Bei der Einlösung von Meilen fallen bei Lufthansa Miles and More Steuern und Gebühren an. Allerdings können sich diese in verschiedenen Umständen teils stark unterscheiden, was auch den Gegenwert der eingelösten Meilen stark beeinflusst. In diesem Guide zeigen wir Euch, welche Zuschläge beim Einlösen von Meilen bei Miles and More anfallen und wie sich diese je nach Airline oder Abflugort unterscheiden.

Rund um Loyalitätsprogramme ist oft die Rede von sogenannten Freiflügen. Das klingt toll, denn Freiflug klingt nach einem kostenlosen Flug. So einfach ist es allerdings nicht, was für Miles & More genauso gilt wie für die meisten anderen Vielfliegerprogramme. Neben den für einen Prämienflug notwendigen Meilen fallen nämlich auch noch Zuschläge an, die teilweise keineswegs zu vernachlässigen sind. Wer den Wert einer Miles & More Meile kennt, der sollte auch einen Blick auf die Zuschläge werfen – denn gerade in der Kombination wird schnell klar, ob es sich um eine attraktive oder weniger attraktive Einlösung handelt.

Wieso fallen Steuern & Gebühren bei Miles & More an?

Prämienflüge sind die mitunter beste Einlösung von Meilen im Vielfliegerprogramm Miles and More der Lufthansa. Mit einem Prämienticket löst Ihr Eure gesammelten Meilen für einen Flug ein, bei dem Ihr zusätzlich zu den Meilen lediglich sogenannte Zuschläge bezahlen müsst. Aufgrund dieser wird im Rahmen von Prämienflügen auch selten das Wort Freiflug genannt, da Ihr in so gut wie allen Fällen zusätzlich zu den Meilen noch einen bestimmten Betrag entrichten müsst. Dieser besteht zumeist aus zwei Teilen.

Zum einen wären da die wirklichen Steuern, also Abgaben, die direkt an den Staat geleistet werden, aus dem Ihr abfliegt. Dazu kommen meist Gebühren, die vom Flughafen oder anderen Behörden erhoben werden. Der dritte Teil des Betrages, den Ihr bei der Einlösung von Meilen bezahlen müsst, sind die sogenannten Treibstoffzuschläge oder neuerdings auch “von der Fluggesellschaft erhobene Gebühren” (carrier imposed surcharges). Die Namen dieser Zuschläge sind vielfältig, bei Miles & More ist oft auch vom “nationalen Zuschlag” oder “internationalen Zuschlag” die Rede. Weiterhin kommt bei der Lufthansa Group ab 2025 auch noch ein Umweltzuschlag dazu.

Lufthansa Boeing 747
Die Lufthansa erhebt generell hohe Zuschläge bei Prämienflügen

Diese verschiedenen Gebühren machen oft einen Großteil des gesamten Betrages aus und werden anders als die Steuern und sonstigen Gebühren nicht an Dritte weitergegeben, sondern von der Fluggesellschaft direkt erhoben. Allerdings werden diese “Treibstoffzuschläge” nicht von allen Airlines gleichermaßen erhoben und sind darüber hinaus in ausgewählten Staaten verboten. Wie wichtig ein Blick auf dieses Thema ist, zeigen auch die Summen.

Je nach Programm und je nach Fluggesellschaft können bei einem Flug, beispielsweise von New York nach Dubai, zwischen 5 und 1.000 Euro an Zuschlägen anfallen. In diesem Artikel wollen wir Euch deshalb zeigen, wie hoch die Steuern und Gebühren bei Miles & More im Regelfall sind & wie sie sich teilweise vermindern lassen!

Wann muss man einen Zuschlag zu den Steuern bezahlen?

Ein besonders ärgerlicher Punkt für diejenigen, die Meilen bei Miles & More einlösen möchten, ist der Treibstoff- oder Airline-Zuschlag. Diese Zuschläge kommen direkt von der Fluggesellschaft und fließen sozusagen in deren Tasche. Ursprünglich wurde dies damit begründet, dass für jeden Passagier an Bord auch das Kerosin bezahlt werden muss, mittlerweile haben die Zuschläge allerdings im Grunde nichts mehr mit den Kosten für den Treibstoff zu tun. Aus rechtlichen und teils auch öffentlichkeitswirksamen Gründe heißen die Zuschläge bei Miles & More deshalb mittlerweile auch nationaler und internationaler Zuschlag, was aber keineswegs bedeutet, dass die Zuschläge von staatlichen Stellen erhoben werden – das Geld fließt stattdessen an Miles & More.

