Der Tarifstreit zwischen dem Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di geht in die nächste Runde. Für Dienstag wurden weitere Streiks an gleich acht deutschen Flughäfen angekündigt.

Bereits in der vergangenen Woche wurden mehrere deutsche Flughäfen an zwei aneinander folgenden Tagen bestreikt, denn die Gewerkschaft ver.di rief die Luftsicherheitskräfte zu einem Warnstreik auf. Die Gewerkschaft will nun weiter Ernst machen und weitet die Streiks auf gleich acht Flughäfen am morgigen Dienstag aus, wie unter anderem das RND berichtet.

Kein Ende in Sicht?

Nachdem es bereits in der vergangenen Woche zu massiven Flugausfällen und Unterbrechungen an mehreren deutschen Flughäfen gekommen war, folgt in dieser Woche die nächste Runde an Warnstreiks. Die Verhandlungsrunde vom 16. und 17. März gilt damit endgültig für gescheitert. Betroffen sind am Dienstag, dem 22. März, gleich acht deutsche Flughäfen:

  • Berlin
  • Bremen
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Hamburg
  • Köln/Bonn
  • Hannover
  • Stuttgart 

Die Flughäfen bereiten sich und die Passagiere auf den bevorstehenden Warnstreik bundesweit bereits vor und fordert Passagiere daher auf, die Flugpläne der jeweiligen Fluggesellschaften zu prüfen und nicht am Flughafen zu erscheinen, sollten die jeweiligen Flüge annulliert sein. Die Fraport AG erneuert dabei ihre Hinweise der vergangenen Woche. Die Abfertigung von Passagieren am Frankfurter Flughafen wird erneut nicht stattfinden. Lediglich der Transit wird möglich sein. Die Sicherheitskontrollen in den Sicherheitsbereich bleiben alle geschlossen.

Ver.di Streik Flughafen Gewerkschaft

Wie viele Flüge am Dienstag ausfallen werden, ist aktuell noch nicht absehbar. Zum Streik aufgerufen sind neben Beschäftigten in der Personal- und Warenkontrolle sowie der Frachtkontrolle vor allem Beschäftigte in der Fluggastkontrolle. Die Forderungen nach mehr Lohn zielen auf die etwa 25.000 Beschäftigten in ganz Deutschland ab. Konkret geht es um eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde, bei einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll der Lohn für die Personal- und Warenkontrolle sowie der Frachtkontrolle dem der Luftsicherheitsassistenten angeglichen werden.

Fazit zum Warnstreik am Dienstag

Die Gewerkschaft ver.di fordert auch in dieser Woche das Sicherheitspersonal bundesweit zu weiteren Warnstreiks auf. Betroffen sind gleich acht Flughäfen, darunter auch die größten Flughäfen in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt. Passagiere werden darauf hingewiesen, die Flugpläne für den morgigen Tag genauestens zu prüfen und von der Anreise zum Flughafen abzusehen, sollte ein Flug annulliert werden. Der Flughafen Frankfurt hat bereits mitgeteilt, dass Passagiere nicht am Flughafen selbst zusteigen werden können. Lediglich der Transit wird mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr dort möglich sein.

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Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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