Das Jahr 2020 hat uns eine Sache gelehrt: Eine einfache und entspannte Reiseplanung ist keine Selbstverständlichkeit. Doch für 2021 sieht es deutlich besser aus – wann sind Reisen in relevantem Umfang wieder möglich?

Die letzten Wochen und Monate waren eine Achterbahnfahrt sondergleichen. Nach der ersten Welle des Coronavirus fingen die meisten Mitte des Jahres wieder mit ersten Planungen für neue Reisen an – zumindest in Europa waren die Grenzen wieder offen, die Fallzahlen in den meisten Ländern niedrig. Damals kam die Euphorie zu früh, denn nach wenigen Monaten war der Spaß wieder vorbei. Schon im August wurden die ersten Länder wieder zu Risikogebieten, im September verschlimmerte sich die Lage vielerorts und spätestens seit November wirken entspannte Reisen wieder wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Gerade mit Blick auf die kommenden Monate stellt sich da die Frage: Ab wann sind Reisen in größerem Maße wieder möglich, ohne sich und andere zu gefährden?

Hoffnung auf den Impfstoff & steigende Temperaturen

Die letzten Wochen kamen mit Blick auf das Coronavirus eigentlich nur mit schlechten Nachrichten daher – steigende Fallzahlen überall in Europa, harte Lockdowns, Reiseverbote, Risikogebiete und geschlossene Hotels. Doch in den letzten Wochen gab es dann doch endlich auch endlich wieder positive Nachrichten, konkret mit Blick auf Impfstoffe. Erst BioNTech, dann Moderna und jetzt auch noch AstraZeneca – gleich drei Impfstoffe könnten noch im Jahr 2020 starten. Natürlich sollte man sich nicht vormachen, dass deshalb im Januar schon wieder Reisen möglich sind, als wäre nichts gewesen ist. Klar ist aber, dass die Impfstoffe und deren geplante Verteilung in den reichen Industrieländern voraussichtlich dazu führen wird, dass bis spätestens in den Sommer hinein die meisten Menschen geimpft sein werden, die sich auch impfen lassen wollen – mit einer Impfung könnte in gewissem Maße auch die Reisefreiheit wieder zurückkehren. Profitieren dürften aber auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen, denn die Infektionszahlen werden mit einer höheren Impfquote fast schon automatisch fallen, da es schlichtweg weniger potenzielle “Opfer” für das Virus gibt.

Cannes Strand

Doch der Impfstoff ist keineswegs der einzige Hoffnungsschimmer am Horizont. Auch die steigenden Temperaturen dürften 2021 wieder einen Einfluss haben. Im Frühjahr hieß es häufig noch, dass das Wetter kaum einen Einfluss auf die Verbreitung des Coronavirus hat und es stimmt sicherlich, dass die Pandemie sich auch bei wärmeren Temperaturen verbreiten kann. In Europa, aber auch auf zahlreichen anderen Kontinenten zeigt sich aber: Im Winter sind die Infektionszahlen besonders hoch, im Sommer vergleichsweise niedrig. Es ist entsprechend analog zum Jahr 2020 davon auszugehen, dass auch unabhängig von einem Impfstoff in der warmen Jahreszeit vermeintlich weniger scharfe Restriktionen notwendig sind als aktuell. Das würde voraussichtlich auch ohne Impfstoff bedeuten, dass man sich zumindest ab April oder Mai wieder eine berechtigte Hoffnung auf Reisen innerhalb von Europa machen kann.

Innerdeutsche Reisen dürften zuerst wieder möglich sein

Gewissermaßen wird sich auch im neuen Jahr wieder derselbe Öffnungsprozess zeigen, den wir schon von der ersten Welle des Coronavirus kommen. Zuerst werden innerdeutsche Reisen in einem größeren Umfang möglich sein. Zwar wird sich im Vergleich zum Frühjahr 2020 ändern, dass die Grenzen offen bleiben und wohl gleichzeitig auch schon einige Auslandsreisen innerhalb von Europa möglich sein werden, aber in größerem Maße wieder in Deutschland starten. Das liegt schlichtweg daran, dass andere Länder vermeintlich entweder länger die Grenzen für Deutsche geschlossen halten werden oder eine Quarantäne fordern (sofern die Zahlen hierzulande länger hoch bleiben) oder andersrum Deutschland das jeweilige Zielland zum Risikogebiet erklärt (sofern die Zahlen in dem anderen Land deutlich höher sind). Hier wird es sicher einige Ausnahmen geben – so wie schon jetzt etwa die Kanarischen Inseln – doch in relevantem Maße wird der innerdeutsche Tourismus vor dem innereuropäischen ein Comeback feiern.

