Das Sammeln von Meilen mit Werbeausgaben und zahlreichen anderen Geschäftskosten ist für Selbstständige und Unternehmer enorm attraktiv – wir zeigen, wie man es dadurch zum Meilen-Millionär schafft.

Wie ungerecht das Leben manchmal ist, zeigt sich auch beim Meilen sammeln, denn Freiberufler, Selbstständige sowie Unternehmer haben hier einen klaren Vorteil. Dies liegt nicht nur an zum Teil attraktiveren Kreditkartenprodukten, sondern natürlich auch der schieren Höhe der Ausgaben, die schnell für ein volles Meilenkonto sorgen können. Wir geben einen Überblick, mit welchen Ausgaben man als Unternehmer schnell zum Meilen-Millionär werden kann!

Die richtige Kreditkarte für Geschäftsausgaben beantragen

Ein essenzieller erster Schritt auf dem Weg zu Millionen Meilen auf dem Konto ist die Beantragung der richtigen Kreditkarte. In den allermeisten Fällen hat man als Selbstständiger, Freiberufler oder Unternehmer nicht unbedingt eine der besten Karten aus dem Kreditkartenvergleich im Portemonnaie – meist nicht einmal eine kostenlose Kreditkarte. Hintergrund ist, dass man schon der Einfachheit halber überwiegend die Karte der jeweiligen Bank oder der Banken nutzt, bei denen man auch das Konto führt. Dies mögen teils Geschäftskonten bei Neo-Banken sein, oft sind es aber die Produkte der klassischen Banken wie der Deutschen Bank, Commerzbank oder HypoVereinsbank.

Business Woman Using Calculator To Manage Finance

Was dabei gerne übersehen wird ist, dass es ganz einfach ist, zusätzlich auf eine attraktive Kreditkarte zum Meilen sammeln oder alternativ eine Cashback-Kreditkarte als Ergänzung zu den existierenden Karten zu setzen. Die Abbuchung erfolgt dabei in der Regel direkt vom Geschäftskonto, sodass kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Wer dabei nicht unbedingt allzu großen Wert auf Zusatzleistungen legt, sollte mit der American Express® Business Gold Card starten, die im ersten Jahr zudem komplett kostenfrei ist.

American Express Business Gold Card

Aktuell: 40.000 Membership Rewards Punkte
  • Kostenlose Kreditkarte im ersten Jahr
  • 100 Euro Dell Guthaben pro Jahr
  • Zusätzliche Liquidität durch verlängertes Zahlungsziel
  • Wertvolle Punkte sammeln mit jedem Euro Umsatz
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Auslandsreise-Krankenversicherung (weltweit)
  • Reisekomfort-Versicherung
175 Euro Jahresgebühr
Moritz
Die perfekte Einstiegskreditkarte für jeden, der mit geschäftlichen Ausgaben Punkte sammeln möchte

Als Alternative kommt grundlegend auch die Miles & More Kreditkarte infrage, allerdings ist die Beantragung komplexer und nicht für alle Unternehmer möglich. Zudem zeigen unsere Erfahrungen, dass die Limits oft signifikant geringer sind, was als Unternehmer relevante Nachteile mit sich bringt. Besser geeignet ist immer dann, wenn auch Zusatzleistungen eine Rolle spielen sollen, die American Express Business Platinum Card. Diese kommt zwar mit einer satten Jahresgebühr von 700 Euro daher, bietet dafür aber diverse attraktive Vorzüge, sehr hohe Limits im fünf- bis sechsstelligen Bereich und insbesondere relevante Versicherungsleistungen für das gesamte Unternehmen.

American Express Business Platinum Kreditkarte

Exklusiv: 50.000 + 15.000 Punkte Willkommensbonus
  • 200 Euro Reiseguthaben pro Jahr für Flüge, Hotels und vieles mehr
  • 200 Euro Sixt Ride Guthaben pro Jahr
  • 200 Euro Dell Technologies Guthaben pro Jahr
  • Wertvolle Punkte sammeln mit jedem Euro Umsatz
  • Bis zu 100 kostenfreie Zusatz- und Partnerkarten
  • Zusätzliche Liquidität durch bis zu 58 Tage verzögerte Abrechnung
  • Umfangreiches Versicherungspaket ohne Karteneinsatz und Selbstbehalt
  • Kostenloser Lounge-Zugang für 4 Personen an über 1.500 Flughäfen
  • Upgrades, Frühstück und weitere Statusvorteile in Hotels
700 Euro Jahresgebühr
Moritz
Keine Kreditkarte in Deutschland bietet mehr Leistungen für Geschäftsleute & Selbstständige

Mit beiden Karten sammelt man zudem für jeden Euro Umsatz einen Membership Rewards® Punkt, den man später für Freiflüge in der Business und First Class einsetzen kann.

