Alle Teilnehmer beim Vielfliegerprogramm Miles & More können sich freuen – auch für die erste Hälfte des Jahres 2022 erhalten sie doppelte Statusmeilen auf alle Flüge mit der Lufthansa Group sowie voll integrierten Partnern – das trifft auch auf HON Circle Meilen zu.

Die Lufthansa hat auf die aktuellen Reisebeschränkungen reagiert und Anpassungen in ihrem Vielfliegerprogramm Miles & More vorgenommen. Nachdem im letzten Jahr neben mehreren Aktionen mit zusätzlichen Meilen allen voran der Status bestehender Vielflieger verlängert wurde, gibt es nun eine Aktion für alle Kunden. Für das erste Halbjahr 2022 gibt es doppelte Statusmeilen. Damit haben alle Teilnehmer, auch ohne Frequent Traveller oder Senator Status, in diesem Jahr die Chance einen Status zu erreichen oder ihren Status zu halten. Eine Registrierung für die Aktion ist nicht notwendig.

Doppelte Statusmeilen für das erste Halbjahr

Die weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen weltweit führen nach wie vor zu einem deutlich geringeren Reiseverkehr. Die Zahlen für das letzte Jahr sind erschreckend und viele Fluggesellschaften blicken nur vorsichtig optimistisch ins Jahr 2022. Deshalb folgt nun auch erneut eine Kulanzaktion für das erste Halbjahr 2022, die allerdings weniger pauschal daherkommt. Für alle Teilnehmer im Miles & More Vielfliegerprogramm gibt es bis zum 30. Juni 2022 doppelte Statusmeilen. Das gilt für Flüge in allen Reise- und Buchungsklassen, also der Economy Class genauso wie der Business und First Class.

Lufthansa Airbus A330

Diese Regelung trifft auf alle bereits seit dem 1. Januar 2022 absolvierten Flüge zu. Die doppelten Statusmeilen dafür werden innerhalb der nächsten Wochen rückwirkend gutgeschrieben. Offiziell beginnt die Aktion am 1. März 2022. Die doppelten Statusmeilen gelten auch auf den Executive Bonus – dieser wird ebenfalls verdoppelt. Wer etwa regulär 2.000 Meilen mit einem Flug sammeln würde und zudem dank des FTL oder Senator Status 25 Prozent Executive Bonus erhält, bekommt damit insgesamt 5.000 Statusmeilen.

Ebenfalls wichtig zu beachten ist, dass die doppelten Statusmeilen nicht nur bei allen Fluggesellschaften der Lufthansa Group gesammelt werden können, sondern bei allen voll integrierten Miles & More-Airlines. Das bedeutet, dass diese Kulanzregel nicht nur auf Flügen beispielsweise der Lufthansa oder Swiss angewendet wird, sondern auch bei Flügen mit LOT, Luxair und Croatia Airlines. Gleichzeitig gilt die Regel nicht für Star Alliance Partner wie Singapore Airlines oder United.

Schneller zum Status bei Miles & More

Im Vielfliegerprogramm Miles & More gibt es insgesamt drei verschiedene Statuslevel, die man erreichen kann: Frequent Traveller, Senator, HON Circle. Um den Frequent Traveller Status zu erreichen, sind 35.000 Statusmeilen oder 30 Flugsegmente nötig. Damit haben Vielflieger normalerweise also die Möglichkeit über längere Flüge in Business oder First Class schnell die benötigten Meilen zu sammeln oder über mehrere Flugsegmente im gesamten Jahr ebenfalls zum Status zu gelangen. Mit den doppelten Statusmeilen könnt Ihr das trotz eingeschränkter Reisemöglichkeiten dennoch simpel erreichen. Die 30 Flugsegmente bleiben davon jedoch unberührt – diese werden nicht doppelt gezählt. Der einfachere Weg dürfte in diesem Jahr also das Sammeln von nun mehr nur noch 17.500 regulären Statusmeilen sein. Als Frequent Traveller könnt Ihr beispielsweise in den Genuss des Priority Check-ins und der Business Lounges kommen. Den Status haltet Ihr nach erreichen für volle zwei Jahre.

