Um den Sommer im eigenen Land trotz Corona Krise genießen können, gibt es kaum eine bessere Adresse als die Ostsee. Meine Wahl fiel auf das Grand Hotel Heiligendamm. Warum ich mich dort wohl gefühlt habe und warum ich das Hotel für einen Trip zum Entspannen weiterempfehlen würde, lest Ihr in diesem Review!

Mit einer direkten Lage am Meer und einer weitläufigen Hotelanlage erfüllt das Grand Hotel Heiligendamm nicht nur mit seinem Standort wichtige Kriterien, bei der Wahl des Hotels. Es bietet seinen Gästen zudem einen traumhaften Ausblick auf die Ostsee, viele kulinarische Köstlichkeiten und zahlreiche Möglichkeiten zum Entspannen.

Grand Hotel Heiligendamm – die Buchung

Gebucht haben wir unseren Aufenthalt direkt über das Hotel. Für unseren Wochenendtrip vom 14. bis 16. August entschieden wir uns für eine Zimmerkombination aus einem großen Doppelzimmer und einer großen Juniorsuite mit eigenem Wohn- und Essbereich im Haus Severin. Aufgrund der beschränkten Belegungsmöglichkeiten – um einen sicheren Abstand zwischen den Gästen zu gewährleisten – wurden die Preise deutlich angezogen, weshalb schon alleine für die Übernachtung ordentlich Geld zahlen muss. Ein Doppelzimmer mit Meerblick kostet aktuell 540 Euro pro Nacht inkl. Frühstück. Für unsere Zimmerkombination zahlten wir 1.800 Euro pro Nacht ebenfalls inklusive Frühstück.

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Die Raten für die Zimmer sind Saisonabhängig. So zahlt man, wie jetzt, in der Sommer-Hauptsaison einen höheren Preis als in der Nebensaison. Das Hotel bietet zudem eine Best-Preis-Garantie. Bei einer direkten Buchung würdet Ihr 10 Prozent auf die Zimmerrate bekommen und das Grand Hotel bietet vielseitige Angebote an, zum Beispiel die Übernachtung im Herbst für zwei Nächte inklusive Frühstück und jeweils einem drei Gänge Menü am Abend ab 506 Euro pro Person. Daneben gibt es noch viele Feiertags- und kulinarische Übernachtungsangebote.

Zusätzlich dazu ist es aber auch möglich, das Grand Hotel Heiligendamm über reisetopia Hotels zu buchen. Rückwirkend wäre dies sogar die bessere Option gewesen, da man so zusätzlich zur flexiblen Möglichkeit der Stornierung auch einige Vorteile erhält. Dabei handelt es sich um die folgenden:

  • Täglich Frühstück für zwei Personen
  • Upgrade bei der Anreise (nach Verfügbarkeit)
  • Reguläre Punkte & Statusvorteile
  • Willkommensgeschenk
  • Früher Check-in / Später Check-out (nach Verfügbarkeit)
  • Kostenfreies WLAN
  • Kein Mindestaufenthalt

Grand Hotel Heiligendamm – das Zimmer

Unsere Zimmer lagen im Haus Severin, in welchem sich auch der großzügige Wellness-Bereich befindet und ein ganz besonderes Extra-Highlight für den Sommer. Wie bereits erwähnt, haben wir uns wieder für eine Zimmerkombination entschieden, da wir als Familie angereist sind und man durch die Verbindungstür einen wirklich großen Familienraum kreieren kann. Die Suite bietet eine mehr als großzügige Fläche und auch in den etwas größeren Doppelzimmern befindet sich eine kleine gemütliche Lounge- oder Leseecke.

Neben dem Severin Palais gibt es noch das Grand Hotel (Haupthaus, wo sich auch die Rezeption befindet), das Haus Mecklenburg, die Orangerie und die Hohenzollern Burg. Den besten Meerblick hat man dabei aus dem Haus Mecklenburg und den Suiten der Burg.

Als kleines Willkommensgeschenk gibt es für jeden Gast eine frische Obstplatte auf dem Zimmer und für die kleineren Gäste wird mit einer Süßigkeitenschüssel auf den hoteleigenen Kidsclub hingewiesen, der aufgrund der Corona Krise aber geschlossen bleibt. Wir wurden zudem mit einer Flasche Wein und einer Flasche Champagner begrüßt. Willkommener kann man sich nicht mehr fühlen.

