Im März 1891 begann der Bau der längsten Eisenbahnstrecke der Welt. Über 9.000 Kilometer von Moskau nach Peking in 144 Stunden zurückzulegen – das schafft nur die Transsibirische Eisenbahn. Mit dieser Meisterleistung ging die Bahn als Meilenstein in die Geschichte ein und begeistert auch heute noch zahlreiche Menschen weltweit. Wir verraten Euch, was die Transsibirische Eisenbahn heute noch zu bieten hat!

Seit dem Baubeginn sind nun exakt 130 Jahre vergangen, doch die Transsib bleibt zeitlos und transportiert seit Inbetriebnahme im Jahr 1916 weiterhin Passagiere auf den verschiedensten Streckenabschnitten. Insbesondere für Historiker und Abenteurer bietet eine Zugreise mit der Transsib eine tolle Möglichkeit, in die Geschichte des Ostens einzutauchen. Doch was genau hat es mit dem bekannten Dampfer eigentlich auf sich, wie kommt man heutzutage an ein Transsib-Ticket heran und wie gestalten sich dabei die Ticket-Preise? Wir zeigen Euch in diesem Guide, welche Aspekte Ihr berücksichtigen müsst und geben Euch Tipps, damit Eure nächste Zugreise mit der Transsibirische Eisenbahn zu einem ganz besonderen Erlebnis wird.

Die Geschichte der Transsibirischen Eisenbahn

Doch erst einmal springen wir weit zurück und beginnen ganz von vorn. Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, in der Russland die sibirischen Reichtümer noch per Kutsche und Lastkahn ausbeutete. Da es eine menschliche Reaktion ist, Probleme anzugehen und Lösungen zu finden, versuchten sich auch die Russen damals etwas zu entlasten. Statt die Güter mühevoll und zeitaufwendig bei allen Wetterlagen, teils aus dem eisigen sibirischen Winter, in den westlichen Teil Russlands zu transportieren, sollte eine riesengroße Eisenbahnstrecke zwischen den Gebieten her. Die Überlegungen wurden weiter gesponnen und es erschien sinnvoll, das Streckennetz auch nach China auszubauen, um sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, indem man gleichzeitig die Wirtschaft und den Handel ankurbelt. So wurde aus dem großen Projekt ein noch Größeres geschaffen und das massivste Eisenbahnprojekt der damaligen Zeit war geboren!

Transsib-Route Bahnreisen Früher

Der russische Zar Alexander III. verkündete im März 1891 den Baubeginn der Transsibirischen Eisenbahn. Erst 25 Jahre später konnte die knapp 10.000 Kilometer lange Bahnlinie von Moskau durch den Ural, vorbei am Baikalsee zum Pazifikhafen Wladiwostok dann in 1916 mit der Hilfe von 100.000 Arbeitern weitestgehend fertiggestellt werden. Die Abzweigungen nach China erfolgten erst später. Über die finalen Baukosten lässt sich zwar streiten, dennoch kann man sicher sagen, dass sie das ursprüngliche Budget von 325 Millionen Rubel überschritten hatten. Heutzutage geht man von einem Kilometerpreis von rund 72.000 Rubel, umgerechnet rund 780 Euro aus.

Alte Koffer in der Transsibirischen Eisenbahn

Genau genommen gibt es sogar zwei Bahnstrecken, die die Länge des Streckennetzes der Transsib übertreffen. Dazu zählen die Verbindungen Moskau – Pjöngjang und Kiew – Wladiwostok. Auf langen Streckenabschnitten nutzen die Züge allerdings die Route der Transsib, weshalb die beiden Verbindungen nicht wirklich gezählt werden.

Transsib Bucket List

So ist eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn bis heute noch ein weitverbreiteter Lebenstraum. Auch auf meiner persönlichen Bucket-List steht eine Fahrt mit der Transsib von Moskau nach Peking ganz weit oben. Doch jetzt sollten wir erst einmal klären, welche Fahrten denn eigentlich heutzutage noch infrage kommen?

