Die reisetopia Finanzexperten haben im Juni 2026 über 40 Depots und Online-Broker für unseren Depot Vergleich getestet – so findet Ihr schnell das beste Depot:
Die besten Depots im Vergleich im Juni 2026:
Smartbroker + Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Traders Place Depot
- Aktion: 60 Euro Bonus
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Trading 212 Depot
- Ordergebühr: 0 €
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: EU (20.000 €)
finanzen.net zero Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
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Scalable Capital Depot
- Ordergebühr: ab 0,99 €
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reisetopia Testsieger: Smartbroker+ – In unserem Depot-Vergleich überzeugt Smartbroker+ mit der größten Produktauswahl zu Neobroker-Konditionen: Order ab 0 €, kostenlose ETF-Sparpläne, deutsche Einlagensicherung und der höchste Gesamt-Score. Wer maximale Auswahl bei minimalen Kosten sucht, ist hier goldrichtig.
Viele Depots sind komplett kostenlos und bieten attraktive Konditionen für den Handel an. Wir haben die wichtigsten Depots miteinander verglichen und zeigen Euch in diesem Ratgeber, worauf es beim idealen Anbieter ankommt.
Unser Depot Vergleich ist zugleich Broker Vergleich und Aktiendepotvergleich: Ob Wertpapierdepot für den ETF-Sparplan oder günstiges Aktiendepot für den aktiven Handel – im Brokervergleich prüfen wir Gebühren, Auswahl, Sicherheit und Konditionen der besten Online-Broker und Depots im Detail.
Inhaltsverzeichnis
- Wie testen wir die Depots im großen Depot Vergleich?
- Was ist ein Depot?
- Welche Kosten fallen im Depotvergleich an?
- Welches Depot ist das richtige für mich?
- Wie eröffnet man ein Depot?
- Für wen lohnt sich ein Depot?
- Welches Depot passt zu welchem Anlegertyp?
- Welches ist das beste Depot im Broker Vergleich?
- Welche Erfahrungen haben wir im Depot Vergleich gemacht?
- Welches Depot gewinnt unseren Depot Vergleich Juni 2026?
Nicht nur Finanzprodukte wie Girokonten, Tagesgeld und Kreditkarten sind interessant – auch Geldanlagen sind ein relevantes und viel diskutiertes Thema. Wer weltweit an der Börse mit Wertpapieren handeln möchte, benötigt dafür ein Depot beziehungsweise einen Broker.
Ihr möchtet über aktuelle Entwicklungen rund um Depots informiert bleiben? Abonniert unseren Finanz-Newsletter und erfahrt, wo es die besten Depotkonditionen gibt.
Mittlerweile bieten immer mehr Banken entsprechende Depots an, mit denen sich an globalen Finanzmärkten investieren und handeln lässt.
Wie testen wir die Depots im großen Depot Vergleich?
Für diesen Depot Vergleich – zugleich umfassender Brokervergleich – haben wir über 40 Aktiendepots, Online-Broker und Robo-Advisor analysiert und nach einem festen, gewichteten Kriterienkatalog bewertet. So stellen wir sicher, dass unsere Empfehlungen nachvollziehbar und vergleichbar sind – statt reiner Bauchentscheidung.
👉 So bewerten wir die Depots für unseren Vergleich
- Ordergebühren (25 %) – Kosten pro Wertpapierorder
- ETF-Sparplan (18 %) – Kosten und Auswahl der Sparpläne
- Produktauswahl (15 %) – Aktien, ETFs, Fonds, Handelsplätze
- Depotführung (10 %) – Grundgebühr und Bedingungen
- Extras (10 %) – Krypto, Zinsen, Demokonto, Junior-Depot
- Sicherheit (8 %) – Einlagensicherung und Regulierung
- App & Bedienung (8 %) – Nutzerfreundlichkeit
- Steuereinfachheit (6 %) – automatische Abgeltungssteuer
Im Detail zeigt die folgende Übersicht, wie die zehn bestbewerteten Depots in unserem Depot-Vergleich abschneiden – nach Ordergebühren, ETF-Sparplänen, Einlagensicherung und unserer Gesamtwertung:
| Anbieter | Ordergebühr (1.000 €) | ETF-Sparplan | Einlagensicherung | reisetopia-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | 0 €* | kostenlos | deutsch | 4,6 / 5 |
| Traders Place | 0 €* | kostenlos | deutsch | 4,6 / 5 |
| Trading 212 | 0 € | kostenlos | EU (20.000 €) | 4,5 / 5 |
| finanzen.net zero | 0 €* | kostenlos | deutsch | 4,4 / 5 |
| Scalable Capital | 0,99 € | kostenlos | deutsch | 4,4 / 5 |
| Trade Republic | 1 € | kostenlos | deutsch | 4,4 / 5 |
| N26 | 0 € | kostenlos | deutsch | 4,2 / 5 |
| justTRADE | 1 € | kostenlos | deutsch | 4,2 / 5 |
| XTB | 0 € | kostenlos | EU (20.000 €) | 4,0 / 5 |
| Consorsbank | 9,95 € | kostenlos | deutsch | 3,7 / 5 |
Was ist ein Depot?
Bevor man in den Aktienhandel einsteigt, ist es wichtig zu verstehen, was ein Broker und ein Depot genau sind. Grundsätzlich kann nämlich jeder am internationalen Finanzgeschehen teilnehmen, solange die Volljährigkeit erreicht ist und eine Internetverbindung besteht.
Ein Broker bildet die Schnittstelle zwischen Euch als Privatanleger und der Börse und übernimmt die Ausführung von Wertpapierordern, auch als Brokerage bekannt.
Anschließend fehlt nur noch ein passendes Wertpapierdepot, um das Startkapital einzuzahlen und mit dem Traden zu beginnen.