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Die Betten sind entweder King oder Queen-Size Betten und im Stil eines ehrwürdigen Grand Hotels, jedoch mehr als bequem und beide Nächte habe ich trotz der Wärme sehr gut und wohltemperiert geschlafen. Aufgrund der Hygienemaßnahmen wird auf einem Turn-Down Service und eine Tagesaufdeckung verzichtet.

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Die Betten verfügen jeweils über zwei Nachttische, wobei sich in der oberen Schublade die Bedienung der Lichtelemente für das ganze Zimmer, sowie eine Steckdose befindet. Sehr praktisch und vor allem neben dem Bett gut zu erreichen. Für den Aufenthalt gab es für jeden außerdem zwei Flaschen Wasser. Etwas neben dem Bett befindet sich ein großer Schreibtisch mit Fensterblick, sodass es hier immer hell genug zum Arbeiten ist. Außerdem befindet sich dort eine Kaffeemaschine.

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Gegenüber der Betten befindet sich ein kleiner antiker Schrank, indem der Fernseher und die Minibar verstaut sind. Für die Größe und den Preis des Zimmers könnte der Fernseher ruhig etwas größer sein. Dagegen nahezu opulent und glamourös, typisch Grand Hotel, ist das Bad.

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Ganz in hellem Marmor wirkt das Bad sehr hell und bietet für ein Doppelzimmer mehr als genügend Platz sogar für zwei Personen, dank des großen Waschtisches. Jeweils noch in einzelnen Kabinen sind die Toilette und eine Dusche. Dagegen etwas zu klein für die Größe des Zimmers fällt das Bad in der Suite aus, wenn man beide Bäder miteinander vergleicht. Dennoch hat man mit den Pflegeprodukten von Molton Brown und vielen Handtüchern eine hochwertige Badausstattung – in allen Bädern.

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Insgesamt kann man sagen, dass das Zimmer über viel Platz verfügt und durch die vielen Fenster und hohen weißen Decken schön hell wirkt. Glamouröser Grand Hotel Charme trifft hier auf modernen, maritimen Flair. Die farblichen Akzente, sowie die Sessel und die Marmorfliesen finden sich im ganzen Hotel wieder, wodurch die Einrichtung einen Erinnerungscharakter bekommt. Das Zimmer wurde immer äußerst gründlich gereinigt und man fühlte sich angesichts der Situation trotzdem sehr wohl.

Grand Hotel Heiligendamm – das Frühstück

Eigentlich bietet das Grand Hotel in seinem opulenten Kurhaus ein vielfältiges und ausgewogenes Frühstücksbuffet an, dass aber aufgrund der Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen ausgesetzt wird. Stattdessen bekommt man eine Etagere für zwei Personen mit Wurst- und Käsespezialitäten und einer Marmeladenauswahl an den Tisch.

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Auf Wunsch bekommt man seine gewünschten Heißgetränke und frisch gepresste Säfte ebenfalls an den Tisch. Für weitere Extras, wie Brot und Brötchen, frisches Obst und diverse Salate, sowie frischen Räucherfisch kann man zu einer Thekenauswahl ins Kurhaus gehen. Für ausreichend Abstand und Hygiene ist dort ebenfalls gesorgt. Hinter der Theke stehen Mitarbeiter, die die gewünschten Beilagen auf einem Teller zusammenstellen. Vorschriftsmäßig mit Maske und Handschuhen und stets freundlich.

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Darüber hinaus kann man sich von einer Speisekarte seine individuellen Eierspeisen auswählen, sowie Waffeln oder Pancakes.

Das ursprüngliche Frühstücksbuffet war so reichhaltig, dass man sich kaum überall durchprobieren konnte. Trotz der zahlreichen Corona-Einschränkungen gelingt es dem Team des Grand Hotels diese Auswahl aufrechtzuerhalten und meiner Meinung nach ist die Etagere auf den Tischen ein Pluspunkt. Ansonsten gab es bei der Auswahl und bei dem Service keinerlei Einschränkungen. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass man sich bei der Anreise für eine Essenszeit eintragen muss: von 7:30 bis 9:30 oder von 9:30 bis 11:30. Da der Strand bereits um 9 Uhr bedient wird, waren wir um 8 Uhr beim Frühstück, konnten die Sonne draußen genießen und entspannt unser Frühstück genießen.

