Das Wetter hielt für Deutschland im März teilweise eine ganz schöne Achterbahnfahrt bereit. Manche Tage waren schon wirklich schön und gaben einem das Gefühl, dass der Frühling endlich Einzug hält. Andere Tage waren hingegen noch recht kalt und grau. Es war also eine sehr gute Zeit, um auf Reisen zu gehen.

In diesem Monat waren wieder mehr von unseren Autoren unterwegs. Dabei ging es zu ganz unterschiedlichen Reisezielen. Einerseits standen viele europäische Orte auf dem Plan. Mit den Malediven und den Malediven waren allerdings auch zwei Fernziele dabei. Was unsere Autoren bei ihren Reisen alles erlebt haben, erfahrt Ihr in diesem Monatsrückblick.

Amélie – Frühlingsbeginn in Málaga

Um dem Berliner Winter zu entfliehen, habe ich Ende Februar und Anfang März zwei Wochen in der spanischen Sonne verbracht. Zuerst ging es für mich in die andalusischen Berge, in den Ort Los Romanes. Dort gibt es bis auf einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und den Stausee von La Viñuela zwar nicht besonders viel, jedoch war dies genau, was ich wollte. Zur Ruhe kommen, weg von der Großstadt, keine Erreichbarkeit, keine Erwartungen. Und ich kann bestätigen, dass dieser Ort meine Erwartungen genau erfüllt hat.

La Vinuela
In den andalusischen Bergen kann man gut zur Ruhe kommen

Nachdem ich also ein wenig Energie in den Bergen getankt hatte, ging es für mich wieder in die Stadt. Ich verbrachte noch eine Woche in Málaga in einem kleinen Apartment nahe dem historischen Zentrum. Ich habe recht viele Dinge innerhalb der Stadt unternommen: Neben Spaziergängen durch die Altstadt, am Hafen und am Strand, durfte natürlich ein Besuch des Picasso Museums nicht fehlen. Da Málaga der Geburtsort des berühmten Künstlers ist, wurde in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert eine Ausstellung eingerichtet. Das Museum an sich kann ich sehr empfehlen, es gibt einen kostenlosen Audioguide und es ist gut strukturiert. Allerdings würde ich auch empfehlen, ein paar Tage vor dem Besuch zu reservieren, gerade, wenn man am Wochenende hinwill.

La Vinuela Malaga
Ausblick auf den Stausee von La Viñuela

Außerdem stand für mich ein Besuch der Alcazaba Festung und der Gibralfaro Burg auf dem Plan. Und der Aufstieg lohnt sich, denn von der Burg hat man einen wundervollen Blick auf die ganze Stadt sowie die Stierkampfarena, besonders bei Sonnenuntergang empfehlenswert. Die maurische Festungsanlage Alcazaba ist ebenfalls sehr interessant zu besichtigen, man lernt viel über die Geschichte Málagas über den ebenfalls kostenlosen Audioguide.

Alcazaba Malaga
Die Alcazaba Festung in Málaga

Eine weitere Aktivität, die ich sehr empfehlen kann, ist der Besuch der arabisch-andalusischen Bäder. Ich war im Hammam Al Ándalus Baños Árabes und fand es wirklich sehr gut gemacht, es gibt Bäder mit verschiedenen Temperaturen, leckeren Tee, ein Dampfbad und man kann sich Massagen dazubuchen. Perfekt für einen Regentag, wenn das spanische Wetter mal nicht so mitspielt. Auch hier sollte man vorher reservieren. Ansonsten kann ich auch den botanischen Garten empfehlen, auch wenn ich mir hier besseres Wetter gewünscht hätte. Leider liegt dieser neben der Autobahn, sodass ich nicht wirklich einen ruhigen Rückzugsort vorgefunden habe, doch der Garten ist wirklich sehr schön angelegt und beschriftet. Außerdem ist er mit dem Bus und öffentlichem Nahverkehr gut zu erreichen, wenn man nicht mit dem Auto in Málaga unterwegs ist.