Lufthansa Senator Lounge Frankfurt C

Gleiches gilt auch beim Senator Status. Um diesen zu erreichen, benötigt Ihr weiterhin 100.000 Statusmeilen. Mit den doppelten Statusmeilen habt Ihr in 2022 die Chance den Status deutlich einfacher als sonst zu erreichen. Mit Airlines der Lufthansa Group reichen damit bereits 50.000 reguläre Statusmeilen, die man bei geschickter Planung mit zwei Hin- und Rückflugen auf der Langstrecke erreichen kann. Der Senator Status bringt Euch weitere Vorteile wie der First Class Check-in und Zugang zu den Senator und Star Alliance Gold Lounges. Auch dieser Status ist nach erreichen für zwei Jahre gültig. Wer den Status im Jahr 2022 erreicht, bekommt diesen entsprechend ab dem Datum des Erreichens bis einschließlich dem 28. Februar 2025.

Erstmalig können alle Vielflieger auf Flügen in der Business und First Class zudem doppelte HON Circle Meilen sammeln – ein absolutes Novum. Auch hier gelten dieselben Bedingungen wie beim Sammeln der doppelten Statusmeilen. Sammeln könnt Ihr die Meilen ebenfalls bei allen voll integrierten Miles & More-Airlines, eine separate Registrierung ist dafür nicht erforderlich. HON Circle Member kommen in den Genuss eines exklusives Kunden- und Limousinenservice und erhalten Zugang zu den First Class Lounges und Terminals. Für diesen Status benötigt man mindestens 600.000 HON Circle Meilen in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren.

Fazit zum Sammeln der doppelten Statusmeilen bei Lufthansa

Die Lufthansa setzt im Vielfliegerprogramm Miles & More erneut auf Kulanz und bietet mit dem Sammeln doppelter Statusmeilen, Reisenden die Chance, auch in 2022 einen Status zu halten oder zu erreichen. Nachdem die Lufthansa letztes Jahr den Status von Vielfliegern generell um ein Jahr verlängert hat, bietet die neue Anpassung nun auch die Möglichkeit für Kunden ohne Status deutlich leichter an einen solchen zu kommen. Ob der Weg zum Status dadurch allerdings deutlich leichter wird, dürfte auch davon abhängen, ab wann Flüge in einem normalen Umfang wieder möglich sind.

Autor

Seit Alex zum ersten Mal im Alter von 3 Jahren geflogen ist, wollte er das Flugzeug eigentlich nicht mehr verlassen. Bis heute riss seine Faszination fürs Fliegen nicht ab, weshalb er sich entschlossen hat, Euch an seinen Erfahrungen und Tipps teilhaben zu lassen.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • “Executive Bonus – dieser wird ebenfalls verdoppelt.”

    Die Formulierung ist so m. E. nicht korrekt. Eine Verdopplung des Executive Bonus hieße es gäbe 50% mehr Meilen statt 25% mehr Meilen. Korrekt müsste es heißen, dass der Executive Bonus in Höhe von 25% auf die verdoppelten Meilen angewendet wird.

    “Erstmalig können alle Vielflieger auf Flügen in der Business und First Class zudem doppelte HON Circle Meilen sammeln – ein absolutes Novum.”

    Dieser Satz stammt wohl noch aus dem letzten Jahr.

    • Gucke ich mir nochmal an, danke für den Hinweis.
      Nachtrag: Das wurde leider etwas missverständlich von mir ausgedrückt. Bei dieser Rechnung ist die Rede von den regulären Statusmeilen plus Exec Bonus plus Verdopplung der Meilen durch die Aktion.

  • Hallo,

    ich habe in meinem M&M-Kontoauszug mit Datum 26.01.2021 folgende “Buchung”:
    Korrektur: XXX HON MILES RECREDIT 2019.

    Allerdings taucht nirgendwo anders eine Anzeige für erreichte HON Circle Meilen auf.

    Sehe ich es richtig, dass die dort genannte Anzahl von Meilen für die Erreichung des des HON-Ziels in 2021/2022 mitgerechnet werden?

    Mein aktueller Status ist SEN bis 02/2023.

    Vielen Dank im Voraus!
    Frank

    • Hi Frank, ja, das sollte stimmen. Die 2019er-Meilen zählen für die neue Qualifikation. Warum sie nicht angezeigt werden, kann ich nicht recht sehen, ich vermute mal die üblichen technischen Probleme. Im Zweifel kannst du auch bei der HON Hotline nochmal nachfragen 🙂

  • Ich bin letzte Woche geflogen, die Statusmeilen sind direkt verdoppelt gutgeschrieben worden. Muss für den Januar-Flug also nicht auf eine nachträgliche Gutschrift im März warten.

