Die negativen Schlagzeilen scheinen nicht abzureißen. Nun gab es den nächsten Vorfall mit einer Boeing.

In den vergangenen Monaten gab es bereits mehrere Zwischenfälle mit Maschinen des Flugzeugherstellers Boeing. So musste eine Boeing 737 MAX von Alaska Airlines notlanden, weil ein Rumpfteil herausgebrochen war. Eine Boeing 747-8 der Lufthansa musste wieder umdrehen und ebenfalls Notlanden, wegen Gerüchen nach Elektronik an Bord. Wie aero.de schreibt, hat sich am gestrigen Samstag der nächste Zwischenfall ereignet. Direkt nach dem Start einer Boeing 777-300ER von Air Canada traten Triebwerksprobleme auf, woraufhin die Piloten sofort umdrehten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Boeing 777-300ER von Air Canada musste am Samstag, den 8.Juni nach dem Start umdrehen
  • Das Flugzeug sollte von Toronto nach Paris fliegen
  • Grund für die Umkehr waren Probleme mit dem Triebwerk

Flammen am rechten Triebwerk

Am gestrigen Samstag, den 8. Juni, sollte eine Boeing 777-300ER von Air Canada vom Pearson Airport in Toronto nach Paris fliegen. Direkt nach dem Start fing das rechte Triebwerk GE90 jedoch Feuer und Flammen schlugen aus dem Triebwerk heraus. Die Piloten reagierten sofort und kehrten um. Später wurde festgestellt, dass die Ursache wohl ein Aussetzer des Kompressors gewesen ist.

Air Canada Boeing 777 300ER
Boeing 777-300ER von Air Canada musste nach dem Start umdrehen

An Bord der Boeing 777-300ER befanden sich 389 Passagiere und 13 Crewmitglieder. Scheinbar ist durch die schnelle Reaktion und Umkehr der Piloten niemanden etwas passiert. Die Fluggäste, die gesehen haben, wie die Flammen aus dem Triebwerk geschlagen sind, dürften jedoch einen Schreck bekommen haben. Schließlich ist dies genau das, was man nicht sehen möchte, wenn man im Flugzeug aus dem Fenster blickt.

Die Vorfälle bei Boeing häufen sich

Wie bereits erwähnt, war dies nicht der erste Zwischenfall mit einer Boeing in den letzten Monaten. Inzwischen ermittelt deshalb sogar das US-Justizministerium gegen den Flugzeughersteller. Zudem hatte die Federal Aviation Administration (FAA) im März einen Verstoß gegen die Qualitätskontrolle festgestellt. Boeing soll demnach gegen Vorgaben in der Produktion und auch bei der Produktkontrolle sowie beim Umgang mit Bauteilen verstoßen haben. Die Lage spitzt sich seitdem immer mehr zu, da die FAA noch weitere Probleme entdeckt und Boeing dutzende Sicherheitstests nicht bestanden hat. Auch immer mehr Mitarbeiter von Boeing äußern ihre Bedenken.

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Autorin

Als Online-Redakteurin kümmert sich Jennifer vor allem um das Schreiben verschiedener Artikel-Formate, wie etwa News, Guides, Deals und Reviews. Zudem arbeitet sie stetig daran, die Artikel auf unserer Seite aktuell zu halten und zu editieren. Jennifer interessiert sich schon seit langer Zeit fürs luxuriöse Reisen. Darunter fallen besonders Business Class und First Class, sowie Luxushotels. Inzwischen konnte sie auch schon einiges selbst testen und kann hier dementsprechend nicht nur mit Wissen, sondern zudem mit Erfahrungen aufwarten. Auch die Themen Meilen und Punkte, Vielfliegerprogramme, Allianzen und Vielfliegerstatus empfindet sie als sehr spannend. Hier konnte sie ebenfalls schon einige Erfahrung sammeln, wie etwa mit verschiedenen Statusleveln bei Emirates Skywards oder dem Frequent Traveller Status der Lufthansa.

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