Das Hilton Düsseldorf ist ohne Zweifel eines der schwächsten Hotels der Kette in Deutschland. Warum sich ein Aufenthalt hier nicht wirklich lohnt, zeigen wir Euch in diesem ausführlichen Review!

Der Hotelmarkt in Düsseldorf ist insgesamt etwas weniger stark als in anderen deutschen Städten, die Auswahl an Ketten- und Luxushotels ist entsprechend etwas eingeschränkt. Das Preisniveau ist dafür oftmals hoch. Das Hilton Düsseldorf wäre dabei trotz oft vergleichsweise niedrigen Raten nicht unbedingt meine erste Wahl.

Hilton Düsseldorf

Das beginnt schon bei der Lage im Norden der Stadt, denn rund um das Hotel sind zwar einige Bürogebäude, allerdings sonst nicht viel. Der Rhein ist nicht allzu weit weg und auch mit der Straßenbahn ist man recht schnell in der Stadt, aber eine wirklich zentrale Lage bietet das Hilton Düsseldorf leider keineswegs.

Hilton Düsseldorf – die Buchung

Meinen Aufenthalt im Hilton Düsseldorf habe ich für ein spontanes Meeting etwa vier Tage im Voraus gebucht. Dabei lagen die Preise bei knapp 100 Euro die Nacht, was ein übliches Preisniveau für das Hotel ist. Teilweise gibt es auch deutlich günstigere oder höhere Raten, ohne größere Events unter der Woche bezahlt man aber meist etwa 100 Euro. Dank meines Hilton Diamond Status gab es vor Ort ein Executive Zimmer statt einem Standardzimmer, Zugang zur Lounge sowie Frühstück im Restaurant. Dieselben Vorteile bekommt man hier meist auch schon mit dem Hilton Gold Status, den es in Deutschland dank der Hilton Kreditkarte für nur 48 Euro im Jahr gibt!

Hilton Düsseldorf – das Zimmer

Die Zimmer im Hilton Düsseldorf sind nicht nur klein, sondern auch ziemlich in die Jahre gekommen. Mein Zimmer war dabei im Verhältnis noch eines der schöneren, die Einrichtung wirkte zwar nicht zeitgemäß, aber auch nicht komplett alt.

Hilton Düsseldorf Zimmer

Neben einem Queen Bett ist allerdings schon nicht mehr allzu viel Platz für andere Möbel. Direkt daneben steht etwa neben zwei Nachttischen auch der Kleiderschrank.

Hilton Düsseldorf Zimmer 2

In die Ecke am Fenster hat man noch einen kleinen Sessel gequetscht, wodurch es hier etwas eng ist.

Hilton Düsseldorf Zimmer 3

Gegenüber befindet sich der mittelgroße Schreibtisch mitsamt einem bequemen Bürostuhl.

Hilton Düsseldorf Zimmer 5

Auch der Flachbildfernseher befindet sich direkt gegenüber auf einem kleinen Regal.

Hilton Düsseldorf Zimmer 4

Positiv aufgefallen sind mir im Zimmer im Hilton Düsseldorf, dass es zum einen Bademantel und Hausschuhe gab und zum anderen auch eine Kaffeemaschine bereitstand.

Hilton Düsseldorf Zimmer BademantelHilton Düsseldorf Kaffeemaschine

Dies kenne ich bei Hilton in Deutschland sonst nur aus dem Reichshof Hamburg und dem Waldorf Astoria Berlin, sodass das Hilton Düsseldorf hier einen guten Eindruck hinterlassen. Leider setzt sich das im sehr engen Badezimmer nicht fort.

Hilton Düsseldorf Bad

Hier hat man einen Waschtisch, eine Toilette und eine Badewannen-Duschkombination untergebracht – gerade die enge hat mich direkt an das Crowne Plaza Heidelberg und Crowne Plaza Hamburg erinnert.

Hilton Düsseldorf Bad 3Hilton Düsseldorf Bad 2

Immerhin wurde der Duschkopf scheinbar vor wenigen Jahren erneuert, denn dieser wirkte deutlich moderner und bot auch einen ordentlichen Wasserdruck.

