Wer zu einem Geschäftstermin oder in den Urlaub fliegt, der will in der Regel auch irgendwann wieder zurück. Bei der Flugbuchung entscheidet man sich deshalb oft gleich für einen sogenannten Round-Trip. Dahinter steckt nichts anderes als ein Hin- und ein Rückflug, die innerhalb einer Transaktion gebucht werden. Doch nicht immer ist ein Round-Trip das Mittel der Wahl. Manchmal braucht man vielleicht nur einen Flug in die Heimat, wenn man die Hinreise mit der Bahn bestritten hat. Oder man ist für eine gewisse Zeit im Ausland und hat seine Rückreise noch nicht endgültig geplant. Gründe für einen Oneway Flug gibt es viele.

Eine Frage, die in diesem Zusammenhang immer wieder aufkommt, ist jene des Preises: Wieso kosten Oneway Flüge oftmals (deutlich) mehr als Round-Trips? Oder ist das vielleicht doch gar nicht der Fall? Auf diese Fragen werden wir in diesem Beitrag etwas näher eingehen.

Airlines nutzen unterschiedliche Systeme

Zunächst einmal lässt sich recht einfach feststellen, dass die Annahme, dass Oneway-Flüge immer teurer sind als Round-Trips schlicht falsch ist. Es gibt zahlreiche Anbieter, die ihre Preise anhand der einzelnen Flugsegmente berechnen. Ein gutes Beispiel dafür sind Günstigairlines wie EasyJet. Hier wird Euch der Preis für jedes Segment einzeln angezeigt. Bucht Ihr Hin- und Rückflug in einem Vorgang, vergünstigt sich der Preis allerdings nicht. Er besteht schlicht aus der Summe beider Flugsegmente. Gleichzeitig zahlt Ihr auch keinen Aufpreis, wenn Ihr nur eines der Segmente bucht.

Ein ähnliches Phänomen lässt sich auf Strecken mit einer hohen Anzahl von Flügen und Konkurrenz beobachten. Auf der Strecke zwischen Düsseldorf und London verkehrten – noch vor den globalen Einschränkungen aufgrund der Covid-Pandemie, versteht sich – beispielsweise täglich allein zehn Flüge mit British Airways. Durch die hohe Anzahl an Verbindungen gab es auf dieser Strecke eine hohe Kapazität, deren Rückkehr mit Beendigung der Pandemie durchaus wahrscheinlich ist. Zwar sind beliebte Zeiten trotzdem teurer als weniger beliebte Zeiten – hier macht es allerdings keinen Unterschied, ob Ihr einen Oneway Flug oder einen Round-Trip bucht. In beiden Fällen kostet der Flug von Düsseldorf nach London nahezu gleich viel.

Die Berechnung eines Flugpreises ist ein komplexes Unterfangen

Nicht alle Airlines verfahren aber nach diesem Prinzip. Um beim gleichen Flughafen zu bleiben: zwischen Düsseldorf und München verkehrten einst täglich dreizehn Flüge der Lufthansa Gruppe, durchgeführt von Lufthansa und Eurowings. Bucht man einen Roundtrip, zahlt man etwas ab 100 Euro für Hin- und Rückflug. Bei der Buchung eines Oneway Fluges von Düsseldorf nach München zum identischen Hinreisetag, kostete der eine Flug schon 68 und damit ganze 18 Euro mehr als in der Kombination aus Hin- und Rückflug. Und das trotz der hohen Anzahl an Flügen zwischen den beiden Städten und der entsprechend hohen Kapazität.

Lufthansa A320 Sayyestoeurope

Der Hintergrund dieses Phänomens lässt sich zum einen durch das Zustandekommen von Flugpreisen erklären: Auch bei der Findung eines Flugpreises spielen Angebot und Nachfrage eine übergeordnete Rolle. Das Verhältnis betrachtet man zum einen historisch, um einen gewissen Flugpreis aufrufen zu können. Zum anderen werden die Verfügbarkeiten klassisch in Buchungsklassen eingeteilt, die mit unterschiedlich hohen Preisen versehen sind. Natürlich spielen auch Ferien, Feiertage und Tageszeiten eine große Rolle bei der Preisfindung: In der Weihnachtszeit beispielsweise sind reguläre inländische Flugverbindungen stets deutlich teurer als an herkömmlichen Wochentagen. So kann es dann natürlich auch sein, dass trotz hoher Kapazität hohe Flugpreise aufgerufen werden, denn die hohe Kapazität dürfte der großen Nachfrage geschuldet sein.