Im Grunde handelt es sich bei einem Depot um ein Bankkonto, auf dem Privatanleger Wertpapiere verwalten lassen können, um damit an der Börse zu handeln. Der Handel an der Börse ist nämlich nicht für Privatpersonen zugelassen, sodass ein Broker notwendig ist.
Ein guter Broker stellt unter anderem auch viele Handelsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten, mit denen man handeln kann. Ein bekanntes Beispiel sind Aktien und Anleihen, oder Fonds wie ETFs (Exchange Traded Funds). Bei letzteren handelt es sich auch um sogenannte Indexfonds, auch börsengehandelte Fonds genannt, die einen bestimmten Index wie beispielsweise den DAX nachbilden und somit weniger aktiv gemanagt werden müssen.
Viele Banken bieten auch Sparpläne an, die besonders für Kleinanleger attraktiv sind, da so mit regelmäßigen kleineren Kapitalanlagen in ETFs investiert werden kann. Etwas fortgeschrittenere Anleger partizipieren im außerbörslichen Handel, auch Over-the-Counter (OTC-Handel) genannt. Dies ist mit Produkten wie Finanzderivaten (zum Beispiel CFDs, Futures, Forex) möglich, die ihren Wert von anderen Finanzprodukten ableiten und somit hohe Rendite in besonders kurzer Zeit ermöglichen können.
Dementsprechend muss man vor der Eröffnung eines Depots bestimmte Konditionen beachten, denn die Kosten für Order von Wertpapieren können je nach Anbieter stark variieren. Außerdem können zusätzliche Kosten anfallen, die je nach Aktivität genauer zu beachten sind.
Depots gibt es von unterschiedlichen Anbietertypen – im Depot Vergleich unterscheiden sie sich vor allem bei Kosten, Auswahl und Beratung:
| Anbietertyp | Kosten | Auswahl | Beratung | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Neobroker | sehr günstig (ab 0 €) | breit | keine | kostenbewusste Anleger |
| Direktbank | mittel | sehr breit | wenig | Allrounder |
| Filialbank | hoch | breit | persönlich vor Ort | beratungsorientierte Anleger |
| Auslandsbroker | günstig | sehr breit (global) | keine | aktive & internationale Trader |
| Robo-Advisor | Servicegebühr p.a. | ETF-Portfolios | automatisiert | „Kümmern-lassen”-Anleger |
Depot, Online-Broker oder Wertpapierdepot – wo ist der Unterschied? Die Begriffe meinen im Kern dasselbe: Ein Wertpapierdepot (oft auch Aktiendepot genannt) verwahrt Eure Wertpapiere, der Online-Broker ist der Anbieter, über den Ihr handelt. In unserem Aktiendepot-Vergleich findet Ihr für jeden Anlegertyp den passenden Broker.
Fintech oder Filialbank?
Ähnlich wie bei Geschäftskonten und Girokonten stellt sich auch beim Depot Vergleich die Frage, ob sich eine klassische Filialbank oder eher eine Online-Bank für die Eröffnung eignet. Mittlerweile läuft der Handel mit Wertpapieren größtenteils digital ab, sodass die verschiedenen Anbieter auch moderne Softwares für das Trading zur Verfügung stellen.
Verschiedene Hausbanken wie Sparkasse und Deutsche Bank bieten selbstverständlich eigene Depots an, jedoch erfreuen sich auch neuere Depots von sogenannten Direktbanken und Fintechs immer größerer Beliebtheit. Beide Varianten haben Ihre Vorzüge und Nachteile.
Online-Banken stellen im Wesentlichen aber günstigere Depots zur Verfügung, da zum Beispiel oft keine Kosten für die Eröffnung und Nutzung des Depots anfallen. Außerdem spezialisieren sich viele Direktbanken auf bestimmte Bereiche und können somit bessere Konditionen für das gewünschte Finanzprodukt bereitstellen.
Ein Depot bei einer Hausbank hingegen erweist sich als vorteilhaft, wenn man besonders auf individuelle Ansprechpartner setzt. Besonders zu Anfang kann eine kompetente Beratung Goldwert sein, denn man muss sich nicht alle Informationen zu den einzelnen Finanzprodukten selbst herleiten.
Bei online Anbietern beschränkt sich die Beratung meist auf telefonische oder Chat-basierte Unterstützung. Allerdings bieten auch viele Filialbanken teils mehrere Depotmodelle an, die digital verwaltet werden können. Ein Online Broker ist vor allem dann praktisch, wenn man ortsunabhängig auf die Geschehnisse auf dem Finanzmarkt reagieren möchte.
Welche Investmentstrategien gibt es?
Im Laufe des Ratgebers betonen wir immer wieder, dass die Wahl für das passende Depot auch immer von den individuellen Interessen eines Anlegers abhängt. Doch welche Arten von Investoren gibt es überhaupt?
Verbraucher können zwischen verschiedenen Anlagestrategien entscheiden, sodass sich auch die Ansprüche an einen Broker grundlegend unterscheiden. Die Investmentstrategie im Voraus festzulegen, hilft in jedem Fall, dem idealen Wertpapierdepot ein Stück näherzukommen. Man sollte sich zum Beispiel vorab überlegen, wie viel Geld man bereit ist zu investieren.
