Trotz erster Anzeichen eines allmählich wiederkehrenden routinierten Hotelbetriebs innerhalb Deutschlands, bleiben erste Auswertungen der Buchungszahlen für das erste Halbjahr 2021 weiterhin ernüchternd.

Der langersehnte Sommer ist endlich da – mit ihm kam die Hoffnung auf ein Ende der coronabedingten Tiefstände innerhalb der deutschen Hotellerie. Obwohl den Hotels nun bereits seit einigen Monaten eine Wiederaufnahme des Betriebs gestattet ist und die Impfkampagnen ebenfalls – mehr oder weniger – fortschrittlich verlaufen, bleiben die Zahlen weiterhin ernüchternd. Das Niveau der Buchungen aus dem ersten Halbjahr 2021 bringt nicht die gewünschten Ergebnisse und liegt weiterhin weit unter dem Vorkrisenniveau, wie FVW berichtet.

Gesamte Tourismusbranche erholt sich nur langsam

Seit nun mehr als eineinhalb Jahren anhaltender Pandemie kämpfen unzählige Tourismusbetriebe aufgrund der Corona-Tiefstände ums Überleben. Auch der sehnlichst erwartete Sommer bringt innerhalb der deutschen Hotellerie nicht die gewünschten Ergebnisse, die noch im Frühjahr so hoffnungsvoll erwartet wurden. So muss das deutsche Übernachtungsgewerbe gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 einen Rückgang der Buchungszahlen in Höhe von rund 39 Prozent verzeichnen. Nachdem seit vergangenem Pfingsten mit dem Start erster Hotelprojekte immer weitere Lockerungen nach und nach eine Rückkehr zur Wiederaufnahme der Hotelbetriebe ermöglicht hatte, wurde ein regelrechter Tourismus-Neustart für den Sommer erwartet. Entgegen aller Erwartungen blieb der große Höhepunkt dabei jedoch aus, sodass die Buchungszahlen auch momentan noch weit unter dem des Vorkrisenniveaus 2019 liegen.

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Demnach liegen die im Juni gezählten 76,4 Millionen Übernachtungen immer noch mit rund 34,7 Prozent weit unter dem Vorjahresniveau. Grund dafür ist mit großer Sicherheit der erst zu einem späteren Zeitpunkt eingekehrte Lockdown im vergangenen Jahr. Gehofft hatte man trotzdem, dass zumindest ein kleiner Teil des großen Tiefstands aufgeholt werden kann, doch dies konnte den Zahlen zu Folge im ersten Halbjahr 2021 noch nicht erreicht werden. Ein möglicher Grund für die letztendlich doch geringer ausgefallenen Buchungsaufschwünge als zunächst erwartet könnte vor allem an der Delta-Mutation, erneuten Beschränkungen und Reisewarnungen liegen.

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Erfreuliche Nachrichten bringen hingegen die Buchungszahlen aus dem Monat Juni. In diesem Monat können erstmals Erfolge verzeichnet werden, denn die Buchungszahlen überstiegen zu diesem Zeitpunkt, mit rund 6,1 Prozent, erstmals das Niveau des Vorkrisenmonats. Wenngleich dieses Ergebnis die gesamte Halbjahresbetrachtung merklich anheben konnte, ist es dennoch als erster Erfolg und Lichtblick für die Hotelbetriebe zu betrachten.

Neben dem Hotelgewerbe ist auch der Flugbetrieb weiterhin stark von den coronabedingten Folgen betroffen. So lag die Nachfrage im vergangenen ersten Halbjahr 2021 immer noch rund 85 Prozent unter dem gewohnten Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

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Fazit zum anhaltenden Buchungstief

Anders als erwartet brachte der Sommer nicht die benötigten hohen Buchungszahlen, um das Tief des vergangenen Coronajahres aufholen zu können. Auch die Luftfahrtindustrie verzeichnet ein immer noch sehr geringes Nachfrageniveau, im Vergleich zum gewohnt hohen Niveau der Vorkrisenjahre. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass sich die Pandemiesituation mit fortschreitendem Impffortschritt einpendelt und das Vertrauen in die Sicherheit der Reisebranche wieder vollständig zurückkehrt.

Autor

Seit Ann-Cathrin ihr erstes Praktikum in der Reisebranche absolviert hat stand fest, dass sie beruflich in die Welt des Reisens eintauchen möchte. Ihr Tourismusstudium und viele Kurztrips während der Semesterferien haben ihr bereits viele Einblicke in die Hintergründe und Abläufe und genauso die wunderschönsten Orte in den verschiedensten Ländern gezeigt.

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