Der kleinen Regionalfluggesellschaft Lübeck Air steht ein aufregender Sommer bevor. Zuletzt verkündete die Airline einen beeindruckenden Sommerflugplan an, der mit derzeit nur einer ATR-72 nicht zu stemmen wäre. Nun scheint die richtige Flottenergänzung gefunden zu sein.

Lübeck Air befindet sich sprichwörtlich im Aufwind. Nach einem Start mitten in der Pandemie konnte die Airline ihr Strecknetz sukzessive ausbauen. So konnte die Airline gar erste Auslandsflüge durchführen. Ein riesiger Erfolg für die Fluggesellschaft aus der Hansestadt Lübeck, die deutschlandweit für gutes Marzipan bekannt ist. Jüngst präsentierte die Airline ein beeindruckendes Streckennetz, für das jetzt auch das richtige Fluggerät zur Verfügung steht, wie unter anderem Airlines.de berichtet.

Eine Embraer E190 für einen richtungsweisenden Sommer

In diesem Jahr nimmt Lübeck Air die Flüge zu elf neuen Zielen auf. Unter anderem nimmt Lübeck Air Kurs auf Städte wie Bergen, Dublin oder Krakau. Auf jenen verhältnismäßig längeren Flugstrecken soll und kann das bisher einzige Flugzeug der Airline, eine ATR-72, nicht zum Einsatz kommen. Deshalb hat sich die ambitionierte Regionalfluggesellschaft um eine passende Flottenergänzung bemüht und ist fündig geworden. Die Airline wird die Flüge mit einer Embraer E190, von German Airways geleast wird, durchführen. Dabei least Lübeck Air das Flugzeug jedoch nicht selbst, sondern der dänische Airlinepartner Air Aisle. Jene Fluggesellschaft betreibt auch das bis dato einzige Flugzeug der Regionalfluggesellschaft. Die Embraer soll jedoch in den Farben der Lübeck Air durch Europa fliegen.

Lübeck Air Embraer E190
Quelle: SHZ.de

Zukünftig soll dann die ATR.-72 lediglich auf den kürzeren Flugstrecken wie etwa Bern oder Salzburg zum Einsatz kommen. Auf allen längeren Strecken die eine verhältnismäßig kurze Flugzeit aufweisen kommt zukünftig ein Jet, in dem Fall wohl die Embraer E190 zum Einsatz. An Bord der Embraer E190 finden dann bis zu 100 Passagiere Platz. Im Gegensatz dazu kann die ATR-72 lediglich 60 Passagiere befördern.

Neben dem Flottenzuwachs steht zusätzlich der Erwerb der Air Operator Certificate, kurz AOC, auf der Prioritätenliste der Airline. Mit dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis möchte die Regionalfluggesellschaft vorerst wohl nur die ATR-72 eigenständig betreiben.

Fazit zu den Plänen der Lübeck Air

Als gebürtiger Hamburg blicke ich sehr interessiert in Richtung Lübeck – da tut sich etwas! Auf den wirklich beeindruckenden Ausbau des eigenen Streckennetzes folgt die erste Flottenerweiterung. Ich bin gespannt, ob es nur bei diesem einen Flugzeug bleiben wird. Ich traue der noch jungen Fluggesellschaft tatsächlich einiges zu – wie beispielsweise den Status als größte Regionalfluggesellschaft Deutschlands. Mich persönlich würde es tatsächlich sehr freuen!

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