Dass unterschiedliche Uhrzeiten verschiedene Preise mit sich bringen, lässt sich ähnlich erklären. Die Verbindung zwischen Düsseldorf und München wird beispielsweise von vielen Geschäftsleuten genutzt, ähnlich wie auch die Verbindung nach London. Folglich sind die Uhrzeiten morgens und am frühen Abend oft deutlich teurer als Zeiten über den Mittagszeitraum. Bei Urlaubszielen sieht das ganze schon anders aus. Hier sind Flüge am späten Morgen oder über den Mittag oft deutlich teurer als besonders frühe Flüge oder jene, die erst spätabends starten.

Kurzfristige Oneway Flüge sind teurer

Während Urlaubsreisen für Oneway-Flüge allerdings weniger relevant sind, waren es Geschäftsreisen – zumindest bis zur Pandemie – umso mehr. Kann man einen Urlaub noch recht früh planen, war das bei Geschäftsreisen eher die Ausnahme als die Regel. Ein Meeting konnte auch kurzfristig anberaumt werden, dann galt es noch schnell einen Flug zu buchen. Andersherum ist die Dauer von Vertragsverhandlungen oder ähnlichem selten absehbar, sodass oft erst einmal nur ein Oneway Flug gebucht wird und der Rückflug erst folgt, wenn man sich des Rückreisedatums sicher ist.

Das machten sich Airlines dann eben zunutze und passten Preise entsprechend an. Gerade bei Flügen in der Business Class sieht man dieses Vorgehen der Airlines ziemlich häufig. Hier kostet ein kurzfristiger Flug zwischen Frankfurt und Chicago gerne einmal 6.000 Euro, während man bei gleichzeitiger Buchung eines Rückflugs insgesamt 8.000 Euro bezahlt, trotz Hinflugs am gleichen Tag wie zuvor aufgeführt. Doch Geschäftsreisenden waren hier bisher schlicht die Hände gebunden: Der Termin musste wahrgenommen, der Flug also gebucht werden. Die Kosten dafür übernimmt ohnehin das Unternehmen, die Airline freut es. So kostet die Reise von Frankfurt nach Chicago und zurück schnell 12.000 Euro statt 8.000 Euro, selbst wenn es sich um die exakt gleichen Termine handelt. Nur weil die Flüge kurzfristig und einzeln gebucht wurden.

Teilweise ergeben sich sogar Fälle, in denen ein Hinflug deutlich teurer ist als ein Hin- und Rückflug, Ihr also für den einfachen Flug 6.000 Euro bezahlen müsst, ein Hin- und Rückflug aber für 3.000 Euro zu haben wäre. Klingt kurios, ist aber durchaus möglich.

Preisunterschiede nicht nur in der Business Class

Nicht zwingend sind davon nur Geschäftsreisende betroffen. Für kurzfristige Oneway Flüge gibt es zahlreiche Gründe, etwa Unfälle oder Krankheiten in der Familie, wenn diese weiter weg wohnt. Doch auch hier profitieren die Airlines von der niedrigeren Hemmschwelle bei hohen Preisen. Am Ende will man schließlich schnellstmöglich dorthin, wo man gebraucht wird. Koste es im Zweifel, was es wolle. Vielleicht fliegt man dann nicht unbedingt in der Business Class, doch auch in der Economy Class gibt es vergleichbare Rechnungen.

lufthansa economy class langstrecke airbus a330 kabine 3

Ist das eigene Kind zur Zeit etwa in New York und hat dort einen Unfall, werden wohl die wenigsten Eltern mit der Begründung des Preises ablehnen, nach New York zu fliegen. Würdet Ihr das in einer weniger pandemiebedingten Situation entscheiden, so zahlt Ihr bei der Lufthansa vielleicht 1.700 Euro für ein einfaches Ticket von Frankfurt nach New York. Würdet Ihr den Rückflug innerhalb einer Woche gleich mit buchen, kämt Ihr auf insgesamt etwa 2.000 Euro für Hin- und Rückflug. Entscheidet Ihr Euch für den Oneway Flug und bucht den Rückflug, sobald Ihr mehr wisst, zahlt Ihr für den Rückflug am gleichen Datum wie im Round-Trip Beispiel erneut 1.700 Euro. Hin- und Rückflug haben dann zusammen 3.400 Euro gekostet statt 2.000 Euro. Nun sind 1.400 Euro Differenz deutlich weniger als 4.000 Euro. Verhältnismäßig wäre die Differenz aber noch immer sehr hoch.