  • Ein Lichtblick! Ich habe noch eine Reise BUD-ZRH-SFO-HNL auf 016-Ticketstock (United – wegen der höheren Prämienmeilen). Dabei BUD-ZRH mit LX in Business und ZRH-SFO mit LX in First. In den Mitteilungen geht es immer um FLÜGE mit der LH-Group, d.h. die doppelten Statusmeilen sollten für die LX-Flüge greifen, oder? Die UA-Segmente SFO-HNL-SFO würden nicht verdoppelt.
    Liege ich da richtig, dass der Ticketstock irrelevant ist, solange ich mit LH Group-Metall fliege?

    • Hi Christoph, das sollte funktionieren, sofern du bei der Buchung direkt die Miles & More Nummer angegeben hast. Ich glaube nicht, dass der Ticketstock in dem Fall eine Rolle spielt – ganz sicher weiß ich es ehrlich gesagt aber nicht.

  • Wie die bisherigen Kommentare beweisen hat die LH-PR Abteilung mal wieder einen Volltreffer gelandet, denn alle scheinen begeistert zu sein. Aber man sollte doch mal genauer hinschauen…

    Das erste Halbjahr ist für Nicht-Geschäftsreisende quasi gegessen. Somit bleibt nur das 2. Halbjahr. Aber anstatt die Qualifizierungsanforderungen einfach zu halbieren wählt man o.a. Weg. Das bedeutet, dass nur die, die die genannten Airlines buchen, in den Genuss kommen. Aber alle, die z.B. auf richtigen Service und damit auf Airlines wie SQ oder ANA setzen, gehen dabei leer aus. Gleiches gilt für alle weiteren *Alliance Airlines wie UA, SAS, TP oder TG.

    Somit ist dieses “großzügige” Angebot nichts als eine Mogelpackung.

    Und bitte das Kleingedruckte nicht vergessen: Zitat “Es können nur Flüge berücksichtigt werden, bei denen die Miles & More Servicekartennummer im Rahmen der Buchung angegeben wurde.” D.h. viele Pauschalreisen, insbesondere mit EW, werden wohl unberücksichtigt bleiben, da hier ja erfahrungsgemäß bekanntlich – wenn überhaupt – nur eine nachträgliche Meilengutschrift funktioniert.

    Im Einzelhandel wäre diese “Promotion” wohl automatisch für die Auszeichnung “Mogelpackung des Jahres” nominiert.

    • Hi Mike, es gibt sicherlich auch bei diesem Angebot den einen oder anderen Nachteil in gesonderten Situationen (Pauschalreise, Flüge mit Partner-Airlines), aber das Angebot ist nach unserer neutralen Einschätzung (wir sind meist eher kritisch gegenüber der Lufthansa und Miles & More) wirklich attraktiv. Selbst wenn man das erste halbe Jahr nicht nutzen kann, gibt es danach sehr einfache Wege, den Status zu halten oder zu erreichen. Natürlich ist diese Kulanz nicht für jeden ideal, aber wie die Kommentare zeigen, für die meisten eben doch attraktiv.

      • Freut mich, dass ich dich zum Lachen bringen konnte 😉 Jeder darf da gerne seine eigene Meinung haben (wir bekommen auch oft genug Kritik dafür, zu kritisch gegenüber der LH und Miles & More zu sein), aber wir haben aus unserer Perspektive einen komplett neutralen Ansatz und kritisieren, wo wir es richtig finden (z.B. in dieser aktuellen Kolumne: https://reisetopia.de/meinung/kritik-projekt-ocean-lufthansa/) und loben da, wo wir es für richtig halten. Dass man dieser Meinung nicht immer folgen will oder möchte, kann ich nachvollziehen, aber so ist das eben auch in einer pluralen Gesellschaft.

      • Interessant. Dazu hätte ich zwei Fragen:

        1. Würden Sie das zu Ihren unreflektierten und unvollständigen “Erfahrungsberichten” über die von Ihnen so gelobten American Express Karten auch sagen?

        2. Zum Thema “aber so ist das eben auch in einer pluralen Gesellschaft.”: Löschen Sie deshalb die Kommentare, die nicht Ihrer Meinung entsprechen?