Hilton Düsseldorf Bad 4

Erwähnenswert ist auch noch, dass das Hilton Düsseldorf als wenig ansehnliches, aber hohes Gebäude einen schönen Ausblick über das Umland bietet – so auch aus meinem Zimmer.

Hilton Düsseldorf Zimmer Ausblick

Dennoch muss man ganz ehrlich sein: Das Hilton Düsseldorf ist in Hinblick auf die Zimmer schon ein Stück entfernt vom typischen Hilton-Standard – mit einem hochklassigen Hotel hat das wenig zu tun, auch wenn man sich in den Executive Zimmern zumindest bemüht.

Hilton Düsseldorf – das Frühstück

Weniger Grund zur Beschwerde hatte ich beim Frühstück im Hilton Düsseldorf, denn hier bietet das Hotel eine durchaus gute Auswahl.

Hilton Düsseldorf Frühstück

Neben frischen Brötchen gibt es eine gute Auswahl an Käse und Wurst, dazu auch noch regionale Spezialitäten aus beiden Kategorien.

Hilton Düsseldorf Frühstück 3Hilton Düsseldorf Frühstück 2

Auch die Auswahl an Obst, Joghurt und Müsli ist auf einem guten Niveau.

Hilton Düsseldorf Frühstück 4

Zudem gibt es verschiedene warme Speisen, unter denen sich auch die Klassiker befinden.

Hilton Düsseldorf Frühstück 5

Ergänzt wird das Angebot davon, dass man sich Omelettes frisch zubereiten lassen kann.

Hilton Düsseldorf Frühstück 6

Einzig den Service (Kaffee muss man sich an der Maschine selbst zubereiten) fand ich ehrlich gesagt nicht gut, ansonsten würde ich das Hilton Düsseldorf zumindest auf gutem 4-Sterne-Niveau sehen, wenngleich das Frühstück in Hotels wie dem Hilton München Park oder Hilton Berlin besser ist.

Hilton Düsseldorf – die Lounge

Wirklich deprimierend fand ich im Hilton Düsseldorf die Lounge. Nicht nur ist dort fast nie ein Mitarbeiter, das Interior ist auch enorm alt und die Sauberkeit war jederzeit mehr als ausbaufähig.

Hilton Düsseldorf Lounge

Negativ abgerundet wird dies durch das Speisenangebot. Der ‘Afternoon Tea’ sieht auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, allerdings wird nie etwas nachgelegt, sodass oft nach 20 Minuten alles leergeräumt ist.

Hilton Düsseldorf Lounge Afternoon TeaHilton Düsseldorf Lounge Afternoon Tea 2

Die Kaffeemaschine war so dreckig, dass man sie lieber nicht benutzen wollte und auch Getränke gab es keineswegs zu jeder Uhrzeit. Auch abends wurde es nicht wirklich besser, einzig die zwei warmen Gerichte waren auf einem ordentlichen Niveau.

Hilton Düsseldorf Lounge Abendessen

Die kleineren Snacks waren sowohl was die Qualität als auch was die Quantität angeht nicht auf dem Niveau, das man von einem Hilton erwarten würde. Zudem war auch die Getränkeauswahl deutlich schwächer als in anderen Hilton Hotels.

Hilton Düsseldorf Lounge Abendessen 2

Ohne andere Hilton Lounges besonders loben zu wollen: Das Hilton Düsseldorf ist für mich dahingehend bislang die absolut schlechteste Erfahrung, hier besteht dringend Nachholbedarf.

Hilton Düsseldorf – die Erholung

Das Hilton Düsseldorf bietet leider keinen Pool, dafür allerdings einen kleinen Erholungsbereich mit Fitnessraum im Keller. Hier gibt es unter anderem ein paar Liegen, eine Sauna und ein Dampfbad.

Hilton Düsseldorf SpaHilton Düsseldorf Sauna

Der Fitnessbereich ist an sich zumindest ordentlich ausgestattet, wenngleich es an schwereren Hanteln und einer Auswahl an Kraftgeräten fehlt.