Grand Hotel Heiligendamm – die Kulinarik

Da wir zwei Nächte im Hotel verbrachten, haben wir verschiedene kulinarische Lokalitäten ausgewählt. Da es abgesehen von dem Hotel kaum eine andere Lokalität gibt, außer man fährt nach Bad Doberan oder Kühlungsborn, bietet es sich an die verschiedenen Restaurants im Hotel zu testen. Das ist keineswegs ein Minuspunkt, denn aufgrund der Größe des Hotels hat man die Qual der Wahl.

Neben dem Hauptrestaurant Kurhaus, bei dem es wie beim Frühstück ebenfalls zwei Essenszeiten gibt, gibt es noch die Nelson Bar, die Sushi Bar, das Gourmet Restaurant “Friedrich Franz” und für die Mittagszeit einen exklusiven Food-Truck am neuen Außenpool. Außerdem kann man sich vom Roomservice verwöhnen lassen oder diverse Kleinigkeiten direkt am Strand zu sich nehmen.

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Die Nelson Bar bieten neben einem Mittagessen zudem eine ausgezeichnete Auswahl an selbstgemachten Törtchen an. Wir haben an den zwei Tagen dort zur Tea-Time einen sehr leckeren Cheesecake gegessen.

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Für das Abendessen entschieden wir uns einen Abend bei Sonnenuntergang und Live-Musik für die Nelson Bar und wurden nicht enttäuscht.

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In der Nelson Bar kann man zwischen verschiedenen Gerichten wählen, wobei für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Neben dem klassischen Club Sandwich servieren sie einen exzellenten Mecklenburger Burger, verschiedene Salate, ein Pasta Gericht, indisches Curry oder Fisch oder Steak. Außerdem haben sie eine große Auswahl an Cocktails, Whiskys sowie Champagner oder Wein.

Für den letzten Abend entschieden wir uns für eine kulinarische Reise im Sternerestaurant “Friedrich Franz”. Das ist mit Abstand das kulinarische Highlight des Hotels und daher ist es nicht verwunderlich, dass bei den ohnehin schon hohen Preisen hier eine Schippe drauf getan wird. Wer sich aber dennoch für ein Menü von Sternekoch Ronny Siewert in dem kleinen, gediegenen Restaurant entscheidet, wird nicht enttäuscht.

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Wir stellten uns Anhand der kleinen Menükarte unser individuelles Menü zusammen. Im Regelfall bekommt man eine größere Karte zur Auswahl aber dennoch hat man eine große Auswahl zwischen Fisch und Fleischgerichten. Auf Wunsch bekommt man vom Sommelier eine hervorragende Weinbegleitung.

Wir entschieden uns für den dänischen Kaisergranat und einem Klassiker des Restaurants – der Kaviar Trilogie. Beide Gerichte waren hervorragend und vorweg bekommt man zwei “Grüße aus der Küche”. Abschließend bekommt man noch einen kleinen Dessert-Gruß.

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Man hat im Grand Hotel Heiligendamm wirklich eine große Auswahl an verschiedenen Restaurants und Gerichten. Die Preise sind natürlich sehr gehoben, wie auch das Hotel selbst. Wenn man jedoch etwas Geld in die Hand nimmt, wird man mit einer ausgezeichneten Qualität und sehr gutem Geschmack belohnt.

Grand Hotel Heiligendamm – die Erholung

Die wohl größte Neuerung nach der Wiedereröffnung durch den Lockdown war die Eröffnung des Außenpools am Pfingstwochenende. Man sieht sofort, dass hier viel Geld in die Hand genommen wurde und der Außenbereich ist meiner Meinung nach mehr als gelungen – ganz im Charme des Grand Hotels.

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Der Pool ist sogar beheizbar, sodass Gäste auch im Winter die Möglichkeit haben draußen ein paar Bahnen zu schwimmen.

Da wir den Sommer und die Wärme voll auskosten wollten, entschieden wir uns die Vormittage am Strand zu verbringen. Denn nichts ist schöner als eine frische Meeresbrise bei knapp 30 Grad.

