Auf meinem zehnstündigen Flug von Wien nach Shanghai konnte ich die Austrian Airlines Premium Economy Class in der Boeing 777 ausgiebig testen. Während das Bordprodukt und das Design wirklich überzeugen konnten, gab es klare Mängel beim Service. Was Euch konkret erwartet, zeige ich Euch in diesem ausführlichen Review!

Austrian Airlines Premium Economy Class – die Buchung

Den Flug von Wien nach Shanghai habe ich im Zuge meiner Heimreise zu Weihnachten gebucht, um neben der Air China Premium Economy Class noch eine weitere Airline testen zu können. Wie ich bereits in meinem Review zu meinem Hinflug berichtet habe, hatte ich mich Ende des Jahres für einen Flug in der Premium Economy Class entschieden, um die noch fehlenden Miles & More Statusmeilen für den Frequent Traveller Status zu erreichen. Auf meinem Rückflug von Wien Anfang des Jahres konnte ich also bereits von einem 25 Prozent Executive Bonus bei der Meilengutschrift profitieren. Insgesamt habe ich für meinen Hin- und Rückflug in der Premium Economy Class knapp 1.100 Euro für den Air China Flug von Shanghai nach Frankfurt mit anschließendem Zugticket, sowie die Flüge von Düsseldorf nach Wien und dann weiter nach Shanghai bezahlt. Das Premium Economy Ticket bietet zwar keinen Loungezugang, mit meinem Priority Pass konnte ich allerdings in Düsseldorf die Hugo Junkers Lounge nutzen. Auf Grund der kurzen Umstiegszeit in Wien hatte ich jedoch keine Möglichkeit die dortige Lounge zu besuchen.

Austrian Airlines Premium Economy Class – der Sitz

Die Boeing 777 hat in der Premium Economy eine 2-4-2 Anordnung und besteht aus insgesamt drei Reihen. Vor der Premium Economy Class befindet sich eine einsame Reihe Business Class, die somit die Premium Economy Class von der Galley und den Toiletten abtrennt. Da diese auf meinem Flug aber weitestgehend leer blieb, war es in der ersten Reihe der Premium Economy Class sehr ruhig.

Austrian Airlines Premium Economy Class Sitz 2

Austrian Airlines Premium Economy Class Kabine

Zugegebenermaßen hatte ich unglücklicherweise eine Sitzplatzreservierung in der ersten Reihe und erwischte somit einen Bulk Seat. Ich persönlich bin absolut kein Fan davon, da man seine Beine nicht wie üblich unter dem Vordersitz ausstrecken kann und der Bildschirm während dem Start und der Landung eingeklappt werden muss.

Austrian Airlines Premium Economy Class Sitz 4

Austrian Airlines Premium Economy Class Ablage

Das Design der Austrian Airlines Premium Economy Class überzeugt jedoch mit seinen roten Akzenten. Es gibt zwar keine Seitenfächer, um etwas zu verstauen, dafür gab es in meiner Sitzreihe aber vorne ein großes Fach, in das sogar mein Laptop passte. Mit einem Sitzabstand von 38 Inch (96,5 Zentimeter) und einer Sitzbreite von 19 Inch (48,3) Zentimeter ist der Sitz minimal enger als die Sitze der Air China Premium Economy Class im A350, bietet aber dennoch einen guten Sitzkomfort.

Austrian Airlines Premium Economy Class Sitzabstand

Austrian Airlines Premium Economy Class Sitz 3

Zudem verfügt der Sitz über einen USB-Anschluss.

Austrian Airlines Premium Economy Class USB

Alles in allem also ein gute Bordprodukt, das in den Details absolut vergleichbar mit der Lufthansa Premium Economy Class ist.

Austrian Airlines Premium Economy Class – der Schlafkomfort

Ich habe während dieses Fluges kaum geschlafen, das lag zum einen an den etwas unpraktischen Flugzeiten und zum anderen daran, dass ich noch eine Hausarbeit für die Uni fertigstellen musste. Da ich einen Bulk Seat hatte, konnte ich auch nicht wie sonst meine Beine ausstrecken, sondern hatte diese leicht angewinkelt auf der ausklappbaren Fußstütze. Der ein oder andere mag das als angenehm empfinden, ich persönlich konnte allerdings keine langfristig bequeme Position finden.

