Mithilfe von Abonnements diverser Zeitschriften und Zeitungen lassen sich einfach, schnell und verhältnismäßig günstig unzählige Meilen sammeln. Eine Möglichkeit, die ich selbst regelmäßig nutze.

Dass sich weniger in der Luft, sondern vor allem „am Boden“ die meisten Prämienmeilen sammeln lassen, dürfte schon lange kein Geheimnis mehr sein. Auch, dass besonders Abonnements diverser Zeitschriften und Zeitungen zu einem prall gefüllten Meilenkonto führen können. Genau diese Möglichkeit nutze auch ich immer wieder, um die benötigte Anzahl für angepeilte Prämienflüge schnell, einfach und zu einem guten Preis zu erreichen. Manchmal aber auch nur, um das eigene Meilenkonto lediglich kräftig zu pushen. Hier berichte ich Euch über meine Erfahrungen mit den sogenannten „Meilenabos“.

Mit Abos zum prall gefüllten Meilenkonto

Dass man Prämienmeilen am besten „am Boden“ sammelt, dürfte auch den Anfängern unter den Meilensammlern schnell klar werden. Dennoch gibt es auch hier zahlreiche Wege, um dem Ziel des eigenen Prämienfluges – am besten natürlich in der Business oder First Class – ein ordentliches Stück näher zu kommen. Und eines der besten Mittel und Wege sind dabei Abonnements von Zeitschriften und Zeitungen. Denn nicht selten lässt sich bereits mit nur einem solchen Abo viele tausende Meilen sammeln und das zumeist zu sehr attraktiven Preisen. Genauer gesagt befindet sich der Preis, den man für eine Meilen zahlt, in einer lohnenswerten Spanne. Wie wir auch nicht müde werden zu erwähnen, sollte eine Prämienmeile im Idealfall nicht mehr als 1,5 Cent kosten. Und genau diese Ratio bieten zahlreiche Abos, wenn nicht sogar noch deutlich bessere.

Meilen Sammeln Mit Zeitungsabo

Und tatsächlich habe ich mein Meilenkonto – in diesem Fall von Miles & More – in erste Linie mit Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements immer wieder soweit füllen können, um meine gewünschten Prämienflug-Ziele zu erreichen. Wenn ein Angebot eines Abos jedoch schlicht besonders attraktiv ist – sei es durch den Gegenwert und/oder einer für mich interessanten Zeitung oder Zeitschrift – habe ich auch schon das ein oder andere Abonnement „einfach so“ abgeschlossen, um mein Meilenkonto nebenher kräftig aufzufüllen.

Lufthansa 747 First Class Cropped

Natürlich sollte man dabei auch immer abwägen, ob man bereit ist Summe X für Abo Y zu zahlen und es sich womöglich um eine Zeitschrift, beziehungsweise Zeitung handelt, die einen kaum oder überhaupt nicht interessiert. Schließlich bestellt man sich in diesem Fall im Prinzip nur das Altpapier nach Hause und ja, das habe ich auch schon ein paar Mal gemacht – eben Mittel zum Zweck. Und natürlich lässt sich über Sinn und Unsinn auch in diesem Fall hervorragend diskutieren.

Das Altpapier vermeiden

Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch wieder Abos – in diesem Fall war es eines der Frankfurter Allgemeine Zeitung – an dem nicht nur ich, sondern auch beispielsweise meine Freundin interessiert war. Hinzu kam, dass das Abo komplett digital war, beziehungsweise ist. Ein solches Digitalabo ist denn auch die perfekte Möglichkeit, um ohne großes schlechtes Gewissen, viele Meilen zu generieren. Denn auch wenn man dem Produkt nichts abgewinnen kann, bleibt einem – und natürlich der Umwelt – das Altpapier erspart. Leider gibt es jedoch eher selten sich wirklich lohnende digitale Abonnements, sodass diese eher die Ausnahme bilden. Hoffentlich kommt hier in Zukunft noch mehr.

Meilen Mit Zeitungsabo

Zudem gibt es da jedoch auch beispielsweise die immer wiederkehrenden und mit zumeist zahlreichen Angeboten vertretenen Meilen-Abos der Zeitung Die Welt. Auch diese Zeitung hatten wir in der Variante mit der Tageszeitung, der Welt am Sonntag und den Premium-/Plus-Zugängen für welt.de. Da wir jedoch schnell merkten, dass wir kaum zum Zeitungslesen kommen, sammelten sich diese doch recht schnell auf einem Haufen, der regelmäßig im Altpapiercontainer landete.

Lufthansa Senator Lounge Frankfurt C Zeitungen

Aber auch hier gibt es bei der Welt – und so oder so ähnlich auch bei vielen anderen Zeitungen und Zeitschriften – eine Möglichkeit, genau dieses Problem zu umgehen: Der Urlaubsservice. Genauer gesagt nutzten wir bei der Welt die Möglichkeit, die Zeitung zu spenden und zwar für den gesamten restlichen Zeitraum, wie wir diese bezogen. Bei vielen anderen Publikationen gibt es die Möglichkeit den Urlaubsservice einzurichten, beziehungsweise das jeweilige Produkt für einen bestimmten Zeitraum abzubestellen. Aber die Möglichkeit die Zeitung zu spenden – diese geht dabei etwa an Altersruhesitze oder andere soziale Einrichtungen –, empfanden wir doch als die beste Option.

