Wir bei reisetopia lieben das Fliegen, das weiß jeder. Aber uns liegen gleichzeitig unsere Umwelt und die langfristigen Klimaentwicklungen am Herzen. Dass diese zwei Aspekte so nicht zusammenpassen, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch wir wollen uns nicht hinter der gefühlten Ohnmacht verstecken, sondern aktiv handeln. Daher sind wir als erstes Reiseportal Deutschlands dem Kompetenzzentrum für regenerative Flugkraftstoffe in Deutschland – aireg – beigetreten, um auf langfristiger Ebene etwas zu bewegen.

Ein Leben ohne Reisen? In diesem Jahr haben wir einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie sich das anfühlt und haben gemerkt: Das ist nichts, was wir uns für die Zukunft vorstellen können. Dennoch lassen uns auch die durch unsere geliebten Flugreisen hervorgerufenen Umweltfolgen keine Ruhe und wir sind schon lange auf der Suche nach Lösungen, wie man eine bessere Balance zwischen dem Reisen und dem Klima finden kann. Nachdem wir zunächst verstärkt den Weg der Kompensation gegangen sind, haben wir nun den nächsten Schritt ergriffen und sind seit heute offizielles Mitglied bei aireg – dem Kompetenzzentrum für regenerative Flugkraftstoffe in Deutschland. Gemeinsam mit anderen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie wollen wir vorangehen und die Entwicklung von nachhaltigen Treibstoffen fördern, um die Zukunft des Fliegens aktiv mitzugestalten!

reisetopia wird als erstes Reiseportal Deutschlands Mitglied bei aireg

Wenn es um die Klimakrise geht, dann gibt es ein Thema, das immer weit vorne genannt wird: die Emissionen von Flugzeugen. Obwohl seit Jahren bekannt ist, dass es längst Zeit zu handeln ist, steigt der CO₂-Ausstoß kontinuierlich an. Das geht damit einher, dass die Flugbewegungen bis zur Corona-Krise Jahr für Jahr zugenommen haben. Sobald sich die Lage wieder erholt, wird auch weiter mit einem starken Wachstum der Branche – und somit einem Anstieg der Emissionen – gerechnet und damit gegen die vereinbarten Klimaziele gearbeitet.

Privat und beruflich haben wir aus den genannten Umweltgründen bereits versucht, unser Flugverhalten zu ändern. Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, gab es bei reisetopia lange keine Status Runs mehr und auch auf innerdeutschen Strecken versuchen wir weitestgehend aufs Fliegen zu verzichten. Auch fördern wir über unseren Partner Jetbeds aktiv die Kompensation von Flugreisen und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, an Klimaschutzprojekte zu spenden. Doch all diese Maßnahmen gingen uns noch nicht weit genug. Wir fühlten auch immer mehr, dass wir durch die gestiegene Reichweite unserer Seiten, einerseits mehr Verantwortung tragen – andererseits aber auch vor der wunderbaren Situation stehen, wichtigen Themen eine Plattform geben zu können.

Um noch aktiver an der Debatte rund ums Fliegen und nachhaltigeres Reisen teilzunehmen, echte Einblicke in die Thematik zu erhalten sowie unsere Meinung klar zu äußern, sind wir diese Woche einen großen Schritt gegangen. Als erstes deutsches Reiseportal sind wir Mitglied bei aireg – der Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V. – geworden.

Aireg Logo 2x

Wir freuen uns sehr, mit reisetopia ein Mitglied gewonnen zu haben, das uns vor allem in der Öffentlichkeit unterstützt, auf Klimaschutz in der Luftfahrt und auf die Bedeutung und Notwendigkeit von nachhaltigen synthetischen Flugkraftstoffen hinzuweisen. Sie haben das große
Potenzial, Haupttreiber für die Reduktion an Treibhausgasen im Luftverkehr zu werden. Nur durch deren Einsatz können die Klimaziele bis 2050 in der Luftfahrt erreicht werden.

