Bei einem Regionaljet der Delta-Tochterairline Endeavor kam es am Montag zu einer Bruchlandung in Toronto – das Flugzeug kam verkehrt herum zum Stehen.
In den vergangenen Wochen und Monaten häufen sich tragische Schlagzeilen über Flugzeugunglücke. Im Dezember kam es zu einem Flugzeugabsturz bei Azerbaijan Airlines sowie zu einem Unglück bei Jeju Air in Südkorea. Im vergangenen Monat ist ein Passagierflugzeug von American Airlines mit einem Militärhubschrauber kollidiert. Auch im Februar will leider keine Ruhe einkehren. So berichtet Delta Air Lines über einen Unfall in der kanadischen Metropole – glücklicherweise haben hier alle Insassen überlebt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Unglück ereignete sich am Montag am frühen Nachmittag ortszeit
- Die Maschine mit 80 Insassen an Bord kam auf dem Dach zum Stehen
- Die Ursache ist bisher noch nicht gefunden – die Wetterbedingungen waren allerdings extrem
Ursache bisher noch unklar
Das Flugzeug mit 80 Insassen an Bord ist in der kanadischen Stadt Toronto am gestrigen Montag verkehrt herum auf der Landebahn aufgekommen, nachdem es sich gedreht hat. Glücklicherweise scheint das Unglück laut aktuellem Stand keine Menschenleben gefordert zu haben, 18 Insassen wurden allerdings verletzt, einige davon schwer.
Videos auf der Kurznachrichtenplattform X zeigen den Moment des Unglücks:
Clearist footage showing the crash moment of Delta – Endevoir Air CRJ-900 Flight DL4819 from Minneapolis (MSP) to Toronto (YYZ) with registration N932XJ.
— aircraftmaintenancengineer (@airmainengineer) February 18, 2025
We will share the reports as soon as available. pic.twitter.com/4XRAdJt3c0
Der Bombardier-Regionaljet vom Typ CRJ900 ist in den USA am Minneapolis–Saint Paul International Airport gestartet und nach Kanada geflogen, bis es um 14:15 Ortszeit am gestrigen Montag zu dem Unglück kam. Der Flug mit der Nummer 4819 wurde von der Regional-Tochterairline Endeavor durchgeführt.
Es bleibt abzuwarten, was die Ermittlungen über den Vorfall ans Licht bringen werden – bisher ist die Ursache ungewiss. Kanadische Behörden haben sich der Untersuchung bereits angenommen. Bisher veröffentlichte Aufnahmen zeigen Menschen, die sich vor Windböen schützen, neben dem umgekehrten rauchenden Flugzeug. Zum Unfallzeitpunkt war das Wetter laut Wetterbericht streng winterlich, mit starken Winden. Am Wochenende hatte es einen Schneesturm gegeben, am Montag lagen die Temperaturen bei acht Grad unter null und es wurden Windböen mit 50 Kilometern pro Stunde gemessen. Regulär ist der Toronto Pearson International Airport auf winterliche Wetterextreme allerdings vorbereitet.