Eine jede Reise verträgt neben Erholung auch ein wenig Abenteuer. Ganz nach diesem Motto habe ich Malaysia erkundet und konnte dabei eine Vielzahl spannender suitespot Hotels kennenlernen. Mein Tripreport zu einer besonderen Reise mit vielen Höhepunkten!
Nachdem es mich im Sommer nach Nordamerika verschlagen hat, stand im Spätherbst mal wieder Asien auf dem Programm. Das Ziel war dabei ein Land, das bislang nicht allzu stark in meinem Fokus stand: Malaysia. Für knapp zwei Wochen ging es dabei in die zwei größten Landesteile sowie die bekannteste Insel des Landes. Was ich dabei erlebt habe und was das Land besonders macht, zeige ich Euch in diesem Tripreport!
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Vier verschiedene Bordprodukte auf der Langstrecke
Wie üblich nicht fehlen darf auf meinen Reisen die Nutzung von Meilen. Für die Langstreckenflüge habe ich mich in diesem Fall für Membership Rewards Punkte entschlossen, genauso wie schon bei meiner November-Reise im Vorjahr. Konkret habe ich insgesamt 80.000 Qatar Airways Avios (100.000 Membership Rewards Punkte) pro Richtung für den Hin- und Rückflug nach Malaysia bezahlt.

Sehr praktisch war aus meiner Sicht, dass Qatar Airways nicht nur direkt aus Berlin fliegt, sondern auch ausgesprochen gute Verfügbarkeiten nach Südostasien im Vergleich zu anderen Programmen bietet. So konnte ich meine absolute Wunschverbindung problemlos mit Meilen buchen und am Freitagabend aus Berlin nach Kuala Lumpur fliegen und am Samstagabend ab Penang via Doha wieder zurückfliegen.
Als Fan davon, etwas Neues zu entdecken, war es natürlich auch ein Highlight, dass ich gleich vier verschiedene Bordprodukte testen konnte. Gerade der Hinflug war hier ausgesprochen spannend, ging es doch zuerst in der etwas älteren Business Class von Qatar Airways in der Boeing 787-8 nach Doha. Danach hatte ich auf das Ticket einen Langstreckenflug mit Malaysia Airlines gebucht, wobei es hier durch einen Flugzeugwechsel am Ende ein etwas weniger komfortabler Airbus A330 statt eines Airbus A350 mit neuerem Bordprodukt sein sollte.

Auf dem Rückflug sollte derweil der erste Flug besonders sein, denn nach einigen Jahren war ich mal wieder in der hervorragenden QSuite von Qatar Airways unterwegs. Besonders kurios mutete dabei an, dass der Flug von Penang nach Doha mit Stopp in Phuket auf dem ersten Flug extrem leer war. Mit weniger als 20 Passagieren ging es in der riesigen Maschine kurz über das Meer, ehe das Flugzeug dann fast voll in Phuket abgehoben ist.
Den Abschluss hat dann ein Flug im leicht abweichenden Suite-Produkt in der Boeing 787-9 gemacht, die mir schon im vergangenen Jahr sehr gefallen hat. Ebenfalls testen konnte ich auf dem Weg die erst im Jahr 2023 eröffnete Al Mourjan Garden Lounge!
Dank Upgrades in die Malaysia Airlines Business Class
Innerhalb Malaysias habe ich ebenfalls einige Flüge gebucht, darunter auch zwei Umsteigeverbindungen. So recht Glück bringen sollten mir diese gleichwohl nicht, denn in beiden Fällen gab es operative Probleme. Auf der ersten Verbindung von Kuala Lumpur nach Mulu via Miri, wurde der zweite Flug einfach um zwei Stunden nach hinten geschoben, was für eine unnötig lange Wartezeit gesorgt hat.

Immerhin allerdings hat es zuvor und auch auf der dritten Verbindung geklappt, über das Upgrade-Tool von Malaysia Airlines für teils weniger als 50 Euro pro Flug ein Business Class Upgrade zu erstehen. Bedenkt man, dass die Flüge teilweise länger sind und man einen richtigen Business Class Sitz bekommt, ein ziemlich attraktiver Weg, um die höhere Reiseklasse auf den Mittelstreckenflügen zu erleben!
Ziemlich interessant waren gleichwohl auch die Flüge ohne Business Class, konkret mit MASwings auf Borneo. Sowohl von Miri nach Mulu als auch von Mulu nach Kota Kinabalu waren die Maschinen ziemlich leer, sodass man sich in der ATR 72 fast wie in einem Privatjet fühlte. Auch der Flughafen, gerade in Mulu, hatte etwas von absoluter Wildnis.