Melanie Form, Mitglied des Vorstands und Leiterin der Geschäftsstelle aireg e.V.

Aireg ist ein 2011 gegründeter Verbund aus Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Forschung und Wissenschaft. Die Mitglieder kommen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Luftfahrt und reichen von Universitäten und Großforschungseinrichtungen über Anlagenherstellern, Anlagenbetreibern, Bioraffinerien, der Mineralölwirtschaft, Antriebs- und Flugzeugherstellern, Regierungsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Flughäfen und Fluggesellschaften. Gemeinsam setzt sich die Initiative dafür ein, durch die Entwicklung und Förderung von nachhaltigeren Treibstoffen die ehrgeizigen CO₂-Minderungsziele der Luftverkehrswirtschaft zu erreichen.

Hier werden wir von nun an Einblicke in den Stand der Forschung erhalten, aber auch selbst in Arbeitskreisen aktiv werden, in denen wir unser Know-how einbringen können. Unsere Hauptaufgabe wird dabei die Nutzung unserer Reichweite sein, durch die wir mithilfe unserer diversen Kanäle über die Fortschritte der Entwicklung berichten können. Denn soviel sei schon mal gesagt: Es gibt äußerst spannende, zukunftsweisende Projekte, die wirklich Hoffnung machen, dass das Fliegen nicht für immer in der Rolle des “Umweltsünders” bleibt, die ihm aktuell zugeschrieben wird.

Für uns ist der Ansatz von aireg genau das, was wir uns von der Klimadebatte wünschen. Die gemeinsame Suche und aktive Entwicklung von Lösungen sowie eine umfassende Aufklärung führt zu besseren Ergebnissen und einem offeneren Austausch als das klassische schwarz-weiß Denken, in dem das Fliegen in Zukunft gar keine Rolle mehr spielen soll. Wir hoffen, dass wir damit auch andere motivieren, dem Thema offener gegenüberzustehen und dessen Wichtigkeit zu würdigen.

Das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken

Nachhaltigkeit ist bei uns eine Herzensangelegenheit und wir sind froh, durch die Partnerschaft mit aireg an einem Projekt zu arbeiten, das im Bereich der Flugzeug-Emissionen wirklich langfristig etwas bewegen kann und will. Mit starken Partnern an der Seite blicken wir optimistisch in eine Zukunft, in der Flugreisen möglich sind, die Umwelt aber nicht mehr den viel zu hohen Preis dafür zahlen muss.

Der Krise rund um das Coronavirus zum Trotz wollen wir das Thema Nachhaltigkeit in der Luftfahrt weiter vorantreiben und uns als erstes Reiseportal in Deutschland aktiv in der Unterstützung der Entwicklung von nachhaltigen Treibstoffen engagieren. Gemeinsam mit unseren aireg-Partnern wollen wir einen Wandel hin zu klimafreundlicherem Fliegen und Reisen anstoßen und gleichzeitig mit unserer Community dabei helfen, das Thema in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich weiter in den Fokus zu rücken. Mit der neuen Partnerschaft wollen wir als Vorbild vorangehen und andere motivieren, sich ebenfalls verstärkt mit dem Thema Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit Reisen zu beschäftigen.

reisetopia-Geschäftsführer Moritz zur Mitgliedschaft bei aireg

In den kommenden Wochen werdet Ihr hier bei reisetopia also immer mehr Artikel über unsere Zusammenarbeit mit aireg finden. Dabei geben wir Euch exklusive Einblicke in die Forschungsarbeit und die anderen Mitglieder der Initiative. Wir werden gleichzeitig über die Hintergründe und die Wichtigkeit des Projektes berichten und hoffen, dass wir Euch damit ein umfassendes Bild bieten können, welches die Debatte rund ums Fliegen von einer differenzierteren Perspektive betrachtet, als man es häufig anderswo findet.