Die hohen Zuschläge fallen allerdings nicht bei allen Prämientickets und nicht in jedem Fall an. Ob Treibstoffzuschläge anfallen, hängt dabei von zwei Faktoren ab:

  1. Die Airline, die den Flug durchführt, erhebt diese generell (nicht)
  2. Das Vielfliegerprogramm, über welches Ihr bucht, gibt diese (nicht) weiter

Übrigens fallen diese Zuschläge keineswegs nur bei Prämientickets an, sie werden auch in die Berechnung von regulären Flugpreisen aufgenommen. Dort fällt es allerdings nicht wirklich auf, denn wer beispielsweise 1.000 Euro für ein Flugticket bezahlt, wird weniger darauf achten, ob der Grundpreis nun 100 Euro und der Zuschlag 200 Euro ist oder ob der Grundpreis bei 300 Euro liegt und kein Zuschlag anfällt. Allerdings kann man sich als Miles & More Mitglied zunutze machen, dass nicht alle Fluggesellschaften nach demselben System arbeiten.

Singapore Airlines Boeing 737 MAX 8
Singapore Airlines gehört zu den Airlines, die keine Zuschläge erheben

Miles & More gehört grundsätzlich zu den Programmen, die Treibstoffzuschläge erheben. Das heißt konkret, dass man im Regelfall neben Meilen nicht nur Geld für die Steuern und Abgaben aufbringen muss, sondern eben auch für Zuschläge. Das gilt im Grunde für all die Fluggesellschaften, die auch selbst Treibstoffzuschläge in der Berechnung ihrer Tickets vorsehen. Hier gibt es in der Höhe wiederum Unterschiede, wie wir Euch in unserem Guide zum Sparen bei Einlösungen von Miles & More Meilen aufgezeigt haben. Der Treibstoffzuschlag reicht je nach Airline, Strecke und Reiseklasse von wenigen Euro bis weit über 1.000 Euro, sodass sich große Unterschiede ergeben, auf die wir weiter unten noch einmal eingehen.

Wie hoch sind die Zuschläge bei Miles & More Prämientickets?

Da Miles & More den gesamten Betrag an Treibstoffzuschlägen weitergibt, muss man bei Miles & More mit recht hohen Zuschlägen rechnen. Wie hoch diese sind, erkennt man in der Suche bei Miles & More, alternativ aber auch über Tools wie die ITA Matrix oder auch die Flugsuche bei der Lufthansa. Bei einem Business Class Flug von Berlin nach New York lässt sich das beispielhaft gut darstellen. Die folgenden Preisdetails stammen aus unserer Suche im Oktober 2026 für einen Hin- und Rückflug im Januar 2027:

Miles More Award Flight Preisdetails Zuschlaege

Den eigentlichen Flugpreis begleicht Ihr bei einem Prämienticket mit Meilen, in diesem Fall mit 94.834 Meilen. Die Steuern, Gebühren und Abgaben von 183,23 Euro sind dagegen auch bei Prämientickets zu entrichten – wohlgemerkt unabhängig von der Fluggesellschaft, mit der man unterwegs ist. Den mit Abstand größten Teil machen aber die Zuschläge der Airline aus: 1.450 Euro internationaler Zuschlag und 45 Euro Umweltkostenzuschlag. Insgesamt müsst Ihr für diese Einlösung also 1.678,23 Euro zuzahlen.

Im Schnitt liegen die Zuzahlungen bei Miles & More bei 50 bis 200 Euro pro Flug auf der Kurzstrecke und 200 bis 700 Euro in der Economy Class auf der Langstrecke. In der Business Class sind es auf der Langstrecke 400 bis 1.600 Euro, nach Nordamerika seit der Erhöhung im Oktober 2026 rund 900 Euro pro Richtung und bei Abflug in Nordamerika sogar über 1.000 Euro.

Wie hoch die Zuzahlungen konkret sind, hängt wiederum von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen sind die Steuern und Abgaben nicht bei allen Flughäfen identisch. Wer beispielsweise ab Dresden statt in Berlin startet, zahlt moderat niedrigere Zuschläge. Gerade bei den Airlines der Lufthansa Group kann zudem das gewählte Drehkreuz bei Umsteigeverbindungen eine Rolle spielen, so bezahlt man etwa geringere Zuschläge, wenn man in Zürich statt in Frankfurt umsteigt.