Das gilt es zu beachten

Mit Abonnements diverser Zeitschriften und Zeitungen habe ich in den letzten Jahren hunderttausende Meilen sammeln können. Schließlich geht es mit diesen als „Meilenabos“ bezeichneten Abonnements in der Regel am schnellsten und auch am günstigsten, wenn es um das Füllen des eigenen Meilen-Kontos geht. So einfach es jedoch auch ist, sollte man dennoch ein paar Dinge beachten. Zum einen sollte man genau überlegen, ob das angepeilte Abonnement tatsächlich von Interesse ist, oder man es nur der Meilen wegen abschließen möchte und mit dem Altpapier „leben“ kann. Dabei gibt es, wie oben bereits berichtet, hin und wieder aber auch die Möglichkeit eines digitalen Abos, oder die Option dieses zu spenden, beziehungsweise zu pausieren.

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Auch sollte man selbstredend darauf achten, dass jeweilige Abo rechtzeitig wieder zu kündigen, bevor es sich verlängert. Es sei denn natürlich, man möchte es weiterhin beziehen, nur dann erhält man bekanntermaßen keine weiteren Meilen dafür, wodurch sich der gesamte Deal entsprechend verschlechtert. Allerdings kann ich auch hier von einer Ausnahme berichten: Als wir das Abonnement der Welt kündigten, bot uns der Service eine Verlängerung dessen an, inklusive eines weiteren Batzens an Prämienmeilen. Wenngleich es sich auch hierbei wieder im Grunde um einen guten Deal gehandelt hätte, war es uns das schlicht nicht noch einmal wert – jedenfalls in diesem Fall.

Fazit zu meinen Erfahrungen zum Meilensammeln mit Abos

Meilen sammelt man nicht beim Fliegen – so in etwa könnte man es beschreiben, wenn es um das Sammeln von Prämienmeilen geht. Natürlich sammelt man auch beim Fliegen immer noch Prämienmeilen und diese können durchaus auch mal höher ausfallen. Aber gerade mit Blick auf Miles & More, lohnt sich das Sammeln von Meilen in erster Linie „am Boden“. Und dabei spielen die sogenannten Meilen-Abos – also Abonnements, für die man Meilen als Prämie erhält – einen der wichtigsten Faktoren, zumindest bei mir.

Schließlich gibt es besonders hierbei häufig Angebote, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis nicht selten äußerst attraktiv ist. Und wenn man dann auch noch wirkliches Interesse an der Zeitschrift oder Zeitung hat, gibt es zahlreiche gute Deals. Aber auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, gibt es zumeist Optionen und Möglichkeiten, damit die Publikation nicht einfach direkt im Altpapier landet.

Autor

Max saß irgendwann häufiger in einem Flugzeug als in einer Straßenbahn, und kam so nicht umhin sich immer mehr mit den Themen rund um das Sammeln von Meilen, sowie den besten Flug- und Reisedeals zu beschäftigen. Auf reisetopia teilt er mit euch die neusten Deals und wichtigsten Tipps!

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  • Hi Max,

    interessanter Artikel! Da Du schreibst dass Du hundertauende Miles & More Meilen durch Zeitungskäufe generiert hast:

    Kannst Du sagen, welche Flüge Du konkret hier eingelöst hast? Meilenschnäppchen? Business Class oder First Class? Wie oft hast Du Prämienflüge mit Miles and More eingelöst? Wie teuer waren die Flüge dann im Schnitt (Kosten für Abo + Steuern & Gebühren des Prämienflugs)?

    Besten Dank und viele Grüße
    Manuel

    • Hallo Manuel,

      dabei waren vor allem Prämienflüge die ich für eine Südafrika-Reise – die bekanntermaßen natürlich ausfallen musste – letztes Jahr gebucht habe. Darunter Lufthansa First Class von Frankfurt nach Johannesburg, mit Anschlussflug in der Business Class von South African Airways nach Kapstadt.
      Der Rückflug hätte mit Swiss in der Business Class ab Johannesburg über Zürich nach Frankfurt stattgefunden.
      Meilenschnäppchen habe ich bisher nicht gebucht, sondern eher einzelne Flüge (bspw. Oneway von Panama-Stadt nach Frankfurt in der Business Class von Lufthansa).
      Für nächstes Jahr wollen wir entweder Südafrika nachholen mit den gleichen/ähnlichen Flügen, oder – Stand jetzt – steht noch Japan, Thailand und erneut Neuseeland auf dem Zettel. Viele Möglichkeiten also…
      Die Gebühren habe ich nicht auswendig im Kopf, aber gerade ab Deutschland, Oneway und z.B. First Class ist schon happig, da meine ich sind es gut um die 350€ für den einen Flug gewesen.
      Bei den Abos habe ich grob im Schnitt nie mehr als 1,3 Cent pro Meile gezahlt.

      Viele Grüße

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