      • Hallo Herr Baumgartner, gerne beantworte ich Ihre Fragen: Bei American Express gehen wir ganz genauso vor und bewerten die Vor- und Nachteile der Karten, deshalb finden Sie in den entsprechenden Artikeln zu den Karten auch immer die Nachteile: https://reisetopia.de/kreditkarten/american-express-gold-card/#Die_Nachteile_der_Amex_Gold_Card – im Grunde überzeugen uns die Kreditkarten aber sehr, weswegen wir sie selbst sehr aktiv nutzen – daher auch die Empfehlung. Ihre “Meinung” zum Thema unreflektiert und unvollständig teile ich nicht, lösche sie aber auch nicht 😉

        Was wir dagegen löschen sind Kommentare, deren einziger Zweck die Beleidigung von anderen Nutzern, eine gezielte Diffamierung von reisetopia oder Mitarbeitern des Unternehmens oder das bewusste Verbreiten von Falschinformationen ist. Selbstredend gilt dasselbe für Verschwörungstheorien und ähnliches.

      • 1. Nun, es wundert mich natürlich nicht, dass Sie ihre “Erfahrungsberichte” nicht als unreflektiert bezeichnen. Schließlich verdienen Sie daran. Das an für sich kritisiere ich auch nicht.

        Meine Kritik ist, dass Sie im Grunde Vertreter sind, sich aber als Privatperson gebärden, die ja “nur” Erfahrungen mitteilen. Dass das viele Menschen nicht intransparent ist und sie ja bewusst in Kauf nehmen, ist hervorragend an Beiträgen zu sehen, in denen Sie in Bezug auf Abläufe etc. der Kreditunternehmen um Rat gefragt werden, obwohl Sie natürlich dafür der falsche Ansprechpartner sind.

        2. Warum wurde dann ein Beitrag meinerseits gelöscht, der weder beleidigend war noch falsche Informationen noch eine Verschwörungstheorie zum Ausdruck brachte?

        Vielleicht als Ergänzung: Bestimmen Sie was “falsche” Informationen sind? Das wäre überheblich wie unwissenschaftlich. Verschwörungstheorie ist auch so ein populistischer Begriff. Was soll das sein? Wenn eine Theorie falsch ist, dann kann und sollte sie falsifiziert werden. Sie einfach als falsch abzutun, ist weder wissenschaftlich noch demokratisch. Also wäre mein Vorschlag: Widerlegen Sie die von Ihnen zensierten Thesen doch mit “Richtiginformationen”, auf die Sie ja angeblich viel Wert zu legen.

        Zweiter Vorschlag: Sie sind natürlich nicht verpflichtet, jede Meinung auf ihrem “Portal” zu zulassen. Dann ist es aber konsequenter, keinen vermeintlichen Meinungsaustausch per Kommentar zuzulassen, und zweckmäßiger, sich nicht politisch zu äußern. Aber provokante Schlagzeilen bringen Umsatz. Und da wären wir wieder bei Punkt 1.

      • Das mag man so sehen und damit kann ich ehrlich gesagt auch leben, aber wir haben von den Anfängen des Blogs im Jahr 2016 immer dasselbe gemacht: Produkte empfohlen, die wir gut finden – völlig unabhängig davon, ob wir mit diesen Geld verdienen oder nicht. Ich kann also gut damit leben, wenn man das intransparent findet. Es wird niemand gezwungen, unsere Beiträge zu lesen oder gut zu finden. Wir versuchen ehrlich zu beraten und jedem Leser und Kunden bei Rückfragen weiterzuhelfen – die allermeisten wissen das auch zu schätzen und genau deshalb gibt es die Kommentarfunktion. Daran werden wir auch nichts ändern, denn Kundenservice und Hilfe bei Rückfragen war schon immer das, was uns ausgemacht hat.

        Zum Thema bestimmen, was “falsche” Informationen sind. Ganz genauso ist es. Das mag unwissenschaftlich sein, vielleicht auch überheblich, aber am Ende des Tages ist diese Webseite unsere Spielwiese und es gelten unsere Regeln: Wenn wir eine Regel hätten, dass alle Kommentare, die einen Umlaut enthalten gelöscht werden, wäre auch das legitim 😉

        Für mich gilt ganz klar: Wir helfen jedem weiter, der uns freundlich fragt und wir sind offen für faire und nachvollziehbare Kritik. Wer nur hier ist, um uns schlecht zu machen, ist am Ende schlichtweg am falschen Ort. Wir fördern hier eine sinnvolle Diskussion mit freundlichem Tom und ohne jegliche Verschwörungstheorien (nach unserer eigenen Einschätzung). Das sind die Regeln und die legen am Ende wir fest. Wer sich nicht daran halten möchte, kann gerne anderswo diskutieren.