Malaga Ausblick Stierkampfarena
Ausblick von der Gibralfaro Burg auf die Stierkampfarena

Ein besonderes Highlight bei meinem Besuch der Stadt war, dass gerade auch Karneval gefeiert wurde. Málaga war entsprechend mit Lichtern dekoriert und auf einem zentralen Platz war eine große Bühne aufgebaut, wo Gruppen von Sängern und Musikanten aufgetreten sind. Außerdem sind diese Gruppen durch die Stadt gezogen und haben an Straßenecken gesungen und getanzt. Es lohnt sich definitiv, sich die Veranstaltungen anzusehen, wenn man zufällig in der Stadt ist! Während mir die Stadt grundsätzlich sehr gut gefallen hat, glaube ich jedoch, dass man keine ganze Woche braucht, um sie zu erkunden. Trotzdem habe ich einige Dinge, die noch auf meiner Liste standen, nicht unternommen. Beispielsweise wollte ich unbedingt die Alhambra in Grenada besuchen, jedoch waren eine Woche im Voraus leider keine Tickets mehr verfügbar. Auch die Anreise zum Ort Ronda, der mir für einen Besuch empfohlen wurde, war mir etwas zu aufwendig. Doch das spricht ja nur für einen erneuten Besuch in Andalusien.

Tobi – Geburtstagswochenende in Madrid

Mitte März bin ich wie Amélie dem Ruf Spaniens gefolgt und habe anlässlich des Geburtstags meiner Partnerin ein Wochenende in Madrid verbracht. Die Anreise erfolgte mit Iberia in der Business Class an Bord eines dreieinhalb Jahre alten Airbus A320neo. Der Flug verlief ereignislos. Ein kleines Frühstück, etwas mehr Beinfreiheit und ein freier Mittelsitz – nicht mehr und nicht weniger wird auf einem auf dem rund zweieinhalb Stunden langen Flug geboten.

Omelett im Flugzeug
Omelett im Flugzeug

In Madrid haben wir im Hyatt Regency Hesperia Madrid genächtigt. Das Hotel punktet vor allem mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis und einer überraschend guten Lage. Als Ausgangspunkt für einen Städtetrip kann ich das Hotel empfehlen.

Hyatt Regency Hesperia Madrid
Hyatt Regency Hesperia Madrid

Madrid selbst begrüßte uns mit wirklich tollem Wetter. Etwas über 10 Grad, Sonne und nur wenig Wolken. Vor Ort selbst war lediglich Sightseeing und Essen geplant. Unser erster Stopp war die Markthalle “Mercado de San Miguel” – total überlaufen – aber die Speisen und Getränke vor Ort waren wirklich gut, wenngleich auch ein bisschen teurer als vielleicht anderswo.

Madrid
Madrid

Eine Tour durch den Palacio Real stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch der Rooftop Bar im RIU Hotel Plaza de Espanya. Von hier oben aus habt Ihr einen wundervollen Ausblick auf die Stadt. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person und die Preise haben es in sich. Ein Apérol kostet 13 Euro, ein 0,3l Bier rund 6 Euro.

Aussicht von der Rooftop Bar im RIU Plaza de Espanya
Aussicht von der Rooftop Bar im RIU Plaza de Espanya

Empfehlenswert ist ein Besuch des Tempel von Debod – speziell in den Abendstunden herrscht hier ein wunderbares Licht.

Tempel von Debod
Tempel von Debod

Zudem befindet sich hinter dem Tempel ein wunderbarer Spot zum Beobachten des Sonnenuntergangs mit Blick auf die Stadt und den Palacio Real. Dem Park Retiro solltet Ihr ebenfalls nicht auslassen, wenngleich der Palacio de Cristal bis 2026 aufgrund von Bauarbeiten geschlossen ist.

Madrid
Madrid oder New York?

Die Stadtviertel Lavapies und Chueca haben uns besonders gut gefallen. Viele Bars und Restaurants laden zu einem Matcha, Kaffee oder leckeren Tapas ein. Unzählige Boutiquen, wie beispielsweise von Nude Project, sind hier ebenfalls vertreten.

Der Bahnhof von Atocha
Der Bahnhof von Atocha – fast so schick wie Bahnhof Zoo

Insgesamt haben wir hier ein wundervolles Wochenende verbracht. Madrid selbst ist, sofern Ihr nicht die Museumsgänger seid, an einem langen Wochenende definitiv abzuhaken. Das Umland soll noch einige Highlights beherbergen. Diese schauen wir uns dann ein anderes Mal an.