Mit dieser Mitgliedschaft wollen wir auch Vorreiter und Vorbild für die gesamte Branche sein, sich stärker für Themen wie diese einzusetzen. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, können die Klimaziele erreicht werden.

Gemeinsam mit reisetopia nachhaltigeres Reisen voranbringen

Wir haben bereits in der Vergangenheit erste Schritte in Richtung nachhaltigeres Reisen in die Wege geleitet. Mit der Mitgliedschaft bei aireg können wir das nun in einem ganz anderen und tiefergehenden Rahmen fortführen. Wir brauchen nun Eure Unterstützung, das Thema präsent zu halten, in dem Ihr unsere Beiträge lest und wie bisher mit uns in den Austausch geht. Wir hoffen, dass Ihr genau so viel Interesse an den Entwicklungen rund um nachhaltigeres Fliegen habt wie wir. Denn was könnte es schöneres geben, als die Welt zu erkunden und dabei so wenig wie möglich die Umwelt zu belasten?

Wir hoffen auch, dass wir durch die neue Partnerschaft gemeinsam noch mehr tun und gleichzeitig vorangehen können, damit auch andere Unternehmen davon überzeugt werden, auf den Zug aufzuspringen und das Thema Umwelt zentraler zu platzieren – um zum Nachdenken anzuregen und gleichzeitig nach Wegen zu suchen, die das Reisen in Zukunft nachhaltiger machen!

Autorin

Wenn Anna unterwegs ist, ist sie in ihrem Element. Selten ist sie mehr als ein paar Tage am selben Ort. Der nächste Kurztrip oder eine Fernreise stehen immer schon in ihrem Kalender. Nach ihrem Tourismus-Studium konnte sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen und teilt auf reisetopia.ch ihre Erfahrungen, Tipps und News aus der Reisewelt mit euch.

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Die ganze Diskussion ist für mich solange Makulatur, solange die Redaktion nicht ihre eigene Definition von sinnvoll oder sinnlos offenlegt.

    Die Beiträge sind ja nur die Ergebnisse der nicht bekannten Definition. Beispiele:
    Aus einem der Kommentare der Redaktion hier:
    “Dennoch versuchen wir, wo es sinnvoll und möglich ist, die Bahn dem Flugzeug vorzuziehen und auf unnötige Emissionen zu verzichten”.
    Aus einem anderen Artikel:
    “Fazit zum Australien-Rundflug von Qantas
    Aus ökologischer Sicht ist dieser Flug natürlich nicht sonderlich sinnvoll.”

    Die Beispiele sind ja nur das Ergebnis, aber nicht Definition selbst.

    Was ist also die offizielle ABSTRAKTE, d.h. nicht anhand von Beispielen, Definition der hiesigen Unternehmensdefinition einer sinvollen (Flug-,Bus-, Auto-, Bahn-)Reise und was ist eine sinnlose Flug-,Bus-, Auto-, Bahn-)Reise?

    • Hallo Peter, das ist genau der Grund, warum wir kein schwarz/weiß denken haben wollen, sondern einen anderen Weg gehen. Es gibt keine einfache und einheitliche Definition von sinnvoll oder sinnlos, zumal wir genau diese nicht nur jedem Redaktionsmitglied, sondern auch jedem Leser überlassen wollen. Es ist nicht unser Ziel, irgendjemanden zu sagen, ob das Reiseverhalten “falsch” oder “richtig” ist, sondern Anregungen zu geben, wie man das Reiseverhalten nachhaltiger gestalten kann. Zudem investieren wir in die Entwicklung von zukunftsfähigen Ansätzen, um jegliche Art von Reisen nachhaltiger zu machen.

      • Ich meinte nicht die Definition jedes einzelnen.

        Ich meinte die Definition des Unternehmens “Reisetopia”. Es müßte doch zumindest so etwas wie eine (grobe) Unternehmensleitlinie der Unternehmensführung dazu geben, oder?