      • “Das mag man so sehen und damit kann ich ehrlich gesagt auch leben, aber wir haben von den Anfängen des Blogs im Jahr 2016 immer dasselbe gemacht: Produkte empfohlen, die wir gut finden – völlig unabhängig davon, ob wir mit diesen Geld verdienen oder nicht.”

        Nein, das ist es eben nicht: unabhängig. Und aus diesem Grund gehen Sie auf viele Aspekte, Bedingungen und Tücken etc. nicht ein, entweder aus Unwissenheit oder Berechnung. Falls Sie an einer wirklich seriösen Berichterstattung (das muss die eigene positive Erfahrung keinesfalls ausschließen) Interesse haben, ich könnte einige Aspekte nennen.

        “Es wird niemand gezwungen, unsere Beiträge zu lesen oder gut zu finden.”
        Habe ich nicht bezweifelt.

        “Wir versuchen ehrlich zu beraten und jedem Leser und Kunden bei Rückfragen weiterzuhelfen – die allermeisten wissen das auch zu schätzen und genau deshalb gibt es die Kommentarfunktion.”

        Ihr “Beratungskonzept” halte ich auch nicht für schlecht, Ihr ganzes Projekt ebenfalls nicht.
        Das ist der Grund, warum es bedauernswert ist, dass Sie in manchen Punkten unseriös und unprofessionell sind (s.u.).
        Ich stelle dabei aber den Sinn der Kommentarfunktion für Beratung in Frage. Stichwort: private Nachrichten.

        “Zum Thema bestimmen, was “falsche” Informationen sind. Ganz genauso ist es. Das mag unwissenschaftlich sein, vielleicht auch überheblich, aber am Ende des Tages ist diese Webseite unsere Spielwiese und es gelten unsere Regeln: Wenn wir eine Regel hätten, dass alle Kommentare, die einen Umlaut enthalten gelöscht werden, wäre auch das legitim 😉”

        Ein Beleg für Unseriösität und Unprofessionalität: “Spielwiese”, der Vergleich von Umgangsformen im Diskurs mit einer “Umlautregel” zu vergleichen und v.a. das Eingeständnis, zu zensieren, weil Sie behaupten, den alleinigen Wahrheitsanspruch zu besitzen. Dass Sie hier einen solchen Offenbarungseid leisten würden, hätte ich nicht gedacht.

        “Wer nur hier ist, um uns schlecht zu machen, ist am Ende schlichtweg am falschen Ort.”

        Es mag einige “Kunden” geben, die das tun. Ich beobachte hier eher, dass Sie mit Kritik nur bedingt umgehen können.

        “Wir fördern hier eine sinnvolle Diskussion mit freundlichem Tom und ohne jegliche Verschwörungstheorien (nach unserer eigenen Einschätzung). Das sind die Regeln und die legen am Ende wir fest.”
        Indem Sie gerade keinen Pluralismus zu lassen, wie Sie u.a. in dem Artikel “Aktivisten fordern extreme Reduzierung des Flugverkehrs” immer wieder behaupten, weil Sie zensieren und ja alleinig wissen, was wahr ist und was nicht, lassen Sie gerade keine sinvolle Diskussion zu. Aber unabhängig davon, wäre hier wieder die Frage nach der Kommentarfunktion. Was ist nun der Zweck? Beratung? Diskussion? Oder doch Aufmerksamkeit und Umsatzsteigerung durch Provokation (die Überschriften wurden ja hier bereits kritisiert).

        “Wer sich nicht daran halten möchte, kann gerne anderswo diskutieren.”

        Korrekt. Um aber konstruktiv abzuschließen und auf den Punkt von oben zurückzukommen, die Anregungen, grundsätzlich zumindest auf politische Aussagen zu verzichten sowie manche Positionen zu überprüfen. Eine Vertreterfirma für Fern- und Luxusreisen (und Kreditkarteninstitute), die sich für Nachhaltigkeit stark macht und vorgibt auf innerdeutsche Flüge verzichten zu wollen, selbst aber nach eigenen Aussagen mehrmals (zumindest vor Corona) auch innerdeutsch geflogen ist, ist ohne Ausnaßme unglaubwürdig. Aber das wäre ein anderes Thema…

