Während die Meilenwerte für die Premium-Reiseklassen in Zukunft steigen werden, kann in der Economy Class eine Verringerung der erforderlichen Meilen festgestellt werden – zumindest bei ausgewählten Regionen.
In puncto Miles & More Meilenschnäppchen wird sich in den nächsten Monaten einiges ändern. Während das Format bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Lufthansa City ab Juni gänzlich verschwindet, kommt es bei den übrigen Lufthansa Group Airlines sowie LOT Polish Airlines zu einer einmonatigen Pause, sodass die verbleibenden Meilenschnäppchen erst ab Juli wieder fortgesetzt werden. Ein Blick auf die neue Award Flight Tabelle lässt bereits ahnen, dass die benötigten Meilenwerte für die Buchung der Meilenschnäppchen ab dem 3. Juni in den Premium-Reiseklassen höher ausfallen werden. Wer allerdings in der Economy Class reist, darf sich auf eine moderate Verbesserung freuen.
Das Wichtigste in Kürze
- Prämienflüge nach Südostasien werden in allen Reiseklassen teurer
- Ansonsten sind besonders die Premium-Reiseklassen von einer Entwertung betroffen
- Für Economy Class Reisende sind in vielen Regionen positive Veränderungen zu erkennen
Business Class Flüge nach Südostasien werden deutlich kostspieliger
Die verbleibenden Miles & More Meilenschnäppchen werden ab Juli angelehnt an die neue Award Flight Tabelle bepreist, wie uns seitens Miles & More bestätigt wurde. Entsprechend werden besonders in der Business Class mehr Meilen für Meilenschnäppchen erforderlich, wie sich auch aus unserer Übersicht der veränderten Preise entnehmen lässt. Beispielsweise bedarf es für einen Hin- und Rückflug im Rahmen der Meilenschnäppchen in der Business Class von Europa nach Nordamerika künftig voraussichtlich 60.000 statt bislang 55.000 Miles & More Meilen.
Deutlich mehr Meilen werden auf Business Class Flügen zwischen Europa und Südostasien fällig. Aktuell kosten die Meilenschnäppchen hier 70.000 Miles & More Meilen für einen Hin- und Rückflug. Sofern weiterhin etwa 50 Prozent des Wertes für einen Hin- und Rückflug für die Meilenschnäppchen berechnet werden, dürften es in Zukunft dagegen 100.000 Meilen sein, was einer Steigerung von mehr als 40 Prozent entspricht.
Auch in der Premium Economy ist eine moderate Erhöhung der Meilenwerte zu erkennen. Nach Nordamerika kosten Meilenschnäppchen hier aktuell 40.000 Meilen, in Zukunft könnten es 42.500 oder gar 45.000 Meilen für den Hin- und Rückflug sein. Nach Mittelamerika, in die Karibik, nach Südamerika, ins nördliche und mittlere Afrika sowie Nahost und Kaukasus bleiben die Meilenwerte jedoch unverändert.
Keine Veränderungen sind im Rahmen der Meilenschnäppchen aktuell bei den Zuschlägen angedacht, sodass diese für Langstreckenflüge in Regionen außerhalb Nordamerikas im Bereich von etwa 600 Euro für den Hin- und Rückflug in der Business Class liegen dürften. Nach Nordamerika dürften weiterhin 1.000 Euro und mehr fällig werden. Einzige Ausnahme davon sind die LOT Meilenschnäppchen, bei denen die Zuschläge deutlich niedriger ausfallen.
Economy Class Reisende profitieren auf ausgewählten Routen
Wer allerdings in der Economy Class reist, darf sich freuen. Denn hier dürften die Meilenwerte für die Meilenschnäppchen sinken, wie auch Miles & More auf unsere Anfrage bestätigt hat. Das lässt sich am Beispiel eines Hin- und Rückflugs zwischen Europa und Indien veranschaulichen. Bislang fallen hier für die Meilenschnäppchen 30.000 Miles & More Meilen an, ab Juli dürften es dann nur noch 25.000 Meilen sein. Für einen Umlauf zwischen Europa und Nordamerika gilt dasselbe Schema. Die Meilenwerte für Mittelamerika bleiben indessen gleich.