Steuerfreie Nutzung der Punkte für private Flüge & Einlösungen

Was sowohl Miles & More als auch American Express ausmacht, ist ein entscheidender Vorteil, der teils unbekannt ist. Beide Unternehmen übernehmen die sogenannte Pauschalversteuerung von allen gesammelten Punkten, was ein enormer Vorteil ist. Das bedeutet nämlich konkret, dass die mit den Kreditkarten gesammelten Punkte problemlos für private Ausgaben genutzt werden können. Das gilt für jegliche Art von Prämien und damit auch für die Nutzung der Punkte bzw. Meilen für Freiflüge in der Business und First Class über das Membership Rewards Programm.

Moritz Lufthansa First Class
Dank Geschäftsausgaben kann man auch privat First Class fliegen

Zu beachten ist in diesem Kontext nur, dass Unternehmer darauf achten müssen, welche Regeln innerhalb der Firma oder potenziell in einem Gesellschaftervertrag geregelt sind. So ist in manchen Unternehmen vorgeschrieben, dass über Geschäftskreditkarten bzw. auf Geschäftsreisen gesammelte Meilen auch wieder für geschäftliche Flüge eingesetzt werden. Gerade bei kleineren Unternehmen dürfte dies aber wohl seltener der Fall sein, womit die steuerfreie und rechtssichere Nutzung der gesammelten Punkte und Meilen für Freiflüge kein Problem darstellen sollte.

“Ihre gesammelten Punkte verfallen nicht und können während Ihrer Mitgliedschaft zeitlich unbegrenzt eingelöst werden. Hinweis auf Pauschalversteuerung: Die private Einlösung der aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit mit einer American Express Card erworbenen Membership Rewards Punkte unterliegt als geldwerter Vorteil nach § 3 Nummer 38 EStG der Versteuerung. Diese übernimmt American Express für Sie als pauschale Versteuerung gemäß § 37 a Abs. 3 EStG.”

Auszug aus den Geschäftsbedingungen von American Express

Meilen sammeln mit allen Werbeausgaben

Besonders interessant sind im Kontext von Geschäftsausgaben sicherlich Werbeausgaben, denn diese lassen sich in der Regel problemlos mit einer Kreditkarte bezahlen. Auch mit einer American Express Kreditkarte stößt man hier in der Regel nicht auf Probleme, zumal die Zahlungen in den allermeisten Fällen auch in Euro abgewickelt werden. Unter anderem ist das Meilensammeln für Werbeausgaben auf den folgenden Plattformen problemlos möglich:

  • Meta (Facebook & Instagram)
  • LinkedIn
  • Google
  • Bing

Doch es ist nicht nur das moderne Online-Marketing, bei dem man vom Meilensammeln, mit Werbeausgaben profitieren kann. Selbst bei Plakat-, Radio- oder Fernsehwerbung ist die Zahlung mit Kreditkarte im geschäftlichen Kontext teils möglich. Gerade dann, wenn das eigene Geschäftsmodell relevante Werbeausgaben vorsieht, ist der Weg zum Meilen-Millionär nicht weit.

Das zeigt sich grundlegend schon gut an einem Beispiel, denn wer als Unternehmer beispielsweise 50.000 Euro im Monat für Werbung ausgibt, kommt im Jahr bereits auf mindestens 600.000 Membership Rewards Punkte, mit eingeschaltetem Amex Membership Rewards Turbo sogar 900.000 Punkte und somit fast eine ganze Million!

Meilen sammeln mit jeglichen Reisekosten

Ein weiterer Aspekt der unternehmerischen Tätigkeit ist oft eine nicht gerade zu vernachlässigende Reisetätigkeit. Hier ergibt sich ebenfalls eine gute Gelegenheit, das Meilenkonto weiter zu füllen. Das Beste daran ist, dass auf Reisen die Kartenzahlung im Grunde fast immer eine Option ist, selbst mit American Express Karten stößt man nur selten auf Probleme. Ob man nun ein Ticket bei der Deutschen Bahn, einen Flug bei der Lufthansa oder anderen Airlines, ein Hotel über größere Portale oder direkt bei den Ketten bucht – die Kartenzahlung ist prinzipiell nie eine Hürde, sodass auch über diesen Weg noch einmal eine größere Summe Meilen zusammenkommt. Auch bei reisetopia Hotels könnt Ihr selbstverständlich mit allen gängigen Kreditkarten und somit auch mit den Business-Kreditkarten von American Express buchen und in den jeweiligen Hotels dann auch zahlen.