Das Streckennetz der Transsibirischen Eisenbahn

Heutzutage gibt es die Möglichkeit, ganz gewöhnlich mit den russischen Regelzügen zu verreisen oder aber die Fahrt etwas extravaganter mit den Sonderzügen Zarengold oder dem Luxuszug Imperial Russia zu genießen. Der Regelbetrieb der Transsibirischen Eisenbahn wird von der staatlichen Russischen Eisenbahngesellschaft, kurz RŽD, durchgeführt.

Transsibirische Eisenbahn Zwischenstopp Baikalsee
Der Baikalsee in Sibirien, der tiefste Süßwassersee der Erde

Es ist zu beachten, dass die Regelzüge den berühmten Baikalsee, eine der Hauptattraktionen auf der Fahrt, nur kurz am südlichen See-Ende passieren, während die Sonderzüge den faszinierenden Streckenabschnitt gänzlich befahren.

Transsib Zielort Wladiwostok
Wladiwostok, Russlands wichtigste Hafenstadt am Pazifik

Die eigentliche Route verläuft nach Wladiwostok, allerdings ist bei Touristen das Ziel Peking äußerst beliebt. Dafür müssen die Passagere in Ulan Ude eine Abzweigung über die Hauptstadt der Mongolei, Ulan Bator, nach Peking nehmen. Diese Strecke heißt Transmongolische Eisenbahn und ist zwar vom Namen her eher unbekannt, dafür aber umso beliebter bei Reisenden. Das Besondere daran ist, dass die Route von Russland aus am Rande des Baikalsees durch die Mongolei hindurch in die chinesische Hauptstadt Peking fährt. Die Gleise in den Ländern sind verschieden groß, weshalb die Züge an der mongolisch-chinesischen Grenze von der russischen Breitspur auf die in China vorhandene europäische Normalspur umgerüstet werden müssen. Das geschieht, indem jedes einzelne Rad am gesamten Zug gewechselt wird – ein Prozess, der gerne mal vier bis sechs Stunden dauern kann!

Transsib Startort Moskau
Roter Platz in Moskau

Während Anfangs nur die klassischen Fahrten auf den Teilstrecken der Transsib angeboten wurden, gibt es mittlerweile unzählige Varianten auf dem Markt. Zwei der Sonderzüge werden im Folgenden kurz erläutert.

Im Sonderzug Zarengold

Mit dem Zarengold lässt sich eine Reise auf der Route der Transsibirischen Eisenbahn um Einiges luxuriöser gestalten. Bedient wird die Route zwischen Moskau und Peking mit Halt am Baikalsee. In der Baikalregion werden knapp drei Tage verbracht – mit Hotelübernachtung, Picknick am See und einer Fahrt über die längst stillgelegte Baikalbahn. Passagiere können sich aber auch für eine Rundreise durch die Mongolei entscheiden. Wer genug Zeit mitbringt und sich für längere Zugreisen begeistern kann, dem stehen außerdem Routen nach Shanghai, Hongkong oder Wladiwostok zur Verfügung. Im Zug selbst erwartet Euch natürlich eine Wodkaprobe, egal welchen Weg Ihr einschlagt!

KategorieBuchungsklasse
Kategorie IStandard
Kategorie IIgehobener Standard Classic
Kategorie IIgehobener Standard Superior
Kategorie IIINostalgie-Komfort
Kategorie IVBolschoi
Kategorie VBolschoi Platinum

Die Wagons sind in fünf verschiedene Klassen unterteilt, die sich preislich voneinander abheben.

Transsib Zielort Shanghai
Shanghai, die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China

Im Durchschnitt sollte man für die Fahrten mit dem Zarengold mindestens zwei Wochen einplanen. Die Route ab Hongkong nach Moskau erstreckt sich über 27 Tage und ist damit das längste und teuerste Angebot – die Preise beginnen ab 10.000 Euro.

Luxuszug Imperial Russia

Mit dem Luxuszug Imperial Russia reisen geschichtsaffine Abenteurer wie zur Zarenzeit von Moskau durch Sibirien, am Baikalsee vorbei bis nach Peking. An bestimmten Terminen wird die Route auch umgekehrt, von Peking startend, angeboten.