Sächsische Schweiz Festung Königstein

Profitieren könnten hier wie schon im Mai, Juni und Juli dieses Jahres besonders Hotels und Unterkünfte, die sich auf Erholung spezialisieren. Das gilt für Hotels in den Bergen genauso wie solche am Meer. In die Großstädte werden die Menschen allerdings wohl eher etwas später in Scharen zurückkehren, denn gerade in den Anfangsmonaten einer Öffnung werden die meisten wohl weiterhin auf Abstand achten und große Menschenansammlungen meiden – besonders dann, wenn die Pandemie zwar besser, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle ist. Für Stadthotels wird der Start ins Jahr 2021 damit voraussichtlich weiterhin hart, auch weil Geschäftsreisen wohl ebenfalls nur langsam wieder hochgefahren werden.

Innereuropäischer Tourismus könnte das zweite Quartal dominieren

Eine vergleichsweise schnelle Rückkehr dürften auch Reisen innerhalb von Europa feiern, schon allein der Tourismus-Abhängigkeit einiger Länder wegen. Dass eine Urlaubsreise etwa nach Spanien oder Italien für geimpfte Personen spätestens im zweiten Quartal problemlos möglich sein sollte, darf man als gegeben hinnehmen. Doch generell könnte es auch ohne Impfung eine Öffnung des Tourismus innerhalb von Europa geben, denn die meisten Länder haben aus der ersten Welle gelernt und werden vermutlich schneller und mit anderen Vorkehrungen öffnen, als noch im Frühjahr 2020, als es schlichtweg viele Unklarheiten gab und das Virus bei Weitem noch nicht so gut erforscht war, wie es nun der Fall ist. Nicht zu vergessen sind natürlich die verbesserten Testmöglichkeiten durch Schnelltests sowie eben die vermutlich gerade ab dem zweiten Quartal breitere Verfügbarkeit von Impfstoffen in den Industrieländern.

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Richtig durchstarten dürfte der innereuropäische Tourismus dabei schon im zweiten Quartal, wenngleich es natürlich auch hier je nach Land ein paar Ausnahmen geben mag. Manche Länder werden früher öffnen, andere später. Eine Rolle spielt natürlich auch, wie gut das Virus in den jeweiligen Ländern in den Griff bekommen wird. Klar scheint aber, dass nach der Eröffnung im deutlich unsichereren Corona-Sommer 2020 auch 2021 innereuropäische Reisen eine relevante Rolle spielen werde. Wann der europäische Tourismus in großem Maße zurückkehrt, lässt sich zwar nicht klar voraussagen, aber es deutet viel auf das zweite Quartal als Startschuss für eine Normalisierung von touristischen Reisen innerhalb Europas hin.

Zurück in die weite Welt in der zweiten Jahreshälfte 2021

Allzu große Hoffnungen auf eine Rückkehr von entspannten Langstreckenreisen in den nächsten Wochen sollte man zweifelsfrei nicht haben. Aktuell ist die Einreise in den allermeisten Ländern für deutsche Staatsbürger verboten, gleichzeitig sind große Teile der Welt vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt – eine Quarantäne bei der Rückreise ist die Folge. Dass sich hier innerhalb kürzester Zeit etwas ändern dürfte, ist eher unwahrscheinlich, dem Impfstoff zum Trotz. Dabei gilt es allerdings auch wieder zu differenzieren, denn auch in dieser Hinsicht wird es Ausnahmen geben. Möglich scheint, dass auch Langstreckenreisen in ausgewählte Länder deutlich früher wieder möglich sein werden. Schon jetzt kann man in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Mexiko problemlos einreisen, sollte die Quarantäne bei der Rückreise fallen, wäre fast schon wieder eine Art Reisefreiheit hergestellt. In großem Maße und komplett ohne Quarantäne scheinen interkontinentale Reisen im ersten Quartal 2021 allerdings eher unwahrscheinlich.

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Danach könnte es nach und nach zu einer Öffnung kommen, die sich wohl besonders in der zweiten Jahreshälfte verstärkten dürfte. Recht klar scheint dabei, dass eine Impfung in vielen Fällen die Voraussetzung dafür sein dürfte, wieder interkontinental reisen zu können – zumindest in vielen Ländern. Dabei gilt es auch zu bedenken, dass nicht alle Länder gleichermaßen schnell an genügend Impfstoff kommen, um große Teile der Bevölkerung zu impfen. Gerade ärmere Länder werden daher bei der Eröffnung für den internationalen Reiseverkehr langsamer vorgehen und mit großer Sicherheit eine Impfung vorschreiben. Eine Öffnung zwischen den Industrieländern könnte bei Erreichung einer gewissen Impfquote sowie geringen Fallzahlen schon früher kommen. Klar ist aber auch, dass das nicht von heute auf morgen gehen wird. Eine relevante Rückkehr des interkontinentalen Reiseverkehrs scheint aktuell im zweiten Halbjahr 2021 wahrscheinlich. Auch dann werden wohl noch nicht Reisen in jedes Land der Welt möglich sein, aber zumindest schon in eine große Zahl.