Folgende Investmentstrategien gehören zu den bekanntesten:
- Passive Investoren (Buy-and-Hold Strategie)
- Aktive Investoren
- Trader
Die unterschiedlichen Investmenttypen unterscheiden sich vor allem in ihrer Risikobereitschaft. Die Investitionen im Rahmen einer Buy-and-Hold Strategie sind langfristig ausgelegt, sodass ein geringeres Risiko von Verlusten besteht. Im Grunde geht es darum, unterschiedliche Aktiven und ETFs zu kaufen, im Portfolio zu behalten und zu warten, dass sie sich entwickeln, um sie dann an einem bestimmten Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Da diese Investmentstrategie mit wenig Bewegungen auf dem Depotkonto verbunden sind, spielen auch Faktoren wie Ordergebühren eine geringere Rolle.
Aktive Investoren hingegen wählen aktiv Wertpapiere aus, kaufen und verkaufen also deutlich öfter, sodass die Transaktionsgebühren definitiv eine größere Rolle spielen. Allerdings sind auch die Anzahl an angebotenen Börsenplätzen für aktive Investoren von Bedeutung, sowohl im Inland als auch im Ausland. Für letzteres ist vor allem Captrader einer der geeignetsten Anbieter.
Außerdem sollte man noch von sogenannten Tradern unterscheiden. Diese Gruppe hat ebenfalls unterschiedliche Ansprüche an ein Depot, da die Strategie auf kurzfristigen Handel bei Kursschwankungen ausgelegt ist. Trader setzen auf CFDs, Futures, Devisen und Optionsscheine, sodass die Anforderungen an ein Depot sich vor allem um die Ordergebühren und die Differenz von Kauf- und Verkaufskurs (Spread) drehen. Es ist wichtig zu bedenken, dass Traden mit Derivaten spekulativ ist und somit auch mit einem hohen Verlustrisiko verbunden ist.
Wie sicher ist ein Depot?
Ein weiterer wichtiger Faktor beim Depot Vergleich ist die Sicherheit. Grundsätzlich werden seriöse Broker von staatlichen Behörden wie beispielsweise der BaFin reguliert, die die Depots auf Vertrauenswürdigkeit prüfen.
Des Weiteren werden Aktien und ETFs als Sondervermögen eingestuft und unterliegen somit im Gegensatz zu Tagesgeldkonten nicht der Einlagensicherung der Banken. Sollte die jeweilige Bank also Insolvenz anmelden, könnt Ihr Eure jeweiligen Wertpapiere einfach auf ein anderes Depot übertragen. Derivate sind allerdings von der Einstufung als Sondervermögen ausgeschlossen. Das Guthaben auf Eurem Verrechnungskonto ist bei seriösen Anbietern jedoch meist durch die europäische Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro geschützt.
Der Handel mit Wertpapieren an sich kann jedoch auch einige Risiken mit sich bringen. Je nach Art des Wertpapiers kann dies niedriger oder höher ausfallen. Es gibt sieben verschiedene Risikoklassen, in die die verschiedenen Kapitalanlagen eingeteilt werden können.
Einige Formen von Trading eignen sich daher eher für erfahrene Anleger als für Einsteiger, da bei gewissen Wertpapieren ein höheres Risiko an Verlusten besteht. Oft muss man vor dem Traden mit risikoreicheren Wertpapieren beim jeweiligen Broker eine Erklärung unterschreiben, dass man sich der Risiken bewusst ist.
Welche Kosten fallen im Depotvergleich an?
Die reisetopia Finanzexperten haben im Depot Vergleich vor allem diese Kostenarten geprüft:
| Kostenart | Bedeutung | Worauf achten |
|---|---|---|
| Ordergebühr | Kosten je Kauf/Verkauf | bei Vieltradern entscheidend |
| Depotführung | jährliche Grundgebühr | viele Anbieter führen gratis |
| ETF-Sparplan | Gebühr je Sparplan-Ausführung | idealerweise 0 € |
| Fremdkostenpauschale | Handelsplatz-/Börsenentgelt | bei Neobrokern oft gering |
| Verwahr-/Negativzins | Gebühr auf Cash-Guthaben | heute kaum noch üblich |
Die Kosten sind im Depot Vergleich das wichtigste Kriterium: Schon kleine Unterschiede bei Ordergebühren und Depotführung summieren sich über die Jahre zu spürbaren Beträgen. Wir zeigen, welche Kostenarten Ihr kennen solltet.
Eines der wichtigsten Aspekte eines Brokers sind selbstverständlich die Kosten, die einen erheblichen Teil dazu beitragen, wie viel von Euren Gewinnen übrig bleibt. Denn man sollte immer beachten, dass die anfallenden Kosten die Rendite beeinträchtigen können.
Grundsätzlich können folgende Gebühren bei einem Depot anfallen:
- Depotgebühren
- Ordergebühren
- Börsengebühren
- Depot-Steuern
- Zusatzleistungen wie Limit Orders, Negativzinsen oder Ausgabeaufschlag bei Fonds
Die Depotgebühr (auch Verwahrgebühr genannt) bezieht sich auf die monatlichen Kosten für die Verwaltung der Wertpapiere. Bei vielen Brokern entfällt diese mittlerweile Gebühr komplett, stattdessen werden die Kosten an anderen Stellen kompensiert. Sollte doch eine Depotgebühr anfallen, kann es vorkommen, dass die Gebühren für das Depot vierteljährlich oder jährlich abgerechnet werden. Dies ist wiederum vom Anbieter abhängig.
Wie bereits erwähnt, sind Broker bei Filialbanken meist kostenpflichtig. Dies liegt daran, dass die entsprechenden Banken auch eine persönliche Beratung zur Verfügung stellen, sodass für das Personal zusätzliche Kosten anfallen und eine höhere Gebühr gerechtfertigt ist. Ob sich die Depotgebühren also rentieren, hängt auch von der Aktivität des Anlegers ab. Falls jemand wenig Handel mit Wertpapieren betreibt, empfiehlt es sich auf einen Broker mit niedrigeren oder gar keinen Depotgebühren zu setzen.