Gewiss sind die Unterschiede in den Premiumkabinen wie Business und First Class größer als in der Economy Class, doch auch hier gibt es sie oft. Gleichzeitig finden sich solche Differenzen eher auf Mittel- und Langstrecken als auf Kurzstrecken. Hier kommt es aber ebenfalls auf die Frequenz der Flüge an. Während Ihr von Europa nach New York auch kurzfristig noch recht gute Chancen auf einen vergleichsweise günstigen Preis habt, sieht das ganz anders aus, wenn es statt nach New York nach Vietnam oder Chile gehen soll. Hier flogen noch vor der Pandemie deutlich weniger Airlines aus Europa hin als beispielsweise nach New York.

Kurzstrecken sind nicht immer günstiger

Leider kann man sich aber auch nicht darauf verlassen, dass es auf Kurzstrecken so gut wie keine Unterschiede zwischen Oneway Flug und Round-Trip gibt. Wie oben schon aufgezeigt, nimmt die Lufthansa für einen Oneway Flug zwischen Düsseldorf und München durchschnittlich zwischen 10 und 20 Euro Aufpreis im Vergleich zum Einzelpreis bei Round-Trips. Mit dieser Höhe ist die Lufthansa auf dieser Strecke aber noch recht human, wenn man sich andere Airlines anschaut. Ein gutes Beispiel ist KLM. Zwischen Amsterdam und Düsseldorf verkehren täglich fünf Flüge der niederländischen Airline.

Wenn Ihr früher Anfang Juli zwischen den beiden Städten fliegen wolltet, so hättet Ihr für einen Roundtrip 98 Euro gezahlt. Das böse Erwachen kommt allerdings, wenn Ihr nur von Düsseldorf nach Amsterdam fliegen wolltet: Der Hinflug, der zuvor 49 Euro gekostet hat (wenn man den Gesamtpreis stur durch zwei teilt), kostete nun 210 Euro und damit mehr als viermal so viel. Auch bei der Lufthansa gab es solche und sogar noch krassere Beispiele auf ausgewählten Strecken, oft auf solchen mit einem Monopol der deutschen Airline.

Was lässt sich gegen die Preisunterschiede tun?

Was aber lässt sich nun gegen solche Differenzen unternehmen? Zunächst einmal lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Ein kurzer Blick in Google Flights zeigt, ob andere Airlines genauso teuer sind oder ob sich beispielsweise durch einen Zwischenstopp Geld sparen lässt. Vor allem, wenn Ihr in Ruhe planen könnt, solltet Ihr Euch die Zeit nehmen, nach der besten Alternative für Euren Oneway Flug zu suchen. Teilweise sind sogar einige Angebote für Oneway Flüge gültig und manche davon sind sogar kurzfristig buchbar.

google flights start ziel

Wenn es mit der Buchung des Fluges dagegen schnell gehen soll/muss, solltet Ihr Euch überlegen, statt eines Oneway Flugs doch einen Round-Trip zu buchen. Gerade für Flüge in der Business Class kann sich das definitiv lohnen. Hier kommt Euch zugute, dass hohe Preise bei kurzfristigen Buchungen oftmals ein Anzeichen hoher Buchungsklassen sind. Diese wiederum bringen den Vorteil einiger Flexibilität mit sich. Selbst wenn Ihr also nicht zu Eurem ursprünglich gebuchten Datum den Rückflug antreten wollt/könnt, lässt sich das Ticket recht einfach umbuchen. Die Umbuchung ist in der Regel deutlich günstiger als die Buchung zweier separater Oneway Flüge, wie Ihr oben gesehen habt.

Bei diesem Tipp ist natürlich trotzdem Vorsicht geboten. Nicht immer müssen hohe Preise auf Flexibilität hindeuten. Schaut Euch deshalb genau an, welchen Tarif Ihr gerade bucht oder fragt im Zweifel bei der jeweiligen Airline nach. Gerade wenn Ihr gestresst seid, könnt Ihr Euch so viel Ärger und viel Geld sparen. Solltet Ihr allerdings Glück haben und es handelt sich tatsächlich um einen flexiblen Tarif, lässt sich der Rückflug einfach umbuchen, wenn es schneller geht oder länger dauert.