Fazit zu einem realistischen Comeback von Reisen

Das Coronavirus ist noch nicht besiegt – das zeigt sich aktuell mehr als deutlich. Klar ist aber auch, dass gerade die Fortschritte beim Impfstoff in Verbindung mit den zunehmenden Temperaturen im Frühjahr dafür sorgen werden, dass Reisen wieder verstärkt zurückkehren. Wann genau das sein wird, steht aktuell noch in den Sternen. Klar ist aber, dass die Entwicklung darauf hindeutet, dass ab dem zweiten Quartal wieder deutlich mehr Reisen innerhalb von Europa möglich sein sollte und es im zweiten Halbjahr eine berechtigte Hoffnung auf Langstreckenreisen gibt – zumindest dann, wenn man geimpft ist.

Was denkt Ihr, ab wann Reisen in einem relevanten Umfang wieder möglich sind?

Autor

Moritz liebt nicht nur Reisen, sondern auch Luxushotels auf der ganzen Welt. Mittlerweile konnte er über 500 verschiedene Hotels testen und dabei mehr als 100 Städte auf allen Kontinenten kennenlernen. Auf reisetopia lässt er Euch an seinen besonderen Erlebnissen teilhaben!

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  • Hallo lieber moritz, warum geht bei euch mexico und südafrika total unter?o
    Südafrika verlangt allerdings eine schriftlichen test.mexico aber rein gar nichts, und dabei haben beide Länder, wenn auch seit 2 Wochen leicht steigend, Fallzahlen, die nicht einmal halb so hoch sind wie hier in Deutschland,

    Also internationales Reisen ist schon im Moment möglich, nicht zu vergessen tansania ( sansibar ).

    Gruss

    Klaus

    • Hi Klaus, in diesem Artikel sind nur einige Beispiele genannt. Beide Länder sind allerdings weiterhin ein Risikogebiet nach Definition des RKI, sodass ich nicht den Grund sehe, sie besonders hervorzuheben. Es steht außer frage, dass internationale Reisen teilweise möglich sind, aber eben nur mit entsprechenden Einschränkungen mit Blick auf eine Quarantäne bei Rückreise.

      • Hallo moritz, entschuldige, aber ich sehe das als Rentner und mache mir nicht allzuviel aus einer eventuellen. Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland, wenn wir verreisen dann sowieso mind. 3 oder 4 Monate und bis dahin sind die Bestimmungen bei einer Rückkehr wieder ganz anders. Ich verstehe sowieso nicht warum unsere Gruppe Rentner und langzeitreisende nie erwähnt werden. Ich bin doch nicht der einzige .
        Gruss klaus

  • Ich stimme im Großen und Ganzen zu. Sicherlich werden erst innerdeutsche, dann europäische und letztendlich weltweite Reisen wieder möglich sein.

    Ich denke nämlich, dass die Einreisebeschränkungen in Übersee nicht direkt fallen werden und dass es noch etwas Zeit braucht, bis die entsprechende Zahl an Flugfrequenzen wieder aufgebaut sind, um problemlos Fernziele zu erreichen. Etliche Destinationen werden nicht oder gar weniger als Finger an einer Hand sind angeflogen. Darüber hinaus werden die Leute lieber an die Ostsee fahren, wo sie schlimmstenfalls mit dem eigenen Auto kurzfristig abreisen können oder nach Mallorca, wo es im Sommer wohl wieder zahlreiche Flugverbindungen geben wird statt nach Amerika oder Asien.

    Allerdinges erinnere ich mich, dass wir so eine Situation auch schon im Frühsommer dieses Jahres hatten und dann alles schlimmer wurde. Ich kann mich, glaube ich, auch diesbezüglich an einen ähnlichen Artikel auf Reisetopia erinnern sowie einem ähnlichen Kommentar von mir. Wie sich die Dinge gleichen!

    Allerdings stehen die Aussichten wie angesprochen jetzt wohl günstiger, und zwar durch den Impfstoff, der wohl bald kommen wird und die wärmeren Temperaturen in etwa einem Vierteljahr.
    Ich denke, dass eine erfolgte Corona-Impfung der Schlüssel ist, um 2021 Flugzeuge zu besteigen und in andere Länder einzureisen.