Während Malaysia Airlines an Bord überzeugen konnte, waren die operativen Prozesse bedauerlicherweise alles andere als gut. Von massiven Verspätungen in Kuala Lumpur, wo die Start- und Landebahnen konstant verstopft waren, bis zu unkooperativem Kundenservice war unglücklicherweise alles dabei, sodass wir insgesamt mehr als fünf Stunden Verspätung angehäuft haben.
suitespot Luxus über den Wolken und direkt am Meer
Selbstverständlich konnte ich es mir auf dem Trip auch nicht nehmen lassen, jede Menge suitespot Hotels kennenzulernen, in denen ich von den üblichen umfangreichen Vorzügen profitieren konnte. Den Start hat dabei in Kuala Lumpur das Mandarin Oriental gemacht, das sicherlich ein wenig in die Jahre gekommen ist, aber gleichzeitig einen wirklich beeindruckenden Pool bietet!

Weitergehen sollte es danach mit einem ganz besonderen Hotel, dem neu eröffneten Park Hyatt Kuala Lumpur, das eines der weltweit höchsten Hotels ist. Eine mehr als 100 Quadratmeter große Suite im 101. Stock eines Hochhauses zu bewohnen, ist fraglos ein Erlebnis, das mir in Erinnerung bleiben wird. Das entsprechende Review folgt natürlich auch noch!

Das gilt genauso für das Marriott Mulu Resort, das speziell durch seinen Charme zu überzeugen wusste. Positiv aufgefallen ist mir hier insbesondere die enorme Freundlichkeit der Mitarbeiter.

Dasselbe gilt für das Gaya Island Resort, das auf einer vorgelagerten Insel vor Kota Kinabalu liegt. Zwar ist das Hotel ein wenig in die Jahre gekommen und für das Gebotene potenziell auch zu teuer, dafür darf man sich auf einen schönen Strand und spannende Natur freuen!

Mit Blick auf die Anlage gänzlich begeistern konnte auch das Four Seasons Langkawi, das zwar auch nicht mehr das jüngste Hotel der Luxusmarke ist, allerdings wunderschön liegt. Gerade der endlose Sandstrand, aber auch die Möglichkeit, direkt vom Hotel aus Touren in den Mangroven zu machen, haben mich komplett begeistert.

Architektonisch und mit Blick auf die Villen ein ganz besonderes Erlebnis war in der Folge das The Ritz-Carlton Langkawi, das in dieser Hinsicht wohl unschlagbar unter den Hotels auf der Insel ist.

Zum Abschluss der Reise stand dann noch eine Nacht im The Millen Penang an, das erst in jüngster Vergangenheit eröffnet hat, aber auch einen wirklich tollen Eindruck bei mir hinterlassen hat!
Außergewöhnliche Erlebnisse in der Natur
Natürlich sind mir von dieser Reise allerdings nicht nur die Hotels und Flüge in Erinnerung geblieben, sondern auch viele andere Erlebnisse. Von der Großstadt Kuala Lumpur mit ihren vielen Hochhäusern bis hin zum Dschungel war auf diesem Trip alles dabei. Gerade der Mulu National Park mit seiner enormen Abgeschiedenheit hat es mir dabei angetan.

Eine Empfehlung wert ist aus meiner Sicht für einen entspannten Urlaub allerdings auch Langkawi, bietet die Insel doch teilweise wirklich wunderschöne Strände und eine Atmosphäre, die nicht so stark nach Massentourismus wirkt, wie man es beispielsweise von Bali kennt.
Alle Teile des Tripreports im Überblick:
- Review: Tempelhof Lounge Berlin (Update)
- Review: Qatar Airways Business Class Boeing 787-8
- Review: Qatar Airways Al Mourjan Garden Lounge Doha
- Review: Malaysia Airlines Business Class Airbus A330
- Review: Mandarin Oriental Kuala Lumpur
- Review: Park Hyatt Kuala Lumpur
- Review: Malaysia Airlines Domestic Lounge Kuala Lumpur
- Review: Malaysia Airlines Business Class Kurz- und Mittelstrecke
- Review: Marriott Mulu Resort
- Review: Gaya Island Resort Kota Kinabalu
- Review: Travel Club Lounge Kota Kinabalu
- Review: Four Seasons Resort Langkawi
- Review: The Ritz-Carlton Langkawi
- Review: The Millen Penang
- Review: Plaza Premium Lounge Penang
- Review: Qatar Airways Business Class Boeing 777-300ER (Update)
- Review: Coral First Class Lounge Phuket
- Review: Qatar Airways Business Class Boeing 787-9 (Update)+






