Wir Gründer und alle Mitarbeiter von reisetopia können sich ein Leben ohne Reisen nicht vorstellen – gleichzeitig spielt auch die Umwelt für uns eine große Rolle. Deshalb haben wir uns entschieden, alle durch Flüge generierten Umsätze an die Non-Profit-Organisation atmosfair zu spenden!

Wenngleich wir alle das Reisen lieben, egal ob es um die Mitglieder des reisetopia Teams oder unsere Leser geht, müssen wir auch unserer Verantwortung für die Umwelt und mögliche Schäden durch Reisen gerecht werden. Deshalb geht reisetopia als erstes Reiseportal in Deutschland den Weg, alle aus Flügen generierten Umsätze vollständig an den Testsieger bei der CO2-Kompensation (Stiftung Warentest / Finanztest 2018) zu spenden und damit voranzugehen im Kampf für besseres und gleichzeitig umweltverträglicheres Reisen. Rückwirkend haben wir für das Jahr 2018 über 8.000 Euro gespendet, zudem werden wir alle Umsätze des Jahres 2019 spenden!

reisetopia spendet als erstes Reiseportal in Deutschland alle Flugumsätze

Es steht außer Frage, dass die Umweltbelastung durch Flüge sehr hoch ist, besonders dann wenn man diese auf den sogenannten Passagierkilometer herunterrechnet. Auch deshalb verzichten wir bei reisetopia nahezu komplett auf Inlandsflüge und fahren stattdessen mit der Bahn. Wenngleich wir alle gleichzeitig auch an anderer Stelle unsere Umweltbelastung soweit reduzieren wie möglich, etwa durch einen Verzicht auf ein Auto, wissen wir selbst: Die Anzahl an Flügen, die jeder von uns jährlich absolviert, ist ein Klima-Killer. Nun mag man sagen, dass unsere Klimabilanz damit sowieso nicht mehr zu retten ist. Doch genau das sehen wir anders, denn auch wer Reisen liebt und mit Reisen Geld verdient, sollte zumindest etwas tun. Ganz nach dem Motto: “Lieber etwas tun, als gar nichts tun”.

Reisetopia Atmosfair

Während das Umweltthema auf anderen Reiseseiten einfach ignoriert wird, wollen wir vorangehen – auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist. Deshalb spielt das Thema Nachhaltigkeit auch bei den Meldungen auf reisetopia eine zunehmend wichtige Rolle. Im letzten Monat haben wir uns in über 15 Beiträgen dem Thema Umwelt gewidmet und wir planen dies in den kommenden Monaten fortzuführen, denn für uns gehört zu den von uns geliebten Reisen auch ein Blick auf die negativen Folgen. Wäre es besser einfach gar nicht mehr zu reisen? Sicherlich, aber dies ist für uns und unsere Leser keine Alternative, weswegen wir so viel tun möchten, wie möglich ist, um weiter reisen zu können, dafür aber zumindest einen Ausgleich zu schaffen – wir wollen vorangehen für mehr Verantwortung bei Reiseportalen in Deutschland.

Vorangehen bedeutet für uns allerdings auch, etwas zu verändern. Wir wollen deshalb dem besonders billigen Fliegen auf Kurz- oder Langstrecken keine Basis mehr bieten. Wir finden, dass es beim Reisen nicht darum gehen sollte, besonders billig mit einem Flugzeug von einem Punkt zum anderen zu kommen, sondern Einmaliges zu erleben. Deswegen gibt es bei reisetopia ab sofort keine Flug-Deals in der Economy Class mehr. Dieser Schritt fällt uns nicht leicht, aber Langstreckenflüge für 200 oder 300 Euro sind für uns nicht mit unseren Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit vereinbar. Unser Ziel ist es auch zukünftig, Euch einmalige Reiseerlebnisse zu ermöglichen, weswegen wir komplett darauf setzen, Euch durch Meilen & Punkte sowie Business & First Class Deals und unsere neuen reisetopia Hotels einmalige Reisen zu ermöglichen – und dass lieber drei Mal weniger im Jahr und dafür umso erinnerungswürdiger und damit umweltschonender!

CO2-Kompensation bei jeder Flugbuchung über reisetopia

Mit unserer Spende an atmosfair wollen wir einen Beitrag leisten – wir würden uns allerdings freuen, wenn Ihr uns dabei unterstützt. Deshalb bieten wir ab sofort bei der Buchung über unsere Flugsuche die Möglichkeit, eine Spende analog zur Umweltbelastung durch den entsprechenden zu tätigen. Diese fließt natürlich vollständig an atmosfair und über die Non-Profit-Organisation in Projekte zur CO2-Kompensation. Diese sind mit dem sogenannten Gold Standard ausgezeichnet und beziehen sich großenteils auf den Energiesektor. Unterstützung werden Projekte in den Bereichen Windkraft, Solarenergie, aber auch Umweltbildung und weiteren Bereichen. Bei jeder Flugbuchung über reisetopia Flüge und unseren Partner Jetbeds könnt Ihr entweder den von atmosfair vorgeschlagenen oder einen Eurer Meinung nach angemessenen Betrag als Ausgleich bezahlen, der dann reinvestiert wird:

CO2 Kompensieren Jetbeds

Gemeinsam können wir vorangehen und dafür sorgen, dass andere Reise-Webseiten in Deutschland nachziehen und nicht nur dabei helfen mit einer Spende einen kleinen Anteil im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten, sondern auch ihre Nutzer dazu animieren, eine Kompensation für ihre Reisen zu leisten. reisetopia will dabei vorangehen, denn wir sind uns darüber bewusst, dass jeder, der luxuriös mit unseren Tipps & Tricks verreist, von dem gesparten Geld einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten kann. Wir tun dies als Unternehmen, in dem wir alle Flugumsätze direkt weitergeben und würden uns freuen, wenn Ihr uns bei unseren Bemühungen unterstützt!

Gemeinsam mit reisetopia weitere Initiativen gestalten

Redaktionelle Beiträge, keine Plattform mehr für besonders billige Flüge auf der Kurz- und Langstrecke und unsere Spende von über 8.000 Euro sowie die Möglichkeit zum Ausgleich Eurer Flugemissionen direkt bei der Buchung sind für uns nur erste Schritte im Kampf für mehr Nachhaltigkeit rund um Reisen. Wir möchten gemeinsam mit Euch vorangehen und es möglich machen, Reisen zu genießen und gleichzeitig die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Auch deshalb freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Euch weitere Initiativen für umweltfreundlicheres Reisen zu starten. Lasst uns daher gerne wissen, welche Vorschläge Ihr habt und wir schauen, ob wir gemeinsam mit Euch eine passende Umsetzung finden können.

Wir freuen uns auf Eure Ideen und hoffen, dass wir gemeinsam noch mehr tun und gleichzeitig vorangehen können und auch andere Reiseportale überzeugen können, auf den Zug aufzuspringen und das Thema Umwelt zentraler zu platzieren, um zum Nachdenken anzuregen und gleichzeitig nach Wegen zu suchen, um Reisen in Zukunft nachhaltiger zu machen!

Lust auf mehr reisetopia Artikel? Dann folgt uns:

Autor

Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels in aller Welt. Auf der Suche nach neuen Erlebnissen hat Moritz schon dutzende Airlines getestet und mehr als 100 Städte erkundet. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen Erlebnissen & Tipps teilhaben!

Fragen? In der reisetopia Club Lounge auf Facebook beantworten wir Eure Fragen.

