Der Emirates-Präsident Tim Clark wünscht sich für die Zukunft den neuen Airbus A380 ohne Fenster.
Clark wünscht sich eine Neuauflage des Airbus A380 ohne Fenster, um die neuen Flugzeuge noch leichter zu bauen und so mehr Kapazitäten für Passagiere zu schaffen. Der Emirates-Präsident ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Großraumflugzeugen weiterhin steigen wird, wie aerotelegraph.com berichtet wird.
Zahl der Fluggäste steigt
Tim Clark prognostiziert, dass die Anzahl an Fluggästen jährlich um rund vier bis sechs Prozent wachsen wird. Die Anzahl der Slots an den Flughäfen hingegen bleibt gleich. Daher ist er überzeugt davon, dass künftig größere Flugzeuge hermüssen. Dies möchte er mit einer effizienteren Neuauflage des Airbus A380 ohne Fenster schaffen.
Das Gewicht, das durch die Fenster in die Flugzeugstruktur eingebaut wird, fällt weg.
Tim Clark, Emirates-Präsident
Auf einer Veranstaltung in der Nähe von Washington, D.C. teilte Clark mit, dass er in allen Klassen die Fenster mit einer Kamera erstellen möchte. In der First Class fliegt Emirates bereits jetzt schon teils mit virtuellen Fenstern. Mit Flügeln und einem Rumpf größtenteils aus Verbundstoffen und Triebwerken, die eine Verbesserung von etwa 20 bis 25 Prozent im Vergleich zu heute darstellen, sieht Clark die Flugzeuge in Zukunft bei Emirates.
Die Idee ist nicht neu
Im Jahr 2014 gab es bereits erste Konzepte für fensterlose Flugzeuge. Heutzutage ist die Technik so weit vorangeschritten, dass es möglich ist, Wandabschnitte mit Bildschirmen zu versehen. Hier sollen Passagiere entweder sehen können, was draußen ist oder das, was sie individuell einstellen wollen.
2017 stellte Emirates selber ein Konzept für ihre First Class vor. Hier wurden die Bildschirme in noch existierenden Fensterrahmen eingebaut. Clark plant jetzt das “Flugzeug im Jahr 2040” und fühlt sich in der ganzen Sache ernst genommen. Der Emirates-Präsident schätzt die Kosten dafür auf bis zu 20 Milliarden Dollar.
Fazit zum Airbus A380 ohne Fenster
Der Emirates-Präsident Tim Clark hat große Pläne, was die Flugzeuge der Fluggesellschaft künftig betrifft. In der First Class fliegt die Airline bereits teils mit virtuellen Fenstern. Das Konzept ist also grundsätzlich nicht ganz neu, könnte aber dennoch die Luftfahrtbranche revolutionieren. Mit der heutigen Technologie sehen die virtuellen Fenster relativ echt aus. Ob Emirates ab 2040 mit fensterlosen Flugzeugen fliegen wird, bleibt abzuwarten.
Warum sind wohl beim Schiff Außenkabinen mit Fenster teurer, als Innenkabinen mit Übertragung der Umgebung auf dem Bildschirm? Viel Glück Mr. Clark!
Weiß nicht. Das Schiff ist vielleicht kein allzu guter Vergleich. Da hockt man ein paar Tage drauf, zudem kann man die Fenster öffnen, u.U. auch ins Freie treten.
So weit ich weiß, ist das Ganze für Businessflieger durchaus im seriösen Test. Man kann eine Menge mehr als mit den “Bullaugen”. Mit flexiblen Displays lässt sich eine ganze Wand bedecken. Theoretisch könnte man abgesehen vom Fußboden den ganzen Rumpf durchsichtig werden lassen. Virtuell natürlich.
Klar, es gibt auch Fragen. Direkt am Fenster kann man den Blick auch durch die kleinen Öffnungen in verschiedene Richtungen lenken. Das geht bei Display – zumindest derzeit – natürlich nicht. Wir reden dabei aber nur von den direkten Fensterplätzen, in der Eco einer 380 betrifft das 20% der Fluggäste.
ich glaube das Fenster dem Fluggast auch ein Gefühl von Sicherheit durch den blick nach draussen ermöglichen . damit auch entspanntes reisen , speziell auch während start und Landung für wenigflieger .
Sehe ich auch so. In ein Flugzeug ohne Fenster steigt kaum einer ein! Demnächst noch ohne Pilot?