Austrian Airlines Premium Economy Class – das Catering

Mit dem Catering auf diesem Flug habe ich eine zwiespaltige Erfahrung gemacht. Mein Abendessen, dass ich aus einem Menü auswählen konnte, war ausgezeichnet, beim Frühstück gab es allerdings meine gewünschte Option, trotz halbleerer Premium Economy Class, nicht mehr. Da mir die Alternative nicht gefiel, hat man mir kurzerhand das Economy Class Essen serviert und dabei gleich auch auf das Besteck sowie die anderen Annehmlichkeiten der Premium Economy Class verzichtet.

Austrian Airlines Premium Economy Class Menü

Für das Abendessen hatte ich mich zwischen drei Optionen für den Beef Burger entschieden. Dieser war auch wirklich sehr lecker und definitiv auf dem Niveau einer Business Class Mahlzeit wie beispielsweise in der Singapore Business Class. Der Service war aber gerade hier nicht von Erfolg gekrönt, so entschied sich die Stewardess kurzerhand trotz vorhandenem Glas meinen Wein in einem Plastikbecher zu servieren. Die Präsentation der Speisen konnte ansonsten wirklich überzeugen, es gab normales Besteck, eine Stoffserviette und entsprechendes Geschirr.

Austrian Airlines Premium Economy Class Mittagessen

Das Frühstück vor der Landung war im Vergleich zu meinem wirklich überzeugenden Abendessen ein reines Desaster. Da die Eierspeise der Premium Economy Class nicht mehr verfügbar war, bot man mir an hinten zu schauen, ob es dort noch welche gibt. Im Endeffekt erhielt ich dann das dröge Essen aus der Economy Class, das mir sogar ohne Tablett serviert wurde, sodass ich das Brötchen nirgendwo ablegen konnte. Von einem Wort der Entschuldigung für dieses traurig angerichtete Essen war nichts zu hören. So muss ich im Ergebnis zwar nicht die Qualität des Essens kritisieren, aber anmerken, dass der Service auf dem gesamten Flug deutlich zu wünschen übrig ließ. Da hätte ich deutlich mehr erwartet und um ehrlich zu sein, bleibt mir dieser Flug aufgrund der Zwischenfälle auch in schlechter Erinnerung.

Austrian Airlines Premium Economy Class Frühstück

Vor dem Start wurden zur Begrüßung Wasser und Orangensaft angeboten. Bevor das Abendessen serviert wurde, gab es ein paar salzige Cracker, die ich mir für den kleinen Hunger zwischendurch aufgehoben habe. Zwischen den beiden Mahlzeiten gab es jedoch keine weiteren Snacks.

Austrian Airlines Premium Economy Class Willkommensgetränk

Austrian Airlines Premium Economy Class Snack

Alles in allem ist das Catering bei Austrian genauso wie in der Austrian Airlines Business Class zwar an sich gut, im Detail gab es bei diesem Flug besonders  beim Service aber einfach zu viele Schwächen.

Austrian Airlines Premium Economy Class – das Entertainment

Obwohl ich während des Fluges gearbeitet habe, habe ich natürlich auch einen Blick auf das Entertainment-Angebot geworfen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten den Screen unter dem Sitz hervorzuholen, hatte ich einen angenehmen breiten Screen. Die Auswahl an Filmen und Serien war zwar nicht herausragend, aber durchaus gut. Ein eindeutiger Nachteil an meinem Bulk Seat war jedoch, dass ich meinen Film nicht zu Ende schauen konnte, da der Screen während des Landeanflugs bereits eingeklappt werden musste.

Austrian Airlines Premium Economy Class Entertainment

Austrian Airlines Premium Economy Class Entertainment 3

Austrian Airlines Premium Economy Class Entertainment 2

In der Austrian Airlines Premium Economy Class wurden auch over-ear Kopfhörer zur Verfügung gestellt, die mit noise-cancelling Funktion ausgestattet sind. Im Vergleich zu meinen Bose Noise Cancelling Quiet Comfort 20 Kopfhörer konnten diese aber weder im Komfort noch in der Soundqualität mithalten.

Austrian Airlines Premium Economy Class Kopfhörer

Auf meinem Flug in der Boeing 777 in der Austrian Airlines Premium Economy Class gab es zudem kein Internet. Wem Internetzugang auch während des Fliegens wichtig ist, der wird bei Airlines wie Swiss oder auch EVA Air sicherlich glücklicher.

Austrian Airlines Premium Economy Class – die Annehmlichkeiten

Bei Ankunft an meinem Sitz fanden sich dort bereits eine Decke, ein Kopfkissen und ein kleines Amenity Kit.