  • Hallo Moritz, laut Finanzbericht liegen die Kosten für Personalkosten, Reisekosten,Steuerberater, Öffentlichkeitsarbeit bei 500.000,- Euro??? Ist das nicht etwas hoch? Für einen Non Profit Verein der ja eine GMBH ist….. Und eines steht doch fest, wenn man nicht die Ursache – zu viele Menschen – bekämpft und nur kosmetische Symptome, wird sich nichts ändern. Mit Spenden kauft man sich nur ein gutes Gewissen und verschafft Geschäftsführern, Vorständen und Steuerberatern ein einträgliches Gehalt. Aber natürlich entscheidet das jeder selbst. Macht weiter so. LG Tommi

  • Hallo Moritz,

    auch ich muss sagen, dass auch ich nicht glücklich über die Entwicklung Eures Internetauftritts bin.

    Ursprünglich hatte Euer Auftreten wirklich einen großen Charme, und gerne erinnere ich mich noch an das Foto von Euch vier Studenten in der Lufthansa First Class 🙂

    Sehr gerne habe ich Eure Artikel gelesen, und Reisetopia wurde eine meiner Leiblingsseiten aus dem Bereich Travelblogging.

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum in der heutigen Zeit und auch bei Euch so verbissen expandiert werden muss. Es fing ja schon mit dem ständigen Werben um neue Kunden von Amex und Co. an, was mir in der Intensität wirklich auf die Nerven ging.

    Du als CEO leistet sicherlich herausragende Arbeit, aber der Charme und die Authentizität Eures Projektes geht meiner Ansicht nach im Zuge Eurer aggressiven Expansion mehr und mehr verloren. Diverse Neuautoren, die teilweise auch nicht immer den richtigen Ton treffen (Carsten Bertz beispielsweise tritt zwar sehr professionell auf, kommt auf mich aber eher kühl und distanziert rüber), mehr und mehr Projekte, die Ihr angeht, immer aufdringlicher werdende Hinweise auf die ach so tollen Programme und Pakete der Luxushotels mit so und so viel Verzehrguthaben etc., was ja einen “tollen Gegenwert” darstellt und natürlich gerne über Euch gebucht werden kann…

    Und jetzt der völlige Verzicht, Deals für Economyflüge aufzuführen! Meine Herren! Wie hier bereits mehrere Kommentatoren beschrieben haben, ist im Vergleich zu einem Businessclass-Flug der ökologische Fußabdruck bei Economy natürlich wesentlich kleiner! Und es geht bei vielen auch nicht darum, nun aus fünf Y-Flügen einen C-Flug zu machen. Ich mache pro Ziel beispielsweise nur einen Flug jährlich, und wenn der nur in C stattfinden soll, ist das natürlich aus ökologischer Sicht ein Rückschritt.

    Meiner Einschätzung nach habt Ihr Euch vornehmlich aus strategischen und kaufmännischen Gründen mehr und mehr (und zukünftig wohl ausschließlich) auf das Luxussegment konzentriert.

    Das mag funktionieren, aber in der Außendarstellung habt Ihr in meinen Augen in den letzten Monaten sehr an Charme, Authentizität und Seele verloren und seid nicht mehr die Seite, die ich gerne lese.

    Gruß, Thomas

    • Hallo Thomas, vielen Dank für dein Feedback – gerade als treuer Leser weiß ich das sehr zu schätzen.

      Ich verstehe deine Einwände auch vollkommen und natürlich ist es absolut vernünftig, wenn man nur einmal im Jahr fliegt und das dann in der Economy Class. Wir auf reisetopia versuchen aber (seit jeher) einen Traum zu verkaufen, irgendwann in der Business und First Class zu verreisen. Wir sind als Studenten mit diesem Traum gestartet und daran hat sich bis heute nichts verändert.

      Ohne Zweifel gibt es bei einer Firma wie unserer Wachstumsschmerzen und ich verstehe, dass man dann die größte Authentizität hat, wenn man 12 Stunden am Tag ohne freien Tag für zwei Jahre arbeitet neben dem Studium und dabei kaum Geld verdient, aber man sollte auch so ehrlich sein und erwarten, dass das kein Zustand für immer sein kann. Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen und haben unsere Geschäftsfelder erweitert, das stimmt. Dabei hat auch eine gewisse Fokussierung auf Luxus stattgefunden, denn wir wollen den Traum von genau diesem verkaufen. Ich habe das Gefühl, dass wir immer sehr gut darin waren, über Meile & Punkte sowie über Business Class sowie Luxushotels zu schreiben, aber uns im Bereich darunter nicht von zahlreichen anderen Plattformen abgehoben haben. Auch deshalb, weil wir schlichtweg in allen Bereichen wirklich den größten Mehrwert bieten wollen anstatt auf allen Hochzeiten zu tanzen, haben wir uns für eine Fokussierung entschieden.

      Ich persönlich hoffe, dass dabei nicht allzu viel von dem verloren gegangen ist, was uns ausmacht und auch unsere neuen Mitarbeiter den Charme und das Herz mitbringen, dass wir von Anfang an hatten. Nach diesen Kriterien stellen wir zumindest ein und ich habe die Hoffnung, dass wir so auch unserem Kern treu bleiben können.

      Mich würde deshalb auch interessieren, was wir deiner Meinung nach anders machen können, um als Firma weiter zu wachsen und gleichzeitig nicht das zu verlieren, was uns ausmacht? Man muss dabei sicherlich einen guten Mittelweg finden und ich bin mir sicher, dass wir auch dank Feedback von Lesern wie dir genau diesen auch finden können.

      • Ich kann mich der Meinung von Thomas anschließen.
        Mir ist durchaus bewusst, dass sich eure Seite zu einem großen Teil durch die Platzierung durch Affiliate-Links trägt. Dass diese in Form von teils extrem aggressiver Werbung für Amax (in so gut wie jedem Artikel) auftaucht, teils sogar völlig zusammenhanglos als Textbaustein zwischen zwei Absätzen, hat einen etwas bitteren Beigeschmack, scheint aber auch durch eure schnell vorangetriebene Expansion erforderlich zu sein. Eine Fokussierung kann ich auf eurer Seite nicht erkennen, eher im Gegenteil, zu viele Themen, ihr versucht einen Spagat zwischen Tageszeitungsnews, Reisebüro und Reviews, gepaart mit Rabattaktionen und Anleitungen zum Punkte sammeln…. Manchmal ist weniger mehr, dies gilt auch für euren schnell gewachsenen Mitarbeiterstamm. (Herrn Bertz finde ich auch ausgesprochen unsympathisch.)
        Eure Neuausrichtung auf das Luxussegment aus rein ökologischen Aspekten, wie in diesem Artikel dargestellt halte ich für Augenwischerei! Was möchtet ihr denn eigentlich nun genau? Luxus oder umweltbewusstes, ökologisch vertretbares Reisen. Lieder schließt sich das heute nach wie vor oft aus. Vielleicht stellt aber gerade das eine Möglichkeit der Fokussierung dar, wenn alles, was ihr in diesem Artikel geschrieben habt nicht nur heiße Luft war.
        Viele Grüße, Claudia

      • Hallo Claudia, vielen Dank für dein Feedback. Ich kann deine Kritik zwar teils nachvollziehen, muss aber doch auch auf die enorme Übertreibung verweisen: Wir verlinken Amex (Membership Rewards) und auch Miles & More etc. zwar, wo wir es auf Grund der attraktiven Möglichkeit Punkte zu sammeln für sinnvoll halten, dies ist aber nun wirklich nicht in “jedem Artikel” und “ohne Zusammenhang” der Fall, sondern hat immer einen relevanten Hintergrund für das jeweilige Thema.

        Wir bieten eine Plattform, auf der ein Nutzer alle relevanten Nachrichten aus der Reise-Welt lesen können sollen und gleichzeitig alles Wichtige rund um Luxushotels, Premium-Flüge und die Möglichkeit beides dank Meilen & Punkten günstiger zu erleben, erfahren soll. Dafür steht reisetopia und dafür stand reisetopia auch immer. Wenngleich wir uns bewusst sind, dass es für jede Reise-Webseite “gefährlich” ist, das Thema Umwelt anzufassen, sehen wir nun einmal eine gewisse Verantwortung, die wir auch ergreifen wollen – auch wenn es um das Kritik einbringt oder manch einer eine gewisse Doppelmoral erkennt.

