Ein neues Kunstwerk in Venedig wirft Rätsel auf. Der britische Künstler Banksy, der für seine Streetart bekannt ist, hat vor der Eröffnung der Biennale einen Straßenstand aufgebaut. Einen Straßenstand mit mehreren Gemälden, die sich zu einem großen Kreuzfahrtschiff zusammenfügen. Kritik an der Kreuzfahrt?

Bekannt durch Kommunikationsguerilla

Der Künstler postete vor einigen Tagen ein Video auf seinem Instagram Account. Es zeigt einen Straßenverkäufer, der vor seinem Stand sitzt. Neben ihm stehen neun einzelne Gemälde verschiedener Größen, die zusammen ein großes Kreuzfahrtschiff im Hafen Venedigs zeigen. Man munkelt nun, ob es sich dabei tatsächlich um den Künstler handelt, der seine Identität bislang geheim hält. Der Künstler wurde vor allem mit seinem Schablonengraffiti weltweit bekannt.

Banksy bedient sich der Taktiken der Kommunikationsguerilla,um eine alternative Sichtweise auf politische und wirtschaftliche Themen zu bieten. Seine Werke zeigt er meist in selbst organisierten Ausstellungen, da er Galerien sowie den Kunstbetrieb im Allgemeinen ablehnt.

Kritik an der Kreuzfahrt-Branche in Venedig

Der Titel des Mosaik-Gemäldes ist „Venice in Oil“, wie man auf dem vom Künstler hochgeladenen Video sieht. Ein sehr zweideutiger Titel. Er beschreibt zum einen, dass es sich um ein Ölgemälde handelt. Der Titel gibt aber ebenfalls einen Hinweis auf den boomenden Kreuzfahrttourismus in Venedig an. Dieser hat zur Folge, dass mehr und mehr Touristen in die Lagunenstadt strömen. Um dem Overtourism entgegenzuwirken, wird ab Herbst ein Eintrittsgeld von Tagestouristen verlangt.

„Venedig in Öl“ könnte demnach auf die Verschmutzung der Luft und insbesondere des Wassers hindeuten. Zurückzuführen ist dies auf den üblichen Schiffsantrieb mit Schweröl. Bei der Verbrennung des Öls, entstehen Stickoxide die sowohl für die Natur als auch für den Menschen schädlich sein können.

Fazit zum Bansky-Kunstwerk

Künstler wie Banksy sind sehr wertvoll in der heutigen Zeit. Er traut sich was und drückt seine Ansichten mithilfe von Kunst aus. Auch das neue Statement in Venedig ist sicherlich interessant und zeigt gut die wachsende Kritik an am sogenannten Overtourism.

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Nach dem Abitur ging es für Miriam nach Australien. Das war der Startschuss für die Leidenschaft zum Reisen. In den darauffolgenden Jahren kamen einige Ziele auf der ganzen Welt hinzu. Bei reisetopia ist Miriam für unsere Reise-News zuständig.

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  • Ja die Artikel von “Miriam” sind leider alle relativ schlecht. Schade eigentlich, da die Webseite sonst sehr informativ sind. Ein Beitrag über ein Kunstwerk ohne ein Bild davon einzufügen ist mehr oder weniger Satire. Dazu lesen sich die Texte meist ziemlich holprig und die Themenwahl ist zumindest fraglich…

    • Hallo Timo, das Problem ist in diesem Fall, dass wir keine entsprechenden Bildrechte haben. Die Verwendung von Bildern anderer Webseiten ohne Genehmigung ist verboten und steht unter nicht gerade geringen Strafen – dieses Risiko wollen wir nicht eingehen. Schade, dass dir die Artikel von Miriam nicht gefallen. Liegt das generell an den Themen oder nur am Stil?

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