Bei jedem Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder Aktien werden vom entsprechenden Anbieter des Depots sogenannte Order- oder Transaktionsgebühren erhoben. Da die meisten Broker mittlerweile keine Depotführungsgebühr erheben, sind diese Kosten meist ausschlaggebend. Sie können je nach Broker variieren, sodass man sich man die Konditionen rund um diese Gebühr vor der Eröffnung ganz genau ansehen sollte.
Die Ordergebühren können in Form eines Fixpreises oder eines prozentualen Anteils angerechnet werden. Letztere können besonders bei vielen Orders schnell zu hohen Kosten führen. Einige Broker bieten daher aber auch verschiedene Flatrates an, die sich besonders für rege Handelsaktivitäten lohnen. Sollte man nur gelegentlich handeln, lohnt es sich aber eher auf ein Depot mit günstigen Ordergebühren zu setzen, zumal es bei einigen Anbietern auch eine bestimmte Anzahl an ‘FreeBuys’, also kostenlosen Ordern gibt.
Des Weiteren können je nach Handel noch Börsengebühren (auch Fremdspesen genannt) anfallen, die sich auf die Courtage (Provision) der jeweiligen Börsenexperten sowie auf die Kosten für die Nutzung des Handelsplatzes bezieht. Je nach Wertpapierart und Börse können diese Transaktionsentgelte, wie die Börsengebühren ebenfalls bezeichnet werden, nämlich variieren.
Der Wertpapierhandel an regionale Börsen wie die Deutsche Börse Frankfurt oder elektronischen Börsen wie Xetra legen die Gebühren individuell fest. Auch ausländische Börsenplätze wie der London Stock Exchange oder der New Yorker NASDAQ erheben eigene Gebühren für den Handel, des Weiteren gibt es spezialisierte Börsen, die sich nur auf bestimmte Marktsegmente spezialisieren.
Einige Broker bieten jedoch auch einen Direkthandel an, bei dem der Wertpapierhandel nicht über die Börse, sondern über Emittenten durchgeführt wird, sodass die Handessplatzgebühr dementsprechend entfällt.
Des Weiteren können auch gewisse Zusatzgebühren anfallen. Sogenannte Limit Orders legen fest, wie hoch die Kosten beim Kauf eines Wertpapiers maximal werden können. Eine solche Eingrenzung kann hilfreich sein, wenn man zum Beispiel ein Wertpapier nur bis zu einem bestimmten Betrag kaufen möchte. Bei einigen Depots entstehen für diese Funktion zusätzliche Gebühren, die auch gezahlt werden müssen, falls die Transaktion die angegebene Preisgrenze überschreitet.
Beim ausländischen Wertpapierhandel kann auch noch eine Verwaltungsgebühr entstehen, die prozentual vom Gesamtvolumen des jeweiligen Wertpapiers abgerechnet wird. In den meisten Fällen wird diese Gebühr jährlich verrechnet.
In einigen seltenen Fällen kann es außerdem vorkommen, dass Negativzinsen auf das Guthaben im Depot erhoben werden. Des Weiteren sollte man bei Sparplänen auch auf die Gebühren für die monatlichen Ausführungen achten, die regulär von der Sparrate abhängig sind. Beim Erwerb von Fondsanteilen kann ebenfalls eine einmalige Gebühr, der Ausgabeaufschlag (auch Agio genannt) berechnet werden.
Welches Depot ist das richtige für mich?
Welches Depot zu Euch passt, hängt auch davon ab, welche Anlageklassen Ihr handeln möchtet:
| Anlageklasse | Was es ist | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| Aktien | Anteile an Unternehmen | renditeorientierte Anleger |
| ETFs | börsengehandelte Indexfonds | langfristiger Vermögensaufbau |
| Fonds | aktiv gemanagte Portfolios | wer Verwaltung abgeben will |
| Anleihen | verzinste Wertpapiere | sicherheitsorientierte Anleger |
| Krypto | digitale Währungen | risikobereite Anleger |
Der reisetopia Aussagenkatalog – schnell das richtige Depot finden!
Wie eröffnet man ein Depot?
In nur vier Schritten zum eigenen Depot:
- Anbieter wählen – das passende Depot aus unserem Depot Vergleich auswählen.
- Antrag ausfüllen – das Online-Formular dauert nur wenige Minuten.
- Identifizieren – per Video- oder PostIdent legitimieren.
- Loslegen – Geld einzahlen und mit dem Investieren starten.
Ein Depot eröffnen könnt Ihr bei den Anbietern aus unserem Depot Vergleich vollständig online – meist in wenigen Minuten per Video- oder PostIdent. Die folgenden Schritte zeigen, worauf es dabei ankommt.
Je nach Bank kann die Eröffnung eines Brokers unterschiedlich ablaufen. Falls man sich für ein Depot bei einer Filialbank entscheidet, wird der Antrag auch regulär in der Filiale ausgefüllt. Mittlerweile kann man ein Wertpapierdepot aber auch oft über die jeweilige Website der Bank beantragen.
Folgende Unterlagen müssen für die Eröffnung angegeben werden:
- Persönliche Angaben (Name, Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
- Selbstauskunft zur bisherigen Erfahrung mit Wertpapieren
- Legitimation per Video- oder Postident
Über die Angaben zu bisherigen Aktivitäten im Wertpapierhandel können die jeweiligen Banken beurteilen, in welcher Risikoklasse die Privatanleger agieren können. Die meisten Online Broker stellen zudem die Möglichkeit zur Video-Legitimation bereit, sodass ein Depot bereits innerhalb von wenigen Minuten eröffnet werden kann.