        Ich will an dieser Stelle auch ganz klar bekräftigen, dass ich als Geschäftsführer komplett hinter jedem Mitarbeiter stehe, den wir einstellen. Auch Carsten ist hier eingeschlossen, denn er macht nicht nur einen guten Job, sondern hat zu den meisten Nutzern auch einen hervorragenden Draht, egal ob es um Lesertreffen, die Kommunikation auf der Webseite oder auch die reisetopia Club Lounge geht. Natürlich findet nicht jeder Mensch jeden anderen sympathisch, aber Carsten deswegen als “schlechte Wahl” für reisetopia darzustellen finde ich nicht in Ordnung und das will ich hier noch einmal ganz klar machen.

        Für uns geht es nicht darum, Reisen oder Luxus-Reisen zu verteufeln, sondern gemeinsam mit Hotels, Airlines und Kunden daran zu arbeiten, all das umweltverträglicher zu machen. Wir wissen, dass das nicht von heute auf morgen geht, aber wir wollen einen ersten Schritt gehen und gemeinsam mit allen Nutzern Wege finden und Initiativen eingehen, die bei diesem Ziel helfen.

        Ich freue mich deshalb auch auf deine konkreten Vorschläge, was wir anders machen könnten oder welche Initiativen du für sinnvoll halten würdest, um ein umweltverträglicheres Reisen möglich zu machen?

  • “Wir möchten gemeinsam mit Euch vorangehen und es möglich machen, Reisen zu genießen und gleichzeitig die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.” Im Ernst?
    Wie wäre es denn, wenn ihr mal bei euch anfangt?
    Euch selbst scheint das von euch proklamierte neue Umweltbewusstsein kein bisschen zu interessieren. Ihr beschreibt z.B. in Artikeln wie “Reiseverrückt Von Paris über Athen nach Essen zum HON” wie ihr mit möglichst wenig Geld und unnötig vielen Flugbewegungen kreuz und quer über den Kontinent unterwegs seid, um euch einen Status ans Revers zu heften. Oder “Reiseverrückt: Berlin, Chisinau, Moskau und Paris an einem Tag”, weil ihr ja mal eben den S7 Status Match angehen möchtet. (Und klärt uns jetzt bitte nicht über Komfort und Vorteil eines Status auf, ein Vielfliegerstatus und Umweltbewusstsein passen nicht wirklich gut zusammen…)
    Eure spende an Atmosphäre kommt einem Ablasshandel gleich und wirkt geheuchelt.
    Haltet ihr eigentlich all eure Leser eigentlich für vollkommen bescheuert?

    • Hallo Dana, wir haben selbst unser Flugverhalten in den letzten Monaten stark überdacht und verzichten seitdem nahezu komplett auf Inlandsflüge. Wir fangen absolut bei uns selbst an. Jeder von uns fliegt deutlich weniger als noch zuvor und auch verschiedene Status Runs, wie die von dir beschriebenen, gehören für uns zur Vergangenheit. Wir sind absolut nicht unfehlbar, aber wir haben genau deshalb unsere Umweltinitiative gestartet, weil wir gemerkt haben, dass gerade wir selbst oft “sinnlos” durch die Gegend geflogen sind und das auch noch propagiert haben. Warum? Weil wir und vermutlich auch viele andere über Jahre nicht wirklich ein Bewusstsein für das Thema hatten.

      Doch nur weil wir selbst Fehler gemacht haben, heißt das doch nicht, dass wir uns nicht verändern können. Wir glauben, dass der damalige Weg nicht mehr richtig ist und sehen das absolut selbstkritisch. Deswegen reisen wir alle weniger, dafür länger und idealerweise auch mit dem Zug, sofern möglich. Für uns heißt unsere Initiative nicht nur, dass wir unseren Lesern mehr besondere Erlebnisse ermöglichen wollen, sondern auch dass wir genau das vorleben. Alles andere wäre Heuchelei – da hast du völlig Recht. Die durchschnittliche Zahl der Flüge hat sich bei uns allen allerdings drastisch reduziert und wir arbeiten daran, diesen Weg weiterzugehen. Gleichzeitig werden wir auch weiterhin die eine oder andere Airline testen, versuchen dies aber so nachhaltig zu tun wie es uns eben möglich ist.

    • Hallo Baser, ich bin mir nicht sicher, warum du den Kommentar nicht siehst, aber ich habe gerade geprüft und dein Kommentar ist durchaus online. Ich hatte ihn sogar vorhin selbst veröffentlicht?

  • Es schaut so aus als ob euch der Erfolg zu Kopf gestiegen ist und ihr jetzt ubermutig werdet. Zeit innezuhalten und zuruck zu rudern! Ich denke es nimmt euch keiner ubel wenn ihr euren Fehler erkennt und wieder korrigiert.
    Ich selbst werde mich bis dahin zuruckhalten und aktiv auf die Nutzung eurer Affiliatelinks verzichten.

    • Hallo Andreas, für uns hat diese Entscheidung nichts mit Erfolg oder Finanzen zu tun. Würde es ums Geld gehen, wäre sowohl eine Spende als auch die Abschaffung der Economy Class Deals eine ziemlich blöde Entscheidung. Uns geht es um ein größeres Ziel, mehr Nachhaltigkeit in die Reisewelt zu bringen. Wir sind dahingehend auch für weitere Initiativen offen und freuen uns, wenn auch du einen Vorschlag machst, wie wir unser Geschäftsmodell und die Welt des Reisens nachhaltiger gestalten können!

  • Danke für das Feedback. Ich respektiere deine Meinung und würde mich auch freuen, wenn du uns mitteilst, welche Initiativen deiner Meinung nach besser wären, um mehr in puncto Nachhaltigkeit zu tun? Wir werden zwar nicht zu Economy Class Deals zurückkehren, weil diese bei uns sowieso nur ein absolutes Randthema waren, aber wir sind jederzeit bereit, gemeinsam mit unseren Nutzern an weiteren Initiativen zu arbeiten!

    • Leider ist es ein sehr oberflächlicher Artikel, der einen faden Beigeschmack hinterlässt. Ehrlicher wäre es darauf hinzuweisen, dass jemand, der in der First fliegt, mehr dem Klima schadet genauso wie jemand, der alleine in einer Suite übernachtet. Es wäre super, wenn ihr das in jedem Artikel mit Zahlen belegen würdet. Aber was ist dann mit der Provision, die ihr nicht oder weniger bekommt? Nein, macht das nicht, hetzt lieber gegen die billige Economy, da verdient man sowieso nichts.

      • Hallo Baser, absolut sind auch Flüge in der Business und besonders First Class problematisch, aber wir hoffen, dass wir durch unser Umdenken dafür sorgen können, dass lieber nur einmal statt fünf Mal geflogen wird und dass dadurch komfortabel. Dann ist die Gesamtbilanz signifikant besser. Auch Suiten finde ich persönlich absolut sinnlos, wenn ich alleine unterwegs bin, aber ob sich dadurch jetzt ein großer Klimaschaden ergibt, wage ich auch zu bezweifeln. Es sei denn man würde die ganze Zeit das Licht anlassen 😉

        In Hinblick auf die Provisionen verstehe ich deinen Kommentar nur teilweise: Wir bekommen durch diesen Verzicht (und sicherlich auch durch den Ärger hier) weniger Geld als zuvor – wenn überhaupt, verlieren wir in Hinblick auf Provisionen. So schlecht sind die Provisionen in der Economy Class nämlich gar nicht, da man hier pro Click Out bezahlt wird und nicht nur per Buchung (von unseren Provisionen im letzten Jahr, die wir nun gespendet haben, wurde sogar ein Großteil in der Economy Class verdient).

