Ab dem 1. Juli 2021 empfängt Phuket im Rahmen des Sandbox Projekts erneut vollständig geimpfte Touristen ganz ohne Quarantäne – welche Maßnahmen und Regelungen dennoch auf der Insel gelten, erfahrt Ihr in diesem Artikel!

Bereits vor einiger Zeit hatte Thailand eine mögliche Wiedereröffnung der beliebten Urlaubsdestination Phuket angekündigt. Nachdem die geplante Eröffnung im Rahmen des Sandbox-Projekts zum 1. Juli 2021 aufgrund steigender Infektionszahlen in den vergangenen Wochen jedoch lange Zeit unklar war, wurde der Öffnungszeitpunkt letztendlich dennoch bestätigt. Nun folgten in einer weiteren Ankündigung der Regierung genauere Details zu allen Maßnahmen und Regelungen des Sandbox Projekts, wie TAT News berichtet.

Phuket empfängt Touristen – allerdings unter strikten Auflagen

Die thailändische Regierung ist sich der enormen Relevanz des Tourismus für die thailändische Wirtschaft bewusst. Aus diesem Grund stehen schon seit langer Zeit Überlegungen zu Projekten und Initiativen an, um den Tourismus schnellstmöglich unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen erneut anzukurbeln. Dabei steht der mögliche Öffnungstermin des 1. Juli bereits seit einiger Zeit zur Debatte – klar war schon zuvor: Eine Einreise soll nur für vollständig Geimpfte gestattet werden. Nach ersten Bedenken zur Einhaltung des Öffnungstermins Phukets, bedingt durch rasant steigende Infektionszahlen in den vergangenen Monaten, wurde dieser letztendlich bestätigt. Somit steht fest, dass sich vollständig geimpfte Reisende ab Juli auf eine Fernreise zu der malerischen thailändischen Insel freuen können, sofern sie nicht aus einem Hochrisikogebiet einreisen.

Thailand Airport

Neben des Nachweises eines vollständigen COVID-19-Impfschutzes und der Bedingung nicht aus einem Hochrisikogebiet einzureisen, stellt Thailand im Rahmen des Sandbox Projekts von Phuket jedoch noch einige weitere Maßnahmen und Regelungen auf. Somit müssen alle Reisenden einen negativen PCR-Testnachweis, der vor Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen. Zudem ist ebenfalls nach der Ankunft ein PCR-Test, sowie die Nutzung der thailändischen COVID-App “ThailandPlus” verpflichtend. Ebenfalls solltet Ihr Euch bei der Urlaubsplanung bereits im Vorfeld Gedanken über den Urlaubsverlauf und die Hotelauswahl machen, denn auch hier stellt die thailändische Regierung strikte Vorgaben.

Phuket

So ist es verpflichtend insgesamt 14 Tage nach der Ankunft auf Phuket in einem zertifizierten SHA Plus Hotel zu nächtigen. Die SHA Plus-Zertifizierung versichert Euch einen umfassenden Infektionsschutz, durch Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsrichtlinien, außerdem sind rund 70 Prozent der Mitarbeiter in allen teilnehmenden Einrichtungen mit dieser Auszeichnung vollständig geimpft. Der vierzehntägige Aufenthalt in diesen Hotels ist jedoch nicht mit einer Quarantäne zu vergleichen, denn Ihr könnt Euch dennoch frei auf der Insel bewegen. Lediglich eine Weiterreise durch Thailands Festland ist erst nach Ende der vierzehn Tage möglich.

Phuket2

Auch Ausflüge auf die benachbarten Inseln Ko Phi Phi, Ko Yao und Phang Nga Bay sind nach dem fünften Tag in einem der SHA Plus Hotels und einem negativen Schnelltest möglich. Dieser ist ohnehin auch ohne einen geplanten Ausflug nach fünf Tagen verpflichtend. Sollte es Euch am Abend in eines der lokalen Restaurants ziehen wird zwar auf eine SHA Plus-Zertifizierung hingewiesen, jedoch ist Euch ebenfalls ein Restaurantbesuch ohne eine solche Auszeichnung gestattet.

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Fazit zu den Details des Sandbox Projekts

Die thailändische Regierung stellt strikte Regelungen auf, die für alle Phuket-Reisenden verpflichtend gelten. Somit ermöglicht Thailand bereits ab dem 1. Juli einen quarantänefreien Urlaub auf der malerischen Insel Phuket. Die Tourismusbranche im Land ist ein maßgebender Faktor für Thailands Wirtschaft, sodass auch für die lokalen Tourismusbetriebe auf einen Erfolg des Sandbox Projekts zu hoffen bleibt. Was haltet Ihr von dem Projekt? Würdet Ihr derzeit einen Urlaub auf Phuket unter den geltenden Bedingungen buchen?

