Die Bundesländer wollen auch weiterhin an den Test- und Quarantänepflichten für Reiserückkehrer festhalten.

Auf der heutigen Gesundheitsministerkonferenz mit den Gesundheitsministern der Länder mit Bundesminister Jens Spahn plant man, an den aktuell bestehenden Test- und Quarantänepflichten bis September festzuhalten. Dies soll für Reisende gelten, welche aus Risiko-, Hochinzidenz und Virusvariantengebieten zurückkehren werden, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Keine guten Nachrichten für Reisende

Am heutigen Tage hat die Gesundheitsministerkonferenz stattgefunden, an der neben Jens Spahn alle Gesundheitsminister der Länder vertreten waren. Dort wollten die Länder durchsetzen, dass die Einreisebeschränkungen aufgrund der Mutanten verschärft werden.

Flughafen München Terminal 1 1
Reiserückkehrer müssten auch im Sommer in Quarantäne

Nach den Ergebnissen des heutigen Tages soll es jedoch keine Verschärfung geben, sondern die Regeln gleich bleiben. Somit soll auch die Testpflicht für Personen, welche mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen, bestehen bleiben. Eine Ausnahme könnte demnach sein, dass dies innerhalb der EU nur für Rückkehrer aus Risikogebieten gelten würde. Bei der Einreise nach Deutschland bleibt aller Voraussicht nach die zehntägige Quarantäne notwendig, welche man bei einer Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten mit einem negativen Antigentest nach frühestens fünf Tagen beenden kann. Bei einer Rückkehr aus Risikogebieten können sich Reisende sofort freitesten, um die Quarantäne zu umghen. Für Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten soll diese Möglichkeit nicht gelten.

Keine Ausnahmen für geimpfte Reisende

Die geplante Regelung soll auch keine geimpften Menschen bevorzugen, welche aus Virusvariantengebieten zurück nach Deutschland kommen. Diese Regelung gilt aktuell schon und soll auch so weitergeführt werden. Die Gesundheitsämter sollen dann stichprobenartig untersuchen, ob die Reisenden sich in der Quarantäne befinden. Auch soll im Straßen- und Schienenverkehr deutlich mehr kontrolliert werden, ob die Einreisenden getestet sind, als dies im letzten Sommer der Fall war. Zudem sollen weiterhin die kostenlosen Testmöglichkeiten in Grenznähe bestehen bleiben.

Ic Deutsche Bahn

Um den Reisenden zu informieren, sollen die Mobilfunkbetreiber bei einer Grenzüberschreitung mitteilen, welche Test- und Quarantäneregelungen es seitens der Bundesregierung aktuell gebe.

Fazit zum Fortbestehen der Einreiseregeln in Deutschland

Trotz Forderung nach einer Verschärfung der Einreiseregeln werden die Bundesländer “nur” an den bestehenden Einreisebestimmungen festhalten, um die Ausbreitung der Mutanten zu verlangsamen. Damit müssten ungeimpfte Reisende auch weiterhin bei einem Hochinzidenzgebiet eine Quarantäne antreten und könnten sich daraus nach frühestens fünf Tagen “freitesten”, welches bei einer Rückkehr aus Virusvariantengebieten nicht der Fall wäre. Geimpfte und Genesene sollen weiterhin ebenfalls nur bei einer Rückkehr aus Virusvariantengebieten in Quarantäne müssen, sonst bleibt diesen die Quarantäne erspart.

Autor

Genauso wie den Schwarzwald, liebt David es neue Orte und Kulturen zu entdecken. Am liebsten kombiniert er einen Städtetrip mit anschließendem relaxen am Strand. Er studiert Tourismusmanagement in Wernigerode und macht ein Praktikum bei reisetopia. Er hält euch mit den neuesten Deals und News auf dem Laufenden!

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  • Meiner Meinung nach sind wieder mehrere Fehler im Artikel vorhanden:
    -10 Tage Quarantäne und nach 5 Tagen freitesten gilt doch nur bei Hochinzidenzgebieten, und hier reicht Antigen statt PCR….
    -bei Einreise aus Risikogebieten gilt zwar auch 10 Tage Quarantäne aber freitesten geht sofort
    -und für Geimpfte gelten die gleichen Erleichterungen wie bisher: keine Test- oder Quarantänepflicht bei Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten… 🙄

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