  • Leider billiger Populismus. Argumentation, wie unten durch diverse Kommentare bereits beschrieben, nicht schlüssig. Aber hey, jeder kann mal daneben greifen. Eure Seite ist gut gemacht, da ist das verzeihbar. Korrigiert das halt in den nächsten Wochen ohne großes Brimbamborium. In ein paar Wochen wird keiner mehr darüber reden.

  • Hallo. an Moritz, den Verfasser dieses Artikels,
    die Entscheidung der Neuausrichtung des Portals ist natürlich eure alleinige unternehmerische Freiheit, ich als treuer Leser von Anfang an, finde sie nicht gut. Es erzeugt bei mir einen faden Beigeschmack, dass ihr die Idee des nachhaltigen Fliegens dazu nutzt , um all euren Lesern zu erklären, dass die Deals der billigen Economy Flüge weniger nachhaltig sind. Was hat euch geritten, so einen abstrusen Stuß zu veröffentlichen ? Der Kommentar des Lesers Nicolas bringt es wunderbar auf den Punkt. Ich finde es außerdem sehr schade, dass Moritz nicht selber die Kommentare als Verfasser beantwortet. Ich hatte letztes Jahr die Chance Moritz Lindner selbst in Shanghai kennenzulernen und habe ihn als absolut bodenständigen und geerdeten Menschen kennengelernt. Im Artikel war ja zu lesen, dass es Diskussionen in der Radaktion gab. Um so mehr bin ich verwundert , dass Moritz der Verfasser ist. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr die Entscheidung noch einmal überdenkt. Die Idee, die Nachhaltigkeit des Fliegens in den Fokus zu rücken, ist absolut richtig und ehrenwert. Doch die Neuausrichtung in Zusammenhang mit der angeblich schlechteren Öko-Bilanz von günstig gebuchten Economy Tickets zu teureren Biz- und First Tickets zu setzen, ist abenteuerlich. Wenn ihr ein reines Luxus-Reisen-Portal sein möchtet, kommuniziert es auch so…..alles andere ist unseriös. Liebe Grüße Holger

    • Hallo Holger,

      schön wieder von dir zu hören. Die letzten Tage waren bei uns sehr stressig, sodass ich leider nicht dazu gekommen bin, jeden Kommentar selbst zu beantworten. Ich hoffe, dass ich immer noch die Person bin, die du damals kennen gelernt hast 😉

      Nun zum Inhalt deines Kommentars: Ich verstehe deine Herangehensweise vollkommen, aber auch dir wird aufgefallen sein, dass wir schon sehr lange kaum mehr Economy Class Deals mehr haben. Wir hatten vielleicht noch einen Deal die Woche, haben uns aber im Zuge der Umwelt-Initiative entschieden nun den kompletten Schlussstrich zu ziehen. Warum? Weil es sich um ein Zeichen handelt, dass diskutiert wird. Ob das richtig ist oder uns schadet, lässt sich nicht absehen, aber mit den Folgen kommen wir zurecht, wenn darüber über das Thema gesprochen wird.

      Es gibt in dieser Diskussion kein falsch und richtig und es absolut richtig, dass ein Flug in der Economy Class im Verhältnis zu einem Flug in der Business Class eine bessere Klimabilanz hat. Unsere Hoffnung ist allerdings, dass wir zum Nachdenken anregen können und dafür sorgen, dass generell weniger Flüge gebucht werden, die dafür ein besonderes Erlebnis sind. Ich kann nicht versprechen, dass das aufgeht, aber wir waren schon immer ein Portal mit einem Fokus auf Luxusreisen (und das wird hier auch niemand bestreiten) und haben uns deshalb für diesen Schritt entschieden.

      Die Entscheidung für diese Neu-Ausrichtung hat keineswegs nur mit der Öko-Bilanz von Economy Class Flügen zu tun, sondern soll eben der “Conversation Starter” sein – und ist dahingehend ja auch absolut erfolgreich. Wir diskutieren hier (kritisch) über das Thema und das finde ich gut. Am Ende des Tages muss man auch so ehrlich sein und sagen: Auf der Suche nach Economy Class Deals war man schon vor dieser Ankündigung auf anderen Seiten besser aufgehoben und daran ändert sich auch nichts.

      Wir freuen uns auch, wenn du mit deinem kritischen, aber fairen Feedback, eigene Initiativen vorschlägst, die wir ebenfalls umsetzen können, um einen weiteren Beitrag zu leisten – für uns geht es darum, gemeinsam mehr zu tun und voranzugehen.

  • Sehr scheinheilig das ganze. Aber so schafft ihr es sicher nochmal euch für einen schlechten Beitrag bei Galileo zu qualifizieren.

    Ihr wart mal echt eine super Seite und habt mir zu vielen Deals verholfen. Dafür Danke

    Spendet das Geld lieber der örtlichen Tafel.

    • Hallo Phill, es freut mich, dass wir dir schon zu so einigen Deals verhelfen konnten und ich bin mir sicher, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird. Gleichzeitig weißt du als aktiver Leser auch, dass es bei uns sowieso kaum Economy Class Deals gab und diese auf anderen Seiten schlichtweg in größerer Zahl erscheinen als bei reisetopia – unsere Qualitäten lagen seit jeher an anderer Stelle.

      In Hinblick auf unsere Spende: Was spricht denn gegen eine Spende an ein Portal, das beim Ausgleich von CO2-Emissionen hilft?

  • Wow, ich bin wirklich beeindruckt so eine Initiative bei einem Reiseportal zu sehen und muss sagen: Hut ab. Damit habt ihr euch bei mir sehr viel Respekt verdient, ich finde es toll, dass ihr so mutig mit diesen Schritten vorangeht und hoffe, dass viele Leser auch über ihr Flugverhalten nachdenken werden und atmosfair zum Ausgleich nutzen werden, und auch, dass andere Reiseportale eurem Schritt folgen. Glückwunsch Reisetopia!

  • Na ja ob Businessclass Schnäppchen nachhaltiger sind, bezweifle ich sehr. Passen in der Eco auf den gleichen Raum massiv mehr Paxen und sorgen definitiv dafür, dass die Flüge umweltverträglich sind. Ihr würdet besser Airlines tiefem Verbrauch pro Personenkilometer loben. Zudem gibts nen grossen Fehler in eurem Text, Umsatz und Ertrag verwechselt.

  • Greta gefällt das! Trotzdem ein völlig unnötiger Hype. Wenn ihr euch Gedanken über das Klima macht, bestellt keine Zeitschriften mehr, usw. Reines Marketing was ihr hier betrieben möchtet. Ihr wart sympatisch, doch das hinterlässt ein fiesen Beigeschmack. Dazu Kommentare löschen die euch nicht passen. Oh man…

    • Stimmt, Zeitungsabo welches man nicht braucht und die Zeitschriften ungelesen in den Müll werfen ist nicht gerade optimal um die Natur schützen zu wolle. Aber an manchem verdient man halt mehr, und an manchen weniger, zum Beispiel billige eco Tickets…

      • Hallo Paul, unsere Logik ist es nicht, Zeitungsabos zu kaufen, die niemand braucht. Jedes Abo, dass ich selbst kaufe oder empfehle, wird auch gelesen. Ich schenke es entweder Freunden und Bekannten, welche die Zeitschrift lesen oder einer örtlichen Einrichtung (z.B. einem Altersheim), wenn es mich nicht überrascht. Natürlich sind auch Abos nicht extrem umweltfreundlich, aber im Verhältnis zu einem Flug glaube ich einigermaßen zu verkraften.

