Bis zu 160 Airbus A320neo und A321neo sollen ältere Boeing 737-Jets bei KLM und Tochter Transavia ersetzen. Das hat Air France-KLM nun offiziell entschieden.

Zunächst gab es nur Berichte über eine mögliche Großbestellung des Airline-Konzerns Air France-KLM über Flugzeuge der Airbus A320neo-Reihe für KLM. Das Besondere daran war, dass KLM derzeit hauptsächlich Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke einsetzt. Doch das wird sich zukünftig drastisch ändern, denn Air France-KLM hat sich entschieden und so sollen künftig A320neo und A321neo ältere Boeing 737 beim niederländischen Flag-Carrier und der Tochter Transavia ersetzen, wie KLM selbst in einer Pressemitteilung erklärte.

Ältere Boeing 737 weichen modernen Neos

KLM hat sich entschieden: Der niederländische Flag-Carrier kehrt bei seiner Kurz- und Langstreckenflotte Boeing den Rücken und wechselt zur Konkurrenz Airbus. Zuvor war lediglich über eine solche Bestellung spekuliert worden. Insgesamt hat das Airline-Konsortium Air France-KLM 160 Flugzeuge beim europäischen Flugzeugbauer bestellt, wie am vergangenen Donnerstag, den 16. Dezember, vom Konzern bekannt gegeben wurde. Damit sollen gut 50 ältere Boeing 737 bei KLM, sowie bei der Günstig-Tochter Transavia ersetzt werden. Dabei sind 100 Airbus-Jets der A320neo-Reihe fest bestellt. Zudem sicherte sich Air France-KLM die Option auf 60 zusätzliche Flugzeuge. Die ersten Jet aus der A320neo und A321neo umfassenden Bestellung, sollen laut Konzern in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres eintreffen.

KLM Airbus A321neo
KLM hat eine Großbestellung bei Airbus über A320neo und A321neo aufgegeben. | Bild: Airbus/KLM

Geplant ist in erster Linie der Einsatz auf der europäischen Mittelstrecke ab Amsterdam, der Basis von KLM und der niederländischen Transavia, sowie ab Paris-Orly, dem Sitz der französischen Transavia. Was die Kabinenausstattungen der Neos betrifft, so hielt sich Air France-KLM noch bedeckt. Aber bei der Order der A320neo- und A321neo-Jets blieb es nicht. Denn für Air France Cargo bestellte das Unternehmen zudem noch Frachter bei Airbus und zwar in der Cargo-Variante vom Airbus A350. Begründet wurde die Bestellung damit, dass die Nachfrage nach Luftfracht stetig und nachhaltig wachsen würde, weshalb die Frachtkapazitäten erhöht werden müssten.

Bei der Frachterbestellung hat sich Air France zudem die Option gesichert, die gültige Order von A350-Passagierjets durch die entsprechende Anzahl zu bestellender A350-Frachter zu ersetzen, beziehungsweise zu tauschen. 26 Exemplare stehen vom Zweistrahler derzeit in den Orderbüchern, die für die Franzosen gedacht sind, der aktuell zwölf A350 in der Flotte betreiben.

Fazit zur Airbus-Bestellung von KLM

KLM, beziehungsweiser der Dachkonzern Air France-KLM hat sich entschieden: Airbus A320neo und A321neo sollen die älteren Boeing 737 beim niederländischen Flag-Carrier und bei Günstig-Tochter Transavia ersetzen. Damit kehrt KLM Boeing zumindest bei der Kurz- und Mittelstreckenflotte den Rücken und die vorigen Berichte sind damit nun offiziell bestätigt. Auch Air France selbst hat zugeschlagen und sichert sich einige A350-Frachter, um auf die enorme Nachfrage zu reagieren.

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Max saß irgendwann häufiger in einem Flugzeug als in einer Straßenbahn, und kam so nicht umhin sich immer mehr mit den Themen rund um das Sammeln von Meilen, sowie den besten Flug- und Reisedeals zu beschäftigen. Auf reisetopia teilt er mit euch die neusten Deals und wichtigsten Tipps!

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