Anna & Verena – Amex Platinum Trip in die Schweiz und nach London

Für Verena und mich ging es nach Zürich und London, wo wir die Vorteile der Schweizer Amex Platinum Card unter die Lupe genommen haben. Sicher erinnert Ihr Euch noch an unsere große American Express Platinum Weltreise. In einer kleineren Version haben wir nun einen Trip in die Schweiz und nach London gemacht, um zu zeigen, was das Schweizer Pendant zur Deutschen Amex drauf hat. Obwohl die beiden Karten genau gleich aussehen, unterscheiden sich die Benefits teils deutlich. In der Schweiz hat man vor allem spannende lokale Benefits, wie bei einem Zürcher Juwelier oder Fitnessstudios in der Schweiz.

Holmes Place Sport
Holmes Place Sport

Auch das Dining-Guthaben, das es seit Kurzem gibt, ist etwas anders strukturiert als das in Deutschland. Um all das zu testen, sind wir also nach Zürich gefahren, wo unsere kleine Reise starten sollte. Übernachtet haben wir im 25hours Zürich Langstrasse, das mir bereits von vorherigen Besuchen in Zürich bekannt war. Sicher ist dies kein klassisches Luxushotel, aber ich mag die Stimmung dort und außerdem hat man einen tollen Blick auf den Zürichberg sowie die Alpen. Das Highlight des Tages in der Schweiz war aber definitiv unser Dinner im La Reserve Eden au Lac, wo man das Dining Guthaben einsetzen kann. Der Service war auf einem unglaublich hohen Level und auch die Qualität der Speisen konnte sich sehen lassen.

Dinner La Reserve Eden Au Lac
Dinner La Reserve Eden Au Lac

Am nächsten Tag ging es für uns dann weiter nach London. Vorab konnten wir noch die Swiss Business Lounge D testen, die gerade am Anfang unseres Besuches noch schön ruhig war und sich erst gegen Mittag füllte. London hat sich dann wie immer von der besten Seite gezeigt. Auch wenn ich schon oft da war, bin ich immer wieder überwältigt von dieser Stadt. Die “Cherry on Top” war dieses Mal unser Hotel – das NoMad London, welches im Herzen von Covent Garden liegt.

Nomad London
Nomad London

Wir hatten beide eine Magistrate-Suite, die nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch die detailverliebte Einrichtung bestochen hat. Das Beste am Hotel war meiner Meinung nach am nächsten Morgen allerdings das Frühstück. Zwar gibt es im NoMad London kein Buffet, dafür aber ein hochwertiges à la carte Angebot, welches so lecker war, dass Verena und ich noch immer darüber sprechen.

London Eye
London Eye

In London selbst stand für uns vor allem Sightseeing auf der Agenda, das mit einem Dinner bei bester Aussicht im Aqua Shard gekrönt wurde. Von diesem Restaurant aus hat man einen Ausblick, an dem ich mich nie sattsehen kann.

Centurion Lounge London
Centurion Lounge London

Leider war unser Trip recht kurz, sodass wir am dritten Tag bereits wieder die Rückreise angetreten haben. Nicht fehlen durfte am Flughafen London Heathrow aber ein Stopp in der Centurion Lounge. Diese war zwar ziemlich voll, konnte aber mit einem hochqualitativen Speisen- und Getränkeangebot sowie sehr zuvorkommendem Service punkten.

Julia – Workcation auf den Malediven

Für mich begann das Jahr aufregend, und das erste Quartal bot mir gleich zwei Reisen an, die konträrer nicht sein könnten. Nach meiner jährlichen Skifreizeit Mitte Februar, wo ich auf dem Kronplatz leider keinen der beworbenen über 300 Sonnentage abbekommen habe, dafür aber leckere italienische und südtiroler Küche essen durfte, ging es knapp eine Woche später schon wieder weiter. Vom Schnee an den Strand.

Etihad Business Class Flug Abu Dhabi Julia Sitze
Business Class Sitze in der Boeing 787-10

Gemeinsam mit meiner Familie erwarteten mich zwölf Tage Paradies im Indischen Ozean. Die Malediven gehören nicht nur zu meinen Lieblingsreisezielen, sie sind auch einer dieser Orte, wo man trotz Arbeit entspannter heimkehrt, als nach Laptop-freien Tagen. Natürlich lässt es sich bei Sonnenschein mit Blick auf den weißen Sandstrand und das türkisfarbene Meer besser arbeiten als beim grauen Winterwetter in Berlin – zumindest für das eigene Gemüt. Auch wenn wir vom Hauptstadtflughafen mit Qatar Airways über Doha eine gute und bequeme Anbindung nach Malé haben, bin ich über unsere Webseite auf ein Flugangebot ab Zürich aufmerksam geworden. Das Business Class Angebot von Etihad auf die Malediven galt auch ab München, aber zu deutlich teureren Konditionen. Am Tag der Buchung, wie ich Euch schon in meinen Reiseplänen für 2025 verraten hatte, belohnte mich ein spontaner Blick auf die Möglichkeiten ab Frankfurt. Und das zu einem günstigeren Preis!