    • Nur um das auch von meiner Seite nochmal klar zu machen: Wir löschen keine Kommentare, einzig bei falschen oder verschleierten IP-Adressen (wie in deinem Fall) sowie bei falschen E-Mail Adressen werden diese von unserem System als Spam eingestuft. Diese Kommentare müssen wir dann gesondert suchen und veröffentlichen. Generell werden alle Kommentare auf reisetopia erst von uns veröffentlicht und erscheinen nicht automatisch, wenn es sich nicht um eine Person handelt, die in ihren reisetopia-Account eingeloggt ist.

  • Ich finde Eure Überlegungen richtig und die Kompensation richtig und wichtig! Es zeigt, dass Ihr Bewusstsein habt und schärft Euer Profil! Gut so! Kritiker wird es immer geben und dass man sich hier in einem Spannungsfeld der Interessen befindet, ist auch nichts Neues! Weiter so!

  • Liebes Reisetopia-Team,

    ich finde es toll, dass ihr an atmosfair für Umweltprojekte spendet. Dafür erstmal großen Respekt!

    Aber was den Einwand von vielen hier in Sachen Economy Class Deals angeht, bin ich auch auf der kritischen Seite und wundere mich sehr über eure Argumentation. Laut atmosfair.de entstehen pro Passagier auf einem Flug von Frankfurt nach New York mit einem A380 (mit anderen Flugzeugtypen ist ebenfalls ein deutlicher Unterschied zwischen den Klassen gegeben!) 2581kg CO2 in der Economy Class für Hin und Rückflug. In der Business Class für Hin und Rückflug jedoch 4839kg CO2. Von der First mal ganz zu schweigen 😉

    Ich habe nichts gegen das Fliegen in der Business Class oder First Class, überhaupt nicht. Aber wenn man die Umwelt als Argument anführt, dann macht das Credo (eindrucksvoller und nachhaltiger) einfach verdammt wenig Sinn! Denn man müsste seine Flugreisen um mehr als die Hälfte reduzieren, dass dieses Credo aufgeht. Und ich glaube nicht, dass diese Reduzierung bei der Mehrheit wirklich Anklang findet. Oder das ihr selbst dieses Credo wirklich entsprechend konsequent umsetzen wollt.

    Hinzu kommt, dass ihr wie ein Vorredner schon richtig bemerkt hat, oft Business Class Deals mit Abflugorten wie Straßburg, Paris, Stockholm, Kopenhagen beschreibt, bei deren Buchung die deutsche Zielgruppe hier wohl zusätzlich Umwelteffekt erzeugen wird, um erst einmal überhaupt zum Ausgangspunkt zu kommen.

    Außerdem ist es auch sozial ein ganz schön fragwürdiges Credo, denn manch einer kann sich zwar die 300,– € Flugdeals leisten, aber nicht die 1400,– € Business Class Deals, so attraktiv diese zweifelsohne auch sein mögen. Und man darf dabei nicht vergessen, dass sozial Schwächere statistisch per se den besseren CO2 Footprint haben, weil sie statistisch weniger reisen, weniger dicke Autos fahren, usw. usf.. Gerade bei Flugdeals anzusetzen, die für diese umweltfreundlichere Gruppe relevant sind, grenzt schon an den Klassismus, den Margarete Stockowski neulich im Spiegel zum Thema Fliegen beschrieben hat. https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/klimawandel-hoehere-flugpreise-muss-man-sich-leisten-koennen-kolumne-a-1279610.html (Ich bin bei vielen ihrer Kolumnen nicht unbedingt Ihrer Meinung, aber an dieser ist definitiv etwas dran!)

    Noch krasser an dieser Argumentation ist aber, dass ihr mit Eurer Formulierung impliziert, dass billige Economy-Deals generell umwelttechnisch nicht vertretbar sind (“sind für uns nur erste Schritte im Kampf für mehr Nachhaltigkeit rund um Reisen”), billige Business Class Deals aber schon. Wenn man unter Nachhaltigkeit Umweltverträglichkeit versteht ist das purer Unsinn. Denn ein Economy Passagier ist per se umweltfreundlicher. Und nicht jeder der einen Dealpreis ergattert, fliegt deswegen 3 mal so häufig, nur weil er Glück beim Preis hatte. Und wenn man diese Argumentation zu Grunde legt, müsste sie genauso für Business Class Deals gelten.

    Und auf der Kurz- und Mittelstrecke gibt es hinsichtlich der Umweltverträglichkeit nichts besseres als die Einklassen-Billigflieger. Denn durch den Verzicht auf Businessclass und eine enge Bestuhlung entsteht automatisch eine viel geringere CO2 Emission pro Passagier, als bei einem Flieger mit einer gemischten Konfiguration. Auch die Synergien durch eine einheitliche Flottenpolitik usw. sind der Klimabilanz zuträglich. Dass diese Airlines unter anderen Aspekten kritisierbar sind steht außer Frage. Der Lohn für die Crews, der Komfort, der Kundenservice, all das darf und kann man kritisieren. Auch kann man sich natürlich als Plattform dafür entscheiden, solchen Airlines keine Plattform zu geben. Aber dann sollte man das entweder einfach unbegründet tun (weil EURE Plattform = EURE Entscheidung) oder man sollte Argumente anführen, die auch stichhaltig sind. Die Umwelt als Argument anzuführen, obwohl gerade die Umwelt der Bereich ist in dem die Statistik ganz klar für Billigairlines und egal auf welcher Strecke für Economy Class spricht, ist bei allem Respekt völliger Unsinn. Sorry!

    Ich habe mich heute daher sehr über diesen Artikel und manche Formulierung gewundert, so sehr ich gleichzeitig Fan Eures Portals, Eurer Arbeit und Eurer Entscheidung etwas zu spenden bin. Der Move zu spenden ist so cool und toll von Euch und dann kommt ihr mit so einer verdrehten Argumentation und so verdrehten Plänen, echt schade! 🙁

    Auch finde ich es spannend, wie in vielen Medien beim Klima vor allem auf die Fliegerei geschaut wird, anstatt den echten Top-Down Approach also größte Verursacher, größte Einsparpotentiale in den Blick zu nehmen. Die Fliegerei verbindet die Welt und ist auch immer Chance zur Völkerverständigung, sprich sie schafft echten Mehrwert. Ob der Strom aus der Steckdose nun aus dem dreckigen Kohlekraftwerk oder einem innovativen Gezeitenkraftwerk etc kommt, wäre meinem Computer hingegen egal, für die Umwelt könnte man hier aber viel gewinnen. Dass viele Akteure in der Klimadebatte daher das Fliegen derart in den Fokus nehmen, finde ich höchst fragwürdig.

    Vielleicht überdenkt Ihr das mit den Economy Deals ja nochmal, es würde mich freuen! Außerdem sind günstige Deals manchmal betriebswirtschaftlich durchaus nachhaltig und sinnvoll, da es zum Beispiel in Randzeiten besser ist einen Flieger mit ein paar Dealpreisen doch noch voll zu bekommen als ihn halb leer durch die Gegend zu fliegen.

    Nichts für ungut, danke für eure tolle Arbeit und liebe Grüße
    Nicolas

    • Nicolas, danke für Deinen Kommentar. Ich werde jetzt nicht im Einzelnen auf jeden Deiner Punkte eingehen. Wir haben unsere Beweggründe und Sichtweisen hinreichend erklärt und Du findest alles in den Kommentaren.

    • Nicolas, dein Kommentar ist viel sachlicher und besser als die meisten Artikel die übers Fliegen und die Umwelt berichten. Ich stimme dir vollkommen zu.

      • “Es gibt in dieser Diskussion kein falsch und richtig und es absolut richtig, dass ein Flug in der Economy Class im Verhältnis zu einem Flug in der Business Class eine bessere Klimabilanz hat.” Doch den gibt es. Economy anstatt Business class fliegen und trotzdem weniger. Ihr könntet wenigstens zugenen dass Ihr dies aus reiner Profitgier macht.