Die Fahrt mit dem Luxuszug gestaltet sich im Vergleich zu den Regelzügen äußerst komfortabel. Zusätzlich sind auf der Reise Zwischenstopps mit organisierten Ausflügen wie beispielsweise zum Baikalsee inkludiert. In Moskau übernachten die Gäste vor Reisestart eine Nacht in einem luxuriösen 4-5 Sterne Hotel. In Peking angekommen sind zwei Übernachtungen in einem 5 Sterne Hotel vorgesehen. In der Mongolei wird auf einem Zwischenstopp in einer mongolischen Jurte genächtigt, einem traditionellen Zelt der Nomaden in Zentralasien – sehr exklusiv.

Transsib Übernachtung in einer Jurte
Traditionelle Jurte in der Mongolei

Im Imperial Russia ist eigentlich alles inklusive – von Handtüchern über eine ärztliche Versorgung an Bord bis hin zu mehrsprachigen Reiseleitern, die über die geschichtlichen Hintergründe der einzelnen Stationen berichten. Lediglich für Trinkgelder, Getränke an der Bar, Flüge und Einreisedokumente muss man selbst aufkommen.

  • VIP Abteil
  • Business Class
  • First Class Plus
  • First Class

Der Zug ist in vier Buchungsklassen unterteilt. Eine Reise mit dem Luxuszug unterscheidet sich demnach preislich je nach gebuchter Reiseklasse. Die Preise beginnen für die 15-tägige Reise ab 7.100 Euro und können für ein Zimmer im VIP Abteil auf bis zu 13.400 Euro pro Person ansteigen.

Aufbau und Abteile der Transsibirischen Eisenbahn

Fällt die Entscheidung allerdings doch auf den Regelzug, die wohl authentischste Art, die Transsibirische Eisenbahn zu erleben, gibt es auch hier Einiges zu beachten. Die Ticketpreise unterscheiden sich je nach Zugabteil massiv. Besonders Hartgesottene können schon sehr günstig für ein paar Hundert Euro von Moskau nach Peking fahren. Wir erklären Euch im Folgenden, wieso es vielleicht doch sinnvoll wäre, etwas mehr zu investieren und ein Ticket in der ersten Klasse zu buchen.

Verschiedene Buchungsklassen

In der Regel gibt es in der traditionellen Transsibirischen Eisenbahn nur drei Buchungsklassen – die erste, die zweite und die dritte Klasse. Generell findet man zweier und vierer Bettabteile vor. Im Zweibettabteil in der ersten Klasse sind beide Betten nebeneinander angeordnet, während sich im Vierbettenabteil in der zweiten und dritten Klasse jeweils zwei Betten quer zur Fahrtrichtung übereinander befinden. Im Zug Nummer vier und 24 gibt es eine Besonderheit, denn dort befinden sich spezielle Luxusabteile der ersten Klasse, in denen sich jeweils zwei Abteile ein Waschbecken teilen. Regulär befinden sich in der ersten Klasse zwei Waschräume und eine Toilette in jedem Wagen, die geteilt werden.

Transsib Bahnstation

Die zweite Klasse ähnelt zwar der Ersten, allerdings müssen Waschgelegenheiten und Toiletten mit mehreren Menschen geteilt werden. In der dritten Klasse gibt es überhaupt keine abschließbaren Kabinen mehr. Hier sind alle 54 Betten offen angeordnet. Ansonsten befindet sich am Ende jedes Wagens ein Samowar, wo jederzeit kostenfrei heißes Wasser geholt werden darf.

Russische Zugbegleiter in der Transsib

Je zwei Schaffner pro Waggon werden die gesamte Reise begleiten. Sie sind insbesondere für die Sicherheit und Sauberkeit im Zug zuständig. Sie erfreuen sich über Trinkgelder oder Schokolade und verteilen im Gegenzug heißen Tee, Kaffee und kleinere Süßigkeiten oder Geschirr als Andenken an die Reise. Generell sollte man es sich mit den Zugbegleitern nicht verscherzen – egal für welches Abteil man sich entscheidet.

