Es gibt sie tatsächlich noch, die positiven Nachrichten aus Richtung des Hauptstadtflughafens BER. Zumindest wenn es um die fortlaufende Planung geht. Nach und nach verteilt die Flughafengesellschaft die Airlines auf die Terminals des alt-neuen Mega-Airports.

Dabei gibt es auch die eine oder andere Überraschung: So wird sich Deutschlands Flag-Carrier Lufthansa einen Terminal mit einem Billigflieger teilen müssen. Die eigene Günstig-Tochter Eurowings wird dagegen in einem anderen Terminal zu finden sein.

Lufthansa und EasyJet teilen sich T1

Am vergangenen Mittwoch teilte die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bei der Festlegung der Airline-Standorte mit, auf welche Terminals die großen Airlines verteilt werden sollen. Dabei muss sich die Lufthansa das Hauptterminal – Terminal 1 – mit dem Low-Cost-Carrier EasyJet teilen. Lufthansas eigene Günstig-Tochter Eurowings wird dagegen im Terminal 2 Einzug halten.

Lufthansa Airbus A319

Ryanair soll dann im Terminal 5 zu finden sein, wobei es sich um die alten Terminals des Flughafens Berlin-Schönefeld handeln wird, die für den BER umbenannt werden sollen. Die 80 weiteren Airlines warten hingegen noch auf ihre Zuteilungen, die in den kommenden Wochen abgeschlossen werden sollen.

Eröffnung immer noch unsicher

Dabei ist die geplante Eröffnung im Oktober 2020 noch immer gefährdet. Während BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup von einer “neuen Phase der Vorbereitung” spricht, möchte das Berliner Abgeordnetenhaus den Untersuchungsausschuss wegen neu aufgetretener Probleme erweitern.

Flughafen BER

So soll auch weiterhin die Brandmeldeanlage Probleme machen. Bisher habe der Untersuchungsausschuss sich nur mit der Zeit bis Juni 2018 beschäftigt. Das aber auch nach dieser Zeit Probleme und dadurch resultierende Verzögerungen auftraten, ist hinlänglich bekannt. Entsprechend groß sind die Zweifel an dem neuerlich geplanten Eröffnungstermin.

Fazit zur Airline-Verteilung am BER

Tatsächlich scheint mal etwas voranzugehen am Problemflughafen in Berlin. Zumindest die Airlines werden nach und nach auf die verschiedenen Terminals verteilt. Dass sich dabei die Lufthansa ein Terminal mit EasyJet und nicht mit der eigenen Tochter Eurowings teilt, ist schon beachtlich. Hat aber womöglich etwas mit den benötigten Kapazitäten der jeweiligen Airlines zu tun. Indes sollten die Neuigkeiten über etwaige Planungen allerdings nicht die Hoffnung erhöhen, dass es tatsächlich was mit einer Eröffnung im Oktober 2020 wird.

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  • Lustig, das die schon die Airlines auf die einzelenen Terminals verteilen, wo doch noch nicht mal ein halbwegs gesicherter Eröffnungstermin feststeht. Jetzt ist doch gerade das Dübel-Übel entdeckt worden und wer weiss, was als nächstes kommt. Sicherlich kommt da noch die nächste “Panne”. Nur fragt sich noch, welche das sein wird – aber irgendwas kommt. Mit Sicherheit!

    Ja und Tegel ist schön wegen der kurzen Wege. Aber das war es doch schon. Die Enge in den Gängen beim Anstehen am Schalter und wehe man will im Terminal A etwas anderes als Fliegen und Shoppen. Die WC’s sind ja mehr als eine Katastrophe. Da gibt es selbst in der Bahn noch mehr Platz.

    • Nein. Die Zeit der kurzen Wege ist vorbei. Tegel war einfach genial. Jetzt muss man sich immer an Shoppingläden vorbei schummeln. Die haben in diesem Ausmaß auf den Flughäfen nichts zu suchen. Ich will dort An- und Abfliegen. Das mit kurzen Wegen und Wartezeiten.

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