      • HI Peter, wir haben hierzu die klare Haltung, jedem Mitarbeiter und jedem Leser keine Vorschriften machen zu wollen, sondern stattdessen Anreize zu schaffen – etwa durch die Bevorzugung von Bahntickets gegenüber Flugtickets auf Inlandsstrecken, durch die komplette Übernahme der Kosten für den ÖPNV für unsere Mitarbeiter oder durch den Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen in der Redaktion. Wir glauben fest an einen Wandel durch Anreize und Weiterentwicklungen und nicht durch Verbote – und genau solche hast du immer, wenn du eine klare “Definition” hast. Jeder Mitarbeiter und Leser von reisetopia darf seinen eigenen Weg gehen, wir wollen nur dabei helfen, diesen soweit möglich nachhaltiger zu gestalten – jeder kleine Schritt zählt.

  • Ehrlich gesagt, dieser ideologisch befrachtete Nachhaltigkeits-Bullshit interessiert mich nicht die Bohne. Die politische Einstellung der Redaktion ist deren Privatsache. Ich erwarte hier eine neutrale, seriöse und spannende Berichterstattung, ohne links-grünen politischen Ballast. Wenn ich das möchte, lese ich den Spiegel oder die taz. Reisen ist Freiheit und man muss ja nicht unbedingt daran mitarbeiten, dass diese Freiheit immer weiter eingeschränkt wird. Es gibt genügend Greta-Kopien und hüpfende Jugendliche, die uns täglich die Klima-Apokalypse verkünden. Das will ich hier nicht lesen, auch wenn es vielleicht politisch korrekt ist und dem Zeitgeist entspricht.

    • Hallo Volker,
      diese Mitgliedschaft hat nichts mit politischer Meinung zu tun. Wenn du dir aireg und die Mitlgieder ansiehst, wirst du schnell merken, dass dort beinahe die gesamte Bandbreite der Luftverkehrswertschöpfungskette abgebildet ist und keine politischen Tendenzen zu erkennen sind. Keiner dieser Akteure – und ebenso wenig wir – möchte die Freiheit des Fliegens einschränken, sondern es lediglich zukunftsfähig zu machen. Eines Tages werden nämlich die fossilen Brennstoffe, die heutzutage eingesetzt werden, knapp. Dadurch würde das Fliegen enorm teurer oder gar unmöglich werden, wenn nicht vorher schon an alternative Treibstoffe gedacht wird. Ich weiß nicht, wie viel Freiheit vom Reisen dann noch übrig bleibt, wenn es zu etwas wird, dass nur noch einigen wenigen zur Verfügung steht. Dass die entwickelten regenerativen Treibstoffe dabei auch umweltfreundlicher sind und hoffentlich dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen, sollte doch für niemanden ein Problem darstellen. Und über diese Entwicklungen wird es bei uns spannende, seriöse und neutrale Berichte geben.

  • Da muss ich jetzt doch mal eine Lanze für Reisetopia brechen: Ich finde den Ansatz von aireg gut. Ohne alternative Treibstoffe wird es zukünftig im Luftverkehr nicht gehen. Ich persönlich hoffe darauf, dass Wasserstoff bald eine brauchbare Alternative darstellt. In sofern begrüße ich die Kooperation von Reisetopia und aireg. Ich finde es gut, dass ihr euch Gedanken zum Thema macht und auch entsprechend handelt. Weiter so!

    • Guten Morgen Christian,
      Vielen lieben Dank für deine positive Rückmeldung und dein Statement bezüglich unserer Mitgliedschaft bei aireg 🙂 Es freut mich sehr zu hören, dass du – genau wie wir – den Ansatz von aireg als sinnvoll ansiehst. In der Zukunft werden wir in Form von Stories und Berichten noch tiefer in die Themen einsteigen und über die verschiedenen Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile alternativer Flugkraftstoffe berichten.
      Liebe Grüße, Anna