Zum anderen sind die internationalen und nationalen Zuschläge nicht bei allen Airlines gleich, allerdings gilt dies großenteils nur außerhalb der Lufthansa Group. Lufthansa, Swiss, Austrian und Air Dolomiti haben allesamt identische Zuschläge, einzig bei Brussels Airlines und Eurowings sowie Discover Airlines ergeben sich teilweise noch Unterschiede.

Durch den Abflughafen Zuschläge bei Miles & More sparen?

Wer nicht ganz so hohe Zuschläge und Gebühren bei Miles & More bezahlen möchte, kann beispielsweise auf einen anderen Abflugort setzen. Die Steuern und Abgaben unterscheiden sich je nach Flughafen, wobei sie gerade in Deutschland besonders hoch sind. Allerdings sollte man hier keine allzu krassen Unterschiede erwarten, meist geht es hier nur um 10 oder 20 Euro pro Flug. Nur wer sozusagen genau zwischen zwei Flughäfen wohnt – etwa München und Prag – kann so teilweise etwas sparen. Ferner kann es eine Rolle spielen, ob man einen Direktflug mit Meilen bucht oder eine Umsteigeverbindung.

Während bei bezahlten Tickets größtenteils Flüge mit Umstieg günstiger sind als Direktflüge, ist es zumindest mit Blick auf die Zuschläge bei Prämienflügen genau andersherum, weil die Zuschläge zwar überwiegend identisch sind, bei einem Flug weniger, aber insgesamt auch geringere Steuern und Abgaben anfallen.

Dazu kommt noch eine etwas elaboriertere Art und Weise, um Zuschläge bei Miles & More zu sparen, indem man bei Langstreckenreisen geschickt ab bestimmten Ländern startet. So lässt sich zumindest auf dem Rückflug die Höhe der Zuschläge drücken, was durchaus eine Rolle spielen kann. Einen Blick wert sind hier insbesondere vier Länder:

  • Brasilien
  • Hongkong
  • Japan
  • Südkorea

Bei Japan und Südkorea gelten staatliche Beschränkungen für die Zuschläge, die sich anhand der jeweiligen Preise für Treibstoff bemessen. Das heißt auch, dass ein Abflug ab diesen Ländern nicht zwingend günstiger sein muss als ein Abflug anderswo. Je nach Kerosinpreis kann man allerdings einen Blick darauf werfen, ob ein Abflug ab den beiden Ländern günstiger ist. Klarer ist die Sache bei Brasilien und Hongkong, denn hier lassen sich in der Tat hohe Ersparnisse erzielen. In Brasilien verbietet eine staatliche Regulierung bei in dem Land verkauften Tickets die Erhebung von Zuschlägen, weswegen bei einem Business Class Flug von São Paulo nach Frankfurt gerade einmal 68,61 Real (rund 11 Euro) pro Person als Zuzahlung anfallen – in der Gegenrichtung waren es im September 2026 dagegen 561,04 Euro:

Miles More Award Companion GRU FRA Business Class LH

Ähnlich sieht es aus, wenn man einen Flug ab Hongkong bucht, wobei die staatliche Regulierung hier eigentlich bereits Ende 2018 abgeschafft wurde – andere Vielfliegerprogramme erheben bei Abflug in Hongkong entsprechend auch wieder höhere Gebühren, bei Miles & More gilt die Ausnahme zumindest bei Swiss auch nach der Umstellung auf dynamische Prämienpreise weiterhin. Hier bezahlt man etwa für einen Flug mit der Swiss nach Zürich gerade einmal 425 Hongkong-Dollar Steuern und Gebühren, Cathay Pacific verlangt auf derselben Strecke dagegen 1.787 Hongkong-Dollar (Stand: Oktober 2026):

Miles More Award Flight Hongkong Zuerich Swiss Cathay Pacific

Analog zu den genannten Zielen gibt es auch noch einige Länder, in denen die Zuschläge zumindest teilweise begrenzt sind oder in denen durch die Konkurrenzsituation teils geringere Zuschläge erhoben werden. Ab Europa gibt es etwa den Trick, ab Dublin in Irland zu starten. Hier liegen die Zuschläge für Flüge in der Business und First Class pro Richtung oft um rund 70 Euro niedriger als ab Deutschland (Stand: Juli 2026), wie das Beispiel einer Verbindung nach Los Angeles zeigt. Deshalb lohnt sich natürlich nicht zwingend ein Umweg, einen Blick wert ist aber auch dieser Trick, um die hohen Steuern und Gebühren bei Miles & More zu umgehen.