Swiss First Class Boeing 777 Moritz
Auch dank Reisekosten kann sich das Meilenkonto schnell füllen

Auf der Reise selbst kann man ebenfalls meist problemlos Meilen sammeln, denn Bewirtungen im Restaurant lassen sich genauso mit Kreditkarte bezahlen wie in den meisten Städten auch eine Fahrt mit dem Taxi oder einem Fahrdienstleister. Das mag im ersten Moment nach Kleckerbeträgen klingen, doch wer im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeit eine relevante Reisetätigkeit hat, kommt so schnell auf einen fünfstelligen Meilenbetrag im Jahr. Das ist nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass man diese Ausgaben ohnehin tätigen muss.

Unsere Empfehlung
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American Express Business Platinum Card
50.000 + 15.000 Punkte Bonus
58,33 €
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Monatsgebühr
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  • Kostenloser Lounge Zugang
  • Reisevergünstigungen
  • Wertvolle Meilen/Punkte sammeln

Zu beachten ist allerdings noch ein Aspekt. Die allermeisten Geschäftskreditkarten kommt mit hohen Fremdwährungsentgelten daher, das gilt für Karten zum Meilen sammeln genauso wie für viele “normale” Karten. Wer etwa viel in den USA ist, sollte im Blick haben, dass bei der Zahlung in einer anderen Währung bis zu 2,5 Prozent Gebühren entstehen. Hier lohnt sich neben dem Aspekt des Meilensammelns auch ein Blick auf die Geschäftskreditkarten, mit vergleichsweise moderaten Fremdwährungsgebühren.

Meilen sammeln mit notwendigen Tools & Software

Ein weiterer Ausgabenbereich, um den wohl kaum ein Selbstständiger, Freiberufler oder Unternehmer herumkommt, sind verschiedene Tools und Software-Lösungen. Das beginnt bei ganz banalen Dingen wie der Office 365-Lizenz für Word, Excel und Co. und reicht bis hin zu zahlreichen Lösungen für kleinere und mittelgroße Firmen, die sich etwa um die Bereiche Personal oder Lohn drehen. Darüber hinaus kommt natürlich je nach Geschäftsbereich auch einiges an speziellen Tools, die mit der jeweiligen Arbeit zu tun haben, zusammen.

Moritz Anzug Professionelles Foto Buero
Auch im geschäftlichen Alltag füllt sich das Meilenkonto schnell

Generell gilt dabei fast immer, dass die entsprechenden Software-Lösungen auch mit Kreditkarte bezahlt werden können, sodass sich auch hier mit Geschäftsausgaben Meilen sammeln lassen. Bedenken sollte man in diesem Kontext auch erneut das Thema Fremdwährungen, denn nicht alle Tools werden automatisch in Euro abgerechnet. Sofern dies allerdings der Fall ist, sollte man unbedingt eine passende Kreditkarte hinterlegen. Gerade bei regelmäßigen Abbuchungen kommen hier jedes Jahr eine Menge Meilen zusammen.

Meilen sammeln mit anderen Geschäftsausgaben

Natürlich sind all das nur Beispiele für Geschäftsausgaben, die man mit einer passenden Kreditkarte bezahlen kann. Jedes Geschäft ist nun einmal anders und jeder Selbstständige, Freiberufler oder Unternehmer hat unterschiedliche Kostenblöcke. In der Regel gilt allerdings, dass im geschäftlichen Kontext meist mit Kreditkarte und dann sogar auch fast immer mit American Express bezahlt werden kann. Ausnahmen gibt es hier zwar teilweise beim Ankauf von Ware, allerdings ist auch hier Bewegung. Gerade größere Händler, die viel einkaufen und wieder verkaufen, können so potenziell das Meilenkonto schnell und einfach füllen.

