Nur wenige Priority Pass Lounges in Deutschland können wirklich überzeugen und auch die Greenwings Lounge Berlin Schönefeld gehört nicht dazu. Dennoch würde ich einen Besuch der Lounge empfehlen. Warum, lest Ihr in diesem Review!

Berlin Schönefeld ist der vielleicht unangenehmste Flughafen in ganz Deutschland. Die meisten Teile des Flughafens sind absolut baufällig und keineswegs auf die stattfindende Anzahl an Flügen ausgelegt. Dadurch gibt es nicht genügend Restaurants oder Cafés und auch an anderen Sitzgelegenheiten fehlt es. Genau deshalb ist eine Flughafen-Lounge umso wichtiger – und hier kommt die Greenwings Lounge ins Spiel, die ihren Namen vor etwas mehr als einem Jahr geändert hat. Zuvor hieß sie Hugo Junkers Lounge Berlin Schönefeld, also genauso wie die Hugo Junkers Lounge Düsseldorf.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld – Lage & Zugang

Die Greenwings Lounge Berlin Schönefeld findet man hinter der Sicherheitskontrolle gegenüber der Duty Free Shops im zweiten Stock von Terminal A. Die Beschilderung ist relativ gut, die Tür hin zur Lounge sieht aber eher nicht nach einem typischen Eingang zu einer Lounge aus. Ist man erst einmal im oberen Stockwerk angekommen, erhält man als Passagier der Business Class sowie als Statuskunde ausgewählter Airlines (zum Beispiel Aeroflot) Zugang zur Lounge. Da aber allen voran Günstigfluggesellschaften ab Schönefeld abfliegen, haben die meisten Gäste wohl nur über den Priority Pass Zugang zur Lounge. Diesen habe ich beispielsweise durch die American Express Platinum Card.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld – Layout & Sitzgelegenheiten

Sobald man die Rezeption passiert hat, ist man schon im einzigen Raum der Lounge angekommen.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld 3

Hier findet man alle Sitzgelegenheiten, die mehr oder weniger auch alle identisch sind und aus schwarzen Sesseln bestehen.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld 2

Einige davon sind rund, andere haben eine eher eckige Form und zur Abwechslung gibt es noch zwei Tische mit je vier schwarzen Ledersesseln.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld

Was in der Greenwings Lounge Berlin Schönefeld positiv hervorzuheben ist, ist die Lichtdurchflutung durch die großen Fenster. Durch das Vordach hat man jedoch keinen echten Ausblick.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld 6

Zudem ist die Lounge deutlich größer als der Berlin Airport Club in Tegel und entsprechend auch selten überfüllt, wodurch man hier meist zumindest ruhig und entspannt sitzen kann.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld 5

Zuletzt erwähnenswert ist möglicherweise noch, dass es um die Ecke des Raumes noch einen leicht abgetrennten Bereich gibt, in dem zwei Couches und weitere Sessel stehen.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld 4

Alles in allem handelt es sicherlich nicht um eine besonders schicke Priority Pass Lounge, aber durch die Lichtdurchflutung und die relative Ruhe finde ich sie für eine halbe Stunde vor dem Abflug absolut okay.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld – Essen & Trinken

Im Bereich der Speisen und Getränke handelt es sich bei der Greenwings Lounge Berlin sicherlich um eine der schwächsten Priority Pass Lounges in Deutschland. Nur die Elli Beinhorn Lounge Stuttgart bietet hier möglicherweise noch weniger, denn das Buffet ist auch in Berlin sehr übersichtlich.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Buffet

Im Vergleich zu einem früheren Besuch fand ich das Angebot zuletzt mit einigen Brötchen, Müsli sowie abgepackten Snacks aber zumindest akzeptabel.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Buffet 2Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Buffet 3

In einem Kühlschrank gibt es zudem auch noch ein paar verschiedene Joghurts sowie Obstsalat und Nudelsalat.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Buffet 5

Abgerundet wird das Angebot durch eine Kaffeemaschine von WMF, die ich für ganz gut halte, sowie einige Softdrinks, Wasser und eine Auswahl an Bier und Spirituosen – auch am frühen Morgen.

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Natürlich ist die Greenwings Lounge Berlin Schönefeld in dieser Hinsicht dennoch alles andere als herausragend, wenngleich es für einen kleinen Snack vor dem Abflug reicht. Dennoch wäre es doch schön, wenn es in Berlin in Zukunft so etwas wie ein Priority Pass Restaurant oder zumindest ein etwas ausführliches Speiseangebot wie etwa in der Hamburg Airport Lounge gäbe.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld – Entertainment & Annehmlichkeiten

Das Angebot an Entertainment und Annehmlichkeiten ist in der Greenwings Lounge ein wenig übersichtlich. Es gibt eine Art Schreibtisch, den man mit viel Wohlwollen als Business Center bezeichnen kann.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Business Center

Darüber hinaus hängt ein Fernseher in der Lounge, der bei meinem Besuch allerdings ausgeschaltet war. Auch einige Tageszeitungen und Magazine liegen bereit.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld Zeitungen

Das WLAN funktioniert, wenngleich es nicht allzu schnell ist, sodass es insgesamt nichts zu meckern gibt. Leider hat die Lounge allerdings weder Toiletten noch Duschen.

Greenwings Lounge Berlin Schönefeld – Fazit

Wer dieses Review liest, wird die Greenwings Lounge Berlin Schönefeld nicht als besonders toll wahrnehmen und dass ist sie auch nicht. Dennoch ist die Lounge für den ansonsten wirklich unangenehmen Flughafen ohne viele Sitzgelegenheiten durch die Ruhe und das viele natürliche Licht meiner Meinung nach recht angenehm. Einzig vom Buffet und den Entertainment-Optionen sollte man nicht zu viel erwarten, dann wird man von der Lounge auch nicht enttäuscht.

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Autor

Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag und verbringt noch mehr Nächte in Hotels. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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  • Ich komme absolut ungern in Schönefeld an und fliege auch ungern von dort ab. Furchtbar wenn man vom Flieger mit den Bussen auf und abgeladen wird. Der ganze Airport ist eine Schande für die Stadt und ich bin als Berliner nur angewidert 🤢. Dann kommt noch die Krönung, die Taxi’s, absolut mafiöse Zustände. Da herrschen Zuweisungszustände die sind nicht zu ertragen. Ich hatte mir mal die Zeit genommen und mich darüber schriftlich beim Land Brandenburg und Berlin beschwert! Keinerlei Reaktion, der Wahnsinn geht da seinen Gang. Ich nenne keine Volksgruppe die dort das Sagen hat. Jetzt buche ich nur noch meinen persönlichen Taxifahrer per App.

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