Bei Verwendung des Post-Idents kann die Eröffnung auch mal bis zu zwei Wochen dauern, bis alle Dokumente verschickt und geprüft wurden. Wer gerade in den Wertpapierhandel einsteigt, kann sich außerdem nach einem Demokonto umsehen. So kann man vorerst alle Leistungen eines Brokers ohne echte Geldeinsätze nutzen und verschiedene Funktionen austesten.
Wie kann man ein Depot wechseln?
Sollte man bereits ein Depotkonto besitzen, kann auch auf einfachem Wege zu einem anderen Broker gewechselt werden. Der Wechsel kann unterschiedliche Gründe haben, vielleicht haben sich die Konditionen des aktuellen Brokers geändert und man hat ein attraktiveres Angebot gefunden. Glücklicherweise gestalten die meisten Anbieter den Depotwechsel relativ unkompliziert. Oft wird ein Umzugsservice angeboten, der bei vielen Depots zudem kostenlos ist. Der Prozess ist zudem in den meisten Fällen bequem online möglich.
Folgende Schritte sollten bei einem Depotwechsel beachtet werden:
- Eröffnung eines Depots bei einem neuen Anbieter nach Wahl
- Formular ausfüllen, welches den neuen Anbieter ermächtigt die Wertpapiere in den neuen Broker zu übertragen
Einige Broker stellen sogar einer Wechselprämie aus, sodass es sich durchaus lohnt, die jeweiligen Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen. Es gibt jedoch einige Dinge, die man beim Depotübertrag unbedingt beachten sollte.
Zum einen sollte man vorab feststellen, ob die einzelnen Wertpapierarten auch beim neuen Depot handelbar sind. Außerdem wird das alte Depot bei einem Wechsel nicht automatisch gekündigt, dies muss man in der Regel separat beantragen. Nach einem Depotwechsel sollten Eure Wertpapiere innerhalb weniger Wochen bei Eurem neuen Broker verfügbar sein. Sollte sich die Bank im Ausland befinden, muss man sich eventuell auf ein wenig mehr Wartezeit einstellen.
Für wen lohnt sich ein Depot?
Grundsätzlich lohnt sich ein Depot für jeden, der langfristig Vermögen aufbauen möchte. Unser Depot Vergleich zeigt: Für jeden Anlegertyp gibt es das passende Depot – vom Einsteiger bis zum aktiven Trader.
Der Kapitalmarkt birgt viele Möglichkeiten, innerhalb kurzer Zeit Gewinne zu machen, was für viele äußerst attraktiv sein kann. Für langfristige Investitionen können sich Wertpapiere mehr lohnen, da die Geldanlagen mehr Gewinne erzielen als beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto. Wer mit Wertpapieren handeln möchte, um Vermögensaufbau zu betreiben, kommt also um die Eröffnung eines Depots nicht herum.
Welcher Broker sich aber nun für Eure individuellen Interessen am ehesten lohnt, hängt allein von Euren Ansprüchen ab. Einsteiger haben oft andere Bedürfnisse als erfahrene Trader, sodass sich für Erstere eher vorab ein Demokonto zum Testen und anschließend ein Depot mit günstigen Ordergebühren eignet.
Viele Banken bieten außerdem ein Gemeinschaftsdepot an, mit dem als Paar zusammen investieren kann und dabei gleichzeitig noch Kosten sparen kann.
Auch ein Robo-Advisor kann, vor allem für den Anfang, eine gute Wahl sein. Er hilft, basierend auf Euren persönlichen Zielen, eine passende Finanzstrategie zu finden und arbeitet dabei völlig selbsständig mithilfe von Algorithmen und KI-Systemen.
In allen Fällen ist es aber ratsam, das individuelle Verhalten vor der Eröffnung eines Brokers abzuschätzen um somit die besten Konditionen zu ermitteln. Zuerst einmal sollte man sich vor Augen führen, ob eine persönliche Beratung eine größere Rolle spielt und welche Finanzprodukte genau von Interesse sind. Besonders hilfreich ist es außerdem, die ungefähre Anzahl an Ordern pro Jahr einzuschätzen, um gegebenenfalls weitere Wertpapierdepots auszuschließen.
Für wen lohnt sich ein Robo-Advisor statt eines Depots? Für Anleger, die sich nicht selbst um die Auswahl und das Rebalancing kümmern möchten. Gegen eine Servicegebühr legt der Robo-Advisor das Geld automatisiert breit gestreut an.
Was sollte man bei einem Depot Vergleich beachten?
Bevor man also ein Depot eröffnet, sollte man sich gewisse Aspekte vor Augen führen und die Konditionen der verschiedenen Broker mit den individuellen Interessen abstimmen. Wieviel Geld seid Ihr bereit zu investieren? Möchtet Ihr im Börsenhandel oder auch im OTC-Handel mitwirken? Welche Finanzprodukte sind für Euch von Interesse?
Viele Anbieter stellen mittlerweile auch sogenannte Demokonten zur Verfügung, die einen Einstieg in den Handel mit Wertpapieren erleichtern. Denn beim Handeln gibt es natürlich gewisse Risiken, die je nach Finanzprodukt unterschiedlich hoch ausfallen können. Über die Sicherheit eines Depots gehen wir später aber noch einmal genauer ein, zuerst wollen wir einen Überblick über die Hauptkonditionen verschaffen.