      • Mich beeindruckend ja die Mühe, mit der Sie uns und unser Projekt infrage stellen, aber ich glaube wirklich, dass wir mit den konträren Meinungen schlichtweg nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Wir haben uns für einen Weg entschieden, zu dem etwa die Kommentarfunktion statt privaten Nachrichten zählt. Davon werden wir auch nicht abweichen, weil wir gute Erfahrungen damit gemacht haben. Genauso von unserer Form der Pluralität in der Kommentarspalte. Genauso wie jedes andere Medium, ziehen wir an einem bestimmten Punkt die Grenze – und ja, diesen Punkt bestimmen wir und das ist eben auch unser gutes Recht. Wenn man das als “Offenbarungseid” ansieht, kann ich damit absolut leben.

        Nachdem ich gelernt habe, dass wir unseriös, unwissenschaftlich und unglaubwürdig sind – um nur einige der nettesten Worte rauszugreifen – ist die Diskussion für mich an der Stelle auch beendet. Ich kann dahingehend nur noch einmal wiederholen: Wir bieten hier gerne kostenlose Inhalte für unsere Nutzer und überlassen es jedem, diese zu konsumieren oder es eben nicht zu tun. Das Internet ist groß und bietet viele Möglichkeiten 😉

    • Dem ist voll und ganz zuzustimmen. Vor allem: es wäre ja ein Leichtes gewesen, Kunden ohne Status, aber Inhaber der M&M Kreditkarten ebenfalls die Generierung von Statuspunkten über Umsatz anzubieten, so dass nicht nur “Stammkunden gehalten” sondern auch “Neukunden erworben” werden könnten. Aber das ist eben nicht das Ziel…

  • Was ich jetzt nicht gesehen habe – muss man sich dafür registrieren?
    Auf meinen bereits abgerechneten Umsätzen von Januar für die österr. und schweizer Miles&More Kreditkarte (deutsche hab ich nicht) sind nur die Standardmeilen bei Miles&More angekommen. Wird aber wohl erst nachkorrigiert….
    Oder nur für deutsche Miles and More Kreditkarten?

    • Hi Christian, eine Anmeldung ist nicht notwendig und die Aktion gilt genauso für Karten in anderen Ländern. Ab März sollen die zusätzlichen Statusmeilen automatisch mit der Abrechnung gutgeschrieben werden, für die Umsätze davor erfolgt eine nachträgliche Gutschrift.

  • Hallo,

    Das sind wirklich tolle Neuigkeiten.

    Könnte ihr kurz prüfen ob ich richtig rechne?

    Ich bin aktuell FTL und habe die M&M Kreditkarte.

    Um Senator zu werden, würde dann folgendes Beispiel reichen?

    1) 15.000 EUR Umsatz mit der KK —> 30.000 Stautmeilen

    2) 28.000 Statusmeilen erfliegen —> 70.000 Statusmeilen durch Verdopplung und Exec. bonus (28.000*2,5)

    Kann man so rechnen?

    Danke und beste Grüße
    Max

  • Hallo reisetopia Team!

    Diese Aktion macht einen run von 0 auf Senator durchaus interessant, dazu eine Frage. Wenn in einer Buchung die Statusmeilen des Hinfluges für den FTL qualifizieren, z.B. über A/F Ticket aus Nordeuropa über ZRH nach SIN, gilt dann bereits für den Rückflug zusätzlich der Executive Bonus?

    In dem Bsp. startet man als M&M ohne Status, erlangt mit dem Hinflug den FTL. Was ist dann mit dem Rückflug?

    Grüße,
    Tom

    • Hi Tom, grundlegend gibt es den Executive Bonus immer dann, wenn der Status bereits hinterlegt ist, sobald du den Flug antrittst. Sofern die Umstellung also zwischen dem Hin- und dem Rückflug erfolgt (das ist aus technischen Gründen nicht immer der Tag, an dem du die Hürde nimmst) bekommst du auch beim Rückflug schon den Executive Club.

  • Gelten die Bedingungen für alle M&M Mitglieder oder nur für Status Inhaber`? Da gibt es unterschiedliche Äußerungen zu und laut Pressemitteilung gilt dies nur für Status Inhaber

    • Hallo Leeroy, in der Tat sind die Äußerungen in der Pressemitteilung nicht ganz eindeutig, jedoch können alle Mitglieder des Miles & More Programms in diesem Jahr doppelte Statusmeilen sammeln.

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