      • Hallo Andy, das mag sicher stimmen, genauso wie nicht fliegen besser ist als einmal im Jahr zu fliegen und gar nicht Auto fahren besser ist als Pendeln. Wir versuchen unseren Teil zu tun und die Zahl der Flüge zu reduzieren und dennoch Träume möglich zu machen – das mag gut heißen oder nicht, aber mit Profitgier hat das wenig zu tun, da wir sowieso jeden Cent Flugumsatz spenden, egal ob aus der Economy oder Business Class.

    • Hallo Nicolas,

      ich würde besonders deinen Kommentar gerne noch antworten, da du dir nicht nur viel Zeit genommen hast, sondern auch sehr gut argumentiert hast. Selbstredend verbraucht ein Flug in der Economy Class weniger CO2 als ein Flug in der Business Class, aber der Fokus von reisetopia sind nun einmal Luxusreisen. Schon heute spielen bei uns Economy Class Deals eine absolut geringe Rolle, sodass es für uns zumindest ein Zeichen ist, darauf komplett zu verzichten. Ich vermute gleichzeitig, dass die meisten Nutzer davon kaum etwas merken werden, da diese Deals schon lange nicht mehr in großer Zahl bei uns erscheinen.

      Was also wollen wir mit unserem Schritt erreichen, keine Economy Class Deals mehr anzubieten? Ganz einfach: Wir wollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen (was allen voran durch diesen Teil des Artikels auch passiert ist). An sich hat dieser Teil unserer Initiative nur Symbolwirkung, sorgt gleichzeitig aber dafür, dass viele hier über das Thema nachdenken und einen Blick auf die Hintergründe werfen. Mein persönlicher Wunsch wäre es, dass dieser Schritt auch dazu führt, dass jeder von uns lieber einmal im Jahr in der Business Class als fünf Mal im Jahr in der Economy Class fliegt – das ist zwar nicht toll für die Umwelt, aber besser.

      Ich war in den letzten Jahren enorm viel unterwegs und habe über die Zeit gelernt, dass man trotz des “coolen” Lebensstils auf Reisen allen voran dann die schönsten Erlebnisse hat, wenn man es nicht übertreibt und lieber weniger und dafür “besser” verreist (was keineswegs nur auf die Reiseklasse oder ein Luxushotel bezogen ist). Sozusagen mehr Qualität statt Quantität. Genau diese Logik, lieber weniger Reisen und damit einmalige Erlebnisse zu genießen, ist der Hintergrund unseres Schrittes. Deine Zahlen zeigen dabei gut: Wer nur noch einmal im Jahr auf die Langstrecke geht, der hat auch mit einem Business Class Flug bereits weniger CO2 verbraucht als mit zwei Economy Class Flügen. Wenn wir diese Reduzierung mit verantworten können, dann bin ich darüber schon glücklich. Aber wie gesagt: Es ist nur ein Schritt von ganz vielen, der beim Thema Nachhaltigkeit wichtig ist.

      Vielmehr finde ich es allerdings wichtig zu sehen und zu lernen, welche Schritte unsere Nutzer sonst vorschlagen. Eine komplette Abschaffung von Business und First Class Deals? Möglicherweise sollte man darüber mittelfristig nachdenken. Mich würde es aber freuen, wenn auch gerade von Personen wie dir, die wirklich gut und sachlich an die Sache herangehen, weitere Vorschläge kommen. Was können wir noch mehr? Was hälst du für einen guten Schritt für mehr Nachhaltigkeit?

      Wir möchten hier eine offene Diskussion führen und gemeinsam etwas für die Umwelt tun, ohne gleichzeitig das Reisen zu verteufeln!

  • Super Aktion. Absolut richtiger Ansatz das Thema Klimaschutz nicht einfach zu ignorieren, sondern stattdessen aktiv einen Kompromissweg einzuschlagen.

  • Dickes Minus!
    Wenn schon dann richtig selber machen und nicht einen Ideologie-getriebenen links-gruen-versifften Oeko-Mafia Greenwashing-Laden wie atmosfair unterstuetzen.
    Wuerdet ihr hingegen selber etwas auf die Beine stellen, haette ich grossen Respekt.

  • Dass 200-300 Euro Eco-Flüge für euch nicht mehr zu eurem Nachhaltigkeit-Gefühl zusammenpassen, ihr gleichzeitig aber fleißig über Werbung Amex-Punkte, über Zeitschriften möglichst günstig Meilen generiert um damit dann in der Business rumzujetten ist doch irgendwie ein Widerspruch in sich oder ?!

    • Jan, ich kann den von Dir vermuteten Widerspruch nicht recht sehen: Wir plädieren für eher weniger als mehr, dafür dann aber besser (eindrucksvoller und nachhaltiger) in den Urlaub zu fliegen. Kein Widerspruch.

      • Hallo Carsten,

        ich finde es toll, dass ihr an atmosfair für Umweltprojekte spendet. Dafür erstmal großen Respekt!

        Aber was den Einwand von Jan in Sachen Economy Class Deals angeht, bin ich auch bei Jan und wundere mich sehr über eure Argumentation. Laut atmosfair.de entstehen pro Passagier auf einem Flug von Frankfurt nach New York mit einem A380 (mit anderen Flugzeugtypen ist ebenfalls ein deutlicher Unterschied zwischen den Klassen gegeben!) 2581kg CO2 in der Economy Class für Hin und Rückflug. In der Business Class für Hin und Rückflug jedoch 4839kg CO2. Von der First mal ganz zu schweigen 😉

        Ich habe nichts gegen das Fliegen in der Business Class oder First Class, überhaupt nicht. Aber wenn man die Umwelt als Argument anführt, dann macht das Credo (eindrucksvoller und nachhaltiger) einfach verdammt wenig Sinn! Denn man müsste seine Flugreisen um mehr als die Hälfte reduzieren, dass dieses Credo aufgeht. Und ich glaube nicht, dass diese Reduzierung bei der Mehrheit wirklich Anklang findet. Oder das ihr selbst dieses Credo wirklich entsprechend konsequent umsetzen wollt.

        Außerdem ist es auch sozial ein ganz schön fragwürdiges Credo, denn manch einer kann sich zwar die 300,– € Flugdeals leisten, aber nicht die 1400,– € Business Class Deals, so attraktiv diese zweifelsohne auch sein mögen.

        Noch krasser an dieser Argumentation ist aber, dass ihr mit Eurer Formulierung impliziert, dass billige Economy-Deals nicht vertretbar sind (“sind für uns nur erste Schritte im Kampf für mehr Nachhaltigkeit rund um Reisen”), billige Business Class Deals aber schon. Wenn man unter Nachhaltigkeit Umweltverträglichkeit versteht ist das purer Unsinn. Denn ein Economy Passagier ist per se umweltfreundlicher. Und nicht jeder der einen Dealpreis ergattert, fliegt deswegen 3 mal so häufig, nur weil er Glück beim Preis hatte. Und wenn man diese Argumentation zu Grunde legt, müsste sie genauso für Business Class Deals gelten.

        Und auf der Kurz- und Mittelstrecke gibt es hinsichtlich der Umweltverträglichkeit nichts besseres als die Einklassen-Billigflieger. Denn durch den Verzicht auf Businessclass und eine enge Bestuhlung entsteht automatisch eine viel geringere CO2 Emission pro Passagier, als bei einem Flieger mit einer gemischten Konfiguration. Auch die Synergien durch eine einheitliche Flottenpolitik usw. sind der Klimabilanz zuträglich. Dass diese Airlines unter anderen Aspekten kritisierbar sind steht außer Frage. Der Lohn für die Crews, der Komfort, der Kundenservice, all das darf und kann man kritisieren. Auch kann man sich natürlich als Plattform dafür entscheiden, solchen Airlines keine Plattform zu geben. Aber dann sollte man das entweder einfach unbegründet tun (weil EURE Plattform = EURE Entscheidung) oder man sollte Argumente anführen, die auch stichhaltig sind. Die Umwelt als Argument anzuführen, obwohl gerade die Umwelt der Bereich ist in dem die Statistik ganz klar für Billigairlines und egal auf welcher Strecke für Economy Class spricht, ist bei allem Respekt völliger Unsinn. Sorry!

