Das Sofitel Auckland ist eines der luxuriösesten Hotels in Neuseelands Hauptstadt. Bislang fehlt es noch an Konkurrenz, doch das wird sich in den nächsten, unter anderem durch ein Park Hyatt, ändern.

Doch auch jetzt ist das Sofitel durchaus bereits eine Empfehlung wert. In Zukunft soll es zudem auch noch ein SO Sofitel in Auckland geben, sodass das Angebot von Accorhotels noch attraktiver wird.

Alle weiteren Teile meines Tripreports zu Australien & Neuseeland sowie alle Erklärungen zur Route der Buchung findet Ihr in diesem Post!

Nach unserem Flug in der LATAM Economy Class in der Boeing 787 kamen wir erst abends in Auckland an. Das Sofitel war entsprechend eine gute Option, da es sehr angenehm am Hafen, nicht weit von der belebten Promenade entfernt, liegt. Die Gegend um das Sofitel selbst ist dagegen eher geschäftlich geprägt und war während unseres Aufenthalts sehr ruhig.

Sofitel Auckland Lobby

Vom Sofitel Auckland erreicht man dennoch alle wichtigen Orte Aucklands zu Fuß in fünf bis fünfzehn Minuten. Schon die Ankunft im Hotel hat mich überzeugt. Ein freundlicher Mitarbeiter an der Tür, ein toller Check-in und eine schöne Lobby. Besser geht es kaum.

Sofitel Auckland – das Zimmer

Als Le Club Gold Kunde erhielt ich im Sofitel Auckland ein Upgrade auf einen Luxury Room mit Atrium-Blick. Es handelt sich dabei allerdings nicht um ein echtes Atrium, sondern einen halboffenen Teil des Hafens, der sozusagen in die Mitte des Hotels fließt. Entsprechend ist der Ausblick durchaus nett, wenngleich die Bauweise des Hotels dafür sorgt, dass man in andere Zimmer hineinsehen kann. Das Zimmer selbst konnte dagegen in jeder Hinsicht überzeugen und mutete vom Schnitt schon eher wie eine Junior Suite an. Direkt im Eingangsbereich gibt es eine Mini-Küche mit Nespresso-Maschine, darauf folgt das lang nach links gezogene Zimmer.

Sofitel Auckland Luxury Room

Sofitel Auckland Luxury Room

Sofitel Auckland Luxury Room

Sofitel Auckland Luxury Room

Sofitel Auckland Luxury Room

Sofitel Auckland Luxury Room

In der Nähe des Eingangs befindet sich eine Couch mit kleinem Tisch (hier erwartete uns auch ein kleines und leckeres Willkommensgeschenk) sowie ein ordentlicher Schreibtisch mit einem komfortablen Stuhl. Auf der anderen Seite des Zimmers befindet sich das äußerst komfortable Bett mit zwei Nachtischen und einer bequemen Ablage- und Sitzgelegenheit zu Füßen des Bettes. Einzig der Fernseher ist ein wenig seltsam platziert. Enorm gut gefallen hat mir dagegen die ganze Atmosphäre und das Design des Zimmers, das für eine sehr hohe Gemütlichkeit gesorgt. Toll ist im Sofitel Auckland auch das schicke Badezimmer mit großer Badewanne, einem Waschtisch, einer abgetrennten Toilette sowie einer großen Regendusche.

Sofitel Auckland – das Frühstück

Da wird abends in einem Restaurant am Hafen gegessen hatten, blieb leider keine Gelegenheit, das Restaurant oder den Room Service des Hotels zu testen. Umso mehr habe ich mich entsprechend auf das Frühstück gefreut. Dieses wird im Restaurant mit sehr schönem Blick auf das Wasser serviert. Auch wenn das Restaurant recht klein ist, versprüht es eine hohe Gemütlichkeit. Auch der Service hat mich hier sofort begeistert.

Sofitel Auckland Frühstück

Sofitel Auckland Frühstück

Sofitel Auckland Frühstück

Sofitel Auckland Frühstück

Ausgezeichnet ist auch das vielfältige und sehr schöne präsentierte Buffet mit einer tollen Auswahl an Schinken, Wurst, Lachs, Käse, Müsli, Brötchen, süßen Stücken, Obst und vielem mehr. Auch frisch gepresste Säfte stehen bereits. Dazu können Gäste im Sofitel Auckland beim Frühstück noch eine warme Speise nach Wahl bestellen. Dabei zeigt man sich auch äußerst kreativ und bietet nicht nur die üblichen verschieden zubereiteten Eierspeisen an. Da auch die Qualität aller Speisen und Getränke stimmt, kann man nur zusammenfassen: Ausgezeichnet.

Sofitel Auckland – die Erholung

Gewählt habe ich das Sofitel Auckland auch deshalb, weil das Hotel einen schönen Erholungsbereich bietet. Es gibt zum einen ein Spa, in dem Massagen und andere Behandlungen gebucht werden. Zum anderen gibt es einen kostenfreien Bereich mit Pool, Jacuzzi und Fitness-Bereich. Letzterer ist leider hinter dem Pool und hat entsprechend keinen besonders eindrucksvollen Ausblick. Die Ausstattung ist allerdings ganz ordentlich und besteht aus zahlreichen Cardio- und auch einigen Kraftmaschinen. Dazu gibt es eine gute Auswahl an freien Gewichten.

Sofitel Auckland Gym

Sofitel Auckland Gym

Sofitel Auckland Pool

Ebenfalls schön ist der (warme) Pool im selben Bereich. Dieser ist ziemlich lang und damit ideal für Bahnen. Durch die geringe Breite fühlt sich der Pool aber sicher schnell unangenehm voll an. Etwas abgetrennt rechts hinter dem Pool ist auch noch ein Jacuzzi, der ordentlich groß ist und zum Verweilen einlädt. Dazu gibt es noch ein paar Liegestühle, an einem Ruheraum fehlt es aber leider. Was man auf den Fotos zudem nicht sieht: Es bilden sich im gesamten Bereich seltsame Flecken. Ob es sich dabei um Schimmel handelt, kann ich nicht sagen. Ein Problem ist es aber dennoch.

Sofitel Auckland – Fazit

Das Sofitel Auckland ist eine sehr gute Wahl für einen Aufenthalt in der neuseeländischen Hauptstadt. In den nächsten Jahren eröffnen einige weitere Luxushotels, darunter ein Park Hyatt und ein Sofitel So. Das Sofitel Auckland ist allerdings gut gerüstet, denn die Zimmer sind sehr schick und der Service ist auf einem äußerst hohen Niveau. Dazu kommen ein sehr gutes Frühstück, eine gute Lage und ein netter Erholungsbereich. Insgesamt eine klare Empfehlung, wenn Ihr nach einem luxuriösen Hotel in Auckland sucht!

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Autor

Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag und verbringt noch mehr Nächte in Hotels. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

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  • Als ich 1991 zum ersten Mal in Neuseeland war, war die Waterfront noch nicht erschlossen. Es gab eigentlich nur ein „ordentliches“ Hotel in der Stadt, etwas abseits vom Zentrum ein Sheraton. Ich habe mich dort allerdings sehr wohl gefühlt.

    2001, bei meinem nächsten Besuch war die Situation nicht wirklich besser.

    Schön, dass es sich jetzt langsam zu bessern scheint. Ich war bei meinen beiden Besuchen schon überrascht darüber, wie wenig Auckland hoteltechnisch erschlossen war.

    Da werde ich dann bei meinem nächsten Besuch sicherlich etwas mehr Auswahl haben….

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