Lufthansa First Class Praemienflug Guenstiger Abflughafen Miles And More Beispiel Dublin

Insgesamt könnt Ihr durch die richtige Wahl des Abflugortes eine Menge Geld sparen. Selbst wenn die Positionierung im Ausland (etwa durch ein anderes Prämienticket) keine Option ist, spart Ihr durch die Buchung von zwei Oneway-Tickets einen relevanten Teil der Steuern & Gebühren bei Miles & More. Bei den dynamisch bepreisten Flügen der Lufthansa Group wird dabei allerdings jede Strecke einzeln bepreist, sodass sich auch der Meilenbetrag ändern kann. Übrigens: Es geht auch andersherum, denn wer in Nordamerika startet, der zahlt etwa in der Business Class von New York nach Frankfurt mittlerweile 1.504 US-Dollar pro Richtung (Stand: Oktober 2026).

Deshalb ist es auch besonders wichtig, dass man bei Flügen in die USA oder nach Kanada einen Hin- und Rückflug ab Deutschland bucht, um nicht auf böse Überraschungen bei der Einzelbuchung zu stoßen.

Mit der richtigen Fluggesellschaft geringere Zuschläge zahlen?

Neben den Möglichkeiten, die Steuern und Gebühren bei Miles & More durch den Abflugort zu umgehen, gibt es natürlich auch noch die Option, auf andere Fluggesellschaften zu setzen. Seit Juni 2025 unterscheiden sich dabei auch die notwendigen Meilen je nach Airline: Bei Lufthansa, Swiss, Austrian und Lufthansa City Airlines sowie seit März 2026 auch bei Discover und Air Dolomiti werden Prämienflüge dynamisch bepreist, für die übrigen Partner gilt eine feste Prämientabelle. Zudem gibt es manche Sonderprämien wie die Meilenschnäppchen nicht bei allen Fluggesellschaften. Die Lufthansa arbeitet im Rahmen ihres Vielfliegerprogramms nicht nur mit den Partnern der Star Alliance zusammen, sondern setzt darüber hinaus auch auf weitere Partner.

Dabei gibt es einige, die bei Prämienflügen (auch wenn sie über Miles & More gebucht werden) keine oder nur geringe Zuschläge erheben. Das gilt nach aktuellem Stand für diese Airlines bei Miles & More:

  • Air New Zealand
  • Avianca
  • Singapore Airlines

Ansonsten gibt es auch weitere Fluggesellschaften, die man über Miles & More buchen kann, bei denen man geringere Zuschläge bezahlen muss als bei Flügen mit Lufthansa & Co – einen Blick wert sind hier insbesondere die folgenden Airlines:

  • Aegean Airlines (zwischen 5 und 50 Euro pro Flug)
  • Copa Airlines (zwischen 20 und 50 Euro pro Flug)
  • Ethiopian Airlines (zwischen 5 und 20 Euro pro Flug)
  • EVA Air (zwischen 50 und 150 Euro pro Flug)
  • LOT Polish Airlines (teils unter 100 Euro pro Flug)

Entsprechend lohnt es sich insbesondere nach Flügen mit den genannten Airlines Ausschau zu halten, denn hier lässt sich bei Prämienflügen oft viel Geld sparen. Bei Flügen nach Nordamerika ist dabei vornehmlich LOT Polish Airlines eine attraktive Alternative, schon weil die geringeren Zuschläge selbst bei den Meilenschnäppchen greifen! Bei einem Flug von Warschau nach Nordamerika bezahlt man beispielsweise nur etwa ein Drittel der Steuern (500 PLN sind etwas mehr als 100 Euro) im Vergleich zu den Airlines der Lufthansa Group:

Zuschläge Nordamerika Warschau

Bei Flügen nach Afrika ist vornehmlich Ethiopian Airlines einen Blick wert, denn auch hier kann man viel sparen. Allerdings werden Prämienplätze nicht immer freigegeben: In unserer Stichprobe für einen Flug von Frankfurt nach Sansibar im Januar 2027 gab es keine Ethiopian-Verfügbarkeit, EgyptAir verlangte in der Business Class 460,85 Euro Zuschläge (Stand: Oktober 2026):

Miles More Award Flight Frankfurt Sansibar Egyptair Edelweiss

Besonders attraktiv dürften zudem die Flüge der taiwanesischen EVA Air, die unter anderem nach Wien, Frankfurt, Amsterdam, Paris und London fliegt, sein. Die Verbindungen nach Fernost kommen ebenfalls mit deutlich niedrigeren Zuschlägen daher: Von Wien nach Bangkok zahlt Ihr in der Economy Class mit EVA Air (inklusive Austrian-Zubringer) 196,03 Euro statt 312,87 Euro mit Lufthansa (Stand: Oktober 2026):

Miles More Award Flight Wien Bangkok EVA Air Thai Lufthansa

Die Beispiele dürften gut zeigen, wie viel sich auch durch die Wahl der richtigen Airline sparen lässt. Übrigens gelten die niedrigeren Zuschläge eigentlich auch für Air Canada und United, allerdings nicht bei der Buchung über Miles & More auf Interkontinentalstrecken. Wer dagegen innerhalb von den USA oder auch innerhalb von Kanada Prämienflüge über Miles & More bucht, zahlt auch hier nur ausgesprochen geringe Zuschläge. Ähnliche Optionen gibt es auch auf Strecken in anderen Weltregionen – so sind etwa die Zuschläge innerhalb von Asien meist sehr gering.

Lassen sich Steuern & Gebühren durch die Flex Plus Prämie umgehen?

Bis Juni 2025 gab es dafür die Miles & More Flex Plus Prämie: Gegen einen höheren Meilenbetrag wurde der nationale beziehungsweise internationale Zuschlag teilweise mit Meilen getilgt, sodass die Zuzahlung insgesamt geringer ausfiel. Mit der Umstellung auf dynamische Prämienpreise am 3. Juni 2025 hat Miles & More die Flex Plus Prämie allerdings abgeschafft. Eine Rückkehr wurde zwar in Aussicht gestellt, einen Termin gibt es bislang aber nicht. Derzeit lassen sich die Zuschläge bei den Airlines der Lufthansa Group also nicht mit Meilen umgehen.

Gerade Vielflieger oder diejenigen, die regelmäßig mit der Miles & More Kreditkarte bezahlen, kommen jedes Jahr auf hohe Meilenbeträge. Umso wichtiger ist es, bei der Einlösung auf die Zuschläge zu achten und gezielt Strecken und Airlines mit niedrigen Zuzahlungen zu wählen. Das gilt insbesondere auch dann, wenn man die Kreditkarte mit hohem Bonus beantragt oder für Geschäftsausgaben nutzen kann!

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Wer Zuschläge sparen möchte, sollte deshalb vor allem bei der Wahl der Airline und des Abflugortes ansetzen. Auch die Meilenschnäppchen, die es unter anderem bei LOT, Brussels Airlines, Eurowings und ITA Airways weiterhin gibt, kommen oft mit vergleichsweise niedrigen Zuzahlungen daher.

Fazit zu den Steuern & Gebühren bei Miles & More Prämientickets

Zuschläge, Steuern, Gebühren – bei Miles & More muss man bei der Einlösung von Meilen durchaus aufpassen, denn von Freiflügen kann absolut nicht die Rede sein. Vielmehr sollte man sich darauf einstellen, dass man gerade bei Flügen in den höheren Reiseklassen bei einem Langstreckenflug nach Nordamerika mittlerweile über 900 Euro pro Richtung bezahlt – und dies auch bei der Kalkulation des Meilenwertes bedenken. Mit dem einen oder anderen Trick lassen sich die hohen Zuschläge allerdings zumindest teilweise umgehen, sodass es sich manchmal lohnt, noch etwas länger zu suchen, um den perfekten Prämienflug zu finden!

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Autor

Moritz hat sich über die Jahre ein enormes Wissen über Finanzprodukte, Loyalitätsprogramme und Luxusreisen angeeignet. Für Luxushotels, First Class Flüge sowie die Details von Kreditkarten, Tagesgeldkonten und mehr ist Moritz genau der richtige Ansprechpartner!

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