Solltet Ihr in Zukunft innerhalb Europas einen Prämienflug in der Economy Class buchen, dann dürft Ihr Euch ebenfalls auf eine Verbesserung freuen. Aktuell liegt der niedrigste Wert im Rahmen der Meilenschnäppchen bei 15.000 Meilen für einen Hin- und Rückflug, zukünftig beginnen die Preise für reduzierte Prämien bei 12.000 Meilen. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass wir von einer Einlösung auf der Kurzstrecke in der Regel – insbesondere in der Economy Class – abraten, da hier der Gegenwert nicht besonders hoch ist. Wir empfehlen Euch, Eure Meilen vornehmlich für Prämienflüge in den oberen Reiseklassen auf der Langstrecke einzusetzen.
Ein Umlauf zwischen Europa und Südostasien in der Economy Class lässt jedoch die entgegengesetzte Tendenz feststellen. Hier könnten die Preise für Meilenschnäppchen von bislang 40.000 Meilen für einen Hin- und Rückflug auf 42.500 oder gar 45.000 Meilen steigen. Abgesehen davon, steigen die Meilenwerte im Award Chart auch für Economy Class Flüge nach Nahost, Nord- und Zentralafrika, Kaukasus sowie Australien und Neuseeland.
Es bleibt spannend, wie das veränderte Angebot von Miles & More Kunden angenommen wird und vor allem, welche Alternativen bei Lufthansa, Austrian und Swiss im Rahmen der Award Flight Deals angeboten werden. Schließlich gibt es die dann in den attraktiven Reiseklassen teureren Meilenschnäppchen ab diesem Datum ohnehin nur noch für Brussels Airlines, Discover Airlines, LOT und einige weitere Airlines.
Wie definiert die Autorin Meilenschnäppchen? Es sollte doch klar sein, dass es fie klassischen Meilenschnäppchen nicht mehr geben wird. So war jedenfalls die bisherige Kommunikation von LH und so wurde es auch von anderen spezialisierten Seiten beschrieben. Beate sollte Ihren Job besser machen und noch einmal recherchieren.
Bereits im zweiten Absatz ist die Sache vollumfänglich erklärt: „Während das Format bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Lufthansa City ab Juni gänzlich verschwindet, kommt es bei den übrigen Lufthansa Group Airlines sowie LOT Polish Airlines zu einer einmonatigen Pause, sodass die verbleibenden Meilenschnäppchen erst ab Juli wieder fortgesetzt werden.“
Dass die Meilenschnäppchen nicht bei allen Airlines wegfallen, wurde hier (& natürlich auch seitens Miles & More) bereits bei der Ankündigung der Änderungen berichtet.
Das wären dann aber nur LOT und Discover interkontinental und Eurowings kontinental. Mehr gibt es da nicht, die da außer den genannter bisher Meilenschnäppchen angeboten haben. Das habe ich so aber auch noch nirgrndwo anders gelesen. Lassen wir uns überraschen.
Brussels Airlines gibt es auch noch 😉
Ich kann dir garantieren, dass diese Information stimmt. Das lässt sich übrigens auch in der offiziellen Mitteilung von Miles & More nachlesen.
Eventuell sollte Stefan aber auch einfach den Artikel lesen bevor er sich aufregt.
Dies kann dann auch der einmalige und immer so hoch gelobte Abschlussbonus der Amex nicht mehr richten (der natürlich auch immer an einen entsprechenden Umsatz in einem beschränkten Zeitraum gebunden ist) “Die besten Kreditkarten um schnell in die Business class zu gelangen”
Flydeluxe, die Amex-Kreditkarten nebst ihrem an den Umsatz gekoppelten Abschlussbonus waren noch nie die beste Lösung, um in die Business im Rahmen der Meilenschnäppchen zu kommen. Es gibt soviele Amex-Transferpartner, die eine ordentliche Business Class anbieten, dass die Amex-Karten noch immer die besten Möglichkeiten sind, um “schnell in die Business zu gelangen.” Ich denke da an Air France, Qatar Airways oder British Airways.
Was soll ich mit einer Kreditkarte, die in DACH wegen mangelnder Akzeptanz fast nur im Online-Handel verwenden werden kann? Die Amex ist, zumindest in DACH, eine vollkommen unbrauchbare Karte, um Meilen zu sammeln.