Reisenden wird vermehrt dazu geraten, in Tickets für die erste oder zweite Klasse zu investieren, um höhere Reise- und Hygienestandards zu erhalten. Die dritte Klasse wird von der ärmeren Bevölkerung und ab und an von Backpackern bezogen. In keiner Klasse sind Bettwäsche oder Verpflegung enthalten. Bettwäsche wird beim Schaffner erworben und kostet umgerechnet rund zwei bis vier Euro. Für Verpflegung an Bord des Zuges sollte für eine Mahlzeit mit Getränk ungefähr acht bis zehn Euro einkalkuliert werden, weshalb sich eine Selbstversorgung rentiert.

Wieviel kostet eine Reise mit der Transsib?

Wie bereits erwähnt richtet sich der Preis für eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach den Wünschen der Fahrgäste. Es gibt Pauschalreisen inklusive Flüge oder ohne Flüge, dafür aber mit diversen Hotelübernachtungen auf den vielen Etappen. Außerdem gibt es Reisebüros und Anbieter, die sich auf Zugreisen mit der Transsib spezialisiert haben und dementsprechend die gesamte Fahrt und auch die nötigen Visa organisieren. Andernfalls kann man die Tickets in Moskau erwerben und sich um die restlichen Dokumente selbst kümmern.

Ticketschalter

In diesem Fall gestaltet sich die Bahnreise am kostengünstigsten, da man eigenhändig das Ticket erwirbt. Doch selbst hierbei unterscheiden sich die Preise. Im Zug mit der Nummer 70 von Moskau nach Peking zahlt man in der ersten Klasse rund 1.400 Euro. In der zweiten Klasse muss man mit ungefähr 800 Euro rechnen. Abenteuerlustige, die ihr 3. Klasse Nonstop Ticket selbst am Schalter kaufen, können schon für ein paar wenige Hundert Euro losfahren. Anzumerken ist allerdings, dass nicht jeder Zug über eine dritte Klasse verfügt.

Transsibirische Eisenbahn chinesischer Pass

Die internationalen Züge bestehen lediglich aus der ersten und zweiten Klasse. Hier ist es auch noch einmal wichtig zu betonen, dass die dritte Klasse zwar nach einer spannenden Low-Budget-Reise klingt, man sie jedoch wirklich nur den Hartgesottenen empfehlen kann.

Reisetipps für das (Über-) Leben im Zug

Mittlerweile sollte klar geworden sein, dass eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn etwas ganz Besonderes ist. Fernab von unseren europäischen Standards kann man während der tagelangen Bahnfahrt Land und Leute der verschiedensten Regionen kennenlernen. Bei Ausflügen auf den zahlreichen Etappen sollte man sich die Zeit nehmen und auch einmal mit der ansässigen Bevölkerung kommunizieren – so gut es eben geht. An den meisten Bahnhöfen warten Frauen am Gleis, die den Reisenden für wenig Geld Speisen verkaufen. Auch eine gute Beziehung zu den Schaffnern und Zugbegleitern ist von Vorteil.

Daneben gibt es nun abschließend noch weitere Tipps und Tricks für Eure Reise, die man immer im Hinterkopf behalten sollte. Es ist enorm wichtig, dass man die Abfahrtszeiten der Züge beachtet. Diese sind sehr komplex und verwirrend, gerade wenn man kein Russisch oder Chinesisch versteht. Grundlegend kann man aber davon ausgehen, dass die Verbindungen täglich fahren – mit Ausnahme der Route von Ulan Bator nach Peking, die nur donnerstags und sonntags jeweils um 07:15 Uhr abfährt.

Transsib-Zug in der Mongolei

Auch beim Toilettengang gibt es Einiges zu beachten. Etwa 20 Minuten vor der Einfahrt in einen Bahnhof und 20 Minuten nach der Abfahrt von einem Bahnhof werden die Toiletten geschlossen. Außerdem empfiehlt es sich nicht, vor dem Grenzübergang zwischen der Mongolei und China zu viel Tee zu trinken, denn während des gesamten Räderwechsel-Prozesses bleiben die Toiletten für rund vier bis sechs Stunden geschlossen.