Hilton Düsseldorf FitnessHilton Düsseldorf Fitness 3

Was mich ebenfalls ein wenig stört ist, dass es überhaupt kein Tageslicht gibt. Dadurch wird das Training etwas deprimierend, allerdings ist das Hilton Düsseldorf hier meiner Meinung nach dennoch besser aufgestellt als zum Beispiel das Hilton Zürich Airport.

Hilton Düsseldorf – Fazit

Auch wenn ich das Hilton Düsseldorf nicht ganz so schrecklich finde, wie manch ein anderer loyaler Hilton-Kunde, muss ich doch auch sagen: Dieses Hotel erfüllt die Standards nicht mehr (und diese werden von Hotels wie dem Hilton Mainz oder dem Hilton Bonn nicht allzu hoch gesetzt) und hat dringenden Nachholbedarf in einigen Bereichen. Selbst 100 Euro erscheinen mir für das Hotel pro Nacht einfach zu viel – ich würde in Zukunft doch eher auf das InterContinental Düsseldorf oder das Hyatt Regency Düsseldorf zurückgreifen, auch wenn beide Hotels teurer sind. Dafür lassen Sie mich attraktiven Vorteilen über reisetopia Hotels buchen!

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Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels in aller Welt. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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  • Da hast Du aber eines der kleineren Executive Zimmer erwischt. In 90% der Zimmer ist der Schrank im Flur und die Minibar mit Tee- / Wasserkocher schließt sich links davon an. Mir sieht dies nach einem der Zimmer aus, die den Schrank im Zimmer haben. Hier fehlt rund ein Meter Platz im Zimmer, was man an der von Dir beschriebenen Enge merkt.

    Warst Du öfter im Hilton Düsseldorf und kennst auch die anderen Zimmerzuschnitte? Es wäre möglicherweise sinnvoller das Hotels mehrfach zu besuchen, ehe man einen Review schreibt. Das geht leider nicht aus dem Bericht hervor, zumindest vergleichst Du es nicht mit vorherigen Aufenthalten. Jedes Hotels hat – sowohl in Auslastung als auch in Bezug auf Service – gute und schlechte Tage. Und ganz gleich sind auch nicht immer alle Zimmer.

    Ich bin bei Dir was das kleine Badezimmer angeht und auch das Mobiliar. Die letzte Renovierung war 2002 bis 2004, was man merkt. Teppiche sind indes mal ausgetauscht worden.

    Das Speiseangebot in der Lounge finde ich eher im Umfang überdurchschnittlich, wobei diese auch gerne voll wird. Es wird oft und vor allem unterschiedliche Gerichte nachgelegt. Die Mitarbeiter sind eigentlich bemüht und freundlich. So kann ich mich nach knapp 200 Nächten in den vergangenen 14 Jahren zwar über vieles beschweren, aber eigentlich nicht über mangelnde Sauberkeit in der Lounge. Gut, es ist mittags nicht mehr durchgehend jemand in der Lounge, aber das gilt auch für anderen Hilton Hotels (Frankfurt (City Centre und Flughafen), München (City und Park), Berlin, Zürich, Amsterdam Schiphol, etc.

    Was ich allerdings etwas befremdlich finde ist der Vergleich. Das Hyatt und das InterContinental sind eigentlich in unterschiedlichen Kategorien angesiedelt als das Hilton. Ich würde das Hilton eher mit dem Radisson vergleichen. Letzteres ist auch genauso alt. Hyatt und InterContinental sind neue Hotels. Eine Hotel aus der Zeit Ende der 60er Jahr kann man mit einen Neubau aus den 2000ern halt nicht unbedingt vergleichen. Dies sowohl in Bezug auf kleines Bade als auch mit Blick auf Zimmerzuschnitt und -ausstattung. Und es ist auch vom Preisniveau unter den doch oft signifikant teureren Hyatt und IC. Diese sind kaum unter 120 EUR zu bekommen, das Hilton schon oft für unter 70 EUR. Ein Luxushotel ist das Hilton nicht und diesen Anspruch hat es auch nicht.

