Trotz Krise startet der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus mit schwarzen Zahlen ins neue Jahr. Und hält somit an seinem Plan fest, so viele Verkehrsflugzeuge auszuliefern wie im gebeutelten Krisenjahr 2020.

Während Konkurrent Boeing in den ersten Monaten des Jahres einen Verlust von über 500 Millionen US-Dollar erwirtschaftete, übertrifft Airbus die Erwartungen von Analysten und fährt in diesem Quartal einen satten Gewinn von 362 Millionen Euro ein. Dies ist eine wirklich gute Nachricht für den Flugzeugbauer, der im vergangenen Jahr im gleichen Zeitraum einen Verlust von 481 Millionen verzeichnete, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Kostenmassnahmen zeigten Wirkung

Trotz Geschäftseinbruchs aufgrund der Corona-Krise ist der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus mit einem Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe ins neue Jahr gestartet. Noch 2020 vermeldete Airbus Verluste in Milliardenhöhe. Unter dem Strich verzeichnete der Flugzeugbauer ein Plus von 362 Millionen Euro im ersten Quartal nach einem Verlust von 481 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Auch im Tagesgeschäft lief es für Airbus besser als angenommen: Zwar fiel der Umsatz mit knapp 10.5 Milliarden Euro zwei Prozent niedriger aus als im Vorjahresquartal; doch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes EBIT) konnte von 281 Millionen auf 694 Millionen Euro gesteigert werden – und übertraf somit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Das bereinigte EBIT soll in diesem Jahr zwei Milliarden Euro erreichen, etwas mehr als im Vorjahr (1.71 Milliarden). Bis zum Jahresende will Airbus außerdem mindestens 566 Maschinen an seine Kunden übergeben – das wären so viele wie 2020.

Airbus Beluga
Für Airbus hätte das Jahr wohl kaum besser starten können

Die guten Ergebnisse im ersten Quartal reflektieren insbesondere unsere Auslieferungszahlen im Verkehrsflugzeuggeschäft, unsere Kosten- und Cash-Kontrolle, die Fortschritte bei unserem Restrukturierungsplan sowie den positiven Beitrag von Helicopters und Defence and Space.

Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus

Die Kostenmanagement-Maßnahmen zeigen sich auch in einem Mittelzufluss (Free Cashflow) von 1,2 Milliarden Euro. In der Regel startet Airbus mit einem stark negativen Cashflow in das Jahr. 2020 flossen im ersten Quartal 8,5 Milliarden Euro ab. Zum Jahresende soll der Cashflow neutral sein.

Fazit zum Airbus-Gewinn im ersten Quartal

Obwohl Airbus im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie massive Verluste hinnehmen musste, sahen die Zahlen zu Beginn dieses Jahres um einiges erfreulicher aus: Im ersten Quartal startete der weltgrößte Flugzeughersteller mit einem Gewinn von 362 Millionen Euro. In einer Zeit, in der viele Unternehmen in der Luftfahrtindustrie noch immer von der Krise gebeutelt sind, sind das durchaus sehr positive Nachrichten.

Autorin

Wenn Anna unterwegs ist, ist sie in ihrem Element. Selten ist sie mehr als ein paar Tage am selben Ort. Der nächste Kurztrip oder eine Fernreise stehen immer schon in ihrem Kalender. Nach ihrem Tourismus-Studium konnte sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen und teilt auf reisetopia.ch ihre Erfahrungen, Tipps und News aus der Reisewelt mit euch.

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