Im aktuellen Chaos läuft es bei den Ferienfluggesellschaften noch nach Plan. Condor und auch Tuifly bestätigen, dass sie keine Flugstreichungen planen.

Viele Airlines mussten aufgrund des Personalmangels an den Flughäfen und in den eigenen Reihen Flüge streichen. Erst letzte Woche kündigte die Lufthansa an, dass weitere 2.200 Flüge im Sommer ausfallen werden. Wo es bisher noch deutlich optimistischer aussieht, ist bei den Ferienfluggesellschaften. Sowohl Condor als auch Tuifly haben betont, dass bei ihnen nichts gestrichen wird, wie unter anderem airliners.de berichtet.

Alle Kunden sollen an ihre Urlaubsziele gelangen

Aktuell liest man beinahe täglich von Nachrichten bezüglich ausgefallener und verspäteter Flüge, teils durch Personalmangel bei den Airlines, teils durch Kapazitätsengpässe bei der Gepäckabfertigung und an der Sicherheitskontrolle. Auch die Lufthansa musste schon viele Flüge streichen, betonte aber immer wieder, dass vor allem die Feriendestinationen nicht gestrichen werden sollen. Zwar wurde nun bekannt, dass auch erste Interkontverbindungen den Streichungen zum Opfer fallen, allerdings sollen die meisten Ausfälle bei innerdeutschen oder innereuropäischen Verbindungen stattfinden.

Natürlich lässt sich die Komplexität des Streckennetzes nicht vergleichen, aber bei wem die Lage aktuell noch längst nicht so angespannt zu sein scheint, ist die Ferienfluggesellschaft Condor.

Wir haben keine Flüge gestrichen und planen das auch nicht.

Condor-Sprecherin

Hier habe man die Situation noch gut im Griff, vor allem, da man während der Pandemie keine Stellen abbauen musste und weil man an besonders stark frequentierten Tagen Flugzeuge und Crews von anderen Airlines einsetze.

TUIfly Boeing 737 MAX 8

Auch bei Tuifly ist man ähnlich optimistisch. Das Sommerprogramm soll wie geplant durchgeführt, gegebenenfalls sogar weiter ausgebaut werden. Die Hauptsache ist aber, dass keine Urlaubsreise abgesagt werden müsse. Der Optimismus kommt vermutlich auch daher zustande, dass der Ferienflieger bisher noch keine Corona-bedingten Krankheitsfälle im Team zu beklagen hat.

Fazit zur aktuellen Situation bei den Ferienfluggesellschaften Condor und Tuifly

Das Feriengeschäft boomt und so wollen die Airlines alles dran setzen, die Urlauber wie geplant von A nach B bringen zu können. Dies ist auch bei der Lufthansa, die sonst schon einige Flüge streichen musste, eine große Priorität. Besser sieht es allerdings laut eigenen Aussagen noch bei Condor und Tuifly aus. Die beiden Ferienfluggesellschaften planen trotz des Chaos-Sommers mit keinerlei Streichungen. Dann liegt es vor allem an der Geschwindigkeit beim Check-in und an der Sicherheitskontrolle, ob tatsächlich alle Urlauber ihre Reiseziele wie geplant erreichen.

Autorin

Wenn Anna unterwegs ist, ist sie in ihrem Element. Selten ist sie mehr als ein paar Tage am selben Ort. Der nächste Kurztrip oder eine Fernreise stehen immer schon in ihrem Kalender. Nach ihrem Tourismus-Studium konnte sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen und teilt auf reisetopia.ch ihre Erfahrungen, Tipps und News aus der Reisewelt mit euch.

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