  • Wie ich vorhin geschrieben habe, wollen wir das Fliegen überhaupt nicht schlechtreden – wir selbst lieben das Reisen, das weiß ja jeder. Wir wollen also auch weiterhin über Flugreisen sprechen. Reisetopia ist und bleibt ein Reiseportal. Daher haben wir uns ja gerade für ein Projekt entschieden, dass sich dafür einsetzt, das Fliegen auch in Zukunft zu ermöglichen – nur eben mit anderen Treibstoffen. Denn eines Tages wird es die fossilen Treibstoffe, die aktuell genutzt werden, schlichtweg nicht mehr geben – sie werden aufgebraucht sein. Dadurch würde das Fliegen dann immens teuer werden und nicht mehr zu der Konditionen stattfinden können, zu denen es heute möglich ist. Ich denke, das wird insbesondere auch denen, die “reisen und nicht die Welt retten” wollen am Herzen liegen. Daraus ergäbe sich dann ja im Endeffekt eine Win-win-Situation für alle.

    Und bis die Entwicklung von regenerativen und nachhaltigeren Flugkraftstoffen noch nicht marktfähig ist, ist es sicherlich nie eine schlechte Idee auch etwas für die Kompensation von Flügen zu tun.

    Schade, dass du dich aus diesen Gründen nun dazu entschieden hast, reisetopia nicht mehr lesen zu wollen. Aber falls du doch wieder vorbeischauen möchtest, wirst du merken, dass wir immer noch die gleiche Seite sind – einzig und allein mit der Ergänzung, dass wir zusätzlich über die Entwicklungen und den Fortschritt rund ums Fliegen mit nachhaltigeren Treibstoffen berichten.

    • Beim entsprechenden Artikel mit Eurer Nachhaltigkeits-PR von heute ist ja – warum nur? – die Kommentarfunktion deaktiviert. Dort verabschiedet ihr euch offiziell von eurem Konzept. Hieße in der Konsequenz: Nur Eco fliegen, keine günstigen Abflughäfen im Ausland etc. Allein daran glauben kann ich nicht.

      Gerade erst vor 2 Tagen jammerte doch einer Eurer Autoren in seinem Reisebericht, er sei quasi gezwungen worden, zu fliegen, da das Bahnticket untragbare 160 Franken gekostet hätte. Merkste selbst, oder? Entweder plumpeste PR oder eben den Leser für dumm verkaufen wollen. Beides find ich nicht ganz so charmant… 😉

      • Hi Stella, ich habe das gerade nochmal überprüft: Kommentieren ist auf der Nachhaltigkeitspage genauso möglich wie bei diesem Artikel. Wie du siehst, gehen wir sehr gerne in die Diskussion, weil wir von diesem Projekt überzeugt sind. Das gilt für mein gesamtes Team genauso wie für mich.

        Du hast deinen Standpunkt glaube ich mittlerweile klargemacht und das ist auch in Ordnung – man darf unterschiedliche Meinungen haben, aber deshalb muss man andere nicht diffamieren. Für uns steht fest: Wir lieber Reisen, wir lieben fliegen und wir lieber Luxusreisen. Deshalb wird sich an unseren Berichten nichts ändern, außer dass wir Zukunftstechnologien stärker in den Fokus rücken, um in Zukunft nachhaltigere Luxusreisen genießen zu können. Deshalb werden wir auch weiterhin fliegen und über Fernreisen berichten – genau das steht auch in allen unseren Nachhaltigkeitsartikeln. Dennoch versuchen wir, wo es sinnvoll und möglich ist, die Bahn dem Flugzeug vorzuziehen und auf unnötige Emissionen zu verzichten. Das darfst du gerne “plumpe PR” nennen, ich nenne es Überzeugung.

  • Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis.

    Man braucht keine ellenlangen Diskussions-Runden sondern konkrete Projekte die umgesetzt werden um das Fliegen wirklich umweltfreundlicher zu machen.

    Arbeitskreise wirken da eher verzögernd als beschleunigend.