Am Grenzübergang zwischen Russland und der Mongolei werden Reisende oftmals von mongolischen Zollbeamten aufgefordert, eine Reiseversicherung für die Mongolei zu erwerben. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Touristenabzocke, worauf man auf keinen Fall reinfallen sollte.

Auf der Gesamtstrecke der Transsib zwischen Moskau und Peking werden insgesamt sieben Zeitzonen durchfahren. Daher wird empfohlen, die Reiserichtung Ost-West zu nehmen, also von Peking nach Moskau zu fahren, sodass während der Reise eine Stunde hinzugewonnen wird.

Falls Euer Interesse mit diesem Guide geweckt werden konnte und Ihr Euch für weitere Luxuszugreisen wie den Orient Express von Belmond interessiert, könnt Ihr gerne eine Mail mit Eurer Buchungsanfrage an das reisetopia Team senden und von luxuriösen Vorteilen profitieren!

Fazit über die Transsibirische Eisenbahn

Eine Zugreise mit der Transsibirischen Eisenbahn ist nach wie vor ein sehr besonderes Reiseerlebnis, welches wohl Jeder einmal erlebt haben sollte. Dass das Bahnreisen durchaus luxuriös sein können, haben wir Euch bereits in einem anderen Guide über Luxusreisen zeigen können. In Hinblick auf die Geschichte der Transsibirischen Eisenbahn ist es schön zu sehen, dass die Zeitreise auch für Luxusliebhaber in den Sonderzügen beliebt ist. Gerne stellen wir Euch, sofern Interesse besteht, neben ausführlichen Guides zur Deutschen Bahn weitere Luxuszüge neben dem Orient-Express und der Transsib vor!

Häufig gestellte Fragen

Welche Dokumente benötige ich auf meiner Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn?   +

Während einer Transsib-Reise können drei Länder durchquert werden, sodass gültige Visa für Russland, die Mongolei und China sowie ein Weißrussland-Transitvisum verpflichtend sind. Die Visa müssen im Vorhinein beantragt werden, weshalb ein Passfoto, gültiger Reisepass und ein ausgefüllter Antrag von Nöten sind. Außerdem sollten Reisende eine Bescheinigung der Auslandskrankenversicherung mit sich führen, für den Fall der Fälle!

Kann ich mit Euro bezahlen?   +

Nein, in den seltensten Fällen kann mit Euro bezahlt werden. Es ist zu beachten, dass im Vorhinein Geld gewechselt werden muss. Während der Fahrt benötigt man daher die russische Währung Rubel sowie den US-Dollar für China und Weißrussland. Außerdem ist Bargeld ziemlich wichtig für den Erwerb von Essen oder Tee im Zug, Speisen außerhalb des Zuges oder jegliche Trinkgelder.

Welche zuzüglichen Kosten erwarten mich auf meiner Transsib-Reise?   +

Die Auslands-Visa müssen im Vorhinein gezahlt werden, um die Reise durch die vielen Regionen antreten zu können. Für Russland und Weißrussland belaufen sich die Kosten auf rund 80 Euro. China ist mit einem Visum für 145 Euro etwas teurer. Natürlich unterscheiden sich auch die Preise in den jeweiligen Sitzklassen. Ausflüge, Unterkunft und Verpflegung fallen selbstverständlich auch noch an.

Autor

Emily reist schon seit sie denken kann und ist fasziniert von der Luftfahrt. Den Traum, Flugbegleiterin zu werden, hat sie erst einmal hinten angestellt und studiert derzeit Internationales Tourismusmanagement an der Nordseeküste. Sie freut sich darauf, Euch auf ihrem Weg mitzunehmen!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Danke für diesen recht ausführlichen Bericht, den ich mit Genuss gelesen habe. Obwohl ich’s nicht so sehr mit dem Bahnfahren habe, aber die TransSib ist schon etwas Besonderes unter den Fernzügen, so wie die Moskauer Metro in der Nahverkehrsliga. Hoffentlich dürfen wir sowas bald wieder!

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