Austrian Airlines Premium Economy Class Decke Kissen

Austrian Airlines Premium Economy Class Amenity Kit

Das angesprochene Amenity Kit beinhaltete die Basics wie eine Schlafmaske, Socken, Oropax sowie eine Zahnbürste. Slipper gab es für den Flug leider keine. Die Decke und das Kissen waren angenehm weich.

Austrian Airlines Premium Economy Class – Fazit

Im Gegensatz zu meinem Hinflug in der Air China Premium Economy Class bin ich von diesem Flugerlebnis nicht so überzeugt gewesen. Obwohl das Design sehr modern ist, der Sitz angenehm breit ist und das Abendessen wirklich hervorragend war, gab es einige nennenswerte Schwachstellen wie das fehlende Internet sowie der schlechte Service und das grauenvolle Frühstück. Wer weniger Wert auf den Service legt, wird mit dem Komfort der Austrian Airlines Premium Economy Class in der Boeing 777 trotzdem sehr zufrieden sein.

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Autorin

Anna ist Feuer und Flamme für das Reisen. Um Euch bei Eurer Reiseplanung zu unterstützen, teilt sie mit Euch alle wichtigen Infos zu Einreisebestimmungen sowie generelle Basics zum Thema Reisen.

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  • Nachdem dieser Artikel doch einige Reaktionen erhalten hat, möchte ich darauf eingehen und auch meine (aktuelle) Einschätzung zur Austrian Airlines Premium Economy Class teilen. Anna hat sicherlich kein Business Class Produkt erwartet, allerdings abgesehen vom breiteren Sitz und einer guten ersten Mahlzeit auch nicht sehr viel “Premium” Economy Erlebnis für einen “Premium” Preis erfahren dürfen. Da ich vergangene Woche ebenfalls das Vergnügen hatte mit OS in PY zu fliegen und im selben Zeitraum einige, weitere mir nahestehende Personen aufgrund des letztjährigen Black Friday Deals (VIE-LAX-VIE: 630€) das Produkt probiert haben, möchte ich die gesammelten Erfahrungen in einem kurzen, ergänzenden Review gerne teilen.

    Sitz: Branchenstandard, komfortabel und ein signifikantes Upgrade zur 3-4-3 Bestuhlung in der Economy Class (leider inzwischen Industriestandard). Allerdings ließ die Sauberkeit zu wünschen übrig: Getragenen Socken vom vorherigen Flug in der Sitztasche oder viele Krümel auf dem Boden. Das geht nicht, egal ob in Business, Premium Economy oder Economy. Wenn die Reinigungsteams ihren Job in Wien und LA nicht machen, dann muss die Crew nachhelfen und zusätzlich dieses Problem melden.

    Fluggerät: Auch wenn es vielleicht etwas off-topic ist, aber abgesehen davon, dass die LH ihrer Tochter bis zum jetzigen Zeitpunkt keine moderneren Flugzeuge zur Verfügung gestellt hat, hätte man hier mehr machen können. Wenn ich einem Flugzeug vor circa einem Jahr eine vollständig neue Innenausstattung verpassen (Premium Economy rein, 3-4-3 Economy), dann sollte ich auch in Waschräume und Galley (gilt genauso für die Business) investieren.

    Catering: Hier spielt OS dank Do&Co in Bezug auf Angebot und Qualität ganz vorne mit. Man ist definitiv auf einer Ebene mit dem Book the Cook Angebot bei SQ. Allerdings fehlt mir das Verständnis, warum gerade einmal vier Pastagerichte für 24 Passagiere geladen werden? Zumal diese Gerichte immer direkt in der ersten Reihe vergeben waren (Feedback Crew-Catering?). Außerdem ließ der Arbeitsablauf der FAs bei den vier verschiedenen Flügen zu wünschen übrig, womit wir beim größten Kritikpunkt sind: Service.

