Zu Beginn des Monats kündigte die tunesische Regierung die Wiedereröffnung der Land-, See- und Luftgrenzen Tunesiens für den 27. Juni an.

Tunesien hat vor wenigen Tagen die bevorstehende Wiederöffnung seiner Grenzen angekündigt. Um die Unternehmen des Tourismussektors bei der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit zu unterstützen, hat die Regierung ein Gesundheitsprotokoll herausgegeben, das von allen Fachleuten des Tourismussektors umgesetzt werden muss, um die die Besucher mit den höchsten Sicherheitsstandards empfangen zu können.

Tunesien möchte Reisende “in völliger Sicherheit” empfangen

Nach der dreimonatigen Schließung der tunesischen Grenzen gab das nationale tunesische Fremdenverkehrsamt (ONTT) bekannt, dass Tunesien nun bereit sei, Reisende “in völliger Sicherheit” zu empfangen. Demzufolge werden die Grenzen Tunesiens am 27. Juni geöffnet. Was die nationalen Verbindungen betrifft, so wurden diese bereits ab dem 4. Juni wieder aufgenommen.

Tunisie

Über die organisatorischen Details – wie die vierzehn Maßnahmen -, die diese Wiedereröffnung begleiten werden, ist jedoch aktuell noch keine weitere Information bekannt.

Strenge Hygienemaßnahmen in Tunesien

Laut dem tunesischen Minister für Tourismus, Mohamed Ali Toumi, wird der Verlust im Tourismussektor des Landes bereits auf zwei Milliarden Euro geschätzt. Daher hat die Regierung beschlossen, ein strenges Gesundheitsprotokoll zu entwickeln, um die Wiederbelebung des Tourismus zu fördern. Alle Akteure der tunesischen Tourismusindustrie sollen dann ein Label mit der Bezeichnung “Ready and Safe” erhalten, damit alle Unternehmen des Landes die gleichen Standards anwenden.

“Um das Label zu erhalten, ist es unerlässlich, die Umsetzung eines internen Protokolls in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO zu befolgen. Diese Empfehlungen werden von allen Akteuren des tunesischen Tourismus befolgt und angewendet werden, um Hygiene und vorbeugende Reinigung zu garantieren und somit die Kontrolle über Covid-19 zu behalten und die Gesundheit und Sicherheit der Touristen zu gewährleisten”, sagte das ONTT in einer Erklärung.

Das 20-seitige Gesundheitsprotokoll schreibt unter anderem vor, dass Hotels nur die Hälfte ihrer Betten verkaufen, eine systematische Temperaturkontrolle der Gäste bei der Ankunft durchführen und das gesamte Gepäck desinfizieren müssen. Auch das Hotelpersonal muss regelmäßige Temperaturkontrollen durchführen und zusätzlich dazu Masken tragen.

Um die sozialen Distanzierungsmaßnahmen einzuhalten, müssen Restaurants einen Abstand von 2,5 Metern zwischen den Tischen bewahren. Zudem wird kein Buffet mehr möglich sein. Der Zugang zu den Schwimmbädern wird außerdem für bestimmte gefährdete Personengruppen verboten, der Zugang zu Nachtclubs soll ganz verboten werden. Zudem sollen bei Ausflügen die Fachleute bzw. Guides dazu gebeten werden, die Kapazität der Gruppe auf die Hälfte zu beschränken.

Fazit zur Wiederöffnung der tunesischen Grenzen

Die bevorstehende Wiederöffnung der Grenzen Tunesiens ist eine weitere gute Nachricht für Vielreisende. Auch das Arbeiten mit Labels in Form des Gesundheitsprotokolls ist zu begrüßen, da Reisende sich so wenigstens teilweise in Sicherheit wiegen können. Trotz allem sollte man aktuell nicht vergessen, dass die Reisewarnung für Tunesien vorerst bestehen bleibt, weshalb man sich dessen bei einer Reise in das Land definitiv bewusst sein sollte. Eine erneute Rettungsaktion durch die Bundesregierung wird es bei einer zweiten Welle dann wohl nicht geben.

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns:

Autorin

Seit Lena ihren ersten Langstreckenflug bestritt, ist das Thema Reisen nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Sie liebt es neue Länder zu erkunden und dabei ebenso die besten und außergewöhnlichsten Unterkünfte zu testen. Bei reisetopia nimmt sie Euch mit auf ihre Reisen und teilt neben ihren eigenen Tipps & Erfahrungen auch die neusten Deals.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Du hast echt ganz falsches Bild von tunesien , da wird niemand verhungern und behalt dir im Kopf
    wir sind nicht abhängig von deinem 300 € wenn du so ein Scheiß Bild im Kopf hast dann bleib besser zu Hause oder mach dein Urlaub woanders, solche Menschen wie dich können wir garnicht gebrauchen. sagt er winter, herbe gucken wie sie überleben so ein Müll

    • Hey Rani, danke für deine Meinung hierzu, sicherlich ist das abgezeichnete Bild nicht ganz passend gewesen. Jedoch würde ich dich bitten hier trotzdem sachlich zu argumentieren und nicht beleidigend zu werden – auch wenn dich das emotional hart trifft. Viele Grüße

  • Hallo Michael, Deine Bedenken sind zwar verständlich, jedoch ist es auch von dem Veranstalter verständlich, da dies die normalen Stornobedingingen sind. Bis Oktober kann noch niemand absehen, wie die Lage sein wird. Auch besteht bis Oktober keine Reisewarnung. Wir haben auch Ende September eine Reise gebucht, hier heißt es abwarten und hoffen. Dein Reiseveranstalter ist nicht der einzige mit diesen Stornobedingungen. Wenn Du alle Risiken ausschließen möchtest, müsstest Du komplett zu Hause bleiben 😉

  • Michael, ich habe im letzten Jahr eine Reise nach Tunesien für den Oktober 2020 gebucht. Ich möchte aber diese Umstände meiner Familie ( Kind 10 Jahre) nicht zumuten. Auf Anfrage beim Veranstalter TUI würde mir jetzt geschrieben das ich die Reise stornieren kann aber dafür 588 Euro haben möchte. Da die Hotels eh nur zu 50 % gebucht werden dürfen, ist das für mich eine riesen Sauerrei. Ich habe mittlerweile schon mehrmals das Hotel angeschrieben aber habe bis heute keine Antwort bekommen. Ich hab keine Ahnung ob das Hotel noch öffnet in diesem Jahr. Falls ich jetzt nicht storniere steigen die Stornierungskosten weiter an in den nächsten Wochen. Ich werde wohl nie wieder bei diesem Veranstalter buchen. LG Michael

  • Aha, wer soll denn bitte diesen Sommer dank dieser Gefängnis-ähnlichen Schwachsinnsmaßnahmen weltweit überhaupt irgendwo Urlaub machen ? Ich nicht! Dann wird Tunesien und Co halt nichts zu essen haben im Herbst, denn von den Tourismus-Einnahmen kaufen die Brot und Reis damit keine Hungersnot ausbricht.

Alle Kommentare anzeigen (1)