Depots mit der größten Auswahl
Wer über Standardwerte hinaus handeln möchte – internationale Aktien, viele ETFs, Fonds oder Anleihen – sollte auf eine große Produktauswahl achten. Diese Anbieter bieten das breiteste Angebot:
Diese Anbieter bieten die größte Auswahl an Wertpapieren, ETFs und Handelsplätzen – sortiert nach unserer Gesamtwertung:
| Anbieter | Ordergebühr (1.000 €) | ETF-Sparplan | Einlagensicherung | reisetopia-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | 0 €* | kostenlos | deutsch | 4,6 / 5 |
| Traders Place | 0 €* | kostenlos | deutsch | 4,6 / 5 |
| Trading 212 | 0 € | kostenlos | EU (20.000 €) | 4,5 / 5 |
| Consorsbank | 9,95 € | kostenlos | deutsch | 3,7 / 5 |
| flatex | 5,90 € | kostenlos | deutsch | 3,6 / 5 |
Smartbroker + Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Traders Place Depot
- Aktion: 60 Euro Bonus
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Trading 212 Depot
- Ordergebühr: 0 €
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: EU (20.000 €)
Consorsbank Depot
- Ordergebühr: ab 4,95 € (Silver)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
flatex Depot
- Ordergebühr: 5,90 € + Handelsplatz
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Welches Depot passt zu welchem Anlegertyp?
Nicht jedes Depot passt zu jedem. Die reisetopia Finanzexperten empfehlen je nach Anlegertyp unterschiedliche Anbieter – hier die besten Depots je Anwendungsfall:
Bestes Depot für Einsteiger
Wer neu startet, will eine einfache App und niedrige Kosten:
| Anbieter | Ordergebühr | Stärke für Einsteiger | Wertung |
|---|---|---|---|
| Trade Republic | 1 € | besonders einfache App | 4,4 / 5 |
| Scalable Capital | 0,99 € | starke App + Robo-Option | 4,4 / 5 |
| finanzen.net zero | 0 €* | schlicht und günstig | 4,4 / 5 |
Bestes Depot für Vieltrader
Wer viel handelt, profitiert von niedrigen Ordergebühren und vielen Handelsplätzen:
| Anbieter | Ordergebühr | Stärke für Vieltrader | Wertung |
|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | ab 0 €* | größte Auswahl, sehr günstig | 4,6 / 5 |
| Trading 212 | 0 € | provisionsfrei | 4,5 / 5 |
| Interactive Brokers | ab 1,25 € | Profi-Tools, weltweit | 4,0 / 5 |
Bestes Depot für ETF-Sparer
Für den langfristigen Vermögensaufbau zählen kostenlose ETF-Sparpläne:
| Anbieter | ETF-Sparplan | Stärke | Wertung |
|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | kostenlos | über 10.000 Sparpläne | 4,6 / 5 |
| Trading 212 | kostenlos | schon ab 1 € Rate | 4,5 / 5 |
| Consorsbank | kostenlos | alle ETFs gratis besparbar | 3,7 / 5 |
Bestes Depot für Krypto-Anleger
Wer Krypto neben Aktien & ETFs handeln will:
| Anbieter | Krypto | Stärke | Wertung |
|---|---|---|---|
| Trade Republic | Krypto + Sparpläne | alles in einer App | 4,4 / 5 |
| justTRADE | Krypto ab 0,125 % | Wertpapiere + Krypto | 4,2 / 5 |
| Bitpanda | Krypto-Spezialist | Multi-Asset-App | 3,7 / 5 |
Bestes Kinderdepot
Für den Vermögensaufbau im Namen des Kindes:
| Anbieter | Konditionen | Stärke | Wertung |
|---|---|---|---|
| finanzen.net zero Kinderdepot | 0 €*, gratis Sparpläne | günstigstes Kinderdepot | 4,4 / 5 |
| Trade Republic Kinderdepot | 1 €, gratis Sparpläne | besonders einfach | 4,1 / 5 |
| Consorsbank JuniorDepot | gratis ETF-Sparpläne | Direktbank-Service | 3,7 / 5 |
Welches ist das beste Depot im Broker Vergleich?
Wenn man alle verschiedenen Aspekte, die für den Wertpapierhandel von Bedeutung sind berücksichtigt, kann man die zahlreichen Anbieter auf individueller Basis vergleichen.
Welches ist das beste Depot? In unserem Vergleich erzielt Smartbroker+ den höchsten Gesamt-Score – dank größter Auswahl zu Neobroker-Konditionen. Welches Depot für Euch das beste ist, hängt aber von Euren Bedürfnissen ab (Kosten, Auswahl, Sparpläne, Beratung).
Unsere Top 3 Depot-Empfehlungen
Wenn es schnell gehen soll: Diese drei Depots überzeugen aktuell mit der besten Gesamtleistung aus niedrigen Kosten, großer Auswahl und einfacher Bedienung.
Unsere drei Top-Empfehlungen über alle Kategorien hinweg – vom günstigen Neobroker bis zum Robo-Advisor:
| Anbieter | Typ | Kosten | Stärke | reisetopia-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | Neobroker | Order ab 0 €* | riesige Auswahl, günstig | 4,6 / 5 |
| Traders Place | Neobroker | Order ab 0 €* | Testsieger-Konditionen | 4,6 / 5 |
| Scalable Wealth | Robo-Advisor | ab 0,49 % p.a. | automatisierte ETF-Anlage | 4,4 / 5 |
Smartbroker + Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Traders Place Depot
- Aktion: 60 Euro Bonus
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Scalable Wealth Robo-Advisor
- Servicegebühr: 0,49–0,75 % p.a.
- Anlagestrategie: breite ETF-Portfolios
- Mindestanlage: gering
- Einlagensicherung: deutsch
Die Top 5 Depots im Vergleich
Für einen breiteren Überblick haben wir die fünf besten Depots gegenübergestellt – je nach Schwerpunkt (Kosten, Auswahl oder Service) findet Ihr so den passenden Anbieter.