Amex Business Platinum

Generell sollte man als Selbstständiger genauso wie als Freiberufler oder Unternehmer einen Blick darauf werfen, welche regelmäßigen und einmaligen Ausgaben man im Jahr tätigt und prüfen, welche davon auch mit einer Kreditkarte bezahlt werden können. Meist zeigt sich dabei schnell, dass sich Kosten im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich ohne Zusatzkosten auch mit einer Kreditkarte abwickeln lassen. So kann man problemlos mit Geschäftsausgaben Meilen sammeln und auf schnellstem Wege zum Meilen-Millionär werden.

Meilen sammeln durch Ausgaben von Mitarbeitern

Für kleinere und mittlere Unternehmen lohnt dabei auch ein Blick über den Tellerrand, denn das Meilensammeln funktioniert, mehrheitlich nicht nur mit der Kreditkarte der geschäftsführenden Person oder generell von Führungskräften. Vielmehr kann genau genommen jeder Mitarbeiter dafür sorgen, dass das Meilenkonto aufgefüllt wird, denn auch mit Partnerkarten von bekannten Business Kreditkarten ist es möglich, über Geschäftsausgaben Meilen zu sammeln. Das beste Beispiel ist die Amex Business Platinum Card, die insgesamt 99 Partnerkarten bietet, womit prinzipiell fast jeder Mitarbeiter im Unternehmen eine Firmenkreditkarte bekommen kann.

Kimpton Aysla Mallorca Team
Bei reisetopia nutzen zahlreiche Mitarbeiter Firmenkreditkarten

Mit jeder dieser Karten können dann wiederum Meilen gesammelt werden, womit beispielsweise auch Bewirtungskosten oder Reisekosten von Mitarbeitern dazu führen, dass die Punktezahl auf dem Meilenkonto immer weiter wächst. Das Beste daran: Ein Nachteil entsteht hierbei weder für die Mitarbeiter noch für das Unternehmen, denn die Abrechnung erfolgt zentral über dasselbe Kreditkartenkonto. Somit sieht man alle Umsätze übersichtlich und kann diese dann auch problemlos in die Buchhaltung einpflegen.

Die besten Firmenkreditkarten im Vergleich

Amex Business Platinum

  • Exklusiv: 50.000 + 15.000 Punkte Willkommensbonus
  • 200 Euro Reise- & 200 Euro Dell-Guthaben
  • Kostenloser Lounge-Zugang mit Gast
  • 60 Tage Zahlungsziel für mehr Liquidität
  • Upgrades, Status, Frühstück & mehr in Hotels

FINOM Business Visa Debitkarte

  • 2-3 Prozent Cashback auf alle Kartenumsätze
  • Kostenlose physische und virtuelle Karten
  • Kostenloses digitales Geschäftskonto mit deutscher IBAN innerhalb von 48 Stunden
  • All-in-One: Banking, Rechnungsstellung und Buchhaltung

American Express Business Gold Card

  • 40.000 Punkte Willkommensbonus
  • Kostenlos im ersten Jahr
  • Bis zu 1,5 Punkte pro Euro
  • Wertvolle Reiseversicherungen

Revolut Business Mastercard

  • Inklusive kostenlosem Business-Girokonto
  • Kostenlose physische und virtuelle Karten
  • Einfache internationale Überweisungen
  • Für Startups, Freelancer und Unternehmen
  • Bis zu 3 physische und 200 virtuelle Karten möglich

N26 Mastercard Business

  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Kostenfreie Bargeldabhebungen
  • Kostenloses Girokonto inklusive
  • Cashback am Quartalsende

Fazit zum Meilen sammeln mit Geschäftsausgaben

Geschäftsausgaben können für jeden Freiberufler, Selbstständigen oder Unternehmer den Weg zu den Millionen auf dem Meilenkonto ebnen. Was oft als unrealistisch abgetan wird, kann so zur Regel werden, denn wer über das Unternehmen jedes Jahr aufs Neue zum Meilen-Millionär wird, kann tatsächlich nur noch in der Business und First Class um die Welt fliegen, ohne auch nur annähernd die regulären Preise zu bezahlen. Das Beste daran: All das ist auch für Privatreisen möglich, ohne dass man sich dank der Pauschalversteuerung Gedanken um einen geldwerten Vorteil oder steuerliche Konsequenzen machen muss.

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Autor

Seit Moritz herausgefunden hat, wie man Wege an eigentlich unerreichbare Ziele finden kann, ist er immer auf der Suche nach neuen, kreativen Methoden zum Erreichen von Reisezielen und Airline-Status. Auf reisetopia lässt er Euch daran teilhaben!

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