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Die Strandbar ist auf jeden Fall einen Besuch wert. An dem kleinen Strandabschnitt können Hotelgäste exklusiv einen Strandkorb für den Tag oder mehrere Stunden mieten. Die Getränke bestellt man sich direkt an der Bar und bis auf größere Bestellungen nimmt man seine Getränke mit runter zum Strand. Obwohl das Hotel entsprechend gut gebucht war, merkte man am Strand kaum etwas davon und jeder hatte genügend Freiraum, was gerade in der aktuellen Situation ein großer Pluspunkt ist.

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Das Grand Hotel liegt direkt an der Promenade und lädt durch den langen, breiten Strand zu einer schönen Strandwanderung ein. Der Besuch auf der Seebrücke darf dabei natürlich nicht fehlen. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die weiße Stadt am Meer, wie das Hotel auch genannt wird.

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Neben dem Strand und dem Außenpool hat das Hotel noch einen riesigen Indoor-Pool und einen hervorragenden Wellnessbereich. Bis auf das Dampfbad waren alle Saunen geöffnet, wobei man sich vorher an der Spa-Rezeption anmelden sollte. Das Gleiche gilt für das Fitnessstudio.

Wie ich erwähnt hatte, wohnten wir im Severin Palais das mit einem kleinen Highlight aufwartet. Im fünften Stock gibt es eine große Dachterrasse mit einem einmaligen Ausblick auf das Hotel und die Ostsee.

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Aufgrund der Corona Pandemie und Hygienevorschriften wurde diese nicht eingedeckt, wir konnten aber auf Anfrage bei der Spa Rezeption zwei Auflagen bekommen, die dann für uns vorbereitet wurden und genossen die Sonnenstrahlen ganz privat. Ein echter Luxus.

Grand Hotel Heiligendamm – Fazit

Das Grand Hotel Heiligendamm verbindet eine ganz besondere Geschichte. Es ist das älteste Seebad Deutschlands und versprüht seit vielen Jahren einen luxuriösen Charme. Der Lockdown wurde genutzt, um das Hotel auf Vordermann zu bringen, was man an den Außenfassaden und den Zimmern sieht. Die größte Neuerung ist zugleich auch das neue Highlight. Der Außenpool war für ein solches Luxushotel mit der Lage mehr als nötig und fügt sich perfekt ein. Durch den hervorragenden Service und ein tolles Hygienekonzept fühlt man sich dort mehr als sicher und bemerkt kaum, was früher anders war. Wenn man auf der Suche nach Ruhe und Entspannung ist und vor allem aufgrund der Krisenzeiten eine Auszeit gebrauchen kann, wo man nicht immer an die Einschränkungen erinnert wird, der ist mit den Grand Hotel bestens bedient. Sicherlich sind die Preise im Vergleich zu anderen Ostseehotels sehr hoch aber dafür wird einem auch vieles geboten.

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Autorin

Seit Julia mit 4 Jahren ihren ersten Langstreckenflug erlebt hat, sind weite Reisen und exotische Orte aus ihrer Urlaubsplanung nicht mehr wegzudenken. Am liebsten entspannt sie irgendwo am Strand in der Sonne oder genießt beim Windsurfen die Grenzenlosigkeit des Meeres. Nebenbei studiert sie in Berlin Tourismusmanagement. Bei reisetopia möchte sie ihre Erlebnisse gerne mit Euch teilen!

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  • Update: Wir sind gerade aktuell im Hotel und heute am 02. September startete der Probelauf für das klassische Buffet unter den aktuellen Bedingungen. Einbahnstraße am Buffet, Hände extra desinfizieren, ein Hotel-Bedienstete als Aufpasser und wir fanden es gut. Dadurch endlich wieder mehr Möglichkeiten selber und differenzierter wählen zu können.

