Es gibt für mich kaum ein besseres Land in Europa, um Urlaub zu machen, als Italien. Daher habe ich mich bei meinem diesjährigen Sommerurlaub für die Insel Sizilien entschieden. Wie mein Aufenthalt war und welche Luxushotels auf Sizilien ich testen konnte, könnt Ihr in diesem Sizilien Tripreport nachlesen.

Schon immer wollte ich auf Sizilien Urlaub machen, am Ende entschied ich mich aber trotzdem immer für eine andere Destination. Daher habe ich diesen Sommer genutzt, um die süditalienische Insel endlich kennenzulernen, mit einer Route, die einige spannende Hotels und Orte abdeckte. Ich kann schon mal vorwegnehmen: Die Erfahrungen in meinem Sizilien Tripreport waren sehr unterschiedlich.

Alle Teile des Tripreports im Überblick:

Anmerkung: Meine Reise fand Anfang Juni 2022 statt.

Unspektakuläre An- & Abreise ohne Loungebesuch

Meine Anreise gestaltete sich wenig spektakulär. Da es von Berlin aus nicht sonderlich viele direkte Anbindungen mit etwa der Lufthansa oder auch Eurowings gibt, musste ich auf die typischen Billigfluggesellschaften Ryanair und easyJet zurückgreifen.

Beim Hinflug pilgerte ich besonders früh zum Flughafen, um dem aktuell in den Medien verbreiteten Flugchaos zu entfliehen. Im Terminal 2 am BER sah das ganze jedoch anders aus, denn hier ging alles schnell vonstatten. Meinen Koffer hatte ich nach einer Minute beim Check-in aufgegeben, in der Security wartete ich keine fünf Minuten. Lästig war dabei nur der typische Boarding Prozess bei Ryanair, der in der Regel viel Stehen beinhaltet.

Hinflug
Abflug in Berlin nach Palermo

Da ich auf Sizilien eine kleine Rundreise geplant hatte, flog ich bei meinem Hinflug direkt nach Palermo. Zurück ging es dann von Catania mit easyJet.

Am Flughafen ging auch hier alles reibungslos. Keine langen Wartezeiten oder Ähnliches. Einzig nervig war hier die Tatsache, dass ich ebenfalls von einem eigenen Billigflieger-Terminal fliegen musste und es daher keinen Lounge Zugang gab. Ich hatte also sowohl am BER als auch in Catania Pech. Könnte ich von einem anderen Flughafen starten, würde ich also immer andere Airlines bevorzugen, um so meinen Lounge Zugang dank der Amex Platinum Card bestmöglich auszunutzen.

Rundreise mit fünf verschiedenen Hotels

So wenig begeistert ich in diesem Sizilien Tripreport von meinem Flugerlebnis war, desto mehr freute ich mich auf die fünf Hotels, welche ich mir vorab herausgesucht hatte. Den Start machte die Villa Igiea Palermo in der gleichnamigen Stadt im Norden der Insel.

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Villa Igiea von außen

Das italienische Luxushotel liegt nicht direkt in der Stadt, sondern knapp zehn Minuten Fahrtweg entfernt. Trotzdem hat es eine tolle Lage, da man direkt am Wasser wohnt und hier absolute Ruhe genießen kann.

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Aussicht der Villa Igiea

Das Hotel zählt mit knapp 500 bis 1.000 Euro pro Nacht eher zu den teureren Hotels der Insel. Dementsprechend toll ist aber auch das Haus, welches mich in meinem Sizilien Tripreport durchwegs überzeugen konnte. Dank der Buchung über reisetopia Hotels habe ich ein tolles Upgrade auf eine Suite erhalten, inklusive einer großen Terrasse. Einziger Kritikpunkt war für mich der Service beim Hotelfrühstück, welcher etwas unkoordiniert und langsam wirkte.

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Terrasse im Zimmer

Weiter ging es für mich Richtung Inland. Bei meinen nächsten drei Unterkünften ging es in Small Luxury Hotels, denn davon bietet reisetopia Hotels recht viele. Im Inland entschied ich mich für die Masseria Susafa, welche durchweg traumhaft ist. Im Gegensatz zur Villa Igiea sicherlich eine deutliche Schippe weniger luxuriös, für nur 225 Euro pro Nacht für mich jedoch das Hotel mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Pool der Masseria Susafa

Das Essen, die Aussicht, der Service und vor allem das Ambiente sind einfach bezaubernd und ermöglichen wirklich absolute Erholung.

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Romantisches Dinner bei der Masseria Susafa

Ebenfalls bezaubernd war das nächste Hotel in der Nähe des Ätna: das Donna Carmela. Die perfekte Ausgangslage, um ein paar nette Strände in der Gegend anzufahren und insbesondere den Ätna zu besuchen. Dazu aber später mehr.