Die fünf besten Geldanlage-Lösungen im Gesamtüberblick – bewusst über verschiedene Anbietertypen hinweg:
| Anbieter | Typ | Kosten | Stärke | reisetopia-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| Smartbroker+ | Neobroker | Order ab 0 €* | riesige Auswahl, günstig | 4,6 / 5 |
| Traders Place | Neobroker | Order ab 0 €* | Testsieger-Konditionen | 4,6 / 5 |
| Scalable Wealth | Robo-Advisor | ab 0,49 % p.a. | automatisierte ETF-Anlage | 4,4 / 5 |
| XTB | Auslandsbroker | 0 € provisionsfrei* | Top-Plattform xStation | 4,0 / 5 |
| flatex | Direktbank | 5,90 € + Handelsplatz | sehr große Produktauswahl | 3,6 / 5 |
Smartbroker + Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Traders Place Depot
- Aktion: 60 Euro Bonus
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Scalable Wealth Robo-Advisor
- Servicegebühr: 0,49–0,75 % p.a.
- Anlagestrategie: breite ETF-Portfolios
- Mindestanlage: gering
- Einlagensicherung: deutsch
XTB Depot
- Ordergebühr: 0 € (bis 100.000 €/Monat)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: EU (20.000 €)
flatex Depot
- Ordergebühr: 5,90 € + Handelsplatz
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Sogenannte Fintechs dominieren immer mehr den Finanzmarkt durch fortschrittliche digitale Finanzlösungen. Zu den bekanntesten Anbietern gehört Trade Republic. Das Trade Republic Depot bietet jede Order zum Preis von einem Euro an und zeichnet sich durch eine besonders nutzerfreundliche App aus, zudem sind über 4.000 ETFs und Aktien gratis besparbar. Auch mit der Trade Republic Karte ist das Unternehmen auf dem Markt vertreten.
Trade Republic Depot
- Kostenlose Depotführung
- Ordergebühren nur 1 Euro je Order
- Schnelle Depoteröffnung über die App
- Kostenfreie Sparpläne
- Attraktive Sparzinsen auf nicht investierte Einlagen
- Empfohlen von Stiftung Warentest (12/2025)
Die ING bietet ein Depot mit kostenloser Depotführung, ideal für preisbewusste Anleger. Die benutzerfreundliche App ermöglicht einfaches und schnelles Trading, auch von unterwegs. Die steuerliche Abwicklung erfolgt automatisch, inklusive Berechnung und Abführung aller relevanten Steuern. Zusätzlich profitieren Kunden regelmäßig von Aktionen, die vergünstigtes Handeln ermöglichen. Als One-Stop-Shop für alle Finanzangelegenheiten bietet die ING neben dem Wertpapierhandel auch Girokonten, Kredite und weitere Bankdienstleistungen – alles aus einer Hand.
ING Direkt-Depot
- Kostenlose Depotführung
- Günstige Handelsgebühren
- Sparplanraten ab 1 Euro für ETF-, Aktien- oder Fonds-Sparpläne
- Über 1.000 ETF-Sparpläne dauerhaft zu vergünstigten Konditionen
- Kostenloses Extra-Konto als Verrechnungskonto zum Depot
- Kostenloses Gemeinschaftsdepot möglich
- Empfohlen von Stiftung Warentest (07/2025)
Weitere günstiger Anbieter wie Smartbroker, Justtrade und Flatex werben ebenfalls mit attraktiven Konditionen im Bereich der Ordergebühren und erweisen sich als besonders nutzerfreundlich für Anfänger. Das onvista Depot bietet derweil mehr Spielraum da viele Handelsplätze verfügbar sind und eine große Auswahl an verschiedenen Wertpapieren angeboten werden.
Des Weiteren werden auch Anbieter wie Lynx, FXFlat und nextmarkets durch vielversprechende Leistungen interessant. Besonders bekannt ist jedoch auch eToro, ein Broker, der sich durch die Copy-Trading-Funktion abhebt, wobei Nutzer Ihre Depots öffentlich machen können und andere die entsprechenden Handlungsschritte somit nachahmen können. Scalable Capital dürfte ebenfalls ein Begriff sein, da das Depot mit einem Flatrate-Modell wirbt, bei dem beliebig viele Order zu einem Festpreis getätigt werden können.
Für erfahrenere Trader ist vor allem Captrader interessant, da der Anbieter ein umfassendes Portfolio an unterschiedlichen Finanzinstrumenten bereitstellt, laut eigenen Angaben sind über 1,2 Milllionen Wertpapiere verfügbar. Außerdem wirbt der Anbieter damit, dass über 135 Börsen weltweit zur Verfügung stehen.
Captrader Depot
- Kostenlose Depotführung
- Zugang zu über 150 Handelsplätzen weltweit
- Günstige Ordergebühren für Trades
- Mobile und Desktop Trading möglich
- Einfache Online-Beantragung möglich
Verschiedene Direktbanken bieten ebenfalls attraktive Broker an. Dazu gehören unter anderem die Wertpapierdepots von comdirect, 1822direkt, DKB und Consorsbank. Letzteres kann derweil mit besonders günstigen Konditionen überzeugen, da es keinen Mindestdepotwert für die Übertragung gibt und eine große Auswahl an ETFs und Derivaten zum Handel zur Verfügung stehen.
Consorsbank Depot
- Kostenloses Wertpapierdepot
- Ab 0,95 Euro pro Order handeln
- Über 1.500 ETF-Sparpläne ohne Sparplangebühr
- Aktien- & Fonds-Sparpläne 12 Monate lang gebührenfrei besparen
- Verzinstes Tagesgeldkonto kostenlos inklusive
- Einfache Online-Beantragung möglich
- Empfohlen von Stiftung Warentest (07/2025)
Wer jedoch in jedem Fall auf eine gute Beratung setzen möchte, sollte sich die Broker der Filialbanken näher ansehen. Allerdings gehen diese Depots meist auch mit deutlich teureren Gebühren einher. Positiv fallen daher besonders das maxblue Depot der Deutschen Bank, das ING Direkt-Depot, das DKB Broker Konto und das Targobank Depot auf, da diese im Gegensatz zum S Broker der Sparkasse keine Depotgebühren erheben. Die beiden Broker ähneln sich auch in ihren Konditionen, wobei für das Targobank Depot aber keine Mindestanlage notwendig ist.
