In diesem Jahr möchte Emirates ihr Streckennetz weiter ausbauen. Dabei geht es vor allem um die Reaktivierung alter Verbindungen sowie die Erhöhung der Frequenzen auf bereits bestehenden.

Es soll weiter anwachsen, das Streckennetz von Emirates, nachdem bereits zuletzt die Rückkehr des Airbus A380 auf anderen Routen bekannt gegeben wurde. Mit dem Juli 2022 will Emirates nochmal einen deutlichen Schritt zurück zur Normalität wagen und hat dafür drei alte Destinationen wieder ins Streckennetz aufgenommen. Zudem sollen die Frequenzen auf anderen Routen mitunter deutlich erhöht werden, wie Simple Flying berichtet.

Die Rückkehr des längsten Emirates-Fluges

Die Aussichten bei Emirates könnten trotz der aktuellen Lage nur geringfügig besser sein. Kaum eine andere Fluggesellschaft ist so gut durch die anhaltende Krise gekommen, wie die Fluggesellschaft aus dem Emirat Dubai. Emirates erwartet demnach auch für das neue Jahr eine sich fortsetzende Erholung. Das machte sich bereits in der Flotte bemerkbar! Die Fluggesellschaft hat schon über die Hälfte ihrer A380 wieder in die Luft geschickt.

Emirates Airbus A380

Die Boeing 777 von Emirates sind sogar bereits wieder allesamt im aktiven Dienst. So kann die Fluggesellschaft aktuell 128 Destinationen bedienen. Bereits vor einigen Tagen hat Emirates angekündigt, das Streckennetz ihres Flaggschiffs, dem Airbus A380 um Birmingham, Dubai, Hongkong und Kuala Lumpur um insgesamt vier Destinationen zu erweitern. Daran will Emirates ab dem 1. Juli dieses Jahres anknüpfen.

So plant Emirates die Wiederaufnahme der folgenden Routen:

  • Dubai – Auckland; täglich mit einer Boeing 777-200LR
  • Dubai – Kabul; täglich mit einer B777-300ER
  • Dubai – London Stansted; täglich mit einer B777-300ER
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Die Direktverbindung von Dubai nach Auckland soll dabei den 5th Freedom Flight über Kuala Lumpur ersetzen und wird damit dann auch die längste Direktverbindung im Emirates-Netzwerk. Auckland wird bereits seit Beginn der 2000er-Jahre von Emirates angeflogen, bekam aber erst in 2016 eine Direktverbindung nach Dubai. Die Verbindungen über Australien blieben aber bestehen, sodass Auckland bis zu dreimal täglich von Emirates angeflogen wurde.

Erhöhte Frequenzen nach Österreich und die Schweiz

Zudem erhöht Emirates auch die Frequenzen auf ausgewählten Routen. Im Vergleich zum Juni will Emirates ab Juli unter anderem Algiers, Budapest, Larnaca (mit Anschluss nach Luqa, Malta), Luanda, Miami, Nizza, Osaka, Tokio Haneda Tunis täglich anfliegen. Darüber hinaus sollen Brüssel, Kapstadt, Dublin, Genf, Madrid, Rom, die Seychellen sowie Wien mindestens zweimal täglich bedient werden.

Emirates Airbus A380

Amsterdam soll sogar bis zu drei Mal täglich ab Juli 2022 angeflogen werden. Weiterhin im Flugplan fehlt aber eine fünfte Verbindung von Dubai nach Deutschland. Damit geht die Bundeshauptstadt auch vorerst weiterhin leer aus – Berlin findet sich noch nicht im Flugplan von Emirates wieder. Auch die übrigen Destinationen in Deutschland erfahren keine signifikanten Flugplanänderungen.

Fazit zu den Plänen von Emirates

Die Pläne von Emirates stimmen vorsichtig optimistisch. Die Fluggesellschaft aus Dubai ist zwar ohnehin verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen, die Pläne für den Juli 2022 klingen dennoch ganz schön gewagt. Denn unter anderem soll Auckland wieder als Direktverbindung aufgenommen werden. Die Hauptstadt Neuseelands ist momentan aber auch weiterhin nicht für Touristen aus dem Ausland erlaubt zu besuchen. Auf der anderen Seite steht die massive Erhöhung der Frequenzen auf diversen Verbindungen, darunter auch Europa. So soll Amsterdam bis zu dreimal täglich angeflogen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Pläne verwirklicht werden. Denn davon würden auch Österreicher und Schweizer mit weiteren Verbindungen nach Dubai profitieren können.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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