Nachdem es letzte Woche vergleichsweise gute Nachrichten seitens des Robert Koch-Instituts gegeben hat, kann man das am heutigen Tage nicht sagen.

Nachdem es in den vergangenen Wochen zwar leise Hoffnungen auf Lockerungen der Quarantäneregeln gab, hat die Bundesregierung diese trotzdem bis September verlängert, was sich vermutlich auf die steigenden Inzidenzzahlen und die Delta-Variante zurückführen lässt. Auch das heutige RKI-Update bringt keine positiven Nachrichten mit sich, abgesehen von der Tatsache, dass es keine neuen Virusvariantengebiete gibt.

Spanien und Niederlande Hochinzidenzgebiete

Wie eben erwähnt, sind die 11 gleichbleibenden Virusvariantengebiete die einzig “positive” Nachricht, auch wenn ich diese nicht per als solche betiteln würde. Die im Gegensatz dazu schlechteste Nachricht des Updates betrifft diese Woche aber wohl vor allem Spanien- und Niederlande-Urlauber, denn beide Ländern gelten ab dem 27. Juli um 00:00 als Hochinzidenzgebiete. Wie schnell der Sprung zum Hochinzidenzgebiet passieren kann, zeigt Spanien recht eindeutig, denn erst vor zwei Wochen wurde das Land überhaupt erst wieder zum Risikogebiet deklariert.

Neben Spanien und der Niederlande wurde auch noch Georgien als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Spanien

Für Reisende bedeutet diese Klassifizierung nun, dass diese nicht nur einen negativen Coronatest vorzeigen müssen, sondern sich auch in 5-tägige Quarantäne bei der Rückreise begeben müssen, sofern diese nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Gerade mit Blick auf Spanien als absolutes Lieblingsziel während der Ferien für viele sicherlich ein herber Rückschlag.

Dänemark und Irland sind wieder Risikogebiet

Auch bei der Einstufung zu Risikogebieten geht es mit unerfreulichen Nachrichten weiter, denn innerhalb Europas kamen etliche neue Länder hinzu, die wir folgend auflisten:

  • Dänemark (Ausnahme: Grönland)
  • Frankreich – die Regionen Korsika, Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d’Azur und das Übersee-Département Martinique
  • Irland
  • Monaco
  • Malta

Somit sind erneut zahlreiche Länder als Risikogebiet eingestuft, allerdings kein Land von der Liste herabgestuft worden. Auch, wenn ein Risikogebiet für Reisende keine weiteren Einschränkungen bei der Heimkehr nach Deutschland bedeutet, – abgesehen des verpflichtenden Tests – sollte man zumindest im Gedächtnis haben, dass sich der Status des Risikogebietes schnell ändern kann.

Irland

Falls Ihr eine Übersicht aller Länder lesen wollt, haben wir Euch hier einen Beitrag verfasst, worin alle Länder in der Klassifizierung des Robert Koch-Instituts aufgelistet sind. Da die Risikogebiete ab dem Sonntag (25. Juli) und die Hochinzidenzgebiete ab dem Dienstag (27. Juli) – außer Georgien ab 25. Juli – in Kraft treten, aktualisieren wir diese Liste immer montags für Euch. Dazu haben wir Euch eine Übersicht der Einreisebestimmungen zusammengefasst, welche wir dank der Kooperation mit dem A3M Reisemanager für Euch veröffentlichen können.

Fazit zum wöchentlichen Update des RKI

Leider können wir Euch in dieser Woche kaum gute Nachrichten verkünden, da die Niederlande und Spanien als Hochinzidenzgebiet eingestuft wurden und dies für Urlauber der beiden Länder, die zumindest nicht geimpft sind, eine verpflichtende Quarantäne bei Rückreise bedeutet. Weiterhin fügte das RKI viele neue Risikogebiete auf dessen Liste hinzu, sodass man bei diesen Ländern aktuell zumindest etwas aufmerksam sein sollte.

Autor

Genauso wie den Schwarzwald, liebt David es neue Orte und Kulturen zu entdecken. Am liebsten kombiniert er einen Städtetrip mit anschließendem relaxen am Strand. Er studiert Tourismusmanagement in Wernigerode und macht ein Praktikum bei reisetopia. Er hält euch mit den neuesten Deals und News auf dem Laufenden!

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