  • Da haben wir leider im oktober vergangenes Jahr ganz andere Erfahrungen gemacht mit dem Fazit nie wieder dieses hotel.wir hatten immer noch kempinski im Kopf als wir das hotel telefonisch buchten, wurden aufgeklärt von einer etwas schnippischen Dame, dass es wohl schon lange kein kempinski mehr wäre.zu diesem Zeit
    Punkt wäre es besser gewesen das ganze zu
    Vergessen. Aber wir wollten es genau wissen und buchten für eine Nacht, grosser Fehler. Beim Check in war der Zimmerpreis auf einmal um fast 50 Euro höher als bei der Reservierung am Telefon, ein völlig unfähiger rezeptionist , außerdem nicht besonders freundlich ließ uns fast 1 stunde warten , es war 16 Uhr, das Zimmer wäre noch nicht fertig, das hotel war bei weitem nicht ausgebucht, wir hätten dann gerne was gegessen, war nicht möglich, für das Restaurant wäre es zu spät, wir sollten in die Bar gehen, dort wurde uns gesagt sämtliche leeren Tische waren reserviert eine sehr militärisch wirkende weibliche Person bedeutete uns zu gehen und nicht durch herumstehen den betrieb zu stören.wäre das wetter nicht so schlecht gewesen hätten wir dieses ungastliche Haus sofort wieder verlassen.wir bestellten also was aufs Zimmer mussten 1 stunde warten, war dann auch nicht so sehr der Brüller, auf jeden Fall mussten wir nicht hungrig schlafen gehen. Das Frühstück am nächsten Morgen war in einem sehr schönen großzügigen Raum exzellentes Buffet mit Blick auf die See, regen, aber dafür kann das hotel nichts.
    Nur 3 Tische waren besetzt um 8 Uhr 30, so viel zu ausgebuchtem Haus.
    Unvergesslich für mich , während des Frühstücks trat eine mir vollkommen unbekannte Dame, gut gekleidet und mit Schmuck behangen an mich heran , küsste mich auf die Wange und wünschte mir einen schönen Tag.ich fragte unsere Bedienung die dies ebenfalls mitbekommen hatte ob dies zum Service des Hauses gehören würde, was sie völlig konsterniert verneinte. Meine Begleitung fand dies alles sehr komisch und wir haben sehr gelacht.dies nur nebenbei, hat natürlich nichts mit der Qualität des hotels zu tun, die mir dann beim CHECK out noch einmal sauer aufstiess. Bei der Begleichung der Rechnung wurden 30 Euro für das Parken unseres Autos berechnet , welches wir selbst vor dem hotel an der strasse stehen ließen.

    Also alles in allem eine riesenentäuschung, wie gesagt wir gingen eigentlich von kempinski aus, war natürlich weit davon entfernt.
    Sehr schade wäre wahrscheinlich anders gelaufen.

    Also kann deine Begeisterung nicht nachvollziehen, du hattest scheinbar großes Glück, möchte aber aus einem hotel kein Glücksspiel machen.

  • Also ich bin ja auch öfter in 5-Sterne Häusern unterwegs, aber bei diesem (sorry) ist doch Preis/Leistung nicht ganz stimmig für den Gast. Wenn ich bedenke, was man für Zimmer, Dienstleistungen usw. an anderen Plätzen für das Geld bekommt. Da muss man das Haus und die Gegend schon extrem mögen!
    Naja, Angebot und Nachfrage! Das Objekt hat es an seinem Platz auch alles andere als leicht kostendeckend zu wirtschaften!

    PS: euer Artikel wirkt etwas „gesponsert“ 😉

    • Hey Walter, danke für dein Feedback hierzu! In der Tat ist der Preis für das Hotel recht hoch, die Autorin hat dies ja auch nochmal angesprochen – in der Tat mag sie aber das Haus und diese Gegend extrem. Aus dem Review kann man ja auch sehr gut ihre Begeisterung herauslesen 🙂 Zudem war Julia mit ihrer Familie in dem Hotel, weshalb die Reise vollkommen selbst bezahlt wurde und somit nicht gesponsert ist. Viele Grüße

  • Ich finde aktuell die Preise in den meisten 5* Hotels völlig überzogen. Der Service ist eingeschränkt, das Frühstücksbuffet ebenfalls (und auch viele Restaurants) und zum Teil auch die Spa Anwendungen. Dafür haben sich die Zimmerpreise aber um 30%-70% erhöht.
    Bei sowas mach ich nicht mit. Daher verzichte ich dieses Jahr lieber komplett auf Urlaub, mache Tagesausflüge in der Nähe und investiere das Geld in andere Hobbys. In zwei Jahren wird sich die Lage dann hoffentlich normalisiert haben und man kann zu den gewohnten Preisen und vollem Service wieder urlauben.

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