Lufthansa hat am heutigen Tag erfolgreich die laufende Corona-Schnelltest-Phase abgeschlossen mit dem Ziel eine überarbeitete Version auch auf andere Flughäfen auszuweiten – der Neustart ist bereits in Planung!

Vier Wochen nach Beginn des Lufthansa Probelaufs der Antigen-Schnelltest auf der Flugverbindung Hamburg-München, wo rund 2.000 Passagiere getestet werden konnten, hat die Kranich-Airline die Testphase offiziell für beendet erklärt. Über das neue Jahr sollen jetzt die letzten Veränderungen vorgenommen werden und die Testlabore in das Lufthansa IT-System integriert werden. Ein neuer Restart-Termin wurde vorerst Richtung Ende Januar anvisiert.

Neustart Ende Januar erfordert kürzere Durchlaufzeiten

Gerade war der letzte Lufthansa-Flug, auf dem die Schnelltest-Strategie noch angewendet wurde, aus München gestartet, wie airliners.de unter anderem berichtet hatte. Die größte deutsche Fluggesellschaft sieht nach wie vor viel Hoffnung in dem Schnelltest-Konzept und hat bereits ein neues Ziel mit einem möglichen Neustart der Strategie am Anfang des neuen Jahres ins Auge gefasst. Nach einem erfolgreichen Abschluss sollen bis Ende Januar noch kleine Veränderungen vorgenommen werden, bevor die Strategie dann auf mehreren Flughäfen und auf mehreren Routen im Streckennetz der Lufthansa ausgedehnt werden soll. Insbesondere die Durchlaufzeit müsste zunächst weiter verkürzt werden. In diesem Zusammenhang müssten dann ebenfalls die Testlabore in das Lufthansa-IT-System integriert werden, womit in Zukunft diese Methode fest in den Reiseplan ihrer Passagiere eingebunden werden könnte.

Austrian Airlines

Auch Lufthansa-Tochter Austrian hat ebenfalls ihre Probelauf-Phase heute abgeschlossen. Die Airline hatte zuvor den Testlauf mit kostenlosen Antigen-Schnelltests, die auf der Flugverbindung Wien-Hamburg obligatorisch eingeführt wurden, bis 15. Dezember verlängert, da sie durchwegs positiv angenommen wurden. Der Abschluss könnte ebenfalls bei Austrian zu einer Strategie der Ausweitung der Schnelltests führen.

Lufthansa plant Konzept auf andere Flughäfen und Strecken auszuweiten

Auch wenn der Impfstoff nach wie vor der große Hoffnungsbringer für den Tourismus darstellt und der Druck sich im Hinblick auf eine Beschleunigung des Zulassungsverfahrens gefühlt täglich erhöht, dürfte es mit Sicherheit noch eine Weile dauern, bis dieser für einen Großteil der Bevölkerung zur Verfügung stehen wird. Lufthansa befürwortet aus diesem Grund zur Überbrückung weiterhin das Schnelltest-Verfahren, welches schon in knapp einem Monat vermehrt auf einigen Strecken der Airline Anwendung finden könnte, in der Hoffnung, dass der Lockdown nach dem 10. Januar 2021 beendet sein könnte.

Lufthansa 1

Inwiefern diese Wunschvorstellung der Realität entsprechen könnte, bleibt fraglich im Hinblick auf die enorm ansteigenden Fallzahlen in Deutschland. Ob sich die Nachfrage beim Verreisen und im Flugverkehr bereits im Januar schon erhöhen wird, ist mindestens genauso fraglich. Eins steht jedenfalls Fest: Lufthansa plant den Neustart der Schnelltests, wann und in welchem Umfang wird sich mit Sicherheit in den kommenden Wochen zeigen. Wer sich bisher am Flughafen nicht testen lassen wollte, konnte alternativ einen nicht älter als 48 Stunden vorher durchgeführten PCR-Test vorzeigen. Ob diese Maßnahme beim Neustart weiterhin zugelassen wird, bleibt spannend!

Fazit zur Einstellung des Schnelltest-Verfahrens bei Lufthansa

Lufthansa hatte heute bekannt gegeben die Corona-Schnelltests auf der Flugstrecke Hamburg-München temporär einzustellen. Auch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines hat heute offiziell die Teststrategie beendet. Bis zum Neustart Ende Januar ist seitens der Lufthansa geplant Veränderungen bei unter anderem der Durchlaufzeit vorzunehmen, bevor die Strategie dann auf mehreren Flughäfen und auf mehreren Strecken der Lufthansa ausgeweitet werden soll. Man darf gespannt bleiben, ob die Airline trotz Lockdown bis vorerst Mitte Januar den Neustart tatsächlich umsetzen wird!

Autorin

Seitdem Karolin als Schülerin an einem Austauschprogramm in Frankreich teilgenommen hat, wächst täglich ihre Begeisterung für das Reisen und Entdecken neuer Länder und ihre Leidenschaft für die französische Sprache.

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  • Dazu gibt es doch einen sehr interessanten Artikel eines Focus Journalisten, der den Selbstversuch mit diesen Schnelltests bei der LH gemacht hat. Sein Bericht war – wie zu erwarten – ein desatröses Ergebnis. Die Qualität des Tests schilderte er als quasi russisches Roulette mit schwachsinnigen Prozessen, die im Detail die ganze Absurdität aufgezeigt haben. Als bestes Beispiel zu den Schnelltests ist das Exempel einer Live-Übertragung im österrichischen Bundestag als ein Corona Test von einem Cola ein Corona-positives Ergebnis gezeigt hat

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