    LAX, OSL, ARN und weitere Airports haben bereits seit einiger Zeit Sustainable Aviation Fuel (SAF) dauerhaft vefügbar.
    Wenn wirklich der Wille da wäre, dann hätten wir in Deutschland auch schon lange eine entsprechende Anlage an einem der wichtigen Airports.

    So wirkt das Ganze aber wirklich eher so, dass man durch den Arbeitskreis nur vordergründig signalisieren will das man etwas macht, obwohl man weit hinterherhinkt.

    Lasst euch von Reisetopia nicht zu billigen Propaganda-Zwecken einspannen sondern schaut darauf, dass wirklich die weltweite Führung sowohl bei der Technologie als auch bei der lokalen Umsetzung übernommen wird.

    • Hey Max,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Natürlich sind Arbeitskreise alleine nicht die Lösung von komplexen Problemen wie diesem. Doch um langfristig ein starkes Signal zu senden, müssen sich die verschiedenen Akteure der Wertschöpfungskette zusammentun und sich austauschen – da helfen die Initiativen einzelner wenig.

      SAF-Anlagen sind auch in Deutschland bereits in der Entwicklung – und du hast recht, es ist scheint so, als gäbe es Lösungen, die aus zunächst unerklärlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Aireg geht aber gerade auch in solchen Fragestellungen voran und setzt sich aktiv dafür ein, dass die Markteinführung in Deutschland vorangetrieben wird.

      Was ich so nicht stehenlassen möchte ist, dass es sich hierbei nur um Propaganda-Zwecke handelt. Denn wir sind überzeugt von den Chancen, die sich hieraus entwickeln können. Wir haben durch unsere aireg-Mitgliedschaft die Möglichkeit, Blicke hinter die Kulissen vieler spannender Partner zu werfen und somit beispielsweise “live” zu sehen, wie der Stand der Entwicklung der SAF in Deutschland ist. Unser vorrangiges Ziel ist dabei, über die Thematik aufzuklären und sie für eine breitere Masse zugänglich zu machen, denn ich bin mir sicher, dass nicht jeder so gut wie du über die Möglichkeiten von Sustainable Aviation Fuels informiert ist. In den nächsten Wochen werden wir dafür unter anderem das von dir angesprochene Thema beleuchten, aus welchen Gründen die Markteinführung von SAF in Deutschland bisher so “hinterherhängt” – und ich denke, von solchen Inhalten kann dann jeder nur profitieren.🙂

  • Bullshit. Dieses Anbiedern ist doch peinlich und unglaubwürdig. Bin gespannt auf Eure zukünftigen Reiseberichte, selbstverständlich ausschließlich aus Harz und Schwarzwald (und bitte ohne Auto!).

    • Hey Stella,
      wie du dem Artikel entnehmen kannst, geht es uns mit der Mitgliedschaft nicht darum, nicht mehr zu fliegen oder das Fliegen zu verteufeln. Das ist auch nicht der Ansatz, den aireg verfolgt. Aireg setzt sich stattdessen dafür ein, regenerative Flugkraftstoffe zu entwickeln, sodass die Flugzeuge in Zukunft weniger CO2 emittieren und die Branche von den fossilen Brennstoffen – die nun mal endlich sind – langsam aber sicher wegkommt. Und über diesen Fortschritt der Entwicklungen wollen wir im Rahmen unserer Mitgliedschaft berichten.

      • Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem der aktuelle Zeitgeist hinhält… Erst recht, wenn es dermaßen unglaubwürdig ist. Und Euer Ablasshandel mit “Kompensation” ist lächerlich. Aber wird man ja sehen, wie ernst ihr es meint. Flugreisen wird man hier ja dann sicherlich nicht mehr viele sehen. Und wenn, dann selbstverständlich auf dem Klappstuhl in Eco – Flächenverbrauch und so… Oder etwa nicht?

        Eure Leser wollen reisen, nicht die Welt retten. Sorry, aber ihr habt mich als Leserin verloren.

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