    Und wenn Du die nicht zentrale Lage ansprichst, dann solltest Du der Fairheit immerhin sagen, dass das Hyatt nun auch nicht gerade zentral zur Innenstadt ist. Den Vorteil bietet Dir nur das IC.

    Einen Pool bot das Hilton übrigens bis in die 90er Jahre … es gab aber wie auch beim IC Frankfurt einfach keine Nachfrage, die den Weiterbetrieb gerechtfertigt hätte.

    Was den Düsseldorf Hotelmarkt angeht – der ist was die Erlöse angeht nicht der Beste: https://www.thomas-daily.de/de/td_morning_news/1272649-hotelmarkt-duesseldorf-revpar-sinkt-um-17/ Dies spielt bei der Frage, ob man dort investiert oder nicht auch eine Rolle.

  • Ich kann diesen Review nicht nachvollziehen. Klar, die Zimmer sind klein und alles ist etwas in die Jahre gekommen. Auch die Lounge hat Nachteile, wie die fehlende Klimaanlage. Aber das Essensangebot war jedes Mal, wo ich da war (und das ist ziemlich oft), viel besser als in fast jedem anderen Hilton (und Conrad) in dem ich war. Die sogenannten Evening Cocktails sind ein vollwertiger Abendessenersatz. Fast immer gibt es qualitativ echt gutes Fleisch, oder Fisch, und ein Nudelgericht. Öfters wird nach ner Stunde dann auch das Gericht gewechselt, so dass man alle 3 Sachen hatte. Und dann sind die Evening Cocktails auch noch bis 20:30, also nochmal ne halbe Stunde länger als woanders.
    Und wenn man die Lage des Hotels erwähnt, sollte man auch die Nähe zum Stadion, zur Messe, und zum Flughafen erwähnen.

  • Auch ich finde dieses Review alles andere als gelungen. Insbesondere die Passage über den Hotelmarkt in Düsseldorf ist völlig daneben. Mit dem Intercontinental und dem Hyatt Regency wurden bereits zwei sehr gute Hotels genannt, die außerhalb der Messezeiten für ihren Standard auch ganz normale Raten bieten. Auch Melia und Radisson sind mit mehreren empfehlenswerten Hotels sehr gut aufgestellt. Ganz zu Schweigen vom Breitenbacher Hof und dem Steigenberger.

    Das Hilton mag vielleicht nicht das Vorzeigehotel sein. Dafür ist es aber auch vergleichsweise günstig. Du schreibst ja selbst, dass es knapp 100,- € kostete. Man muss schon immer das Gesamtpaket sehen..

    • Hallo Ronny, ich verstehe nicht recht, was du an der Formulierung “etwas weniger stark als …” für so problematisch hälst? Wenn du das einmal neutral betrachtest wird dir auffallen, dass im Prinzip fast alle relevanten Ketten in Düsseldorf deutlich weniger stark vertreten sind als in den anderen wichtigen Metropolen (primär Berlin, Frankfurt, München). Gleichwohl gibt es auch andere Städte, in denen es ähnlich ist (primär Köln und Stuttgart). Nun kann man auch die Preise gut als Maßstab nehmen.
      Das Hyatt Regency Düsseldorf habe ich da häufig im Blick, bei Preisen (an günstigen Daten) ab 189 Euro pro Nacht bei der flexiblen ist das Hotel in Hinsicht auf den Einstiegspreis mit dem Andaz in München das teuerste Hyatt in Deutschland (ironischerweise gemeinsam mit dem Hyatt House Düsseldorf). Ob Grand in Berlin, Park in Hamburg oder Regency in Köln und Mainz – alle diese Häuser sind günstiger als das Hyatt Regency in Düsseldorf. Dasselbe beim IC (das üblicherweise doppelt so teuer ist wie die anderen beiden IC). Der Breidenbacher Hof liegt preislich ebenfalls meist über Hotels wie dem Jumeirah Frankfurt, dem Adlon in Berlin oder dem Vier Jahreszeiten Hamburg – genau deshalb sehe ich den Hotelmarkt in Düsseldorf eben auch etwas schwieriger. Leicht geringere Auswahl und insgesamt etwas höhere Preise.