Neben dem Buchen von flexiblen Tickets liest man auch immer wieder den Hinweis, zwei Round-Trips zu buchen, dann aber nur jeweils einen Flug pro Buchung zu nutzen. Gerade wenn es sich um teure Oneway Strecken handelt, kann das schon mal einige Euro Unterschied ausmachen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Gerade wenn Ihr den Hinflug nicht antretet, stornieren viele Airlines den Rückflug oder verlangen eine No-Show Gebühr von Euch. Und dann kann es gerade bei günstigen Tickets doch deutlich teurer werden als man durch die Einsparung ursprünglich kalkuliert hatte. Auch wer den Rückflug ausfallen lässt, ist vor einer solchen Gebühr nicht sicher. Besser ist es also, in einem solchen Fall gleich ein flexibles Ticket zu buchen.

Meilen nutzen für Oneway Flüge

Hohe Buchungsklassen bringen neben der Flexibilität noch einen weiteren Vorteil mit sich: die Meilengutschrift ist hier bei vielen Vielfliegerprogramm deutlich höher als bei günstigen Tarifen. Selbst bei umsatzbasierten Vielfliegerprogrammen wie Miles and More könnt Ihr ordentlich Meilen sammeln, denn Euer Ticket ist in aller Regel ja auch entsprechend teuer. Auf diese Meilen solltet Ihr auf keinen Fall verzichten, denn vielleicht sorgen genau diese dafür, dass Ihr beim nächsten Mal noch flexibler und vor allem günstiger reagieren könnt, wenn es kurzfristig irgendwohin gehen soll. Gerade in der aktuellen Situation und nach einem Jahr quasi gänzlich ohne Reisefreiheit haben fleißige Meilensammler vermutlich eine große Menge Meilen übrig, die Ihr nun perfekt in einen Urlaub nach der Krise investieren könnt. Zudem gibt unsere Übersichtsseite der besten Deals eine sorgfältig kuratierte Übersicht aller aktuellen Angebote – lasst Euch inspirieren!

Sofern es Verfügbarkeiten gibt, könnt Ihr nämlich auch kurzfristige Flüge mit Meilen buchen und profitiert so mitunter von einer effektiven Ersparnis. Auch dies wird nach der Pandemie vermutlich deutlich an Relevanz gewinnen, da die Planungsunsicherheiten das Buchungsverhalten vieler Reisenden deutlich zu kurfristigeren Entscheidungen verschoben hat. Auch in Sachen Flexibilität bei Umbuchung und Stornierung können Meilentickets Vorteile gegenüber regulären Tickets haben. Trotzdem solltet Ihr Eure Meilen nicht blind einsetzen. Vergewissert Euch, wie teuer der Flug regulär ist und rechnet aus, welchen Gegenwert Ihr für Eure Meilen erhaltet –  auch hier lohnt sich also ein Preisvergleich. Denn auch bei kurzfristigen Flügen muss ein Meilenticket nicht die beste Wahl sein. Gerade bei kurzfristigen oneway-Flügen könnt Ihr mit Meilen vielfach allerdings enorme Gegenwerte herausholen, die oft bei mehr als 5 Cent pro Meile liegen.

Der höchste Gegenwert ist nicht alles

Allgemein sind Meilen für Oneway Flüge aber ziemlich ideal. Ihr könnt flexibel planen und seid nicht an eine Airline gebunden. Darüber hinaus lassen sich Meilen nicht nur durch Flüge, sondern beispielsweise auch durch tägliche Ausgaben beim Einkaufen, Online-Shopping oder Tanken recht einfach sammeln und auch entsprechend einfach einlösen. Selbstverständlich sollte man sich dabei angucken, welchen Gegenwert man bei der angepeilten Einlösung erzielt, damit man seine Meilen nicht unter Wert einlöst. Meilen aber nur für Flüge einzulösen, die besonders teuer sind, macht auch keinen Sinn. Wer nur nach dem teuersten Preis Ausschau hält, um den maximalen Gegenwert zu erhalten, verkennt dabei vielleicht, dass die Flugpreise vielleicht nur wegen eines Feiertags so hoch sind und vernachlässigt im schlimmsten Fall seine eigenen Präferenzen.

japan airlines first class boeing 777 Sitz 5
Japan Airlines First Class in der Boeing 777

Wer Meilen für Oneway Flüge einlöst, sollte sich auf das Erlebnis konzentrieren und die Annehmlichkeiten genießen, die er dadurch erhält. Sei es der Service an Bord, die Freiheit zahlreiche Airlines erleben zu können oder nur die Tatsache, dass Ihr deutlich weniger Geld für das Ticket auf den Tisch legen musstet als es eigentlich der Fall wäre. Ob der First Class Flug nach Japan am Ende regulär 4.000 Euro gekostet hätte oder wegen des japanischen Nationalfeiertags, der Euch vielleicht eigentlich gar nicht interessiert, 8.000 Euro, sollte eher zweitrangig sein.