    Service: Ich erwarte kein Niveau wie bei SQ oder BR, weil diese Airlines in einer anderen Liga spielen und setze meine Maßstäbe entsprechend. Aber OS hat auf allen Flügen in voller Linie versagt. Das hat dann leider auch nichts mehr mit “schlechte Crew, schlechter Tag” zu tun, sondern hier stimmt das Training und die Einstellung nicht. Der Crew fehlte auf allen Flügen die Motivation und Arbeitsmoral. Teilweise wurden nur einmal, zum Snack, Getränke verteilt und während der eigentlichen Mahlzeit gab es nichts bzw. schließlich auf Nachfrage. Die Crew hat sich nach dem Service immer in die hintere Galley zurückgezogen und dort entspannt. Dazu hat man es sich einfach gemacht und in die mittlere Galley ein paar Getränkepackungen gestellt: Self-Service wie bei einem Kindergeburtstag sozusagen. Das hat mit Service allerdings nichts zu tun, zumal keine neuen Flaschen bereitgestellt wurden. Bevor es hier an Kritik hagelt: Üblicherweise gehe ich, selbst bei J Flügen, während der Flugphase in die Galley, um mir Getränke zu holen. Aber bei LH (zur Vergleichbarkeit) steht auch in der Economy immer ein volles Tablett mit Getränken bereit und die Flugbegleiter ergänzen das Angebot mit Softdrinks oder anderen Wünschen gerne. Proaktiv werden häufig sogar kleine Snacks angeboten. Bei Austrian stand auch in der hinteren Galley nichts und man wurde förmlich ignoriert. In neun Stunden kam die Crew zudem einmal auf die Idee mit einem Getränketablett durch die Gänge zu gehen. Das funktioniert nicht – es gibt auch Passagiere, die in der Viererreihe eingequetscht sind! Die Krönung fand dann aber vor dem Frühstück statt: Personen wurden für das heiße Tuch wachgerüttelt – ich übertreibe nicht, das war übel. Als das Essen dann serviert wurde, hat man die Passagiere allerdings ignoriert. Feingefühl und Verständnis – nicht vorhanden. Anspruch und Wirklichkeit liegen hier weit auseinander und Austrian Airlines hat hier enormen Aufholbedarf!

    Entertainment: Für mich absolut ausreichend, aber das Angebot war nicht so breit wie bei anderen Airlines. Amenity Kit fand ich gut, vor allem, da man es im Alltag gut verwenden kann. Die Decke war in Ordnung, das Kissen könnte man in der Premium Economy durchaus etwas größer gestalten.

    Fazit: Für den Preis, der von mir und meinem Umfeld, für diese Flüge gezahlt wurde, war das Angebot in Ordnung. Der konstant schlechte Service hat allerdings einen negativen Eindruck hinterlassen und absolut kein “Premium”, noch nicht mal Lufthansa Group Economy, sondern eher United Economy vermittelt. Bei einem ähnlich guten Angebot würde ich Austrian sicherlich nochmal eine weitere Chance geben, einen Vollpreis werde ich für das angebotene Produkt allerdings nicht zahlen.

  • Da ich dieses Produkt schon oft geflogen bin, kann ich diese Review nicht nachvollziehen. Zugegeben die Erfahrung klingt nicht wirklich gut. Wohl mal eine schlechte Crew erwischt, obwohl so schlecht der Service nicht gewesen sein kann – immerhin wurde sich bemüht eine Eierspeise aus der eco zu besorgen. Meine bisherigen Erfahrungen sind ganz anders. Daher kann ich das Produkt nur ausdrücklich empfehlen – Gerade auch im Vergleich zu LH.
    Catering war bisher immer einsame Spitze, kein Vergleich zu Z.B. der Air China business.

    Wie andere bereits geschrieben haben, sollte man auch überlegen was man in Premium ECONOMY erwartet. Dort hat gerade Austrian mit das beste Produkt überhaupt.
    Und in allen Flügen bisher war der Service absolut spitze und eine klare Empfehlung.
    Das Fazit hätte deshalb etwas differenzierter ausfallen müssen.

  • Gelesen und ich weiss nicht, was bei Reisetopia in der Premium Economy (Betonung liegt auf dem zweiten Wort!) allgemein erwartet wird: Slipper.
    Schön, die gibt es nicht mal bei allen Flügen in der Business. Gerade erst erlebt: AMS – JFK mit KLM: nix mit Schlappen. Dagegen zurück JFK-CDG mit Air France: Schlappen und die auch noch im Schuhbeutel für die eigenen Schuhe.
    Schmales Amenity-Kit: viel mehr gibt es weiter vorn auch nicht. Ok, noch eine Tube Creme und manchmal noch eine für die Lippen extra. Das ganze in einer Tasche. Gab es die etwa bei der Preminum Economy nicht?
    Kopfhörer: naja, meine bei KLM und Air France sahen auch nicht anders aus, als die hier. Klar, gibt es bessere, aber auch schlechtere.

