Wie bereits letzte Woche angekündigt lassen die Chefs der Senats- und Staatskanzleien ihren Worten Taten folgen – eine bundesweit einheitliche Öffnungsstrategie für den Tourismus kommt.

Ende der letzten Wochen wurde es bereits angekündigt! Bei einer Konferenz der Chefs der Senats- und Staatskanzleien soll eine bundesweit einheitliche Öffnungsstrategie für das Gastgewerbe ausgearbeitet werden. Nun sollen Länder den entsprechenden Plan ausarbeiten und das Konzept vorlegen. Damit sollen in ganz Deutschland ab Mitte Juni die gleichen Regeln für den Urlaub gelten, wie Business Insider berichtet.

Hotels sollen bundesweit bald wieder öffnen

Nach dem Start des Modellprojekts in Schleswig-Holstein und den Ankündigungen Bayerns, die Hotels und Becherbergungseinrichtungen zu Pfingsten wieder öffnen zu wollen, machte sich etwas Zuversicht und Optimismus in Deutschland breit. Dennoch fehlte es der Branche hierzulande noch immer an Öffnungsperspektiven. Einzelne Bundesländer drohten wieder individuelle Bestimmungen und Konzepte vorzustellen. Die Regeln daraus wären erneut unübersichtlich. Urlaub in Deutschland damit auch weiterhin zu unsicher. Deshalb wurde eine Konferenz der Chefs der Senats- und Staatskanzleien einberufen. Ziel sollte ein bundesweit einheitliche Strategie sein. Diese kann nun vorgelegt werden und soll von den Ländern ausgearbeitet werden.

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Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen sollen dann in Deutschland wieder für alle öffnen dürfen. Als Grundlage könnte das bayrische Konzept dienen. Dieses sieht bei einem stabilen Inzidenzwert von unter 100 je 100.000 Einwohner die allgemeine Öffnung des Gastgewerbes vor. Gäste und Touristen sollen dann Termine vereinbaren, Corona-Tests oder gar die vollständige Impfung oder Genesung nachweisen sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen einhalten. Details sollen noch folgen. Sollte alles nach Plan verlaufen, so kann darüber bereits der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Juni beraten werden.

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Schon zuvor warnte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor einem Wettstreit der verschiedenen Bundesländer. Er befürchtete, dass daraus auch für das Gastgewerbe erneut ein Flickenteppich verschiedener Bestimmungen und Verordnungen entstehen würde. Nach den Ergebnissen und Vorschlägen der Konferenz würde man sich nun wieder im allgemein angepeilten Zeitplan befinden. Im Juni soll die Impfkampagne weiter forciert werden. Zusätzlich soll der EU-Impfpass ebenfalls im Juni kommen. Mit den sinkenden Inzidenzzahlen aktuell sollte damit dem Urlaub in Deutschland nichts mehr im Wege stehen.

Fazit zur Vorlage einer einheitlichen Öffnungsstrategie

Um noch mehr Verwirrungen und Unsicherheiten zu vermeiden, haben die Chefs der Senats- und Staatskanzleien entsprechend ihrer Pläne eine Strategie zur bundesweit einheitlichen Vorgehensweise für den Tourismus vorgelegt. Details sollen nun noch von den Ländern abgestimmt und innerhalb der nächsten Wochen verabschiedet werden. Damit möchte man verhindern, dass die Bundesländer auch hier individuelle Vorkehrungen treffen. Mit dem Plan können sich Reisende in Deutschland auf gleiche Regeln bundesweit verlassen.

Autor

Alexander Fink ist als Content Editor seit Januar 2021 für reisetopia tätig. Zuvor war er als Account Manager in der Industrie beruflich unterwegs und schrieb von seinen Reiseerfahrungen im eigenen Blog. Heute ist er Euer Ansprechpartner für alle Airline- und Kreditkartenthemen.

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