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Zimmer im Donna Carmela

Das Donna Carmela ist ebenfalls sehr ruhig gelegen und ähnelt einer grünen Oase. Überzeugen konnte mich aber nicht nur die Anlage, sondern auch das Design des Zimmers. Dank der reisetopia Hotels Buchung gab es eine zweistöckige Suite. Hier habe ich mich mehr als wohlgefühlt.

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Pool des Donna Carmela

Etwas weniger schön war mein Erlebnis dann im darauffolgenden Hotel, der Villa Ducale in Taormina. Bekannterweise ist Taormina per se recht teuer. So auch die Hotels vor Ort. Die Villa Ducale ist eines der Luxushotels, die mit 400 Euro pro Nacht im “unteren” Preissegment angesiedelt sind.

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Zimmer in der Villa Ducale

Trotz des hohen Preisniveaus vor Ort hatte ich Erwartungen an das Hotel, welche leider nicht wirklich erfüllt wurden. Sowohl das Zimmer als auch das Frühstück konnten nicht überzeugen. Der Ausblick sowie die Lage waren sicherlich das Highlight dieser Erfahrung.

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Ausblick der Villa Ducale

Zum Abschluss ging es von Taormina dann Richtung Syrakus, da mir die Stadt mehrmals von Kollegen empfohlen wurde. Hier fiel mir die Hotelauswahl etwas schwerer, am Ende wurde ich jedoch im Il Borgo di Luce I Monasteri fündig.

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Aussenansicht des Borgo di Luce I Monasteri

Auch hier konnte mich die Erfahrung in meinem Sizilien Tripreport nicht gänzlich überzeugen. Insbesondere das Zimmer war veraltet und die Anlage hier und da in die Jahre gekommen.

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Zimmer des Borgo di Luce I Monasteri

Das Ambiente war trotzdem entspannt und für Golfer ist das Hotel sicherlich ein Paradies.

Eine spannende Insel, für die man Zeit mitbringen sollte

Sizilien per se ist eine spannende Insel, für die man unbedingt Zeit mitbringen sollte. Mein Gesamteindruck in meinem Sizilien Tripreport ist zugegebenermaßen durchwachsen, was unter anderem auch daran liegt, dass die Insel unglaublich dreckig ist. Aufgrund der Größe von Sizilien hat man zudem die Problematik, dass man wirklich suchen muss, um tolle Ecken zu finden.

Palermo
Monreale bei Palermo

Man irrt teilweise etwas herum und läuft schnell auch in Touri-Fallen, wenn man sich nicht richtig informiert. Besonders spannend fand ich das beim Thema Bewertungen, denn die mitunter unauthentischen italienischen Restaurants in Städten wie Syrakus oder Palermo hatten teilweise super Bewertungen bei unterschiedlichen Portalen.

Syrakus
Syrakus

Generell kann man aber sagen, dass das sizilianische Essen unglaublich gut ist. In Kombination mit dem einzigartigen Wetter und der tollen Landschaft, finde ich dennoch, dass Sizilien eine Reise wert ist.

Inland Sizilien
Inland von Sizilien

Besonders beeindruckt haben mich in meinem Sizilien Tripreport dabei ein paar Strände, aber insbesondere das Inland sowie der Ätna. Dieser war zum Zeitpunkt meiner Reise recht aktiv und hat gerade nachts für ein spektakuläres Bild gesorgt.

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Strand bei Syrakus

Auch die Städte, wie Palermo, Syrakus oder auch Acireale und Taormina sind super hübsch. Es gibt definitiv viel zu erleben – Juni war insbesondere ein absolut empfehlenswerter Monat dafür.

Fazit zu meiner Sizilien Reise

Nicht all meine Erfahrungen in meinem Sizilien Tripreport waren positiv. Dennoch konnte mich die Insel überzeugen, sodass ich sicherlich bald zurückkommen werde. Gerade meine Besuche in den ersten drei Hotels werden mir definitiv länger im Gedächtnis bleiben und bildeten die Höhepunkte meiner Reise.

Autorin

Lena Goller ist COO bei reisetopia und seit Februar 2020 Teil des Teams sowie der Geschäftsführung. Auch, wenn sie im Sommer 2021 die Redaktionsleitung übergeben hat, schreibt sie weiterhin noch gerne über ihre luxuriösen Reiseerlebnisse, ansonsten fokussiert sie sich primär auf operative Prozesse sowie ihr Lieblingsthema: das Affiliate Marketing.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Toller Bericht Lena. Interessant ist, dass ich die von dir bewerteten Städte fast immer meide. Du hättest mal Cefalu und die dortigen Nationalparks, sowie Castelbuono, Campofelice di Rocella oder Monreale besuchen sollen. Palermo Altstadt ist auch sehr schön, benutze ich aber nur zum An- und Abfliegen. Na vielleicht beim nächsten Mal …

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