Nach Emirates, Qatar Airways, Singapore Airlines und sogar einmal auch mit Austrian Airlines war dies unser erster Etihad Flug auf die Malediven. Entgegen unterschiedlichen Meinungen, die mir über die Airline und das Bordprodukt berichtet wurden, hatten wir ein (durchweg) positives Flugerlebnis. Das anfängliche Manko des späten Abfluges um 21:30 Uhr war mit dem schnellen, freundlichen Service und dem eisgekühlten Champagner schnell vergessen. Am Ende stellte sich der Nachflug mit Ankunft in Abu Dhabi um kurz nach sechs und Weiterflug auf die Malediven um 9 Uhr morgens als die richtige Wahl heraus.

Ohne großen Jetlag kamen wir auf den Malediven an. Bei über 1.000 Inseln und einem jährlich wachsenden Hotelportfolio wird die Auswahl nicht unbedingt einfacher. Um Zeit und Nerven (und Kosten) zu sparen, sollte es nur mit einem Bootstransfer weitergehen. Dies hat mit über zwei Stunden Wartezeit leider nicht wie erhofft funktioniert. Die Zeitplanung lässt sich von der Hotelseite für die Zukunft aber schnell beheben, wobei sie selbst mit unter 90 Minuten werben, daher können wir für das VARU by Atmosphere im Großen und Ganzen eine Empfehlung aussprechen. Besonders begeistert hat uns die Kulinarik. Da sie einen All-inclusive Plan anbieten, der auch zahlreiche Getränke umfasst, geht man nicht unbedingt von gleichbleibend hoher Qualität aus. Doch diese – insbesondere bei der Obstauswahl beim Frühstück – sowie der Aromen am Abend – sprachen für sich.

VARU Atmosphere Resort Malediven Dinner Buffet
Ausschnitt vom Gala Buffet

Ein deutliches Verbesserungspotenzial gibt es allerdings beim Service und bei der Temperatur der Getränke. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit und Wärme, die auch am Abend noch herrscht, kommt man ohne viel Eis nicht auf seine erfrischenden Getränke.

VARU Atmosphere Resort Malediven Majlis Suite
Für die letzten vier Tage bekamen wir ein Upgrade auf die Majlis Suite

Mittlerweile blicke ich auf einige Insel-Erfahrungen zurück, darunter das Six Senses Kanuhura, One&Only Reethi Rah (witzigerweise befindet sich die Insel genau nebenan, sodass selbst die Menschen am Strand zu sehen sind), Constance Halaveli oder auch Soneva Fushi und entgegen der Annahme, auf den Malediven gibt es Mango und Papaya im Überfluss, ist gerade erstere eine Rarität in den genannten Resorts gewesen.

VARU Atmosphere Resort Malediven Julia
Bestes Wetter: Sonnenschein und 35 Grad

Neben meiner Workcation – einer der großen Vorteile bei reisetopia – genoss ich die Sonnenstrahlen bei über 30 Grad, erkundete die Unterwasserwelt beim Schnorcheln und erfreute mich an sonnigen Inselumrundungen und einer privaten Sunset-Bootsfahrt.

VARU Atmosphere Resort Malediven Julia Sunset
Mein schönster Arbeitsplatz im März

Der März sowie der April gehören mittlerweile zu den besten Reisezeiten für die Malediven, da die Temperaturen beständig hoch sind, es wenig Wind und so gut wie keine Niederschläge gibt. Abgesehen von zwei nächtlichen Gewittern, hatten wir ebenfalls Glück mit dem Wetter. Nach einem anstrengenderen Tagflug samt Rückfahrt von Frankfurt nach Berlin hat mich nun das graue Frühlingswetter in Berlin wieder. Darüber hinaus konnte man an täglich wechselnden Sportprogrammen und Workshops teilnehmen, die man bequem über die Hotelapp buchen konnte. Gleiches galt auch für die Tischreservierung in einem der drei Spezialitätenrestaurants. Jeden Freitag gab es ein Gala-Dinner mit Live-Band am Strand, die wiederum auch im Hauptrestaurant an vielen Abenden für tolle musikalische Untermalung gesorgt hat.