        Ich habe mich heute daher sehr über diesen Artikel und manche Formulierung gewundert, so sehr ich gleichzeitig Fan Eures Portals, Eurer Arbeit und Eurer Entscheidung etwas zu spenden bin. Vielleicht überdenkt Ihr das mit den Economy Deals ja nochmal, es würde mich freuen! Außerdem sind günstige Deals manchmal betriebswirtschaftlich durchaus nachhaltig und sinnvoll, da es zum Beispiel in Randzeiten besser ist einen Flieger mit ein paar Dealpreisen doch noch voll zu bekommen als ihn halb leer durch die Gegend zu fliegen.

        Nichts für ungut, danke für eure tolle Arbeit und liebe Grüße
        Nicolas

  • Wenn ihr euch schon so große Gedanken über die Umwelt macht, inwiefern ist es denn Vertretbar Werbung für Meilenkäufe mit Zeitungen zu machen, welche die Leute einfach nur wegen der Meilen kaufen und in den Müll werfen. Wo ist da der Umwelt Gedanke. Ich glaube ihr geht mit dem Streichen der Economy Flüge einen völlig falschen Weg. Das anbieten einer Ausgleichsspende dagegen finde ich super. Damit kann man wirklich was bewirken. Mit dem ausschließen der Economy Flüge schadet ihr aber nur euren Lesern und euch selbst

    • Paul, in keinem unserer Artikel findest Du den Hinweis, dass unsere Leser die Zeitung abonnieren und dann wegschmeissen sollen. Jedes unnütze Geldausgeben zum reinen Meilenerwerb würde den Einlösewert nur schmälern. Wir zeigen unseren Lesern lediglich alle erdenklichen Wege, um an Meilen zu kommen – was sie davon nutzen, entscheiden unsere mündigen Leser selbst.

  • Es ist natürlich schön, dass ihr euch Gedanken darüber macht. Ich halte es trotzdem für völlig übertrieben die Economy Deals aus dem Sortiment zu nehmen. Ihr schließt damit den Großteil euer Leser aus und zwingt sie indirekt zu Luxusreisen. Außerdem sehe ich nicht, dass der CO2 Ausstoß bei Luxusreisen in irgendeiner Form besser sein sollte. Weniger Passagiere in dem gleichen Flugzeug und die Zusatzleistungen verschlechtern diesen ja nur noch mehr. Ich habe eure Seite wirklich von allen Seiten am liebsten gelesen. Jetzt muss ich mich aber wohl doch an eine andere gewöhnen. SCHADE!!!

  • Bin (bisher noch) ein großer Fan eurer Seite und habe schon viele eurer Tipps und Deals für meine Reisen genutzt. Das ihr euch nun aber ohne Not und in vorauseilendem Gehorsam dem ideologisch getriebenen Zeitgeist beugt, und das auch nur halbherzig (dazu später mehr), finde ich echt schade! Lässt man die Ideologie außen vor und schaut auf die Fakten, stellt man fest, dass der Anteil der CO2-Emissionen der gesamten Luftfahrt am weltweiten CO2-Ausstoß gerade einmal 2,69 Prozent beträgt (der Anteil des privaten Personenflugverkehrs ist nochmals deutlich geringer…)! Dagegen teilen sich Strom-/Wärmeerzeugung, Industrie und Transport einen Anteil von 85% am weltweiten CO2-Ausstoß! …und dann gibt es noch Containerschiffe, von denen allein die fünfzehn größten der Welt jährlich so viele Schadstoffe wie 750 Millionen Autos ausstoßen (siehe https://www.srf.ch/kultur/wissen/schifffahrt-das-schmutzigste-gewerbe-der-welt)! Die wirklichen Probleme liegen also ganz wo anders… Schade, dass ihr nicht den etwas unbequemeren Weg geht, und diese Fakten einmal darstellt.

    Warum ich euren Verzicht auf Flug-Deals in der Eco halbherzig finde:

    1. Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, fällt in Business und First ggü. der Eco das Mehrfache an CO2 pro Passagier. Somit ist durch den Schwenk auf BC oder First im Zweifel nicht nur nichts gewonnen, sondern wenige dieser Flüge machen trotzdem mehr CO2.

    2. Viele eurer Flugdeals – gerade die in Business und First – gibt es nur mit Start bspw. in Schweden, Dänemark, Ungarn usw. – und da werden die wenigsten den Zug nehmen. Wärt ihr konsequent, dürftet ihr für eure deutschsprachige Seite maximal Abflüge innerhalb der DACH-Region promoten bzw. müsstet Geo-Blocking verwenden (Besucher aus D = nur Deals mit Abflug in D etc.).

    3. Mit eurem neuen Fokus auf BC und First schließt ihr alle die aus, die sich vllt. nur Dank eines besonderen Deals einen günstigen Eco-Flug leisten können. …oder soll man bspw. Schülern, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen keine Langstreckenflüge mehr ermöglichen?

    Die wichtigste Frage habt ihr in eurem Bericht aber noch gar nicht beantwortet: Werdet ihr euer eigenes Flugverhalten auch spürbar ändern und bspw. die Anzahl der Langstreckenflüge – egal in welcher Klasse – halbieren (Zug statt Flugzeug zum Langstreckenflug ist für mich dabei kein Argument)? Moritz schreibt z.B. über sich „…Moritz fliegt durchschnittlich an jedem dritten Tag…“ – das sind dann Minimum 120 Flüge p.a.! …oder bleibt alles beim Alten und ihr verschafft euch über den Klima-Ablasshandel nur ein gutes Gewissen und hofft auf ein wenig positive Publicity?

    Versteht mich bitte nicht falsch, ich will euch hier nicht zu nahetreten – aber ich finde diese Aktion insgesamt nicht wirklich passend, durchdacht und sinnig. Das ändert nichts an meinem grundsätzlichen Respekt für eure wirklich tolle Seite.

    • Hallo John, eins vorweg: wir haben Deinen Kommentar nicht entfernt. Gib uns bitte ein wenig Zeit, auch am Wochenende unsere Kommentare zu moderieren.

      Aber nun zu Deinen Anmerkungen (und ich werde von Deiner Reihenfolge abweichen). Du hast recht, die weltweite Luftfahrt macht lediglich knapp drei Prozent am jährlichen CO2-Ausstoß aus. Aber trotzdem sind wir der Meinung, dass man an irgendeinem Punkt anfangen muss. Und diesen Anfang wollen wir machen. Wir werden nicht die Containerschiffahrt revolutionieren; diese Expertise haben wir nicht. Das können andere viel besser. Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten aktiv werden. Die Frage, ob wir unser Flugverhalten geändert haben, können wir ganz klar mit Ja beantworten. Wie schon mehrfach berichtet, verzichten wir weitesgehend auf innerdeutsche Flüge und nehmen stattdessen den Zug. Leider ist der Zug keine gute Alternative, wenn man nach Asien oder Australien möchte. Auch verzichtet der größte Teil im reisetopia-Team auf ein privates Auto. Wir sind nicht perfekt, aber wir wollen unser bestmöglichstes tun.

      Was die Abflüge aus dem europäischen Ausland betrifft: wir sprechen unseren Lesern eine gewisse Mündigkeit nicht ab. Der Zug ist auch eine tolle Alternative zu Abflugorten nach Amsterdam, Mailand oder Kopenhagen. Unsere Empfehlung ist auch hier, möglichst schon die Anreise mit in den Urlaub einbauen und die wunderschönen Städte erkunden. Und dafür eignet sich die Bahn hervorragend.