  • Hallo Anna,
    Ich habe gerade erst einen Austrian Flug auf der Strecke Shanghai nach Wien hinter mir, und es gab nahezu das gleiche Essen wie bei Dir – in der Economy.
    Besseres Besteck wertet für mich ein Essen kaum auf. Die Amenity kits hauen mich auch nicht vom Hocker.
    Ich war auch nicht so vom Hocker gerissen vom Service. In Reihe 36 gab es beim Mittagessen keine Auswahl. Das bestellte Kinderessen war ein wenig salzig – finden Kinder zwar toll, aber wirklich gesund war das sicher nicht. Gleich nach dem Boarding, als ein wenig Spielzeug ausgeteilt wurde, hieß es gleich, soviel Auswahl haben wir leider für die ganz kleinen nicht (2,5 Jahre).
    Die Crew war nicht unfreundlich, aber auf Kritik wurde doch ein wenig patzig reagiert. Da ist meine Erwartung jetzt doch ein wenig anders, weil z. B. bei Hainan nach Kritik der Purser gerufen wurde, ich ein Feedback Formular bekommen habe, der Purser sich erklärt und bei mir entschuldigt hat. Ich habe ja schon gar nicht so viel erwartet von Austrian als Airline die sogar Carsten Spohr ein wenig stiefmütterlich behandelt (keine neuen Flugzeuge solange nicht profitabel), somit war im Vergleich zu den Erwartungen nicht so arg enttäuscht. Ich danke für Dein Review, da weiß ich jetzt, dass der Aufpreis zu Premium Economy auch “nur” einen breiteren Sitz liefern – zumindest in den Punkten, bei denen es für mich zählt. Ich find es fast schon ein wenig traurig, dass nach dem Bericht gepaart mit meiner eigenen OS Erfahrung ich wohl abgesehen vom Transfererlebnis (wobei das gar nicht in den Händen von der Airline liegt) z. B. Air China oder Aeroflot vorziehen würde.

    Irgendwie verliert für mich über die Jahre die Lufthansa-Gruppe immer mehr den Charme, andere Airlines holen da auf – vor allem asiatische auf den so wichtigen Europa-Asien-Routen.

  • Liebe Anna, zu 100% nachvollziehbar ist dieser Bericht nicht.

    Es ist eine Premium ECONOMY Class, keine Business Class. Erwartest du dir Highend Kopfhöher, die mit deinen Bose vergleichbar sind? Es ist eine aufgewertete Economy Class…mehr nicht.

    Wieso war das Do&Co Frühstück grauenvoll? Nur weil das Brötchen nirgends Platz hatte? Du hättest es zB auf die Serviette legen können – Passagiere in der Eco können das auch.

    Es ist immer ärgerlich, wenn es eine Essensoption nicht mehr gibt, aber man hat dir wenigstens eine Alternative angeboten.

    Großer Nachteil des Bulkhead Sitzes, weil man den Film nicht zu Ende schauen kann – ach aje, du hättest ihn 30min früher starten können…

    • Hier habe ich das Gefühl, als wenn der Bericht absichtlich negativ ausgelegt wird .

      Wenn ich einen Aufschlag von x% auf die Eco zahle, dann erwarte ich auch, dass das Flugerlebnis um diese Prozent besser ist. Wenn Austrian damit punkten will, ein besseres Catering als in der normalen Eco zu haben, dann ist eine normale Eco-Eierspeise suboptimal.

      Wenn ich richtig verstehe, war das Problem aber gar nicht das Essen selbst , sondern der Service insgesamt, von dem wir jetzt “nur” zu den Mahlzeiten und nicht auch zwischendurch lesen .
      Hätte man aber auch beim Frühstück anders lösen können, z.B. Eco-Frühstück und ein Kaffeegetränk zur Auswahl aus der BIZ. Hätte wohl keinem weh getan.

      Sowohl Thema Kopfhörer als auch Sitz wegen dem Film fand ich nicht so weinerlich dargestellt, dass man drüber herfallen müsste, aber das ist Geschmackssache.

      Ich denke insgesamt ist ein Hauptproblem, wie es Micha eben erst geschrieben hat : Was wird eigentlich von einer Premium Eco in Abgrenzung zur Eco und BIZ eigentlich erwartet und was nicht ? Vielleicht macht reisetopia dazu mal ein eigenes Thema.

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