Nach dem Streik der GDL, erwartet die Deutsche Bahn heute wieder eine Normalisierung des Personenverkehrs. Dennoch sei auch am Wochenende noch mit Einschränkungen und sehr vollen Zügen zu rechnen.

Der Streik der Lokführer der Deutschen Bahn ist zu Ende. Und so erwartet die Bahn am heutigen Freitag eine weitgehende Normalisierung des Personenverkehrs. Dafür sollen hunderte Mitarbeiter und 10.000 zusätzliche Sitzplätze sorgen. Dennoch sei auch heute mit Verspätungen und Zugausfällen, sowie überfüllten Zügen zu rechnen, wie Bahnblogstelle berichtet.

Trotz 10.000 zusätzlicher Sitzplätze: Bahn erwartet überfüllte Züge

Der Streik der Lokführer der Deutschen Bahn nahm heute Nacht um 2 Uhr sein geplantes Ende. Nun erwartet die Deutsche Bahn, dass sich der Personenverkehr im Laufe des heutigen Tages wieder normalisieren wird, wenn auch vereinzelt weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen ist. Laut des Deutsche Bahn-Konzerns, würden demnach hunderte Mitarbeiter des Unternehmens derzeit alles dafür tun, dass der Nah- und Fernverkehr heute wieder möglichst normal abläuft. Allerdings ist auch weiterhin mit Auswirkungen der vergangenen Streiktage am heutigen Freitag zu rechnen. Deshalb sollen sich die Reisenden laut Bahn weiterhin rechtzeitig über ihre Verbindungen informieren. Zudem ist damit zu rechnen, dass insbesondere die Fernverkehrszüge sehr voll werden – auch im weiteren Verlauf des Wochenendes.

Berlin Hauptbahnhof
Bahnhof ohne Züge: Ungefähr so dürfte es die letzten Tage in Deutschland ausgesehen haben.

So geht die Bahn dabei gar von den verkehrsreichsten Tagen für dieses Jahr aus. Schließlich mussten viele Reisende ihre Fahrten verschieben, zudem ist aufgrund der Ferienzeit und des guten Wetters eine zusätzlich hohe Auslastung zu erwarten, so das Unternehmen. Jedoch bietet die Deutsche Bahn demnach für den heutigen Freitag auch insgesamt gut 10.000 zusätzliche (und reservierbare) Sitzplätze an bei mehr als 800 Fernzügen am Tag. Bereits am gestrigen Donnerstag setzte die Bahn zehn Prozent zusätzliche Züge, als noch am Vortag ein, wodurch den Reisenden 15.000 weitere Sitzplätze zur Verfügung standen. Insgesamt waren so gut 220 Fernzüge unterwegs.

Die Streiks der Lokführergewerkschaft GDL begannen bereits Dienstagnacht. Den Anfang machte dabei die Cargo-Sparte, gefolgt vom gesamten Personenverkehr, wo die Arbeitsniederlegung Mittwochnacht um 2 Uhr morgens begann. Die Streiks sollten dabei planmäßig bis zum heutigen Freitag, um 2 Uhr nachts, laufen. Mehr über die Hintergründe des Streiks, könnt Ihr hier nachlesen. Der Bahnbeauftragte der Bundesregierung rechnet derweil nicht damit, dass die Arbeitskampfmaßnahmen, aufgrund der eigentlich politischen Ziele der GDL, allzu schnell beendet sein dürften.

Fazit zur erwarteten Normalisierung des Bahnverkehrs

Sicherlich dürften Bahnreisende – mich eingeschlossen – heute noch die Auswirkungen des dreitägigen Streiks zu spüren bekommen. Zugausfälle und Verspätungen dürften also auch am heutigen Freitag noch ein Thema sein. Dennoch, so die Bahn, gehe man grundsätzlich von einer Normalisierung des Personenverkehrs aus. Dafür sollen auch 10.000 zusätzliche Sitzplätze und hunderte Mitarbeiter der Deutschen Bahn sorgen. Volle Züge sind demnach trotzdem nicht zu vermeiden.

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Max saß irgendwann häufiger in einem Flugzeug als in einer Straßenbahn, und kam so nicht umhin sich immer mehr mit den Themen rund um das Sammeln von Meilen, sowie den besten Flug- und Reisedeals zu beschäftigen. Auf reisetopia teilt er mit euch die neusten Deals und wichtigsten Tipps!

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