Gute Nachrichten aus Südafrika. Trotz finanzieller Probleme übernimmt die größte Airline Südafrikas insgesamt vier Airbus A350-900. Nachdem sehr schnell durchsickerte, dass South African Airways mit dem A350 nach New York fliegen möchte, gab die Airline nun bekannt, dass auch die täglichen Flüge zwischen Johannesburg und Frankfurt mit einem Airbus A350 durchgeführt werden sollen.

Airbus A350-900 ersetzt den Airbus A340-600 auf zwei Flugstrecken

Aufgrund der finanziellen Sorgen plant South African Airways den Verkauf von mehreren Flugzeugen. Fünf A340-300 und vier A340-600 wurden kürzlich zum Verkauf ausgeschrieben, dazu als Ersatzteile 15 Triebwerke und vier Hilfstriebwerke. Wenngleich SAA nicht mehr alle Flugzeuge verwendet, kommt der Airbus A340 auf etlichen Strecken noch immer zum Einsatz. Nach Deutschland fliegen beispielsweise regelmäßig Airbus A340-600 und verkehren auf der Strecke zwischen Johannesburg und Frankfurt. Doch nun will sich die südafrikanische Airline von mehr als der Hälfte ihrer A340 trennen. Mit der Übernahme von vier Airbus A350 ändert sich der Flugzeugtyp auf dieser Strecke.

South African Airways Airbus A340
Kommt nun nicht mehr auf der Strecke nach Frankfurt zum Einsatz – der Airbus A340-600

Zukünftig bedient South African Airways die Strecke zwischen Johannesburg und Frankfurt mit einem A350-900. Das Flugzeug zeichnet sich durch eine hohe Treibstoffeffizienz aus. Hier sieht South African Airways bei steigenden Kerosinpreisen eine hohes Einsparpotenzial. Ein Airbus A340-600 bediente ebenfalls die Strecke zwischen Johannesburg und New York. Auch hier löst der Airbus A350 den A340-600 ab. Somit hat die strauchelnde Airline weitere Flugzeuge, die sie veräußern könnte.

Zwei verschiedene Ausführung der Innenkabine

Die vier Airbus A350 waren grundsätzlich nicht für South African Airways vorgesehen. Zwei Airbus A350 sollten ursprünglich an Hainan Airlines übergeben werden, zwei weitere an Air Mauritius. Dabei unterscheidet sich vor allem die Gestaltung der Innenkabine, wie etwa die Business Class, enorm. In den ursprünglich für Air Mauritius geplanten Flugzeugen ist eine Business Class in 1-2-1 Konfiguration verbaut. Im Gegensatz dazu findet sich in den anderen beiden Flugzeugen eine viel diskutierte 2-2-2 Konfiguration vor.

Unsere Kollegen von YourTravel.TV konnten den Airbus A350 von South African Airways auf dem Inlandsflug zwischen Johannesburg und Kapstadt bereits unter die Lupe nehmen.Ihre Eindrücke haben die beiden in einem Video für Euch festgehalten.

Neben den Flügen zwischen Johannesburg und New York sowie Frankfurt kommt der Airbus A350 auch auf Inlandsflügen zwischen Johannesburg und Kapstadt zum Einsatz. Auf diesen Kurzstreckenflügen soll sich vor allem das Kabinenpersonal an das neue Flugzeug gewöhnen und ihre Abläufe optimieren.

Täglich zwischen Johannesburg und Frankfurt im Einsatz

Auf dem über zehn Stunden dauernden Flug kommt ab dem 7. Februar 2020 der Airbus A350 zum Einsatz. Dabei operiert South African Airways mit einem langen Layover in Frankfurt. Die Star Alliance Airline bietet Flüge zu folgenden Zeiten an:

  • SA260 | Johannesburg nach Frankfurt | Abflug: 20:25 Uhr Ankunft: 06:15 Uhr (am Folgetag)
  • SA261 | Frankfurt nach Johannesburg | Abflug: 20:45 Uhr Ankunft:  08:25 Uhr (am Folgetag)

Nach Ankunft aus Frankfurt wird der Airbus A350 aller Voraussicht nach auf einem Inlandsflug zwischen Johannesburg und Kapstadt eingesetzt, um im Anschluss wieder Richtung Frankfurt zu fliegen.

Fazit zum Einsatz des Airbus A350 auf der Strecke zwischen Johannesburg und Frankfurt

Es bleibt zu hoffen, dass South African Airways noch lange erhalten bleibt und den Flugbetrieb aufrecht erhalten kann. Der Airbus A350 bietet den Passagieren aller Klassen ein hohes Maß an Komfort und ein entspanntes Flugerlebnis. Wenngleich Business Class Passagiere ein wenig auf die 1-2-1 Konfiguration hoffen müssen, bietet South African Airways ein durchweg gutes Bordprodukt an. Schön, dass SAA mit ihrem neusten Fluggerät nach Deutschland fliegt. Wie sind Eure Erfahrungen mit South African Airways?

 

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  • Hatte auch letzte Woche die Gelegenheit mit der A350 in Business 1/2/1 Konf. von JNB nach CPT zu fliegen. Gute Kabinengestaltung und bequeme Sitze mit viel Platz. Wobei die Einzelsitze sehr viel Privatsphäre bieten. Die neuen Dreipunktgurte sind gewöhnungsbedürftig. Negativ: Nur 1 Toilette im vorderen Bereich !

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