Livia – Abtauchen in Vietnam

Wie meine Kollegin Julia zog es mich auch weg vom Berliner Winter und an die Wärme. So bin ich Anfang Februar für sechs Wochen nach Vietnam gereist. Wie in meinen Reiseplänen 2025 beschrieben, habe ich mich hierbei besonders auf die kulinarische Seite des Landes gefreut. Und wollte eigentlich noch Laos besuchen, was jedoch zeitlich am Ende nicht aufgegangen ist. Doch das Reiseziel bleibt auf meiner Bucket List – vielleicht einmal in Kombination mit Thailand.

Entgegen meinen Erwartungen hat mich die Getränkekultur des Landes schlussendlich fast mehr fasziniert als die landestypischen Gerichte. Besonders angetan haben es mir die vietnamesische Kaffeekultur und die vielfältigen Matcha-Kreationen. Egal, ob am Morgen, Mittag oder späten Abend – die einladenden, stets gut besuchten Cafés boten den perfekten Ort zum Entspannen und Genießen.

Trang An
UNESCO Natur- und Kultur-Denkmal Trang An

Doch auch die Vielfalt der Natur vom hohen Norden bis in den tiefen Süden des Landes hat mich begeistert. Als große Naturliebhaberin habe ich es beispielsweise genossen, stundenlang durch das UNESCO Natur- und Kultur-Denkmal Trang An zu gleiten und die Höhlen und Berge zu bestaunen. Oder ausgiebige Fahrradtouren durch den Dschungel im Mekong-Delta zu machen. Es war bezaubernd, so viel Zeit draußen zu verbringen – vielleicht ist das ein Stück Magie des Urlaubs.

Die sechs Wochen herunterzubrechen, ist nicht leicht. Besonders lange Reisen erlebe ich als verschachtelte und komplexe Erfahrungen – im positiven wie auch im negativen Sinne. Und doch gab es Lieblinge. So habe ich Hội An sowie meine Zeit im vietnamesischen Abschnitt des Mekong-Deltas von ganzem Herzen gemocht. Es war eine Kombination aus vielen kleinen und großen Dingen, darunter Glück mit dem Wetter und lieben Menschen.

Mekong Delta Dschungel
Bến Tre im Mekong-Delta

Apropos Menschen, wie geplant konnte ich meinen Arbeitskollegen Samer in Đà Nẵng treffen und habe von ihm eine Stadtführung auf dem Roller erhalten – ganz im vietnamesischen Style. Die restliche Zeit bin ich vorwiegend alleine gereist und schätze mich glücklich über eine Vielzahl von schönen und herzlichen Begegnungen – mit Einheimischen und anderen Reisenden.

Rückblickend bin ich sehr dankbar für die Auszeit und das Abenteuer – es ist für mich immer wieder von Neuem bereichernd, auf solche Reisen zu gehen und abzutauchen in einem fremden Land.

Was Euch nächsten Monat erwartet

Wie schon in diesem Monat warten auch im April wieder einige Reisen auf unsere Autoren, darunter auch einige Fernziele. Unter anderem sind Trips in die USA, nach Dubai, Bahrain, Kopenhagen, Paris und Prag geplant. Natürlich können zudem auch noch spontane Reisen dazu kommen. Es wird also auch im nächsten Monat wieder so einiges zu berichten geben. Was wir bei unseren Reisen so erlebt haben, teilen wir wieder in unserem Monatsrückblick für den April.

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Autorin

Als Online-Redakteurin kümmert sich Jennifer vor allem um das Schreiben verschiedener Artikel-Formate, wie etwa News, Guides, Deals und Reviews. Zudem arbeitet sie stetig daran, die Artikel auf unserer Seite aktuell zu halten und zu editieren. Jennifer interessiert sich schon seit langer Zeit fürs luxuriöse Reisen. Darunter fallen besonders Business Class und First Class, sowie Luxushotels. Inzwischen konnte sie auch schon einiges selbst testen und kann hier dementsprechend nicht nur mit Wissen, sondern zudem mit Erfahrungen aufwarten. Auch die Themen Meilen und Punkte, Vielfliegerprogramme, Allianzen und Vielfliegerstatus empfindet sie als sehr spannend. Hier konnte sie ebenfalls schon einige Erfahrung sammeln, wie etwa mit verschiedenen Statusleveln bei Emirates Skywards oder dem Frequent Traveller Status der Lufthansa.

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