  • Als Düsseldorfer und Stammgast im Hilton Düsseldorf schäme ich mich für diesen Beitrag fremd.

    Die Einordnung des Düsseldorfer Hotelmarktes ist lächerlich. Der Düsseldorfer Hotelmarkt ist durch in der Regel mehrere Hotels der größten Ketten geprägt. Das fängt bei Meliá und Radisson an und geht über Radisson und Hilton bis zu IHG und Marriott.

    Nicht nur, dass Düsseldorf einer von drei InterContinental Standorten in Deutschland ist, hat es im Bereich Luxushotels noch mindestens den Breidenbacher Hof und das Steigenberger Parkhotel.

    Das Hilton Düsseldorf entspricht genau dem Niveau des durchschnittlichen Hilton Hotels. Das fängt bei den Standardmöbeln an und geht bis zur überfüllten Lounge.

    Was aber herausragend ist, ist das unglaublich freundliche Personal. Aber Menschen spielen in dieser Review ja eh keine Rolle. Außer in der Form, dass sie in der Lounge abwesend sind. Was schlichtweg unvollständig ist, da während der Happy Hour kontinuierlich Personal vor Ort ist.

    Das Hyatt Regency und das IC auf das gleiche Level wie Hilton zu stellen, ist peinlich.

    Was ist los mit Demo Autor!? Wurde ihm das Upgrade auf die Präsidentensuite verweigert, als er sich als reisetopia Autor vorstellte?

    Hast du wirklich schon mal im Hilton Bonn geschlafen? Das Interieur ist identisch!

    • Hallo Sebastian, wenn du meine letzten 300 Reviews auf dieser Seite gelesen hättest, wüsstest du wie wichtig Ugprades für mich sind 😉

      Es gibt bei Hilton auch weiß Gott keine Standard-Möbel, da die Häuser aus völlig anderen Generationen stammen und ganz andere Eigner und Geschichten haben. Berlin hat komplett andere Möbel als Köln, Frankfurt andere Möbel als München usw. Es gibt hier und da Überschneidungen, aber mit Standardmöbeln hat das wirklich nichts zu tun.

      Zudem halte ich es für völlig maßlos das Hotel als “typisches Hilton” einzuordnen. Mir ist klar, dass auch Mainz und Bonn keinen hohen Luxus versprechen, aber die Häuser in Berlin, München und Frankfurt spielen (mit ihren eigenen Schwächen) in einer anderen Liga. Wenn ich jetzt noch Hotels in anderen europäischen Ländern dazu nehme, verstärkt sich dieser Vergleich noch.

      Das Personal mag “unglaublich freundlich sein”, aber war es eben nicht bei meinem Aufenthalt. Der Check-in war genauso wie der Check-out nett, der Service beim Frühstück bestenfalls okay und in der Lounge war Service nahezu nicht vorhanden (außer der Happy Hour) oder gestresst (während dieser). Da ist mir anderswo definitiv schon mehr Service gesehen.

      Nach mehr als 100 Hilton Aufenthalten in den letzten Jahren (inklusive Hampton usw.) kann ich sagen, dass das eins der Häuser ist, in das ich am wenigsten gerne zurückkehren würde. Daran ändert auch nichts, dass der Hotelmarkt in Düsseldorf im Verhältnis meiner Meinung nach ausbaufähig ist (nahezu alle Ketten sind hier signifikant schlechter vertreten als in Frankfurt, München oder Berlin – auch wenn die genannten Städte etwas größer sind. Dasselbe Bild zeigt sich in Hinsicht auf Luxushotels). Ich sage nicht, dass der Markt “katastrophal” ist, aber die Formulierung “etwas weniger stark als in anderen deutschen Städten” halte ich für absolut korrekt.

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