      Zum Thema Ausschliessen von Lesern: Jede Firma sieht sich von Zeit zu Zeit gezwungen, den Ist-Zustand zu überprüfen und die Richtung für die Zukunft festzulegen; da sind wir von reisetopia keine Ausnahme. Wir haben uns entschieden, zukünftig Reisen zu etwas Einmaligem machen und unseren Fokus darauf auszurichten. Reisen mit uns soll nachhaltig sein; sowohl, was die persönlichen Eindrücke als auch die Umwelt betrifft. Dass es da vorkommen wird, dass sich der eine oder andere Leser damit nicht identifizieren kann, verstehen wir durchaus. Und wie geschrieben: es ist auch ein Schritt, der uns nicht leicht fiel und dem eine rege Diskussion im Team vorausging.

      Wie Du siehst, passt diese Aktion also durchaus zu reisetopia und unserer zukünftigen Ausrichtung. Wir sind uns sicher, dass wir den richtigen Schritt gegangen sind und werden fortfahren, das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu stellen.

      Liebe Grüße,
      Carsten

    • Jonas, da wir Vermittler sind, ist die Provision, die wir für die Flüge erhalten, für unsere Firma ein Umsatz. Und genau diesen Umsatz (übrigens wirklich die gesamte Summe) haben wir an atmosfair gespendet.

      • Aber jetzt mal ganz objektiv betrachtet welche Zeitungen meistens in einem guten Gegenwert zu bekommen sind. Wer soll das denn alles lesen? Meistens sind es ähnliche Zeitungen, da hat man ja gar keine Möglichkeit.

  • Euer Vorgehrn finde ich mutig, aber vorbildhaft. Über CO2 Kompensation wird ja gestritten, seit es sie gibt. Angebliches Freikaufen des Gewissens einerseits, bewusstes Handeln in einer Welt der Arbeitsteilung andererseits. Die extremen Eco Deals haben sicher einige Leser angezogen. Ein Kompromiss wäre vielleicht, diese mit Kompensation immer im Paket anzubieten.

  • Ich finde es super, dass ihr euch Gedanken zu diesem wichtigen und aktuellen Thema macht und euren Beitrag dazu leisten möchtet. Trotzdem finde ich es etwas kurzsichtig zukünftig auf Beiträge zu Economy Deals zu verzichten dabei aber weiterhin auf günstige Deals in der Business und Fist Class hinzuweisen.

    Ich stimme euch absolut zu, dass die Economy Preise für Langstreckenflüge teilweise viel zu günstig sind und verstehe, dass ihr diese „Deals“ zukünftig nicht mehr unterstützen möchtet. Die Emissionen pro Passagier hängen aber nun mal auch von der Distanz, von möglichen Zwischenstopps und nicht unwesentlich auch von der Reiseklasse ab. Der kürzlich veröffentlichte Fist-Class-Deal ab London nach New York beispielsweise verursacht mit 6038kg CO2 rund 2.5 Mal mehr als der gleiche Flug in Economy.
    Dabei sind die Zubringerflüge noch nicht eingerechnet. Diese sind leider bei fast allen beworbenen Deals (ob Economy, Business oder First) notwendig.

    Auch wenn manche von uns oft und längere Strecken fliegen müssen, gäbe es also durchaus Möglichkeiten trotzdem eine ganze Menge Emissionen einzusparen, indem wir (wenn möglich) eine Direktverbindung in der Economy Klasse buchen. Hier solltet ihr euch also überlegen, ob ihr nicht grundsätzlich auf sämtliche Beiträge zu Flugdeals verzichten möchtet. Trotz aller Kompensationen und Spenden sind solche Deals (egal in welcher Klasse) einem nachhaltigen Umdenken wohl eher nicht förderlich.

    Zusätzlich wäre vielleicht ein Hinweis auf diesen Artikel am Anfang von bestimmten «Reiseverrückt» Beiträgen angebracht. In Artikeln wie «Für ein Wochenende nach Los Angeles» oder «24 Stunden in New York» dienen nämlich genau solche billigen Langstreckenflüge als Grundlage und Inspiration für Wochenendausflüge in weit entfernte Länder.

    Persönlich lese ich eure Seite sehr gerne und schaue vor allem wegen der Hotelreviews regelmäßig vorbei. Auf Flugdeals kann ich gut verzichten. Eure Stärke liegt sowieso in den guten Reviews. 😊

    • Hallo Noch Leser, nachhaltig kann ein Urlaub nicht nur aus Umweltaspekten sein, sondern auch ein nachhaltiger, persönlicher Eindruck zählt dazu. Und dazu trägt ein Flug in Business- oder First Class nun mal mehr bei als ein Economy-Flug. Der Urlaub soll von Anfang bis Ende im Gedächtnis bleiben.

      • Liebes Reisetopia-Team,
        ich kann Euch Eure Begründung so nicht abnehmen weil diese vor Heuchelei trieft!
        Nun habt Ihr Euch also durch Zahlung eines Ablasses an eine “Organisation die nur Gutes tut” ein besseres Gewissen verschafft.
        Tut das, wenn Ihr das nicht lassen könnt, aber bitte verschont die Welt mit Eurer Bigotterie und verzichtet lieber gänzlich auf diese Seite!
        Letztendlich läuft es doch nur darauf hinaus, Kreti und Pleti vom Fliegen fernzuhalten indem man dieses immer weiter verteuert. Wirklich Reiche, die wie schon in einem Kommentar beschrieben einen viel größeren ökologischen Footprint haben, wird das nicht treffen. Die jetten sogar noch als Social Justice Warriors (lol) durch die Welt und erheben mahnend den Zeigefinger.
        Ich habe, auch wenn ich mir mangels ausreichender finanzieller Möglichkeiten es noch nicht leisten konnte einen Eurer Tipps unzusetzten doch stets gerne hier mitgelesen und gehofft, dass vielleicht auch für Leute wie mich mal was dabei sein könnte.
        Spätestens heute spüre ich, dass ich hier nicht wirklich willkommen bin.
        Ich nenne das was gerade läuft – von manchen vielleicht nicht so gemeint, aber darauf wird es hinauslaufen – Öko-Apartheid.
        zu
        Habe die Ehre!
        Peter B.
        ….und viel Spaß beim Löschen meines Kommentars

      • Hallo Peter, danke für dein Feedback. Wir sehen uns allesamt nicht als “Wirklich Reiche” und sind vermutlich eher gerade so in der Mittelschicht angesiedelt (wenn überhaupt). Wir haben mit einem Studenten-Budget angefangen einmalige Reise-Erlebnisse zu genießen und wollen genau diesen Traum verkaufen, aber über die Jahre haben auch wir gelernt, dass “sinnlos durch die Gegend fliegen” (was wir früher gemacht haben, weil es eben so billig war) weder genauso schön ist wie ein einmaliges Erlebnis noch mit unserem nachhaltigen Gewissen vereinbar ist.

        Ich will wirklich niemanden auf dieser Webseite ausschließen und wir versuchen mit unseren Tipps Luxushotels und Flüge in Premium-Klassen so günstig wie möglich zu machen, sodass sich jeder den Traum von einem einmaligen Flug- oder Hotelerlebnis erfüllen kann, aber Economy Class Deals gehörten noch nie zu unserem Fokus und das weißt du als regelmäßiger Leser sicherlich auch.

        Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft weiterhin Inhalte für dich haben, durch die du dich hier auf der Webseite wohlfühlst. An dem was auf reisetopia erscheint, wird sich nämlich auch in den nächsten Monaten wenig ändern und wir versuchen weiterhin einmalige Erlebnisse für jeden möglich zu machen!

  • Schade! Dann werde ich in Zukunft noch mehr auf anderen Seiten sein, wo noch günstige Tickets angeboten/beworben werden. War immer Reisetipps Fan, aber halte die Aktion für übertrieben.

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