleichbare Maßnahme war bereits im Dezember 2020 gegen Emirates verhängt worden; ein Flugverbot hatte es zuletzt beispielsweise auch für Airlines wie KLM und British Airways gegeben. Wie es bereits gegen Ende vergangenen Jahres der Fall war, wird das Flugverbot vermutlich auch diesmal lediglich in Hongkong ankommende Flüge betreffen.

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Erste Berichte internationaler Medien beziehen sich auf Informationen eines Hongkonger Luftfahrt-Reporter names Danny Lee, welcher die Ankündigung eines neuerlichen Flugverbotes in der South China Morning Post veröffentlicht haben soll. Das US-amerikanische Nachrichtennetzwerk CNN formuliert zwei verschiedene Voraussetzungen für die Erteilung eines solchen Flugverbotes durch die zuständigen Behörden: Wenn ein Passagier an Bord eines Flugzeugs die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 verweigert, oder, wenn eine Fluggesellschaft mehr als fünf COVID-19-positive Passagiere befördert. Welches dieser beiden Szenarien auf einem der vergangenen Flüge von Emirates aufgetreten sein soll, ist nach aktuellem Informationsstand allerdings nicht bekannt. Eine inoffizielle Bestätigung dieser Maßnahme findet man allerdings über die offizielle Webseite der Fluggesellschaft Emirates – oder, besser gesagt: nicht. Denn hier sind die sonst regulär verfügbaren Flugbuchungen nach Hongkong für Januar bereits ausgesetzt.

Fazit zum Flugverbot für Emirates nach Hongkong

Nach übereinstimmenden Informationen internationaler Medienberichte könnte die Fluggesellschaft Emirates noch im Januar mit einem weiteren Flugverbot nach Hongkong belegt werden. Eine offizielle Stellungnahme vonseiten der Behörden steht aktuell noch aus, eine Aussetzung der Buchungsfunktion für besagte Flüge auf der offiziellen Webseite der Fluggesellschaft wird unter Brancheninsidern allerdings bereits als Bestätigung der Maßnahme verstanden. Das Flugverbot könnte demnach bis zum 22. Januar anhalten.

Autorin

Lilli ist am liebsten in den Wolken - und das nicht nur mit ihrem Kopf. Schon als Kind tourte sie mit einer Tanzgruppe durch Europa, heute ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Wenn sie sich nicht gerade mit ihrem Studium in Berlin beschäftigt, sitzt sie irgendwo auf der Welt hinter ihrem Laptop und berichtet für Euch über die angesagtesten Travel News rund um den Globus - direkt hier auf reisetopia.de!

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  • Mich wundert das nicht. Warum benötigt man nicht für jedes Land einen negativen Test zum Einreisen? Bin selbst mit Emirates geflogen. Der Großteil der Leute hat die Maske auf, aber ein kleiner Teil hat die Maske sehr schlampig getragen, teilweise unterm Kinn. Die Stewardessen haben zwar ab und an zu jemandem ein Zeichen gemacht, dass er die Maske wieder aufziehen soll, wurde aber nicht in allen Fällen ernst genommen.
    Ich habe eine klare Ansage vermisst. Zieh das Ding auf, ansonsten fliegst du mit uns nicht.
    Auch die Einreise nach Deutschland war sehr einfach. Man hat im Flugzeug einen Zettel bekommen, auf der die Emailadresse steht, bei der man sich anmelden muss. Ja klar, im Flugzeug hat ja jeder noch WLAN. Wir hatten die Ersatzmeldung dabei.
    Auf den Malediven bist du ohne die Anmeldung im Gesundheitswesen und dem QR Code weder rein noch raus gekommen. In Deutschland hat das keinen Interessiert. Es wollte keiner wissen, ob du dich angemeldet hast, geschweige denn die Ersatzmeldung auf Papier entgegennehmen.
    Kein Wunder, dass sie nichts mehr nachvollziehen können.

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