Omikron sorgte bei deutschen Reisenden wieder für Unsicherheit. Aktuelle Erkenntnisse und Debatten über mögliche Lockerungen sorgen aber bei Airlines, Reiseveranstaltern und auch beim Personal für Optimismus.

Der Ausbruch der neuen Virusmutation Omikron bereitet den deutschen Reisenden wieder neue Sorgen und dämpft die Buchungsnachfrage, was Reiseveranstalter und Airlines noch Ende des vergangenen Jahres zu spüren bekamen. Mittlerweile deutet der Trend jedoch wieder in die positive Richtung. Bereits in der Vergangenheit lernten Airlines noch flexibler auf die entsprechende Lage zu reagieren. So auch die Lufthansa, die aktuell ihren Personalabbau stoppen und die Krise mit mehr Angestellten als ursprünglich geplant beenden möchte – das berichtet FVW.

Mit Full Power aus der Krise

Eigentlich wollte die Lufthansa ihren Personalstamm im Rahmen der Corona-Pandemie drastisch reduzieren. 100.000 Angestellte wollte der Konzern am Ende der Krise nur noch beschäftigen. In den vergangenen knapp zwei Jahren wurde die Anzahl bereits auf 110.000 Angestellte reduziert. Genau die können nun jedoch wieder hoffen und mit mehr Zuversicht in die Zukunft blicken. Denn nach aktuellem Stand plant der Kranich mit etwa 107.000 Angestellten. Dass die Lufthansa bereits jetzt wieder auf mehr Personal setzt, hat auch mit dem massiven Anstieg der Buchungszahlen zu tun.

Lufthansa Crew

Erst am Wochenende äußerte sich Vorstandsmitglied Hohmeister über die aktuell positiven Tendenzen für die bevorstehenden Sommermonate. Vor allem in Europa plane die Lufthansa deshalb wieder mit mehr Kapazitäten und Frequenzen. Eine Corona-Paradestrecke dürfte die nach Palma de Mallorca sein, die selbst bei der Lufthansa mittlerweile Berühmtheit erlangte. Bereits im vergangenen Jahr beehrte die größte deutsche Fluggesellschaft des Deutschen liebste Urlaubsinsel mit dem Jumbojet. Auch in diesem Sommer soll die Boeing 747 nach Mallorca eingesetzt werden. Mehr Kapazitäten bedarf auch mehr Personal. Genau damit plane die Lufthansa aktuell bereits entsprechend.

Lufthansa Boeing 747 400

Die Krise könnte damit für beendet erklärt werden. Einen wichtigen Schritt dahin ging die Lufthansa bereits im vergangenen Jahr mit der vollständigen Rückzahlung der Staatshilfen. Mittlerweile plant auch die Bundesregierung, bei der Lufthansa vollständig auszusteigen. Ob das auch die Piloten im Sommer betrifft, bleibt derweil offen. Endgültig überwunden ist der Streit mit den Piloten und die Krise im Allgemeinen noch lange nicht. Erst Ende des vergangenen Jahres wurde ein Streit zwischen Vorstand und Piloten entfacht. Dabei geht es um die Reduzierung der Flotte, und damit auch des Personalbestands im Cockpit. Ob die aktuelle Lage auch hier für Aufatmen sorgt, wird sich erst in den nächsten Wochen herausstellen.

Fazit zu den Plänen der Lufthansa

Hat die Lufthansa die Krise tatsächlich überwunden? Viele Zeichen deuten zumindest in diese Richtung. Von Staatshilfen ist die Airline bereits seit geraumer Zeit nicht mehr abhängig. Stattdessen plant man aktuell mit ITA Airways sogar noch eine neue Airline in die Lufthansa Group aufzunehmen. Positive Signale gibt es aber auch für das Personal zu vermelden. Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Buchungszahlen will die Lufthansa den Personalabbau stoppen. Mit 107.000 Angestellten plane der Kranich aktuell. Das sind 7.000 mehr, als ursprünglich geplant. Vor der Krise beschäftigte die Airline noch 138.000 Angestellte.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

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