Die Pandemie wird das Flugverhalten langfristig verändern

Nun ist es in der aktuellen Situation natürlich offensichtlich, dass die Pandemie nicht nur das bestehende und künftige Flugangebot, sondern auch das individuelle Flugverhalten der Kunden und Nutzer nachhaltig beeinflussen wird. Insider und Branchenkenner gehen schon seit einigen Monaten von einem massiven Rückgang der Geschäftreisen in den kommenden Jahren aus, denn die Krise lernte uns und unsere Arbeitgeber die Vorzüge von Home Office und Zoom-Calls, die nicht nur deutlich billiger für das Unternehmen sind, als herkömmliche Meetings – sondern auch noch ungemein zeitsparend.

Gleichzeitig haben wir oben bereits ein weiteres Phänomen angesprochen, das die massiven Einschränkungen und pandemiebedingten Entwicklungen im vergangenen Jahr mitsichbringen: Reisende planen künftig vermutlich deutlich kurzfristiger – auch und vor allem aufgrund der weiterhin bestehenden Planungsunsicherheit und die stets dynamische Situation rund um das hiesige Infektionssgeschehen. Für einen fundierten Zukunftsausblick und lanngfristige Veränderungen der Branche ist es an dieser Stelle zwar noch deutlich zu früh. Sicher scheint allerdings, dass sich mit dem Wiederaufleben des Flugverkehrs sowohl das Flugangebot als auch das individuelle Nutzunngsverhalten langfristig verändert wird – mit bisland ungeahnten Konsequenzen. Dass die kommenden Monate allerdings insbesondere für Meilensammler attraktiv werden könnten und Airlines und Fluggesellschaften die vergangenen Krisenmonate mit einmaligen Angeboten wett machen wollen werden, ist allerdings äußerst wahrscheinlich.

Fazit zur Preisgestaltung von Oneway Flügen

Oneway Flüge sind immer teurer als Round-Trips? So ganz stimmt das nicht. Wie oben aufgeführt, gibt es Airlines, die den Gesamtpreis anhand einzelner Segmente berechnen und bei denen ein Oneway Flug folglich genauso teuer ist wie das Hinflug-Segment eines Round-Trips. Andersherum gibt es aber auch Airlines, die für Oneway Flüge Aufschläge berechnen, selbst wenn die Kapazitäten auf der Strecke recht hoch sind. Am deutlichsten werden die Preisunterschiede bei kurzfristigen Buchungen und generell auch auf langen Strecken. Hier kann es sich lohnen, umbuchbare Round-Trip Flüge zu buchen. Auch ein gut gefülltes Meilenkonto kann bei kurzfristigen Oneway Buchungen hilfreich sein.

Autorin

Lilli ist am liebsten in den Wolken - und das nicht nur mit ihrem Kopf. Schon als Kind tourte sie mit einer Tanzgruppe durch Europa, heute ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Wenn sie sich nicht gerade mit ihrem Studium in Berlin beschäftigt, sitzt sie irgendwo auf der Welt hinter ihrem Laptop und berichtet für Euch über die angesagtesten Travel News rund um den Globus - direkt hier auf reisetopia.de!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Kennt ihr eine Suchmaschine, die nicht immer den direkten Flug anzeigt, sondern bspw. den günstigsten und/oder evtl. mögliche Umsteigeverbindungen?
    Bsp. HAM – FRA über BGY mit Ryanair
    Ist viel günstiger als mit LH direkt und ein nettes Mittagessen in Italien auch noch drin.

    • Jens, du kannst Dir bei Google Flights zum Beispiel die Flüge ja nach Dauer sortiert anzeigen lassen. Dann einfach mit den längsten anfangen und – voila – da ist dann vielleicht auch die FR-Verbindung mit angezeigt.

      • Besten Dank aber keine Chance bei mir auf dem iPhone oder iMac. Die Flüge mit Hidden City werden mit Google Flights bei mir mit Safari oder Firefox nicht angezeigt.

      • Ich habe den auf meinem Mac gerade erfolgreich ausprobiert. Du könntest mal versuchen, die Cookies zu löschen (Safari – Einstellungen – Datenschutz – Website-Daten verwalten) und dann von swiss.com alle löschen. Viel Erfolg!

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