Targobank Klassik-Depot
- Kostenlose Depotführung möglich
- Keine Mindestanlage nötig
- Persönliche Beratung in der Filiale möglich
- Günstige Ordergebühren
- Online Eröffnung und Depotführung möglich
Alle getesteten Depots und Broker im Überblick
Neben unseren Empfehlungen haben wir zahlreiche weitere Depots und Broker ausführlich getestet. Hier findet Ihr die aktuellen Einzeltests im Überblick:
- DKB Depot – Direktbank-Depot mit kostenlosen Aktions-ETF-Sparplänen
- Consorsbank Depot – großer Direktbank-Broker mit über 2.000 kostenlosen ETF-Sparplänen
- flatex Depot – günstiger Online-Broker mit kostenlosen Fonds- und ETF-Sparplänen
- Smartbroker+ Depot – Neobroker mit sehr günstigen Konditionen
- Trading 212 Depot – provisionsfreier, steuereinfacher Neobroker
- eToro Depot – Social- und CopyTrading mit Aktien und Krypto
- Traders Place Depot – Neobroker mit kostenlosen Sparplänen
- justTRADE Depot – Neobroker mit günstigem Krypto-Handel
- Bitpanda Depot – Aktien, ETFs und Krypto in einer App
- DEGIRO Depot – günstiger Auslandsbroker mit großer Börsenauswahl
- XTB Depot – Auslandsbroker mit breitem Produktangebot
- Interactive Brokers Depot – Profi-Broker mit Zugang zu über 70 Börsen
- Postbank Depot – Filialbank-Depot mit kostenlosen ETF-Sparplänen
- Targobank Depot – Filialbank-Depot mit kostenlosem Direkt-Depot
- DekaBank Depot – Fondsdepot der Sparkassen-Finanzgruppe
- Volksbank Depot – Fondsdepot der Volksbanken (Union Investment)
Welche Erfahrungen haben wir im Depot Vergleich gemacht?
Wir bei reisetopia nutzen die getesteten Depots selbst – vom Neobroker für den ETF-Sparplan bis zum breit aufgestellten Direktbank-Depot für den aktiven Handel. In der Praxis zeigt sich: Für die meisten Anleger sind die schlanken Neobroker die beste Wahl, weil sie die laufenden Kosten minimieren und die Rendite damit spürbar erhöhen.
Wer dagegen Wert auf persönliche Beratung, ein Filialnetz oder ein besonders breites Handelsplatzangebot legt, fährt mit einer Direktbank besser. Und wer sich gar nicht selbst kümmern möchte, ist mit einem Robo-Advisor gut bedient.
reisetopia Finanzexperten-Tipp: Achtet nicht nur auf die Ordergebühr, sondern auf die Gesamtkosten inklusive ETF-Sparplan, Depotführung und Fremdwährungsumrechnung – gerade bei langfristigem Vermögensaufbau machen kleine laufende Kosten über die Jahre einen großen Unterschied.
Welches Depot gewinnt unseren Depot Vergleich Juni 2026?
Unter den vielen Depot-Anbietern gibt es klare Unterschiede. Um das passende Depot zu finden, solltet Ihr zentrale Konditionen wie Gebühren und Kosten pro Trade vergleichen. Wer neu im Wertpapierhandel ist, kann zunächst ein Demokonto nutzen, um Funktionen ohne Risiko kennenzulernen.
Grundsätzlich gilt: Einsteiger profitieren oft von Anbietern mit gutem Support, während erfahrene Anleger stärker auf Produktvielfalt und Kosten achten. Sinnvoll ist auch, die eigene Strategie vorab zu klären und darauf basierend den Broker auszuwählen. Ein Blick auf den Depot-Test der Stiftung Warentest kann zusätzlich helfen.
Die besten Depots im Überblick:
Smartbroker + Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Traders Place Depot
- Aktion: 60 Euro Bonus
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Trading 212 Depot
- Ordergebühr: 0 €
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: EU (20.000 €)
finanzen.net zero Depot
- Ordergebühr: ab 0 € (über gettex)
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Scalable Capital Depot
- Ordergebühr: ab 0,99 €
- Depotführung: kostenlos
- ETF-Sparplan: kostenlos
- Einlagensicherung: deutsch
Was kostet ein Depot? Die Depotführung ist bei den meisten Neobrokern und vielen Direktbanken kostenlos. Unterschiede gibt es vor allem bei den Ordergebühren (0 € bis rund 10 € pro Order) und den Sparplan-Kosten.
Ist mein Geld im Depot sicher? Ja. Wertpapiere sind Sondervermögen und bleiben auch bei einer Insolvenz des Anbieters Euer Eigentum. Bargeldguthaben unterliegt zusätzlich der Einlagensicherung.
Worauf sollte ich beim Depot-Vergleich achten? Auf die Gesamtkosten (Order, Sparplan, Depotführung), die Produktauswahl, die Sicherheit (deutsche vs. EU-Sicherung), die steuerliche Einfachheit und die App-Qualität.
Kann ich mein Depot wechseln? Ja, ein Depotwechsel ist per Depotübertrag kostenlos möglich – die Wertpapiere werden dabei steuerneutral übertragen. Viele Anbieter bieten einen Wechselservice an.