Autor

Seit Ann-Cathrin ihr erstes Praktikum in der Reisebranche absolviert hat stand fest, dass sie beruflich in die Welt des Reisens eintauchen möchte. Ihr Tourismusstudium und viele Kurztrips während der Semesterferien haben ihr bereits viele Einblicke in die Hintergründe und Abläufe und genauso die wunderschönsten Orte in den verschiedensten Ländern gezeigt.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Ich habe Phuket schon in Begleitung meiner Eltern—vor der Fertigstellung der Sarasin-Brücke, und mit Fähren-Überfahrt von der Phang Nga Region—besucht, und zwar noch bevor die unerfahrene “Ann-Cathrin” geboren wurde…..Phuket war damals noch ein natürliches Urlaubsparadies, welches seinerzeit noch eine kulturelle thailändische Identifikation hatte. In den letzten 10-15 Jahren ist Phuket dem Massentourismus zum Opfer gefallen, zu einem Werktätigen-Paradies für deutsche Industrie- und Büroproleten verkommen, welches sich kulturell nicht mehr mit Thailand identifizieren kann. Die internationalen Hotelgesellschaften haben massiv investiert, um den Ansturm der Horden bewältigen zu können, und als die Covid-19 Pandemie den Tourismus dort zum Stillstand brachte, habe ich insbesondere die vielen Thais bedauert, die mit Beschäftigungsversprechen aus allen Teilen Thailands nach Phuket gelockt wurden, um sich selbst und ihre Familien zu unterstützen. Und weil Thailand weder eine nennenswerte soziale noch eine medizinische Infrastruktur hat, haben diese Menschen viel Leid ertragen müssen. Und zu allem Überfluss müssen sie auch noch für das unsichere und wenig effektive Vektor-Vakzin (sinovac) bezahlen, welches die Thailändische Militärregierung aus China importiert hatte. Wer in den Sommermonaten (Juni, Juli, August und September) nach Phuket reist, der kann zumindest kein “Tourist” sein der über einen klaren Verstand verfügt. Selbst in der Hauptreisezeit (Dezember bis März) kann ich von Phuket nur abraten, es sei denn man identifiziert sich mit der Gesinnung der dekadenten und hilflosen Pauschaltouristen. Phuket IST NICHT MEHR THAILAND, sondern ein artifizielles Konstrukt des dekadenten Massentourismus, ähnlich wie Pattaya, welches von arabischen Investoren und der russischen Mafia in das Hurenhaus der Reisenden aus den arabischen Ländern, sowie auch Russland, konvertiert wurde

    • Hallo, ich kann deinen Unmut über die Situation gut nachvollziehen und stimme dir auch zu, dass Phuket an vielen Stellen wirklich vom Massentourismus überlaufen ist. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung, meine Kollegin, die sachlich über die neuen Details zu dem Sandbox Projekt berichtet als “unerfahren” zu betiteln. Das spielt doch in der Diskussion, was in Phuket passiert keine Rolle. Keiner von uns hat sich dieses Projekt ausgedacht, sondern wir berichten als Reisewebseite nur über die Entwicklungen in der Welt.

  • Was sollen Touristen in der Regenzeit in Phuket? 20 von 30 Tagen Regen….eine Regierungs- Schnapsidee! Koh Samui dagegen wäre eine gute Alternative gewesen….da bin ich jeden August…kein Regen!

    • Mich sieht man jedenfalls nicht . Wenn ich Ferien mache bestimme alleine ich wo und wem ich Geld zahle . Im weiteren ist ja bekannt , dass in Thailand fast täglich mit einem neuen Furz von sich Schlagzeilen macht .

  • Der Name “Sandbox” ist angemessen – das war es aber schon. Diese sog. Erleichterungen sind allein geldwerter Vorteil der die überteuerten Hotelangebote lanzierenden Hoteltycoons. Besitzer kleiner Hotels und Guesthäuser gehen wie stets leer aus. Finanzkräftige Aufkäufer wittern schon längst Morgenluft. Nach 26 Jahren in Thailand wundert mich das schamlose Gesicht des hiesigen Raubtierkapitalismus nicht im geringsten. Eine Frage bleibt mir noch. Sind denn Fahrten auf benachbarte Inseln wie Koh Yao Noi für Touristen möglich? Auch dort sind übrigens erste Aufkäufe schön gelegener kleiner Hoteleinheiten bestätigt.

  • So ist es verpflichtend insgesamt 14 Tage nach der Ankunft auf Phuket in einem zertifizierten SHA Plus Hotel zu nächtigen. Es ist im Prinzip nichts anderes als eine Quarantaene unter anderem Namen. Man erinnere sich, es war bis Mai moeglich, entweder eine 7 oder 10 Tage, Quarantaene ” abzusitzen. Die Aufstockung auf 14 Tage ist m.E. willkuerlich da keine “Fremden” Corona eingeschleppt hatten. Die Infektionen der 3. Welle beruhten alle auf lokalen Ansteckungen. Dieses s.g. Sandbox-Programm ist wenig attraktiv und wird nicht die “Masse” von Touristen anlocken.

  • Ich bin jetzt nicht so der typische Strandurlauber, so dass das eher nichts für mich ist… aber wer genau das sucht, wird wohl glücklich werden und halbwegs leere Strände vorfinden.

    Man sollte sich jedoch genau bei der Botschaft erkundigen und sich strikt die Vorgaben halten, ich bin mir sicher, dass die lokalen Behörden erheblich penibler als unsere hier zu Hause auf die Einhaltung achten werden.

    Wie ich Thailand kenne, werden für die Zertifizierung als SHA Plus Hotel horrende Schmiergelder geflossen sein, aber das interessiert den oberflächlichen Touristen natürlich nicht weiter.

  • Danke für den informativen Artikel. Wir haben erst Ende September für Phuket gebucht. Jedoch finde ich bis dato keine Info, ob man innerhalb der 14 Tage von einem SHA Plus-zertifizierten Hotel zu einem anderen zertifizierten Hotel wechseln kann. Wisst ihr etwa ggf. dazu mehr?

      • Strand gibt es nur ohne Liegen aber dafür mit Maske, Alkoholverbot, Bars und Clubs geschlossen. Nur wenig geöffnet und überteuert. Warum dann Thailand? In Europa geht alles auf und man ist echt willkommen und schielt nicht so schamlos auf das Geld der Touristen.

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