    Jedoch wird der Urlaub 2021 überall noch sehr von den Corona-Maßnahmen beeinträchtigt sein. Hier ist an Normalität nicht zu denken. Abstandsregelungen, Maskenpflicht, Hygienemaßnahmen etc. werden weitern erforderlich sein. Ob man unter diesen Umständen einen erholsamen Urlaub und unbeschwert reisen kann und will, muss jeder für sich selbst ausmachen. Für mich ist das eher nichts und ich warte wohl bis 2022 und spare mein Geld und meine Meilen.

    • Ich bin doch immer Mal wieder einigermaßen fassungslos. Ganze Volkswirtschaften sind im Lockdown und es ist das erklärte Ziel Risikogruppen zu schützen. Und genau diese Menschen aus den Risikogruppen tun so, als gäbe es Covid-19 nicht.
      Sie schlendern durch leere Einkaufszentren, nutzen jede Möglichkeit zu Kontakten und sofern es die finanziellen Möglichkeiten zulassen reisen sie durch die Welt. Für den arbeitenden Teil der Bevölkerung bedeutet eine Quarantäne Lohnverzicht und unter Umständen sogar die Kündigung, sofern sie sich nicht an die firmeninternen Richtlinien gehalten haben.
      Das aber nur am Rand.

      Als Globetrotter habe ich mir lange Zeit einen gewissen Optimismus erhalten und aus der Situation versucht das Beste zu machen. Ich höre genau hin, was in den Medien verbreitet wird und beachte auch die genauen Formulierungen der jeweiligen Einzelpersonen. Auch höre ich genau zu was mein internationales Netzwerk so darüber denkt. Dem WWW sei Dank sind auch diverse Interviews von Virologen und anderen Experten jederzeit zugänglich.

      Hört man genau hin, dann wird man eine Veränderung in der Darstellung von Perspektiven feststellen. War bis Dezember die Impfung noch der Hoffnungsträger, so ist das jetzt im Februar 2021 nicht mehr der Fall. Die Stärkste Mutante wird das Infektionsgeschehen übernehmen (derzeit ist das die südafrikanische Variante). Die Wirksamkeit der Impfstoffe wird von Woche zu Woche immer mehr relativiert und die Aussichten für Reisende sind im Moment nicht besser als 2020.
      Natürlich gibt es weltweit Länder, in denen der Tourismus manchmal die einzige Säule des BIP darstellt. Diese Länder werden sich als erste öffnen oder tun es bereits, wie das Bespiel Tansania zeigt. Doch das hat keine Zukunft.
      Wenn die Reisebranche eines Tages in eine „Covid“-freie Zukunft starten sollte, dann mit zertifizierten Veranstaltern in zertifizierten Unterkünften. Auch Veranstalter vor Ort müssen Zertifizierungen haben, die beweisen, dass sie grundsätzlich Gesundheitsvorschriften einhalten. Die Hotels die diesen Wandel überleben, werden entsprechende Preise aufrufen und das gilt mit Sicherheit auch für Veranstalter und Flüge. Das bedeutet weniger Wettbewerb und steigende Preise. Dies ist keine Mutmaßung, sondern zeichnet sich an europäischen Destinationen schon heute deutlich ab.
      Das Reisen zu fernen Zielen wurde schon in den vergangenen Dekaden durch verschiedene Faktoren schwieriger. Doch die Reise-Welt nach Corona wird eine ganz andere sein. Eine Normalität wie vor Corona wird es nach meiner subjektiven Einschätzung nicht geben. Nicht wenige Virologen sind sogar der Auffassung, dass es nur ein Leben mit Corona geben kann und wir das Virus nie „besiegen“!

      • Hey Jo, danke fürs Teilen deiner Gedanken mit uns! Jedoch möchte ich hierzu kurz Bezug nehmen, da ich generell nicht denke, dass wir jetzt schon Schlüsse für die Zukunft ziehen können. Keiner weiß wirklich, wie die Welt nach Corona aussieht und Spekulationen helfen aktuell niemandem, sondern nehmen eher den Optimismus. Klar ist aktuell die Tonalität nicht mehr so Hoffnungsgetrieben wie zu Beginn 2020, schließlich ziehen sich die Impfungen und die Mutation legt einen Schleier über diese Ereignisse – ein Blick in Richtung Südafrika oder GB lohnt sich jedoch, denn hier sinken die Zahlen trotz Mutation rapide. Zudem würde ich gerne herausstellen, dass nur weil es ein paar Personen innerhalb der Risikogruppen gibt, die mit der Corona-Thematik etwas lockerer umgehen, wir das nicht pauschalisieren sollten. So ist es schlichtweg nicht der Fall, dass alle aus den Risikogruppen die Möglichkeit zu Kontakten suchen oder durch die Welt reisen. Nicht zuletzt kenne ich umso mehr junge Leute, bei denen ich das eher sehe. Liebe Grüße

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